Streuobstwiesen zum Schutze der Insekten

Ein großes Dankeschön an die Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG.
Für das dieses Wochenende beginnende Streuobstwiesenprojekt wurden heute früh 70 (!!) Obstbäume in Bio-Qualität (!) angeliefert. Vielen Vielen Dank dafür.
Die Artenvielfalt wird davon in hohem Maße profitieren.
Einige der Streuobstwiesen werden durch die Schafe unseres Gnaqenhofes gepflegt.
Auch die Hinweisschilder (DIN A0) unseres genialen Grafikers Mark Hamburger sind eingetroffen.
Kombiniert werden die Obstflächen durch angelegte Blühwiesen. Streuobstwiesen können je nach Größe und Zusammensetzung bis zu 5000 Arten eine Heimstätte bieten.
Es profitieren hier eine Vielzahl von Insekten, darunter viele Wildbienen- und Schmetterlingsarten (z.B. der „Große Fuchs“ und der „Schwalbenschwanz“),
Laub- und Grasfrösche, Erdkröten, Fledermäuse, Mauswiesel und Siebenschläfer. Auch viele Vogelarten finden sich auf solchen Wiesen ein (z.B. Grünspecht,
Gartenbaumläufer, Stieglitz und Gimpel).

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Wir geben unseren Senf dazu

Cool, demnächst in Berlin. Ein Treffen, bei dem auch Vertreter der Bundesregierung dabei sein werden. Also von ganz oben. Von ganz ganz oben, fast schon so wie der Pabst oder Elvis oder Rudi Völler oder so. Geht um Insektenschutz. Wir als solide Mikrozelle sind auch dabei. Und die Gewässerrandstreifenthematik werden wir dort auf jeden Fall auch nochmal thematisieren. Geht doch!!

Und bitte unterschreibt unsere Petition:
http://artensterben-aufhalten.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Pflanzaktionen für eine hohe Biodiversität

Sehr schön, unsere nächsten Projekte stehen in der Zeitung 🙂
Wer Lust hat sich am 2. November (ab 10.00 Uhr; etwa 150 Meter entfernt vom Schlochterner Weg 40 in Melle) an den Baumpflanzaktionen (Klimaschutzflächen) zu beteiligen: Bitte pn oder mail an info [at] umweltschutz-und-lebenshilfe.de

25 Personen haben sich bereits angemeldet. Lecker Essen und Trinken wirds auch geben (nur Bio und ausschließlich tierleidfrei). Und alle Teilnehmer können sich einige Stecklinge (Weiden, Rotbuche, Kiefer, Spitzahorn) mit nach Hause nehmen.

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1910802/suedeuropaeische-baeume-werden-in-melle-gepflanzt

Flagge zeigen

Aufgrund diverser Anfragen: T-Shirts (aus Bio-Baumwolle, Fair-Trade)
gibt es nun auf zum Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
oder auch zum Protest gegen die Gewässer-Randstreifen-Entscheidung im Landkreis Osnabrück:
https://artensterben-aufhalten.de

Könnt Ihr bei uns bestellen oder Ihr fragt nach den Logos, dann könnt Ihr den Druck selber in die Wege leiten.

Bei einer Bestellung: Ein Shirt liegt aufgrund der ökologischen Besonderheit und eines preislichen Mehraufschlages bei etwa 30 Euro.
Lieferzeit: Etwa 2 Wochen, leider nur gegen Vorkasse.

Das Wunder des Lebens

Die erneute Entscheidung zu Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück von CDU/FDP/AFD hat bei vielen Menschen etwas ausgelöst – vorzugsweise Empörung!
Wir stellen deutlich mehr Anfragen und Unterstützungsangebote von BürgerInnen und Bürgern fest.

(Hintergrund: Auch in Naturschutzgebieten (in diesem Falle FFH-Gebiete)
darf gemäß Kreistagsentscheidung nun der Einsatz von Pestiziden stattfinden (die „Schutzzone liegt nur noch bei
einem Meter Abstand von Gewässern)).

Ein sehr netter Herr kam hier vorbei. Gemeinsam mit diesem werden wir im nächsten Frühjahr eine Blühwiese in der Nähe des Segelflugplatzes Melle anlegen.
Und er zeigte tolle Fotos (viele davon in Melle aufgenommen):
Segelfalter, Aurora-Falter, Kleiner Perlmuttfalter, Waldbrettspiel, Kaisermantel, Wasseramsel.

Wenn es sich dafür nicht lohnt aktiv zu werden und „die Natur“ zu schützen, für was denn dann?

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Nicht tot zu kriegen

Unsere Maschinen sind ein bisschen wie wir. Hier mal ne Schraube locker, dort eiert mal was,
hier was lädiert, da was gefrickelt…dafür aber nicht tot zu kriegen und immer in Bewegung 🙂

Heute hat es einen unserer alten Balkenmäher erwischt. Wird erst mal aussortiert, ein Ersatzteil bestellt.
Die Maschinen laufen hier so lange bis sie komplett auseinanderfallen. Mit nem Ersatz-Mähteil dann weiter
in Melle an der Oldendorfer Straße gearbeitet.
Diese Blühwiese ist nun für nächstes Jahr komplett vorbereitet.
Gemäht, Stängelhaufen für den Winter aufgeschichtet, nächstes Jahr blüht die Blühwiese dort bereits im vierten Jahr.

Das Besondere: Mittlerweile merkt man den Effekt, dass kontinuierlich Mahdgut
abgetragen wird. Die Wiese magert aus, das ist für Blühwiesen optimal.
Je weniger Nährstoffe, desto artenreicher.
Schön ist auch: Am Rande haben wir seit 2017 Stängel stehen gelassen. Diese werden nicht gemäht.
Die Stängel sind mittlerweile so porös, dass diese von vielen Insekten zur Eiablage genutzt werden.
Sehr schön.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Vorbereitung der Baumpflanzaktionen

Heute eine 3000m²-Fläche gemeinsam mit Karsten Wachsmuth mit Zaunpfosten versehen.
Unter anderem auf diesem Areal werden wir in den nächsten Wochen heimische Baumarten mit südeuropäischen Bäumen kombinieren, in der Hoffnung,
dass diese Kombination resistenter gegen das klimaerwärmungsbedingte Baumsterben ist (wir benötigen dringend mehr CO2-Speicher. und zwar sofort).

Wer Lust hat am 2. November beim Einpflanzen dabei zu sein (etwa 150 Meter entfernt vom „Schlochterner Weg 40“ in Melle).
Schreibt uns gerne eine Mail an info [at] umweltschutz-und-lebenshilfe.de oder eine PN.
Wir sorgen dann für Bio-Verpflegung für alle.
Und alle Teilnehmer können einen Setzling aus der Auswahl: Roteiche, Manna-Esche, Waldkiefer, Lärche, Weide

….mit nach Hause nehmen 🙂

Eingekauft haben wir auch schon:
* 120 Setzlinge von der südeurop. Manna-Esche
* 20 Mittelmeer-Zypressen
* 25 Blutbuchen
* 50 Europ. Lärchen
* 75 Spitzahorn
* 120 Weiden
* 5 Olivenbäume (winterhart)
* 3 Esskastanien
* 60 Waldkiefern
* 100 Roteichen
* 15 Zedern
* 15 Zerreichen
* 9 Pekauss-Bäume
* 25 Mittelmeer-Kiefern
* 10 Feigenbäume (winterhart)
* 15 Schwarznussbäume
* 10 Rotbuchen
* 15 Schlehen
* 5 Douglasien
* 15 winterharte Dattelpalmen

Dazu kommen insgesamt 120 Obstbäume aus dem 850-Baum-Programm der Stadt Melle
sowie einer großzügigen Spende der Firma Thomas Phillips.

In der Summe: Knapp 800 Bäume, immerhin 8 Tonnen CO2-Ersparnis.
Global gesehen: Nicht von Bedeutung.
Aber „nichts“ machen ist auch keine Lösung.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Novo-Virus besieht – Artensterben kann sich warm anziehen

Na also, Novo-Virus besiegt und endlich raus aus dem Krankenbett.
Das Artensterben kann sich warm anziehen!!!

Die Firma Thomas Phillips spendet uns 70 erstklassige Hochstamm-Bio-Obstbäume für tolle Streuobstwiesen. Vielen lieben Dank,
das ist große Klasse!

Und: Endlich wieder eine Blühwiese gemäht. Die Schnittgut-Stängel werden zu Stängelhaufen aufgeschichtet.
Hier werden eine ganze Menge Kleintiere einen muckeligen Platz im Winter finden.
Innerhalb der aufgeräumten Kulturlandschaft fehlt das leider oft.

Blumiger Landkreis Osnjabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Verleihung des „Nach uns die Sintflut-Preises“

Protest gegen Gewässerrandstreifen-Entscheidung im Landkreis Osnabrück

Bitte unterschreibt die folgende Protest-Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/protest-gegen-die-gewaesser-randstreifen-entscheidung-im-landkreis-os

Kurz vor der Kommunalwahl 2021 werden diese Stimmen dann an die CDU/FDP-Fraktionen des Kreistages übergeben, welche die Entscheidung zu verantworten haben.
Diese gescheht im Zuge der Verleihung des „Nach uns die Sintflut-Preises“.

Der „Nach-uns-die-Sintflut-Preis“ wurde aus der Empörung über die Gewässerrandstreifen-Entscheidung ins Leben gerufen.
Er wird fortan im Landkreis Osnabrück einmalig während der jeweiligen Legislaturperioden an Gremien, PolitikerInnen, Ausschüsse oder Partien vergeben.
Maßgeblich für den Erhalt des Preises sind Entscheidungen mit:
• einem hohen Schaden für biologische Vielfalt und/oder Klimaschutz
• ein hohes Maß an wissenschaftlicher Ignoranz
• ein „Alleinstellungs-„ oder „Randstellungs-Merkmal“ innerhalb eines umweltpolitischen Kontextes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland

Inflationäre Meldung unserer Facebook-Beiträge

Liebe Leute, in den letzten Tagen, sind offenbar eine Fülle von unseren Posts Facebook gemeldet und anschließend gesperrt worden (in der Regel mit der Thematik „Reduzierung von Pestizidschutzstreifen in FFH-Gebieten im Landkreis Osnabrück“). Ein Schelm, der Böses dabei denkt 🐝🐝🐸🐸🐸💥
 
Dieses kann ggf. auch Eure Kommentare betreffen. In der Regel werden diese jedoch wieder frei geschaltet, wenn Ihr bei Facebook eine Überprüfung beantragt (kostet nur wenige Mausklicks).

Anpflanzung von Streuobstwiesen startet demnächst

Wird Zeit die verdammte Grippe zu besiegen. Demnächst startet unser Streuobstwiesen/Klimaschutzwald-Programm in Melle. Ende der kommenden Woche werden auch wir noch einmal investieren und etwa 450 Bäume erweben. Danke auch an die Stadt Melle sowie die „Thomas Philipps GmbH & Co KG“. Anbei schon einmal das (vorläufige) Schild unseres genialen Grafikers Mark Hamburger.

Wer spenden möchte: https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Nominierung für Innovationspreis für Klima und Umwelt

Scheisstag, seit Tagen mit Grippe ans Bett gefesselt. Vielleicht auch ein Polonium-Anschlag der Kreistags CDU/FPD.
Dieses nix tun und ohne Aktivitäten rumliegen und abwarten ist „Burning Hell in Head“.

Und Supertag:
Unser Buch „Das Einpflanzbuch, Die Wubbjes helfen der Natur“ wurde heute
für den Innovationspreis für Klima und Umwelt von Bundesregierung, Bund Deutscher Industrie und Fraunhofer-Institut nominiert:
https://www.newsroom-iku-innovationspreis.de/iku-newsroom/aktuelles/Bewerber-2020/Einpflanzbuch.php

Ein schönes Zeichen, dass nicht alles, was aus dem Landkreis Osnabrück kommt, kontraproduktiv für eine biologische Vielfalt ist.

Könnt Ihr hier kaufen:
https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

Leseprobe:
https://doktor-kalle.de/DieWubbjeshelfenderNatur.pdf
1/3 des Gewinns geht direkt in unsere Gnadenhof- und Blühwiesenprojekte.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck?

Volle Kraft voraus!

Trotz der hanebüchenen Entscheidung der Kreistags-CDU/FDP zur Beeinträchtigung von FFH-Gebieten. Jetzt erst Recht! Große Unterstützungswelle für Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises!

Bitte massiv teilen und verbreiten!

Den Kopf nicht in den Sand stecken (insbesondere nicht an Gewässerrandstreifen (würden viele Wildbienen sagen))

Bei allem „nicht so Schönen“ (gemeint ist nicht nur das fatale Signal für den Arten- und Naturschutz sondern auch die direkten Auswirkungen eingesetzter Pestizide),
was die Entscheidung der CDU/FDP mit sich bringt:

Wir erleben ein selten dagewesenes Unterstützungsangebot aus der Bevölkerung (z.B. kostenlose Bereitstellung von Flächen für den Insektenschutz):

Im Februar 2018 hatten wir zu Beginn des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ durch einen Artikel in der NOZ….
binnen drei Wochen etwa 200 Flächenangebote (von Firmen, Privatpersonen, Schulen, Kirchengemeinden etc.) offeriert bekommen.

Bis jetzt wurden uns seit dem Wochenende bereits 80 (!) weitere Areale für den Insektenschutz angeboten.
Gut ist: Wir stellen in eingehenden Mails und Gesprächen eine hohe Empörung vieler Bürgerinnen und Bürger und eine intensive „Jetzt-erst-Recht-Stimmung“ fest.
Aufgrund der knappen Einsaat-Zeit (März bis Mitte Juni nächsten Jahres) können wir jedoch nur einen kleinen Teil der angebotenen Flächen mit wertvollem, regionalem Saatgut bestücken. Bitte bedenkt: Das Projekt läuft ehrenamtlich, nach unserer eigentlichen Lohnarbeiten im Büro etc.

Wir werden in unser ehrenamtliches Engagement nun noch mehr Zeit und Geld investieren müssen. Wir werden uns dabei auf die Fertigstellung (Schließung der Lücken)
im Blühwiesenkorridor zwischen Melle und Hagen a.T.W. konzentrieren:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Hier wollen wir im nächsten Mai 2020 ein bundesweit bislang einmaliges Projekt fertigstellen, welches es auch Insekten mit geringen Flugradien ermöglichen soll,
sich regional genetisch auszutauschen. Ein regionsübergreifender genetischer Austausch ist elementar für eine Arterhaltung.

Wir fühlen uns von der CDU und der FDP des Kreistages durch die Randstreifenentscheidung im Einsatz gegen das Insektensterben im Stich gelassen. Wir empfinden diese sogar als ganz massive Behinderung zur Erreichung der gesellschaftlich wichtigen Ziele für eine Artenvielfalt. Der Begriff „Verantwortungslosigkeit“ war selten passender als jetzt.

Das Insektensterben stellt nicht nur ein großes Problem für die Biodiversität sondern durch die kontinuierlich sinkende Bestäubungsleistung auch eine Massivherausforderung für die Landwirtschaft dar.
Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern haben sich in den vergangenen Jahren gegen das Insektensterben im Landkreis eingesetzt.
Die Entscheidung der CDU und FDP ist hanebüchen und soll an dieser Stelle als Entscheidung außerhalb von Raum und Zeit bezeichnet werden.
Der Beschluss des Kreistages muss in Bezug auf die FFH-Gebiete als umweltpolitisches Massivversagen gewertet werden.
Die 1-Meter-Randstreifen werden das Artensterben im Kreis weiter forcieren. Nun rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger
in sämtlichen Kommunen des Landkreises dazu auf, mit großer Vehemenz alles zu unternehmen, um dem Artensterben Einhalt zu gebieten.

Auf unserer Seite „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) haben wir soeben eine intensive Anleitung veröffentlicht, wie jeder Mensch z.B. durch Blühwiesen aktiv für eine Versorgung vieler bedrohter Lebewesen beitragen kann.
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Auf geht’s!!!

Rückfall in die umweltpolitische Steinzeit

Ein schwarzer Tag für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück
 
Der minimale 1-Meter-Pestizid-„Schutz“-Streifen für das FFH-Gebiet im Artland (Landkreis Osnabrück) wurde heute von CDU/FDP/AFD/CDW beschlossen. Was für ein ökologisches Armutszeugnis!
 
Ok, das ist Demokratie und muss nun wohl so akzeptiert werden. Unsere Stellungnahme dazu:
 
Mit den Bildern drücken wir aus, dass heute ein schwarzer Tag für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück ist.
Wenn selbst RegionalpolitikerInnen nicht bereit sind, unsere regionalen Naturschutzgebiete zu schützen, wer denn dann?
An vielen Gewässerrandstreifen wird nun der Tod Einzug halten (sinnbildlich und real). Pestizide lassen kein sinnvolles Leben von Wildpflanzen, Wildblumen und Insekten zu.
 
Aufgrund der Dürre im Sommer sind die Böden im Landkreis zum Teil dann ausgetrocknet und steinhart.
Die sommerlichen Starkregen (so etwas lernt man im 1. Semester Bodenkunde an der Uni Osnabrück) fördern dann eine massive Bodenerosion, mit gleichzeitiger
Ausschwemmung in Fließgewässer. Dann sind auch Amphibien und Fische fällig. So einfach ist das.
Insekten und damit viele weitere Arten werden auch an Gewässerrandstreife, wie von Euch entschieden, ein tristes Schattendasein fristen (sofern sie dort noch leben können).
Diese Entscheidung macht fassungslos, wütend und tieftraurig.“
Die Entscheidung wurde fernab aller wissenschaftlicher Erkenntnisse und allen Empfehlungen zum Trotz der WissenschaftlerInnen von Uni & Hochschule Osnabrück getroffen.
Umweltpolitische Steinzeit im Landkreis Osnabrück – das bringt es auf den Punkt.
CDU und FDP verhalten sich in hier gegenüber der Gesellschaft in höchstem Maße verantwortungslos. Unsere und Kindeskinder werden massiv von den Folgen des Artensterbens betroffen sein.
Gemäß Biodiversitätsrat der Vereinten Nationen befinden wir uns im größten Artensterben seit 66 Millionen Jahren. Eben jener Rat veröffentlichte im Mai dieses Jahres, dass schon jetzt die Geschwindigkeit, in der Tier- und Pflanzenarten aussterben, zwischen zehn- und hundertmal höher sei als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre. Im globalen Bericht zur Lage der Artenvielfalt, den der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) im Mai in Paris veröffentlichte, steht: „Der Verlust von Arten, Ökosystemen und genetischer Diversität ist bereits jetzt eine globale und generationenübergreifende Bedrohung für das Wohlergehen der Menschheit.“
Anders formuliert: Klimaerwärmung und Artensterben bedrohen die Fortexistenz der Menschheit auf diesem Planeten ganz massiv.
CDU und FDP haben sich unserer Meinung nach in Bezug auf ihre Natur- und Umweltschutzarbeit(gemeint ist: In Bezug auf den Randstreifen) ein offensichtliches Armutszeugnis ausgestellt. Die Schulnote 6 ist hier angemessen, eine Versetzung ist gänzlich ausgeschlossen.
 
Demokratie:
So funktioniert Demokratie nun einmal. Das müssen wir akzeptieren. Gleichzeitig drängt sich massiv der Eindruck auf, dass die CDU wenig Sinn darin sieht, als Volkspartei wahrgenommen zu werden.
Es entsteht hier der (subjektive) Eindruck, dass ein (mutmaßliches) Geschenk an den Agrarlobbyismus höher gewichtet wird, als eine wissenschaftlich sinnvolle, ökologisch-nachhaltige Entscheidung. Würden Insekten wählen können: Ihr wäret bei ca. 0,0 Prozent. Schade ist auch, dass es in einer „aufgeklärten“ Demokratie einigen Parteien leider nicht möglich zu sein scheint, die Gesamtheit wissenschaftlicher Stellungnahmen zu berücksichtigen. Anders formuliert: Ein ganz ganz schlechtes Beispiel für eine Demokratie!!
 
Die Landwirte:
In der öffentlichen Diskussion, in sozialen Netzwerken, wird nun wieder massiv auf „die Landwirten“ eingedroschen. Das ist falsch! Es gibt viele Landwirte, welche sich auf unterschiedlichen Ebenen für eine höhere Artenvielfalt starkmachen. Sie legen „Lärchenfenster“ an, sorgen für bessere Rahmenbedingungen von Kiebitzen, schaffen (z.T. mit privatem Geld) Blühstreifen und und und.
Zu sagen: „DIE BÖSEN Landwirte!“ wäre absurd.
Und doch gibt es einige Betonköpfe mit massivem Einfluss. Den Pestizid-und Agrarlobbyismus, auch unter einigen Landwirten im Landkreis,
der sich einen ziemlichen Scheißdreck um die Artenvielfalt schert.
Ein kleiner Teil und ein Extrem. Mit massivem Gewicht, so scheint es.
 
CDU:
Auch hier gibt es viele nette, wissenschaftsnahe, sympathische und dem Naturschutz aufgeschlossene Menschen. Ohne jede Frage: Es gibt Menschen, welche das Artensterben und der Naturschutz umtreibt. Die Tatsache, dass hier großer Mist gebaut wurde, bedeutet nicht dass IMMER Mist gebaut wird.
Dennoch ist die Botschaft klar: Wenn WIR es wollen, wenn die Lobby es fordert (mutmaßlich ??), dann bauen wir auch großen Mist (und das ist uns noch nicht einmal peinlich), dann ist uns alles egal. Dann rasen wir wie ein „Roboter im Porzellanladen“ wild durch die Natur, wie es Donald Trump nicht besser könnte.
Das größte Artensterben seit 66 Millionen Jahren, wissenschaftlich nachgewiesen, ist doch erstmal zweitrangig. Da können sich doch unsere Nachkommen drum kümmern (Ironie off).
 
Wir:
Einen politischen Schaden werden wir durch unsere zuletzt geäußerte Kritik/en davon tragen. Das ist so! Entscheidend ist ausschließlich der morgendliche Blick in den Spiegel!
Es gibt etwas, was DEUTLICH wichtiger ist, als Geld! Nachhaltigkeit, Charakter, Ökologisches Zukunftsbewusstsein, Verantwortung, wissenschaftliche Bezugnahme auf empirisch ermittelte Fakten, Verantwortung gegenüber vielen Lebewesen, und das Wissen, dass wir Menschen eben nicht die Krönung der Schöpfung sind.
Wir Menschen sind es, welche den Planeten zielsicher dahin gebracht haben, wo er sich aktuell befindet. Aber einige (nicht alle) von Euch werden das vermutlich nicht so ganz nachvollziehen können.
Ob der heute getroffenen Entscheidung: Schämt Euch!!!
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Hält der Tod morgen Einzug im Landkreis Osnabrück?

Heute eine weitere Blühwiese begonnen zu mähen. Und: Wird morgen ein „schwarzer Tag für den Artenschutz im Landkreis“, oder anders formuliert: „Hält der Tod Einzug im Landkreis Osnabrück“?
Auch wir haben Areale an Gewässern im Landkreis gepachtet, um dort Blühwiesen anzulegen. Bei strahlendem Sonnenschein heute mit der Herbstmahd begonnen. Blühwiesen müssen gemäht (und das Mahdgut abgetragen) werden, wenn diese auch im nächsten Jahr noch blühen sollen. Mit dem Mahdgut begonnen „Stängelhaufen“ aufzuschichten. Gibt es in der aufgeräumten Kulturlandschaft viel zu wenige. Für viele Lebewesen jedoch können diese eine wichtige Winterhilfe sein.

Und: Morgen gilt es. Entscheidet sich die CDU/FDP/AFD für eine gegenüber der Gesellschaft völlig verantwortungslose Entscheidung, welche das Artensterben massiv fördern wird?
Gemäß Biodiversitätsrat der Vereinten Nationen befinden wir uns im größten Artensterben seit 66 Millionen Jahren. Eben jener Rat veröffentlichte im Mai dieses Jahres, dass schon jetzt die Geschwindigkeit, in der Tier- und Pflanzenarten aussterben, zwischen zehn- und hundertmal höher sei als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre. Im globalen Bericht zur Lage der Artenvielfalt, den der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) im Mai in Paris veröffentlichte, steht: „Der Verlust von Arten, Ökosystemen und genetischer Diversität ist bereits jetzt eine globale und generationenübergreifende Bedrohung für das Wohlergehen der Menschheit.“
Anders formuliert: Klimaerwärmung und Artensterben bedrohen die Fortexistenz der Menschheit auf diesem Planeten ganz massiv.
In Absprache mit einigen Groppen, Fröschen, Libellen, Steinfliegen und diversen Wildbienen heute ein intensives Fotoshooting gehabt. Darsteller: Niemand geringeres als der Tod persönlich.
Aussage: „Hält der Tod Einzug im Landkreis Osnabrück ein“?
„Ein schwarzer Tag für die Artenvielfalt?“ Oder gerne auch: „Unterstützt und fördert Ihr das Artensterben, dann machen wir Euch die Hölle heiß!“(verbal, sinnbildlich).
Vorsicht: Sind nur Bilder, nicht mehr und nicht weniger. Bilder können einen gesellschaftlichen Diskurs im hohen Maße fördern – und das ist auch explizit gewollt.
Martialisch? Ja, auch das absolut ein gewollter Akt! Wir reden über nichts Geringeres als den Hungertot vieler Lebewesen. Das Insektensterben bedroht unsere Fortexistenz auf dem Planeten massiv. Eine Entscheidung für lediglich einen 1-Meter-Pestizidschutzstreifen ist KEINE sinnvolle Maßnahme für den Insekten- und Artenschutz.
Und: Feuerwerkskörper und Rauchbomben sind nicht das Mittel der ersten Wahl einer Naturschutzgruppe. Für gute Bilder jedoch ein probates Mittel. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir eben eine ganze Menge CO2 produziert haben. Im Zuge des in einigen Wochen beginnenden Klimawald-Aufforstungsprojektes werden zusätzlich noch einmal 60 Bäume kaufen und einpflanzen, um das zu kompensieren.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck