Danke für die Stimmen innerhalb der “WBS Herzensprojekte”-Abstimmung

Vielen Vielen Dank, an alle, die für uns abgestimmt haben.
😊😊😃👍👍👍🙋‍♀️🙋🧜🧜‍♂️
Heute ist die Nachricht reingekommen, dass wir aus der Abstimmung “WBS Herzensprojekte” 5000 Euro erhalten, der absolute Hammer!!!
https://www.wbs-gruppe.de/herzensprojekte/?tx_wbs%5Bassocid%5D=4&fbclid=IwAR2nXs3xAKZoUom59m6KZwvNVw_XWb7w0E9Focrp7JJ7QZwSKQ9NxP43-GM

Da kann man mal sehen, dass man per Mausklick die Welt (auf lokaler Ebene) ein kleines Bisschen besser machen kann.
Wir sind auf Platz 18 von 100 gelandet.

Was passiert nun mit dem Geld?
Für 750 Euro hatten wir für den Wettbewerb eine Werbeanzeige auf Facebook geschaltet.
Ohne solche Werbe-Annoncen gewinnt man mittlerweile “keinen Blumentopf” mehr.
Einiges an Geld geben wir aus für unserer Steuerberaterin. Der Jahresabschluss für das vorherige Jahr (2019)
ist in der Mache. Mega-Wichtig, der Gemeinnützigkeitsbescheid lässt uns handlungsfähig bleiben.
Einige Hundert Eure gehen zudem für Pachtzahlungen drauf.
Zudem erwerben wir eine Menge Blühwiesensaatgut im nächsten Frühjahr (wir brauchen dringend noch mehr Wildblumenwiesen gegen das Insektensterben) und mit Sicherheit im Dezember noch diverse Hochstamm-Obstbäume, um an der Streuobstwiesen-Vision (was für ein Name) zu basteln.
Ausserdem werden verschiedene Wildsträucher gekauft (Traubenkirsche, Weissdorn, Heckenrose, Felsenbirne, Wacholder, Roter Hartriegel
etc.) um hier bei uns in Melle die Artenvielfalt weiter anzukurbeln.
Etliches an Geld wird natürlich für Futter- und Tierarztkosten ausgegeben. Zudem wird noch eine weitere
Fläche eingezäunt. Das bedeutet: 3-4 Schafe oder Ziegen werden wir perspektivisch ein schönes lebenslanges zu Hause geben können.

Esther Esther Noël hat die Abstimmung gleichfalls emsig unterstützt. So wird auch ein Teil an die Vogelstation in Bissendorf gehen.

Nochmals vielen vielen Dank. Diese Abstimmungen schaffen für uns sehr sehr viel Handlungsspielraum.
Es sind nur 1-2 Minuten “Investition” pro Person. Und genau diese 2 Minuten, wenn viele mitmachen, schaffen Biotope,
Tiernahrung, bezahlen Medikamente, sorgen für weitere Blühwiesen. Große Klasse!

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Diese Auszeichnung nun geht an den Ortslandvolkverband Gesmold/Melle 🏆🏆

Preisverleihung Nummer 3 (in 2 Nachrichten): 🏆🏆🏆🥇🥇🥇🎖🏵🏵🏵🎗
“Spitze! Ausgezeichnete Landwirtschaft für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück”
5 Familien/Initiativen/Projekte werden innerhalb dieser Ehrung ausgezeichnet (in ihrer internen Nominierung ohne Hierarchie): Diese Auszeichnung nun geht an den Ortslandvolkverband Gesmold/Melle 🏆🏆

Die Auszeichnung erfolgt für eine bunte Vielfalt an Aktionen.
Z.B. die Unterstützung des Projektes sperberbaum.de (Förderung der Wiederansiedlung des Speierlings und alter Obstbaumsorten),
die Schaffung groß angelegter Blühstreifen gegen das Insektensterben und das Setzen von Nisthilfen.
Auch das hohe Engagement für ein gesellschaftliches Miteinander, einen aktiven Dialog und ein Zusammenkommen auf lokaler Ebene (aktive Lebenskultur) sowie eine sehr sympathisch geförderte Transparenz durch verschiedene Veranstaltungen haben zu dieser Auszeichnung geführt.
In vielen verschiedenen Gesprächen wurde deutlich: “Die packen an! Und die leisten etwas für die Biologische Vielfalt!”. Positiv beachtenswert ist zudem das hohe Angebot an Expeditionen und Führungen, welche das Landvolk Gesmold offeriert. Spitze!

Die Vorbereitung der Auszeichnung “Spitze! Ausgezeichnete Landwirtschaft für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück”
läuft seit etwa 6 Monaten. Wir haben uns viel umgehört, verschiedene Landwirte auch besucht. Recherchiert, sind Empfehlungen
nachgegangen, haben eigene Erfahrungen in die Wagschale geworfen….und und und.

Aufgrund der Vielzahl toller Projekte ist es leider unmöglich ALLE Personen/Initiativen auszuzeichnen.
Die 5 in diesem Jahr prämierten Projekte haben in unterschiedlicher Form eine hervorgehobene “Leuchtturmfunktion”.
Wir als gUG Umweltschutz und Lebenshilfe sagen Danke, für so viel Engagement und einen beeindruckend hohen Einsatz für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück.

Wer eine Landwirtschaft möchte, welche der Artenvielfalt hilft, der möge eben genau solche Produkte erwerben und solche Menschen und Projekte fördern. So stoppen wir das Artensterben!

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Monster-Maloche

Monster-Maloche-Tag, Teil 2

Und: Abstimmung für neues Biotop mega-knapp. Aktuell haben wir mit dem Speierlings- und Streuobstwiesenprojekt noch einen Vorsprung von 39 Stimmen (11231:11192).
Noch 6 Stunden kann abgestimmt werden.
Please Please Vote! 😳⌚️⌚️⌚️⌚️⌚️⏰⏰⏰✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅

Die letzte für dieses Jahr eingeplante Blühwiese ist heute gemäht worden. Punktlandung.
Denn genau hier wird morgen mit der Grundschule Westerhausen und der Landwirtschaft (Gabriele Mörixmann)
eine Streuobstwiese angelegt. Zudem werden etwa 200 Klimaschutzbäume gepflanzt.
Die Wiese wurde heute gemäht und abgeharkt.
Das Biotop ist so konzipiert, dass auf einem Teilstück Blüh- und Streuobstwiese kombiniert werden.
Auf einem anderen Teilstück jedoch wird darauf geachtet, dass hier keine Bäume stehen und es zu keiner Verschattung kommt.
Verschattete Areale lassen mittelfristig keine Wildblumen zu (diese brauchen “voll Sonne”).
Herrlich zu sehen: Auf etwa 300 m² blühen die Ringelblumen noch in aller Pracht.
Bei der Mahd heute darauf geachtet, dass ausgiebige Stängelstreifen stehen bleiben (auch diese werden von Wildbienen bezogen).
Das morgen erweiterte Biotop wird kontinuierlich zu einem “Super-Duper-Biotop” ausgebaut (mit allem PiPaPo, von Wildhecken
bis Feuchtbiotop, Trockensteinmauer und Mager-Sandwiese).

Bei der Abstimmung für etwas Geld (für eine weitere Streuobstwiese)
ist es knapper als knapp. Nur die ersten 5 Plätze werden berücksichtigt.

Platz 4: 11307 Stimmen
Platz 5: Diesen Platz belegen wir!!! (11231 Stimmen)
Platz 6: Wir spüren den Atem im Nacken: 11192 Stimmen

Also bitte stimmt hier für uns ab:
https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/detail/10132

Falls Ihr schon mal abgestimmt habt: Man kann jeden Tag wieder neu abstimmen:
https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/revote/10132

Bifurkation Teil 2

Heute ist absoluter Biotop-Akkord-Maloche-Tag (Teil 1)
Und: Abstimmung steht “Spitz auf Knopf”, Kopf-an-Kopf-rennen, noch 9 Stunden kann abgestimmt werden. Please Vote! 😳⌚️⌚️⌚️⌚️⌚️⏰⏰⏰✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅✅

Die Blühwiesenarbeit muss heute zwingend abgeschlossen werden. Ab morgen beginnt die Saison der Klimaschutzanpflanzungen
+ Anlage von Streuobstwiesen.

Mit dem ersten Hahneschrei heute also gut gelaunt zur Bifurkation gerast.
Quer durch die schöne Landschaft getuckert und laut “No surrender” von Bruce Springsteen gesungen.
Gefühlt “tonnenweise” Mahdgut musste heute an der Bifurkation noch abgetragen werden,
damit dort auch im nächsten Jahr wieder eine schöne Blühwiese entsteht.
Auf dem Bild: Dieser Riesenhaufen ist das Mahdgut, was auf etwa 700 m² binnen eines Jahres so anfällt (auf den weiteren 700 m²
wurde bereits eine Sommermahd durchgeführt). Die Fläche dort wurde jetzt bereits im 4 Jahr ausgemagert, in diesem Sommer wuchsen dort
schon große Johanniskraut-Gesellschaften. Das ist ein gutes Zeichen, dass der Boden nährstoffärmer wird. Viele Viele Wildblumen und Wildkräuter profitieren
von nährstoffarmen Böden.

Die Abstimmung, um das nächste Biotop zu finanzieren, geht in die entscheidenden Stunden.
Wir brauchen DRINGEND noch einige Stimmen, denn die Konkurrenz holt gerade massiv auf. Am Ende werden vermutlich 20, 30 Stimmen darüber entscheiden, ob
nun ein weiteres Biotop finanziert werden kann oder nicht.
Please vote!
Wer für die Entstehung einer weiteren Streuobstwiese abstimmen möchte:
https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/detail/10132
Wer bereits abgestimmt hat (man kann jeden Tag wieder neu abstimmen):

https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/revote/10132
Danke!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Damit es weitergeht: Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Heute weiter an der Blühwiese an der Meller Bifurkation gearbeitet

Heute weiter an der Blühwiese an der Meller Bifurkation gearbeitet. 😀😎🐻🐻🐻🐛🐝🦋🐌🐜🐜🐜🕷🕷Zusammenharken und Mahdgut abtragen.
Dabei ziemlich coole Typen kennengelernt. Das eine könnte (vielleicht) ein Lederlaufkäfer sein. Zudem dabei ein schicker Grasfrosch.
Mich für die Störung entschuldigt und die Tierchen in Sicherheit wieder abgesetzt.
Die Meller Bifurkation ist ein Artenparadies. Gerade hier ist eine große Blühwiese ganz wichtig, sorgt sie doch für Nahrung
für eine Vielzahl von Lebewesen.

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Melle macht Spaß. Die Mahd und die Abtragung des Mahdgutes wird von uns geregelt.
Der Bauhof holt das Mahdgut dann nächste Woche ab. So lassen sich Biotope gemeinschaftlich pflegen. Sehr gut!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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Herzlichen Glückwunsch an den Hof Bolte in Georgsmarienhütte

Die Ehrungen “Spitze! Ausgezeichnete Landwirtschaft für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück” werden aufgrund von Corona nur in Kleintreffen (2 Haushalte) durchgeführt. Am heutigen Tag wurde nun mit den ersten beiden Ehrungen begonnen. 🥇🥇🥇🏆🏆🏆🏆🏵🏵👍👍👍😀
Herzlichen Glückwunsch an den Hof Bolte in Georgsmarienhütte (http://hofbolte.jimdofree.com, Am Kuhlenbach 18, Georgsmarienhütte)
Familie Bolte wird u.a. für eine aktive Beteiligung am Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” durch eine mehrjährige, artenreiche Blühwiese basierend auf regionalem Saatgut ausgezeichnet. Ganz entscheidend dabei ist: Die Blühwiese wird für mehrere Jahre von ihnen gepflegt, stetig extensiviert und der Boden nicht umgebrochen, sodass sich hier Generationen von Wildbienenarten langfristig entwickeln können.
Hervorzuheben ist zudem der Kartoffelanbau – unerwünschte Beikräuter werden hier mechanisch behandelt. Die Kartoffeln werden regional an mehreren Orten verkauft (Und auch: Mehrere Personen der Jury haben dieses regionale Produkt einige Male getestet: Ausgezeichnet!!!).
Positiv beeindruckend ist zudem der Einsatz und die Sichtbarkeit über soziale Medien. Spitze!
Auch hier merkt man, dass die Landwirte/Innen vor Einsatz und Ideen nur so sprühen.
Z.B. wird an einem neuen Projekt gearbeitet: Süßlupinen.
Ein sehr gutes Futter für die Hühner in Freilandhaltung (schmeckt nach Erbse). Zudem wird überlegt auf dieser Basis einen Kaffee anzubieten. Es ist schon immer wieder beeindruckend, was viele Landwirte hier im Landkreis Positives leisten und wie viele Veränderungen hier eingeleitet werden. Absolut stark!
Vielen vielen Dank für das Geschenk der tollen Kartoffeln. Die sind wirklich der Hammer! Damit steht fest, was heute Abend auf den Tisch kommt 🙂
Wer eine Landwirtschaft möchte, welche der Artenvielfalt hilft, der möge eben genau solche Produkte erwerben und solche Menschen und Projekte fördern. So stoppen wir das Artensterben!
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Herzlichen Glückwunsch an den Bioland-Hof “Dicke Eiche” (Bissendorf)

Die Ehrungen “Spitze! Ausgezeichnete Landwirtschaft für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück”
werden aufgrund von Corona nur in Kleintreffen (2 Haushalte)
durchgeführt. Am heutigen Tag mit den ersten beiden Ehrungen begonnen. 👍👍🏆🏆🏆🥇🏵🏵
Herzlichen Glückwunsch an den Bioland-Hof “Dicke Eiche” (Bissendorf)
http://www.dicke-eiche.de, Dicke Eiche 9, Bissendorf-Astrup
Ausschlaggebend für die Preisverleihung ist insbesondere die Langfristigkeit, welche das Projekt bereits auszeichnet (seit 1985) sowie die Tatsache, dass keinerlei Pestizide eingesetzt werden und die hervorragende Transparenz, welche der Hof bietet.
Ein weiterer Grund ist die regionale Verankerung der Produkte in dem sehr gelungen geführten Naturwarenladen.
Wer hier einkauft, der fördert gesichert die regionale Landwirtschaft vor Ort und leistet zugleich einen Beitrag für eine nachhaltige Biodiversität.
Die eigenen Getreideprodukte sind ein herausragender Gaumenschmaus. Spitze!
Der kleine Hofladen ist liebevoll eingerichtet. Es gibt hier nichts, was es nicht gibt. Man weiß offen gesagt garnicht, wo man zuerst hinschauen soll.
Nette und sehr engagierte Betreiber. Und einen Blick in die Backstube durften wir auch werfen…
Hier wird das vor Ort angebaute Getreide direkt verwertet. Ein tolles Projekt! Spitze!
Wer eine Landwirtschaft möchte, welche der Artenvielfalt hilft, der möge eben genau solche Produkte erwerben und solche Projekte fördern. So stoppen wir das Artensterben!
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Blühwiesen beim TSV Westerhausen und an der Bifurkation

Heute stand die Mahd weiterer Blühwiesen an. 🐝🐛🦋🐞🌼🌻🥀🌞🌞🌞
Unter anderem beim TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.. Es ist wirklich beeindruckend, was dieser Sportverein für die Natur leistet.
Jede Menge Baumanpflanzungen, Wildblumen, Beerenpflanzen (auf dem Bild: Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) (glaube ich))
und und und…Meisenkästen an Bäumen direkt neben Flutlichtmasten (Logenplätze für die Vogelwelt :-)).
Heute in der herrlichen Sonne gemäht. Neben der Wiese grasen friedlich einige Pferde. Im Hintergrund: Die Rocky Mountains (gut erkennbar sind die ersten schneebedeckten Ausläufer). Das sind die Augenblicke, in denen man ganz genau weiß, warum man nicht mehr in der Stadt lebt.

Rainfarn und Rote Lichtnelke blühen noch.
Die Wiese zeichnet sich durch große Gesellschaften der Schafgarbe und des Ferkelkrautes aus.
Ein magerer Boden mitten in der Sonne, besser geht es kaum.
Und mitten in der Wiese: Ein Löwenzahn, eigentlich ein Stickstoffanzeiger. Keine Ahnung, wie der dort hinkommt.
So etwas zeigt einem selber dann sehr deutlich, dass man noch längst nicht alles im Bereich der “Wiesen-Biotope” versteht.

Ein großer Philosoph (Felix Magath) hat einst gesagt: “Wenn man etwas erreichen will, dann muss man hungrig sein!”
Unser Hunger in Bezug auf Natur- und Artenschutzprojekte ist noch lange nicht gestillt. Im Gegenteil:
Mit jedem Biotop wird er größer und größer…

Anschließend noch in Melle an der Bifurkation gemäht. Die Wiese dort wird bereits im 4. Jahr ausgemagert.
Auf dem Bereich, in welchem die Sommermahd durchgeführt wurde blüht es auch jetzt im November noch (z.B. die Wiesenflockenblume, Schafgarbe, Königskerze).

Der Teminkalender ist dichter als dicht, ist es aber wert. Bis zum 15. November muss der Großteil der Wiesen erledigt sein,
dann beginnt hier nämlich die Saison der Obstbaum- und Klimaschutzanpflanzungen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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Damit es weitergeht: Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

1 Tonne Bioheu und weitere Biotope

1 Tonne Bioheu heute geliefert worden (Danke an die Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG).
Und: Projekt Klimaschutzbäume für Melle nimmt Fahrt auf
Und2: Flächen in Melle für neue Projekte gesucht
Und3: Speierling-Anpflanzung beginnt 😃🌳🌻🐞🍒

Unser genialer Grafiker “Mark Hamburger” hat das nächste tolle Schild erstellt 🙂
Durch das Projekt von der LVM-Versicherung Frank Strötzel
Zur Erinnerung:

Für jede neue Autoversicherung im Aktionszeitraum 1.9.2020 – 2.1.2021 wird ein Baum für die Gemeinde Oldendorf mit ihren Ortsteilen gestiftet.
So können auch wir einen kleinen Teil dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu binden und dem Klimawandel entgegen zu wirken.
Also vergleichen Sie jetzt, denn zusätzlich bieten wir Ihnen Service mit Herz und günstige Beiträge.
https://stroetzel.lvm.de/agenturhomepage/
LVM-Versicherungsagentur Frank Strötzel
Westerhausener Str. 80
49324 Melle
05422 94240
0170 5639000
05422 942418
info@stroetzel.lvm.de

…können etliche Bäume gegen die Klimaerwärmung gepflanzt werden. Gemeinsam mit Frank haben wir uns darauf geeinigt, dass auf den unterstützten Arealen zudem etliche heimische Beerenfrüchte für die Artenvielfalt angesiedelt werden
(z.B. Sanddorn, Schlehe, Felsenbirne, Hecken- und Traubenkirsche sowie Insektenmagneten wie die Heckenrose).

Ihr habt ein Auto und braucht eine Versicherung? Siehe oben…

Und heute Mittag ist hier von der Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG (vielen Dank an Uwe Rummel)
1 Tonne Bioheu geliefert worden. Vielen Dank auch an den Landwirt Herrn Frieling.
Diese Lieferung nimmt uns etliche Sorgen ab. Der Winter für unsere Schafen, Ziegen und Ponys ist damit gesichert. 🙂
Sehr interessant übrigens: Der vormalige Inhaber der genannten Firma, Herr Thomas Philipps, hat in vielen Teilen Deutschlands für eine groß angelegte Förderung der Bio-Landwirtschaft gesorgt. So auch in dieser Region.

Heute ein interessantes Gespräch mit dem sehr engagierten Landwirt Herrn Frieling geführt (man merkt sehr schnell, wenn Menschen in ihrer Tätigkeit
positiv aufgehen). Immer wieder hört man mittlerweile aus der Landwirtschaft, dass die letzten 3 Trockenjahre eine Herausforderung sind.
Viele Brunnen müssen mittlerweile tiefer gebohrt werden, um an das Grundwasser zu gelangen.
Da kommt noch einiges auf uns zu….Wenn wir jedoch gemeinsam aktiv werden, dann können wir zumindest auf lokaler und regionaler Ebene Verbesserungen schaffen.

In Melle werden im nächsten Jahr weitere Biotope angelegt. Mit Baumpflanzungen oder gezielten Biotopen für eine höhere Artenvielfalt.
Wir suchen aktuell neue Flächen, welche in etwa ab November 2021 gestaltet werden können.
Wir gehen da nach dem Windhund-Prinzip. Wer sich zuerst meldet (und dann auch bereit ist
eine Erklärung zu unterschreiben, dass für mindestens 10 Jahre hier gesichert ein Biotop entstehen kann) erhält den Zuschlag für eine Gestaltung.

Die gelieferten Speierlinge des Projektes Sperberbaum.de werden dieses Wochenende verpackt.
Die Bäume sind deutlich größer als gedacht (erwartet wurden Setzlinge von etwa 15 cm Größe, geliefert wurden Stecklinge, die bei etwa 40 cm liegen).
Ergo: Neues Verpackungsmaterial wurde bestellt. Wenn dieses da ist (hoffentlich morgen), dann wird verschickt.
Über 100 Setzlinge landen dann in unterschiedlichen Regionen Deutschlands
und sorgen für einen zusätzlichen Schwung der Artenvielfalt.
Wer noch einen Speierling erwerben möchte: Siehe http://sperberbaum.de

Am frühen Abend noch eine neue Demarkationslinie gezogen.
Unser Huhn “Clara” interessiert es nicht, ob hohe Zäune ihren Bewegungsraum einschränken sollen.
Nicht bei allen Nachbarn sorgt dieses für Begeisterung.
Also einen Zweitzaun errichtet…

Heute Abend noch weiter das Mahdgut bei der Firma Spies in Gesmold geharkt.
Noch so ein Artenvielfalts-Hotspot. Halbzeit 3 erfolgt morgen.
Jetzt ist die heisse Phase der Biotopvorbereitung – da muss auch in die Dunkelheit hinein gearbeitet werden.
Alles was jetzt umgesetzt wird,
das sorgt im nächsten Jahr für artenreiche Lebensinseln.
Oder negativ: Alles, was jetzt nicht geschafft wird, das mindert im nächsten Jahr den geplanten Nutzen.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Blumiger Landkreis Osnabrück über das Insektensterben

Ein neuer kleiner Film zum Blumiger Landkreis Osnabrück-Projekt.
Mit Inhalt: Wie ernst ist es tatsächlich?
Und: Wie sieht so ein Nachmittag auf einer verblühten Wiese eigentlich aus, wenn diese
für das nächste Frühjahr vorbereitet wird?
Hinfahren, Mähen und Harken….

Weitere Filme aus unseren Projekten gibt es übrigens regelmäßig auf unserem YouTube-Kanal.
Und mit der ganz langsam steigenden Professionalität (mit jedem Film und jedem Schnitt lernen wir wieder etwas mehr dazu) steigt dort endlich nun auch die Zahl der Abonnenten:

https://www.youtube.com/channel/UCza7czZJAJh_ffy7BsB6Ofw

Sehr interessant und mittlerweile gleichzeitig in hohem Maße Angst erzeugend ist der Artikel
in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” vom 29.10.2020
über das Insektensterben in Süddeutschland:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/studie-dramatisches-insektensterben-auf-der-schwaebischen-alb-17026521.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Damit es weitergeht und SEHR SEHR SEHR SEHR wichtig: Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Flaumsandbiene – Lokalrunde für alle!

Weiter ging es heute mit Sonntags-Blühwiesensport bei der Firma “Spies” in Gesmold. 🌻🌻🐞🐞✌️✌️✌️🐛🐛🦋⚽️🏀🏈⚾️🥎🎾🏒⚾️🏏
Letzte Woche wurden dort (grob geschätzt) 4000 – 5000 m² Blühwiese gemäht.
Das Zeug konnte nun austrocknen und noch einmal jede Menge Saatgut abwerfen, jetzt muss es runter von der Fläche.
Schöne Winterschlafquartiere heute errichtet.

Das Areal dort wird gesichert ein Artenparadies werden. Diese Jahr blühte es bereits erstklassig. Manchmal kann man garnicht genau beschreiben,
warum man “sicher” ist, dass sich hier viele Arten entwickeln. Ich will nicht sagen, man “spürt” es, aber ein bisschen
so fühlt es sich an. Sandiger, kalkhaltiger, mergeliger Boden und ein vollsonniger Standort. Das ist perfekt.
Und beim Abharken hört man schon das Summen der Flaum-Sandbiene (Andrena nitida) im nächsten Jahr 😉

Leider ist es so, dass man dieses Ereignis nicht immer anspruchsgemäß teilen kann.
Komme ich z.B. in meine Stammkneipe und fasel etwas von “Großer Tag heute!” und “Flaum-Sandbienen gesehen – das glaubst Du nicht!”,
dann verdreht der Wirt schon gutmütig die Augen und sagt: “Wolln wir über Fußball reden? Watt macht Schalke heute?”

Ich lass mich da aber garnicht beirren und sage: “Du bist mein Stammwirt. Du MUSST mir zuhören!”… und rede einfach weiter von Flaum-Sandbienen, der Rotschopfigen Sandbiene und und und.
Während der Wirt dann schon grinsend das Pils zapft und ich zuweilen so richtig in Fahrt komme
(“Machst noch eins? Lokalrunde! Flaum-Sandbienen können übrigens…”) dann halte ich sogar mal nen Monolog
über die Zaunrüben-Sandbiene. Thematisch kann da selbst Schalke nicht mithalten. Da sitzen die Leute dann in der Kneipe und hören mit offenen
Mündern zu (zumindest in meiner Parallelwelt ;-))…

Anbei noch ein sehr gelungenes Gedicht von Bernd Thye (2017):

Der Falter

Ich lag da so träumend in der Sonne im Grase,
Plötzlich saß da ein Falter auf meiner Nase.
Ich wollte grad fragen: „Was machst Du da, Falter?“
Da flüsterte er: „Ich will Dir was sagen, Alter!“

„Du liegst hier rum, bist vielleicht noch am denken,
Dass nur du und deinesgleichen die Erde lenken.
Aber wenn ich und meinesgleichen mit den Flügeln schlagen,
Können du und deinesgleichen das Wetter nicht mehr ertragen!

Auch der Schlag kleiner Flügel kann was bewegen,
Das zu erkennen, dazu wurden wir euch gegeben.
Ihr, ihr dürft und sollt euch an unserer Schönheit erfreuen,
Dafür erwarten wir von euch, viele Blumen zu streuen!

Hört auf, die Natur mit Unrat und Gift zu zerstören,
Fangt endlich an, auf den alten Indianer zu hören,
Der euch gesagt, dass man Geld nicht essen kann,
Und presst die Erde nicht aus wie ‚nen Schwamm!

Ich, ich wurde hässlich geboren und bin heute schön,
Als Raupe, da wollte mich so niemand gern seh’n.
Auch die Erde war schön, als es euch noch nicht gab,
Doch auch ihr seid nur Gäste, aber macht draus ein Grab.

Lasst es doch sein, nach Macht und Geld zu streben,
Lernt, das schöne zu sehen und wirklich zu leben.
Legt euch, wie du hier, viel öfter zur kurzen Ruhe in Gras,
Lernt, euch mal wieder an wenig zu freuen! Viel Spaß!“

©copyright by Bernd U. Thye, 2017

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Blühwiesen gemäht, bis die Arme abfallen

Heute Blühwiesen gemäht und geharkt, bis die Arme abfallen 🤹‍♀️🐛🐝🐌🐞🌼🌻

Los ging es heute Vormittag in Wallenhorst. Eine Wiese, die schon im ersten Jahr ein Volltreffer war, das gibt es selten.

Direkt danach an die Lindenbreede nach Kloster Oesede/Georgsmarienhütte gerast.
Hier könnte der nächste Biodiversitäts-Hotspot entstehen.
Im ersten Jahr blühte es ganz passabel Auffällig war, dass sich hier Unmengen von Bläulings-Arten und Bläulings-Individuen (Schmetterlinge) eingefunden haben.
In dieser Menge bislang im Landkreis selten gesehen.
Heute weiter gemäht und jede Menge Schnittgut zu Überwinterungshaufen für Kleintiere aufgeschichtet. Werden mit Sicherheit bezogen.
Im nächsten Jahr wird es hier sehr spannend, denn auf etwa 500 m² haben wir eine Mischung mit 80 Wildblumen ausgesät (auf den anderen 900 m²
eine Mischung mit 40 Arten). Hier kann etwas Großes entstehen.

Und am Nachmittag in Buer gemäht auf einer Fläche, welcher Dieter Finke-Gröne dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.
Das Areal liegt halbschattig an einem Waldrand, sodass sich hier nicht das gesamte Artenspektrum durchsetzen konnte.
Dennoch hat sich auch hier ein Nutzen für Insekten gebildet. Ringelblumen, Rote Lichtnelke, blauer Lein, Inkarnatklee, Ackersenf sind nur einige
Beispiele dafür. Sehr sehr schön 🙂

Un dim nächsten Jahr steht mit viel “Tam Tam” der Lückenschluss zwischen dem südlichen Landkreis Osnabrück und dem Stadtgebiet an.
Heute dafür eine Fläche besichtigt. Auch der Osnabrücker Zoo wird dabei eine Rolle spielen, ebenso das Bienenbündnis der Stadt
Osnabrück. Mehr wird noch nicht verraten.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Weitere Streuobstwiesen entstehen – Insektensterben geht weiter

Und die nächste gute Nachricht 👍😃🐝🐛🦋🌻🌳🦝🐇🐁🍏🍎🍒 Die Stadt Melle hat ein kleines neues Projekt genehmigt.
Bedeutet: Weitere Streuobstwiesen werden noch dieses Jahr angelegt (inklusive Einzäunung gegen Wildverbiss) – ergänzt werden
diese im Frühjahr durch zwei Blühwiesen.
Und: Neue Studie zum Insektensterben erschienen

Wird noch sportlich dieses Jahr. Ist allerdings auch angemessen.
Vorgestern ist eine neue Studie aus Deutschland erschienen.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/umwelt-bissingen-an-der-teck-vogelkundler-warnen-insektensterben-massiver-als-gedacht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201028-99-118807

“Wissenschaftliche Zählungen hätten mit Blick auf die
vergangenen 50 Jahre einen Rückgang der sogenannten wandernden Insekten auf der Schwäbischen Alb um bis zu 97 Prozent ergeben”.

Lars Krogmann, Entomologe vom Naturkundemuseum in Stuttgart, warnte eindringlich davor, die Folgen dieses Sterbens zu unterschätzen: “Je mehr Arten verschwinden, desto mehr gerät das Ökosystem aus den Fugen.” Die Bedrohung sei “allgegenwärtig, sie ist permanent, und sie geht weiter zurück, als wir uns bewusst sein mögen”. Ursachen für den Trend seien die industrielle Landwirtschaft, Pflanzenschutzmittel, die
zunehmende Überdüngung und die Versiegelung, also der Flächenverbrauch durch neue Siedlungen, neue Gewerbegebiete und Straßen.

Die Agar-Nicht-Reform der EU wird das Sterben in den nächsten 7 Jahren leider noch zusätzlich unterstützen.
Die Situation als dramatisch zu bezeichnen ist angemessen – Interessiert aber trotzdem nicht alle bzw. ist einigen leider scheinbar ziemlich egal. Siehe dazu: http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2020/pestizide/trotz-artensterben-keine-agrarwende-in-sicht.html

Es wird immer wichtiger, nicht nur Blühstreifen und Blühwiesen anzulegen, sondern insgesamt die Böden,
auf denen die Blütenpflanzen wachsen, nicht umzubrechen.
Erstmalig wird seit diesem Spätsommer der Begriff der “Vollinsekten” genannt (diese profitieren von Blühstreifen).
Die “Larven-Insekten” jedoch werden durch einen Bodenumbruch vernichtet. es kann dann keine neue Insekten-Generation entstehen, denn 75%
aller Wildbienen nisten im Boden.

Was wird nun in diesem Jahr noch in den neuen Projekten in Melle entstehen?

Mitte November wird gemeinsam mit Gabriele Mörixmann und zwei Schulklassen der Grundschule Westerhausen
innerhalb des Projektes Sperberbaum.de (Kooperationsprojekt zwischen Landwirtschaft und Naturschützern) eine Streuobstwiese basierend auf alten Obstsorten angelegt.
Vielen Vielen Dank an die Personen, welche bislang Speierlinge und Obstbäume auf http://sperberbaum.de gekauft haben (die Speierling-Setzlinge werden von der Baumschule in der nächsten Woche an uns verschickt und gehen dann zu Euch :-))..
Von dem Überschuss-Geld des Projektes konnten wir etliche Bäume erwerben. Absolut stark!!

Ergänzt wird diese Streuobstwiese durch
verschiedene Wildsträucher (z.B. Heckenrose, Felsenbirne, Heckenkirsche).
Zudem werden (z.T. gemeinsam mit den Kids) noch etliche Bäume gegen die Klimaerwärmung angepflanzt. Insgesamt etwa 300 Stück.
Zu nennen sind z.B. die Roteiche, Traubeneiche, Flatterulme, Feldahorn, Esskastanie, Douglasie…
Ort: Unsere gepachtete Fläche in Melle/Oldendorf hinter dem “Assmann-Parkplatz”.
Auch die Genehmigung des Landwirtes für das Projekt liegt vor. Top!

Zwei weitere Streuobstwiesen werden durch die Förderung der Stadt Melle (vielen Dank für diese tolle Initiative!)
in Oldendorf entstehen (Ute Werges), z.T. mit Personen aus dem Umfeld von “Melle for Future”. Eines der Biotope entsteht im Dezember am Lerchenweg/Gelbe Riede,
ein weiteres an der Holzhausener Straße (Bildquelle: Google Earth). Eine dritte kleine Streuobstwiese schaffen wir gemeinsam mit Bernhard Lietmann an der Vessendorfer Straße.
Dort wurde im letzten Jahr bereits eine erstklassige Blühwiese gemeinsam angelegt.

Am Schlochterner Weg wird eine Streuobstallee im Dezember ausgebaut
und zudem noch einmal etwa 70 Baumsetzlinge gepflanzt (70 Bäume reicht für eine Person im Flugzeug Malle + Retour).

Sperberbaum.de + Blumiger Landkreis Osnabrück

Wer Obstbäume oder den Speierling kaufen möchte (die Speierlingsetzlinge werden in der ersten Novemberwoche an uns geliefert):
Realisiert das gerne über den Shop auf http://sperberbaum.de

Etwas Geld vom Kaufpreis geht nämlich davon z.B. an unseren Gnadenhof, an das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” sowie an die Landwirtschaftsinitiative “Transparenz schaffen” (Melle).

Heute Fortsetzung der Blühwiesenmahd – Und einige Zahlen zum Insektensterben

Heute Fortsetzung der Blühwiesenmahd – Und einige Zahlen
zum Insektensterben

Weiter ging es heute. Zunächst in Melle/Oldendorf beim Gasthaus Wiesehahn.
Herrlicher Sport. Für das Zusammenharken einer Blühwiese inkl. Abtragung benötigt man für 500 m² etwa
2 Stunden. Frische Luft, Bewegung…es könnte Schlimmer sein. Klitschnass geschwitzt aber irgendwie zufrieden – das ist meist das Fazit nach einer Extensivierung (Austragung von Nährstoffen durch Abharken des Mahdgutes).

Eine Menge von dem Mahdgut heute schon auf die Wiese zu den Tieren gebracht, die kümmern sich um einen Teil davon.

Der Rest des Mahdgutes bleibt dann auf der Tierwiese liegen. Interessant ist jedes Jahr im Frühjar:
Wenn man das über den Winter liegengebliebene Schnittgut entfernt, dann ist dort so viel Saatgut durchgefallen,
dass es in den Monaten danach in allen Farben leuchtet.

Und die zweite Halbzeit in Melle/Wetter stand an. Gemeinsam mit Herrn Schiermeier geharkt, geharkt und geharkt und ein
First-Class-Hotel als Überwinterungshilfe für viele viele Arten geschaffen. Der nette Herr ist wirklich beeinduckend. An die 80 Jahre, fit wie
ein Turnschuh, jede Menge Ideen und Einfälle und mit vollem Herzen für die Natur aktiv.
Auch auf dieser Fläche entsteht im nächsten Jahr ein Paradies für die Artenvielfalt.

Mal einige Fakten zum Insektensterben:
Zwischen 1990 und 2017 sank die Biomasse der Insekten in ausgewählten Schutzgebieten um 75 % (wohlgemerkt: In Schutzgebieten (!!), in denen
es ja eigentlich noch ganz passable Lebensbedingungen geben müsste).
Quelle: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0185809

Die sog. “Münchener Studie” veröffentlichte 2019 Ergebnisse.
Zwischen 2008 und 2017 wurden regelmäßige Untersuchungen in drei Regionen des Landes angestellt.
Quelle: https://www.nature.com/articles/s41586-019-1684-3
“Sowohl auf Wiesen als auch in Wäldern ging die Artenzahl im Studienzeitraum um etwa ein Drittel zurück.
Auch deren Gesamtmasse nahm ab, besonders ausgeprägt in den Graslandschaften – dort um 67 Prozent. In den Wäldern schrumpfte sie um etwa 40 Prozent.
Vermutlich hänge der Rückgang mit der Landwirtschaft zusammen, schreiben die Forscher. “Dass solch ein Rückgang über nur ein Jahrzehnt festgestellt werden kann, haben wir nicht erwartet”, sagte Weisser. “Das ist erschreckend, passt aber in das Bild, das immer mehr Studien zeichnen.”
Quelle: https://www.dw.com/de/m%C3%BCnchener-studie-best%C3%A4tigt-starkes-insektensterben-in-deutschland/a-51051311

“Über einen Zeitraum von 46 Jahren sank auf der Schwäbischen Alb die Zahl der Nester einer Schmalbienenart um 95 Prozent. In den Isarauen im bayerischen Dingolfing sind drei Viertel der Wildbienenarten im Verlauf nur eines Jahrzehnts verschwunden. Aber auch andere Insektengruppen sind dezimiert. Zikadenpopulationen auf Trockenrasen in Ostdeutschland nahmen über 40 bis 60 Jahre um 54 Prozent ab. Im Feuchtgrünland in Niedersachsen betrugen die Verluste sogar 78 Prozent.”
https://www.boell.de/de/2020/01/08/insektensterben-deutschland-abwaerts-im-trend

Der Insektenatlas 2020 bennent einen globalen Rückgang der Insektenmasse um jährlich etwa 2,5 %

Nehmen wir einmal an, dass durch die EU-Entscheidung zur Agrarreform vom vorherigen Freitag sich die Insektenmasse pro Jahr um ca. 2,5% reduziert.
Gesichert für die nächsten 7 Jahre!!

Das würde bedeuten, wenn man verschiedene Studien (grob und etwas oberflächlich) interpoliert, dass
wir im Jahre 1990 einen Insektenbestand von 1000 hatten.
2017 lag dieser nur noch noch bei etwa 250.
Zum Ende der nächsten Agrarperiode werden dann aus etwa 1000 Insekten im Jahre 1990 nur noch etwa 190 Exemplare übrig bleiben.
Komplettkatastrophe!!

Die jährliche Abnahme von 2,5 % in den nächsten Jahren ist natürlich nur eine Schätzung.
Zu berücksichtigen ist natürlich, dass Kommunen bereits sehr aktiv geworden sind, dass Bürgerinnen und Bürger etwas machen,
dass viele Landwirte etwas für die Insektenwelt erbringen.

Dennoch muss leider auch konstatiert werden: Viele Blühstreifen werden jährlich gepflügt. Die Nachzucht vieler Arten wird dadurch vernichtet.
Viele Blühareale bestehen aus relativ artenarmen Mischungen (häufig nur 10 Arten). Davon profitieren dann lediglich die Generalisten.
Damit z.B. mono- und oligolektische Arten einen Nutzen haben (diese sind auf einezlne Arten- oder Gattungen von Pflanzen angewiesen)
ist deutlich artenreicheres Saatgut notwendig. Z.B. der “Schmetterlings- und Wildbienensaum” der Firma Rieger Hofmann.
Diese mehrjährige Regiomischung beinhaltet knapp 90 Arten, kostet pro Kilo jedoch auch um die 100 Euro.
Ein Kilogramm reicht für 500 m².

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Damit es weitergeht: Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Blühwiese am Gasthaus Hubertus gemäht

Heute die Blühwiese am Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn gemäht. 🥀🌸🐞👍😀🐛🐝🦋🐞🐜
Hier hat alles begonnen. Die heute gemähte Fläche war Areal Nummer 2, damals im März 2017.
In diesem Gasthaus übrigens im August 2013 die Hochzeit mit Julia gefeiert. War eine perfekt organisierte, aussergewöhnlich gute Sause 🙂

Diese Jahr blühte es auf der Fläche wieder in allen Farben.
Auf einem der Bilder sieht man übrigens sehr gut die Schnittkante zwischen Sommermahd und Nicht-Mahd.
Die Heinz Sielmann Sitftung hat hier damals für 2 Jahre eine Untersuchung bezahlt:

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wildbienenmonitoring_endbericht_blumiges_melle.pdf

Im zweiten Jahr war bereits ein deutlicher Anstieg von Wildbienenarten + Individuen zu verzeichnen.

Jetzt, Mitte Oktober, sind die Tage durchgetaktet wie ein Uhrwerk. Das Mahdgut muss gemäht werden.
In diesem Falle bleibt es einige Tage liegen um auszutrocken und noch einmal ordentlich Saatgut an den Boden abzugeben.
Die Fläche ist jetzt bereits 4 Jahre konstant ausgemagert worden, so schaffen wir artenreiche Wildblumenwiesen, die sich mit etwas Pflege dauerhaft halten können.

Anbei noch ein kleiner Film, was auf dieser Wiese dieses Jahr so los war:

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Damit es weitergeht: Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck