Manchmal kotzt einen alles einfach nur an

Offen gesagt, es gibt schon mal so Tage, da kotzt einen alles nur an.
Denn freie Tage gibt es: Nie! (naja, war ja auch schon vorher klar)
Irgendwas ist immer, Füttern, Tierarzt, Zäune ausbessern, Steuerunterlagen sortieren, Anträge schreiben, sich um Kohle kümmern,
sich um Kohle kümmern, Projekte ausdenken, Füttern, Kooperationsgespräche führen, hier und da nen gepfefferten Streit vom Zaun brechen,
Sich um Kohle kümmern, Ausmisten, Maschinen reparieren (so gut es geht), Mails beantworten, blablablablabla
….naja, und in der Woche ist (fast) keine
Zeit, da steht die Arbeit im Büro an.
…und an Position 793 (irgendwo ganz hinten) auch mal Aufräumen.(gefühlt an Position 1.000.347).
Also grummel grummel, den ganzen Scheiss, der so anfällt, heute in die Lore rein…muss ja weg das Zeug. „Burning Hell in Head“-Laune. Burn-Out-Atmosphäre!

Manchmal ist das Ganze wirklich ein bisschen viel (geworden). Wir sind ja nicht gerade geschrumpft in den letzten Jahren.
Manchmal kommen schon mal so Gedanken auf, wie: Die ganzen Brocken hinwerfen, alles egal, einfach Wochenende. Am Wochenende,
sich um nix kümmern. Vor der Glotze hängen, billiges Djunkfood reinpfeifen und „Deuschland sucht den Superdschungel“ (oder wie der Zeitverschwendungs-Scheiß heisst) kucken.
Einfach alles sein lassen und alles abgeben, die Brocken hinwerfen. Nix mehr machen. Nada, Niente, is mir doch egal! Ist doch alles Scheiße!

Ja, und dann, 20 Minuten später, die Sonne scheint und Schweinchen Bärbel blinzelt mich grinsend von der Seite an.
„Du lässt es sowieso nicht sein, Du Vogel….“

Ich nörgel noch etwas verstimmt vor mich hin, irgendwas von „Kotzt alles nur an, wir Menschen scheitern sowie an unserer Gier und Ignoranz. Dreckskotzescheiße!!
Was helfen da die paar Spinner, die was machen. Eine Welt voller Vollidioten sind wir
(mit einigen Ausnahmen natürlich). Kuck Dir doch die Gewässerrandstreifen-Entscheidung im Landkreis an – das ist Politik im Jahre 2019.
Unser Handeln wird dadurch völlig sinnfrei, einfach sinnlos, komplett scheissegal, ob wir was tun oder nicht, bei solchen Entscheidungen“…
und muss dann selber grinsen. „Diese ************* (zensiert)!!!“

„Hast Recht, (und muss dann selber lachen) ist zwar manchmal wirklich etwas viel, und manchmal nervt es wirklich, aber eigentlich:
Könnte mir kein schönes Leben vorstellen“.
Bärbel grunzt zufrieden und beisst fröhlich dann in einen Apfel: „Wusste ichs doch.
Wir Schweinchen haben gestern überlegt: Wenn wir mal einige Blühwiesen vorbereiten können, für die Aussaat, wir sind dabei. Unsere Rüssel
können das.“
Ich bin gerührt, jetzt bieten sogar schon die Schweinchen ihre Unterstützung an.
Aufgegeben wird (vermutlich) erst, wenn das Artensterben besiegt ist.

Und dann sorgt Schweinchen Bärbel für eine kleine Motivationsspritze.
Es sagt laut und deutlich: „GE-WÄS-SER-RAND-STREIFEN-ENT-SCHEI-DUNG“…und ganz schnell dahinter: „Insektensterben! Insektensterben! Insektensterben!“

„Waaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhh“, wie von der Tarantgel gestochen springe ich fuchsteufelswild, mit Schaum vor dem Mund, aus dem Stand 2 Meter hoch, mindestens.
Schweinchen Bärbel kugelt sich vor Lachen auf dem Boden rum….

Die Batterien sind wieder voll aufgeladen und glühen heiss!! Super-Heiss!!! Weiter gehts!!!
Ich glaub ich spinne, was erlauben **********. Den Kampf gewinnen wir!!! Alter!!!!!! Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!!!

Protest!! Bitte hier abstimmen: http://artensterben-aufhalten.de

Jede Stimme verzehnfachen wir und münzen sie zur Not in Wahlverluste um, wrenn es nicht anderes geht.
Und Kaninchen Kalli ist auch dabei, hat die Kastration gut überstanden und wühlt dann mit den Hinterbeinen alles durch.
Aber 5,1/2 Wochen Quarantäne müssen leider noch sein…
Und sehr schön auch: Unsere drei Neuen: Die Strausse Lotta, Gaucha und Gringa haben sich gut eingelebt und fressen mittlerweile sogar schon aus der Hand 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Saatgut zu verschenken (Georgsmarienhütte, Harderberg, Kloster/Oesede, Borgloh und Bissendorf)

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

Saatgut zu verschenken

Liebe Leute, gegen das Insektensterben verschenken wir teures und artenreiches Saatgut
Das Angebot ist aktuell begrenzt auf Einwohner
aus Georgsmarienhütte, Harderberg, Kloster/Oesede, Borgloh und Bissendorf, um den Blühwiesenkorridor zwischen Melle und Hagen a.T.W.
schließen zu können.
Siehe dazu: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Das Saatgut ist explizit regionales Saatgut und enthält bis zu 80 Arten.
Verschenkt werden die Mischung „Blühende Landschaft Nord“:
https://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/mischungen-fuer-die-land-und-forstwirtschaft/23-bluehende-landschaft-fruehjahrsansaat-mehrjaehrig.html

Schmetterlings- und Wildbienensaum:
https://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/wiesen-und-saeume-fuer-die-freie-landschaft/08-schmetterlings-und-wildbienensaum.html

Sowie die „Osnabrücker Mischung“.

Es handelt sich bei den Mischungen um mehrjähriges Saatgut.

Die einzigen Bedingungen:

* Es müssten bitte Blühareale von mindestens 4 m² Metern angelegt werden
* Ihr meldet uns den Standort, an dem Ihr aussäen wollt (keine Sorge, wir wollen nicht kontrollieren,
es geht lediglich darum, diesen zu Dokumentationszwecken in diese Karte einzutragen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12)

* Ihr pflegt die Blühwiese auch (Blühwiesen müssen mindestens einmal im Jahr gemäht werden. Der Blüheffekt ist
in der Regel erst im zweiten Jahr herausragend (wenn die „Mehrjährigen“ blühen)).
Eine umfassende Pflanz- und Pflegeanleitung findet Ihr hier:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

* Ihr erstattet uns das Geld für den Postversand (2,80 Euro).

Was das für Euch ok ist, dann schreibt uns an, entweder per PN
oder über info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Wir verschicken Saatgut pro Person für maximal 25 m².

Und wenn Ihr noch etwas gegen das Artensterben tun wollt, dann unterschreibt unsere Protestpetition
gegen die lediglich 1 Meter breiten Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück. Diese Entscheidung wird das Insekten- und Artensterben weiter forcieren:
Und die Situation ist nicht mehr bedrohlich, sie ist mittlerweile DRAMATISCH!
http://artensterben-aufhalten.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?

Protestieren und aktiv gestalten

Protest beginnt an Fahrt aufzunehmen 🙋‍♂️✋☝️🙋‍♀️🐛🦋🐌🐞🐜💥💥💥💥🌈🌈🌞 Auch Fridays for Future nun dabei. Und: Protest alleine reicht nicht: Gemeinsam werden wir aktiv!!
Jetzt zu Beginn der allmählich startenden Insektenschutz-Saison (Blühwiesen anlegen!!) und des langsam beginnenden Prä-Frühlings-Protest-Warmups geht es los….
Die Protestpetition gegen die Gewässerrandstreifenentscheidung im Landkreis Osnabrück (Insektenschutz unter erschwerten Bedingungen)
beginnt an Fahrt aufzunehmen. Alleine in der letzten Woche über 100 Unterschriften, sehr gut!
Auch Fridays for Future Osnabrück hat sich der Sache angeschlossen, nochmal sehr gut!!
Protest, gegen die Entscheidung der Kreistagsmehrheit im Kreistag Osnabrück, Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) in Naturschutzgebieten auf einen Meter zu begrenzen!!
So haben wir keine Chance gegen das Insektensterben!! So werden wir im Einsatz für eine höhere Artenvielfalt und gegen das Artensterben krachend scheitern, mit all den damit verbundenen Folgen! Es kann nicht sein, dass sich seit Oktober 2016 über 1000 Personen z.B. im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ehrenamtlich für eine höhere Artenvielfalt im Landkreis stark gemacht haben (und artenreiche Blühwiesen schaffen), und von den Kreistags-Fraktionen der CDU, FDP und AFD eine Entscheidung getroffen wird, welche einen schweren Schaden für die Biodiversität (in Naturschutzgebieten!!) im Landkreis anrichtet.
Hier wurde eine rote Linie massiv überschritten. Hier hat, mitten im Zeitalter des größten Artensterbens seit 66 Millionen Jahren, ein gesellschaftlicher Tabubruch stattgefunden, der sich nun mit den entsprechenden Folgen auseinander setzen muss. Die „Signalwirkung“ kommt nun wie ein politischer Boumerang auf Meinungsbildungsebene mit Kawumm retour. Recht so! Selbst schuld!!
Für nachhaltiges und verantwortungsvolles Denken, welches der gesammten Gesellschaft dient,
und gegen kurzfristig gedachte Entscheidungen, welche letztlich nur einer kleinen Lobbygruppe helfen!
Hier abstimmen und protestieren:
http://artensterben-aufhalten.de
Protest alleine reicht natürlich nicht….
Anstatt solche – bei allem Respekt – absurden Entscheidungen zu treffen 1000 mal besser: Bäume pflanzen, Streuobstwiesen, Trockensteinmauern, Blühwiesen, Totholzstapel schaffen, alle gemeinsam aktiv werden, am 16. Mai 2020 in Melle
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt fördern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Insektenschutz unter erschwerten Bedingungen

Es ist positiv unglaublich, was aktuell passiert.
Und zugleich: Insektenschutz unter erschwerten Bedingungen

Es ist sagenhaft, was aktuell passiert. Uns wird eine Fläche nach der anderen angeboten,
um dort Projekte für Klima- und Artenschutz voranzubringen.
In Melle Buer planen wir einen Hektar zu pachten, um dort Blühwiesen (auf 10.000 m²) anzulegen.
Mehrjährig, mit regionalen Sorten.

In Melle-Ostenwalde werden wir vermutlich zwei weitere Hektar gestalten.
Mit allem PiPaPo: Klimaschutzanpflanzungen, ein kleines Feuchtbiotop, Trockensteinmauern,
Totholzansammlungen, Blühwiesen, Heckengehölze, Streuobstwiesen.
Es geht voran!!

Irgendwie ist die Situation gleichzeitig aber auch absurd und aberwitzig.
Innerhalb von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ engagieren sich eine Fülle bundesweit aktiver und renommierter Stiftungen für mehr Artenvielfalt (z.B. hat sich die Heinz Sielmann Stiftung eingebracht,
die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die Europa Möbel Umwelstiftung, die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz und und und…).
Von den Vereinten Nationen wird das Projekt innerhalb der „Dekade Biodiversität“ im März ausgezeichnet.
Immer mehr Menschen wollen offensichtlich einen Beitrag gegen das Artensterben leisten.
Global gesehen reduziert sich die Biomasse von Insekten jedes Jahr um ca. 2,5%.
Die Situation ist nicht mehr bedrohlich sondern mittlerweile dramatisch.

Tja, und von der Kreistagsmehrheit (Landkreis Osnabrück)
wurde politisch beschlossen, dass Randstreifen (Pestizidschutzstreifen) in Naturschutzgebieten
nur noch einen Meter breit sein müssen. Heisst:
Insekten sind hier im Landkreis nicht einmal mehr in Naturschutzgebieten ihres Lebens sicher.
Wo denn bitte dann?
In dieser Blühwiesen-Saison kämpfen wir also gegen deutlich erschwerte Bedingungen.
Das geplante Ziel: Die Erreichung einer maßgeblichen Förderung der Biodiversität wurde durch die Kreistagsentscheidung leider
erschwert.

Die Protestallianz gegen diese Entscheidung wird größer und größer (da kommt noch einiges)….
In Kürze geht ein 10-Meter-Banner in Druck, welches hier und da noch einmal für Präsenz dieser
völlig absurden Entscheidung ausserhalb von Raum und Zeit sorgen wird.

Zur Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Endlich wieder Blühwiesen anlegen

Unser Kerngebiet (neben dem Gnadenhof): Weitere Blühwiesen anlegen – Bald gehts endlich los!
Ohne Blühwiesen ist irgendwie alles wieder eintönig 🙂

Heute ein Großteil der Lieferung erhalten, mit welchem wir nun in diesem Jahr den Bundesweit ersten
„Blühwiesenkorridor“ (Stufe 1, Basisgerüst) schließen werden (auf einer Länge von 35 Kilometern).

Explizit regionales und mehrjähriges Saatgut für weitere Blühwiesen in Melle, Bissendorf, Georgsmarienhütte/Kloster Oesede, Hagen a.T.W. und weitere Kommunen.
Hat den Wert eines (gebrauchten) Kleinwagens – dank der vielen vielen Spenden war der Kauf möglich. Jetzt bringen wir es, ab Mitte März in die Erde.

Und wie jedes Jahr: Katze Yemi und Hund Merlin sind (mehr oder weniger interessiert) dabei.
Yemi hat ein Eigeninteresse, denn in artenreichen Blühwiesen finden sich auch viele Mäuse.

Auch im Landkreis Osnabrück sind Blühwiesen für die Artenvielfalt überlebenswichtig!
Insbesondere da durch die Kreistagsmehrheit beschlossen, nun auch Pestizide an Gewässern in Naturschutzgebieten (in jämmerlicher 1-Meter-Entfernung)
ausgebracht werden dürfen. Trotz des Insektensterbens: Insekten geniessen insbesondere in unserem Landkreis leider keinen besonderen Schutz (was kein Geld bringt ist scheinbar nicht besonders schützenswert).

Zur Protestpetition dagegen: http://artensterben-aufhalten.de
(da folgen noch einige humorvolle und weniger humorvolle Protestaktionen, die Warlaumphase ist nun offiziell eröffnet)

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruckt_71760&utm_campaign=widget

Nur ein einziger Planet für uns alle

Selten war es so präsent, dass wir nur eine Welt haben. Selten war das Bewusstsein so hoch,
dass wir (wir alle) „unsere“ Klimaschutzmaßnahmen nicht nur für uns betreiben, sondern dass diese nur greifen können, wenn
global etwas passiert. Und es passiert etwas, und es wird mehr und mehr

Für unsere im Mai im Landkreis Osnabrück stattfindende Aktion „500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz“
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

….haben wir weltweit Aktivisten angeschrieben mit der Bitte eine kleine Zeichnung mit „Solidaritätsgrüßen“ zu senden.

Heute: Klimaschützende Grüße in den Landkreis von Abasse aus Togo (von der Orgnisation A.C.D.C TOGO &
„A healthy environment for a healthy life“).
Auch dort wird für klimaschützende Maßnahmen protestiert, aber eben nicht „nur“ protestiert sondern auch rege mitangepackt.
Z.B. durch Bildungsarbeit und Baumanpflanzungen.
Unser Planet ist „im Arsch“ – um es mal ganz salopp zu fomulieren, doch noch haben wir wenige Jahre Zeit um zu handeln.
JedeR bei sich, im Kleinen wie im Mittleren.
Und auch benötigen wir Gemeinschaftskationen, schon um zu demonstrieren dass viele Menschen mit wenig Zeitaufwand ein erstklassiges „wachsendes“ Biotop
mit vielen vielen Bäumen erstellen können.

Landkreis Osnabrück
500 Menschen an einem Tag aktiv für Klima und Artenschutz:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabruck-500-menschen-im-einsatz-fur-klima-und-artenschutz

Insektenatlas 2020 veröffentlicht

Am 8.1.2020 ist der lange erwartete Insektenatlas 2020 der Heinrich-Böll-Stiftung, des BUND
und der Le Monde Diplomatique erschienen.

Die Ergebnisse sind, um es mit einem Wort zu sagen: Desaströs!
Die Lage ist mittlerweile schlichtweg katastrophal!

Einige Fakten und Aussagen aus dem Insektenatlas 2020:

* Jährlich reduziert sich die globale Insektenmasse um etwa 2,5 %

* Wissenschaftlicher Konsens ist, dass die Landwirtschaft durch Intensivierung von Flächen (durch Düngemittel und Pestizide) einen negativen Einfluss auf die Insektenvielfalt hat.
Gemäß Insektenatlas ist die intensive Landwirtschaft der Hauptverursacher des Insektensterbens (S. 15).

* Die Populationsdichte von Insekten nimmt dramatisch !! ab (S. 16)
Unter den 561 Wildbienen zeigt knapp die Hälfte der Arten Rückgänge auf.

Schwäbische Alb: Über einen Zeitraum von 46 Jahren nahm die Anzahl der Nester einer Schmalbienenart um 96% ab.
In den Isarauen im Bayrischen Dingolfing sind drei Viertel der Wildbienenarten im Verlauf eines Jahrzehntes (!) verschwunden-
Bei den Schwebfliegen (neben den Bienen die wichtigsten Bestäuber) – sank die Anzahl der Exemplare an sechs Standorten
in einem Schutzgebiet in NRW zwischen 1989 und 2014 von knapp 17.300 auf etwa 2700 (Verlust von 84 Prozent) (S.17).

* Weltweit ist die Menge der eingesetzten Pestizide seit 1950 um das Fünfzigfache gestiegen (S. 18)

* Die durch den Klimawandel hervorgerufenen Ereignisse wie Hitzewellen und Starkregen können dazu führen, dass lokale Insektenpopulationen aussterben.
Weil Biotopverbünde fehlen (z.B. geschützte Gewässerrandstreifen) ist es häufig nicht möglich, Verluste durch Wiederbesiedlung aus
anderen Populationen auszugleichen (S.22)

* Eine biologische Schädlingsbekämpfung ist umso besser, desto größer die biologische Vielfalt ist.
Jede Schadinsektenart (für die Landwirtschaft) hat etwa 10 bis 15 natürliche Feinde (S.24).
Reduziert sich die biologische Vielfalt und die „Schadinsekten“ überleben, gibt es keine „natürlichen Feinde“ mehr.
Ein Marienkäfer z.B. kann in seinem Leben bis zu 40.000 Blattläuse fressen.

* Neben Pestiziden ist auch eine intensive Düngung einer der Hauptverursacher für das Artensterben (S. 27)

* Wenn bei intensiver Düngung Nitrat oder Phosphat in Oberflächengewässer gelangen, belastet das auch wichtige Lebensräume vieler Insekten in der umliegenden Landschaft. Gibt es dort Bäche oder stehende Gewässer, sinkt die Vielfalt an Insekten in diesem Raum um bis zu 80%. Zu finden sind nur noch die Arten, die schlechte Wasserqualität anzeigen: Zuckmücken- und Schwebfliegenlarven, Bakterienmatten oder Schlammröhrenwürmer. (S. 27)

Der Bereich zur Politik (S. 36) enthält nicht ganz falsch die Überschrift
„Vollmundige Versprechen und unzulängliche Taten“

„Die Politik reagiert nur zögerlich und scheut zu häufig den Konflikt mit der Agrarindustrie“
(Ähnlich ist es mutmaßlich bei der Gewässerrandstreifen-Entscheidung im Landkreis Osnabrück im Jahre 2019 gewesen).

Zitat im Insektenatlas: „Der Deutsche Bauernverband hingegen lehnt das Aktionsprogramm [gemeint ist das Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung]
als zu weitreichend und zu verbindlich ab. Vor allem kritisiert er, dass Pestizide in Schutzgebieten und an Flussläufen nur noch eingeschränkt
verwendet werden sollen“ (S.36)

* Hoch interessant ist die dieser Zusammenfassung beigelegte Grafik „Ein Viertel mehr Blütenbesucher“
In einem Vergleich „Ökologischer Landbau“ vs. konventionelle Landwirtschaft wird deutlich, dass auf ökologisch bewirtschafteten Flächen z.B.
94% mehr Wildkräuter am Wegrand zu finden sind oder aber 23% mehr Insekten zu finden sind (Zusammenfassung der Ergebnisse von 528 Studien) (S.41).

Die gesamte Studie ist hier einsehbar:
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/naturschutz/insektenatlas_2020.pdf

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden für Blühwiesen und schonende Tierbeweidung:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Interessanter Artikel in der Nature über Maßnahmen gegen das Insektensterben

Wie stoppen wir das Insektensterben?

Interessanter wissenschaftlicher Artikel vorgestern in der Nature erschienen:

https://www.nature.com/articles/s41559-019-1079-8

Wissenschaftler stellen 8 Maßnahmen vor, die das Insektensterben stoppen können:
Siehe dazu:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insekten-forscher-skizzieren-wie-sich-das-massensterben-abwenden-liesse-a-37de4579-a865-46ef-bf2a-c993d6009888
Zitate aus dem Spiegel:
„Es gibt einen starken wissenschaftlichen Konsens, dass der Insektenschwund und der Artenschwund insgesamt ein reales
und ernsthaftes Problem sind, das die Gesellschaft schnell angehen muss“, schreibt das Team um Harvey. Zu den größten Problemen
zählen demnach der Verlust von Lebensräumen und die Tatsache, dass geeignete Habitate oft weit
voneinander entfernt lägen. Hinzu kämen Umweltverschmutzung und das sich erwärmende Klima.“

Zu den 8 Maßnahmen (Zitat Spiegel):

1) Die Agrarlandschaft soll demnach heterogener werden. Die Forscher wünschen sich weniger Mono- und mehr Mischkulturen,
um Insekten vielfältigere Nahrung und Lebensräume anzubieten.

2) Zudem müsse die Lichtverschmutzung reduziert werden. Lampen können etwa Falter in der Nacht irritieren.
Zudem soll Lärm vermindert und Gewässer besser geschützt werden (letzteres ein interessanter Fall für den Landkreis Osnabrück)

3) Auf der Liste steht auch die Forderung, den Einsatz von Pestiziden durch ökologisch verträglichere Maßnahmen zu ersetzen.

4) Der Import von umweltschädlichen Produkten solle gestoppt werden.

5) Invasive Arten sollen laut der Analyse zurückgedrängt und ihre Ausbreitung verhindert werden.

6) Auch der besondere Schutz bereits vom Aussterben bedrohter Insektenarten steht im Forderungskatalog.

7) Erhaltungsprogramme sollten unterstützt werden.

8) Die Bevölkerung muss laut den Forschern mehr Informationen über Insekten und ihren Schutz erhalten.

Die Punkte 7 und 8 werden durch das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ gefördert, wie z.B.
Anlage von Blühwiesen, Totholzhaufen, Vermittlung von Handlungsstrategien über den Link:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Oder hier:
http://insektenrettung.de/nisthilfen-fuer-insekten/

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir hier noch eine 2500-Euro-Förderung für Blumiger Landkreis Osnabrück – Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen bekommen. 🐝😀💕🌼🌻🌹🍂🦋🦋🦇🐌🐞🌺🌺🌞 Bitte schlagt uns auf dieser Webseite für die Krombacher-Spendenaktion 2020 vor: https://nachhaltigkeit.krombacher.de/spendenvorschlag

Welche Daten können auf der Webseite angegeben werden?
Institution: gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
Straße: Am Wulberg 15
PLZ: 49324
Ort: Melle
E-Mail Institution: info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Internet: http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Kurzbeschreibung der Institution:
Förderung der Artenvielfalt durch Anlage von Blühwiesen (http://blumiger-lkos.de),
Erstellung von Feuchtbiotopen, Streuobstwiesen, Klimaschutzarealen, Zusammenarbeit mit Schulklassen,
Tierschutz: Betrieb des Gnadenhofes Brödel Melle (http://gnadenhof-melle.de)
Sämtliche Tätigkeiten finden EHRENAMTLICH statt.

Warum sollte die Institution eine Krombacher-Spende bekommen?
Weil hier in Niedersachsen innerhalb von 4 Jahren (seit Frühjahr 2017) der Bundesweit erste Blühwiesenkorridor über mehrere Gemeinden hinweg (35 Kilometer) im Jahr 2020 EHRENAMTLICH fertiggestellt werden soll. Dafür fehlt aktuell noch etwas Geld für Saatgut und einen neuen Motoreinachser mit Fräse und Balkenmäher.

Zudem werden viele Blühwiesen schonend durch Gnadenhoftiere gepflegt, denen damit das Leben gerettet wird.
Siehe http://blumiger-lkos.de und http://gnadenhof-melle.de

Pressspiegel:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/presse/

Danke an Euch 🙂 🥰🥰😍🐞🐞🐞🐞

Wer direkt Spenden möchte:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Es passiert etwas Interessantes im Landkreis Osnabrück

Es geschieht etwas sehr sehr Interessantes im Landkreis Osnabrück.
Die Klima- und Artenschutz-/Naturschutzbewegung beginnt sich zu verweben, zu vernetzen und gemeinsame Aktionen zu planen….

Ziele und Kritiken werden nicht mehr losgelöst voneinander betrachtet – und das ist genau richtig so!
Natürlich ist die Biodiversität maßgeblich auch vom Klimawandel abhängig, und immer mehr Menschen beginnen
das zu thematisieren.

Zudem beinhaltet der menschengemachte Klimawandel das selbe Hintergrunddenken wie das menschengemachte Artensterben:
Geld, Geld, Geld, mehr Geld, first (und gerne auch kurzfristig)….Und danach schauen wir mal.
Aber erstmal: Die Wirtschaft muss boomen! Liberale Wirtschaftspolitik, nur das zählt! Pestizide an oder in Gewässern – na und?? Was interessiert uns da das Artensterben! (Ironie off)

Wirtschaftsstrategien sind häufig auf 30-40 Jahre ausgelegt, und danach?
Große Große Fragezeichen…

Die Aktion
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
wird mittlerweile beispielsweise unterstützt von Fridays for Future Osnabrück, Fridays for Future AK Wittlage,
Blumiger Landkreis Osnabrüück & Gnadenhof Brödel, Verein Leben & Lernen Bissendorf, Citycleaners Germany,
Wildtierhilfe Osnabrück….

….und einige Überraschungseffekte folgen noch 😉
Sehr Sehr gut!

Und: Wer spenden möchte: Jeder Euro fließt in die Aktion „500 Menschen aktiv für Klima und Artenschutz“:

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabruck-500-menschen-im-einsatz-fur-klima-und-artenschutz

3 weitere Rasenmäher für Blumiger Landkreis Osnabrück

3 Neuzugänge auf unserem Gnadenhof

Heute sind drei Schafe bei uns eingezogen (haben noch keine Namen).
Die zwei Braunen Kamerunschafe haben bereits Paten, das weisse Schaf jedoch ist noch frei für eine Patenschaft (bessere Bilder folgen
nächstes Wochenende).
Paten bekommen bei uns ein Betretungsrecht für sämtliche Flächen (nach Unterschrift unter ein Haftungsausschluss-Dokument) und mehrfach im Jahr kleine Präsente.
Der Patenschaftsbetrag ist frei wählbar.

Die drei weiblichen Schafe sind schon etwas älter, etwa 10 Jahre alt.
Sie lebten bislang bei einer Dame, welche jedoch leider verstorben ist.

Nun werden sie hier in unserem Arten- und Naturschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
helfen, Blühwiesen zu beweiden.

Vielen Dank an Svenja Kreusel, Ida, Jolie, Marcus Herrmann, Björn, Julia, Tanja Bültermann, Karsten Bültermann und den kleinen Henrie, welche geholfen haben,
die Tiere auf die Weide zu bringen.
Und einen Weihnachtsbaum als Delikatesse gab es auch noch, da haben sich insbesondere die Ziegen gefreut 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Winterpause vorbei – Weiter gehts für die Artenvielfalt

Winterpause vorbei und alle Steuerunterlagen bei unserer Steuerberaterin.
Also ENDLICH !!! wieder Outdoor-Action.
Die ersten Vorbereitungen für unsere Aktion „500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz“ (Landkreis Osnabrück)
begonnen, siehe dazu http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
….und weitere Blühwiesen-Maßnahmen heute durchgeführt.

Jede Menge Mahdgut aus dem Herbst heute abgeharkt (besser spät als nie).
Das ist wichtig, um Flächen kontinuierlich auszumagern und so die Artenvielfalt zu fördern (Blühwiesen benötigen nährstoffarme Böden).
Das Mahdgut wird am Rande der Fläche aufgeschichtet und wird somit Unterschlüpfe für Kleintiere zur Verfügunjg stellen.
Zudem einige 100 Pestizid-Warnschilder geliefert bekommen.
Benötigen wir für Protestaktionen gegen die Entscheidung der Kreistagsmehrheit des Landkreises Osnabrück (CDU + FDP),
Pestizidschutzstriefen in Naturschutzgebieten auf einen Meter zu begrenzen.
Da kommt noch was 😉
Die Protestpetition dazu:
http://artensterben-aufhalten.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Weitere 700 Zwiebeln eingepflanzt

Der nächste große Schritt steht kurz bevor.
Und: Wir bemerken ein massives Umdenken in der Gesellschaft.

Eigentlich ist es sehr sehr sehr schwierig, neue Flächen zu pachten. Doch seitdem Artensterben und Klimaerwärmung in aller Munde sind hören wir oft:
„Ihr schon wieder, Ok! Wenn Ihr da etwas für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung macht, dann verpachten wir das an Euch.“
Oftmals sogar dann „für nen Appel und nen Ei“.
Karsten Wachsmuth hat einen sehr netten Kontakt geschlossen.
Wenn alles klappt, dann pachten wir in Kürze eine weitere Großfläche (fast 7000 m²), auf welcher
dann Gnadenhoftiere weiden können, Projekte für die Artenvielfalt umgesetzt werden und auch Baumanpflanzungen gegen die Klimaerwärmung
möglich sein werden. Wo? In Melle/Oldendorf. Wo genau da? Verraten wir noch nicht 😉

Heute ordentloich rangeklotzt. Nochmal 700 Zwiebeln gesetzt (Wildtulpen, Narzissen, Krokusse, Schachbrettblumen), damit
die Insekten auch im April schon Pollen und Nektar finden.
Und nochmal 50 Bäume gepflanzt (Heimische Kiefern, Douglasien, Manna-Eschen, Roteiche, Spitzahron, Erlen (zwar auf magerem Boden, aber immer noch besser, als
sinnlos in der Einfahrt vor sich hinzuvegetieren (man beachte den Wortwitz ;-))).

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterbenstoppen
http://blumiger-lkos.de

Jede Spende wird von Krombacher um 25% erhöht:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Heute 400 Tulpen, Narzissen, Osterglocken gepflanzt

Auch an Weihnachten gehen die Routinen auf dem Gnadenhof Brödel natürlich weiter wie immer.
Heute 400 Tulpen, Narzissen und Osterglocken gepflanzt – gegen das Insektensterben sind diese sehr hilfreich.
Und: Quad kaputt: Fuck! Also muss die gute alte Muskelkraft her.

Heute mal wieder die Weide abgeäppelt, ganz ganz wichtig, um Krankheitserregern vorzubeugen.
Dabei das angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Überall, wo ein Haufen Pferdemist lag, wurden Tulpen, Krokusse und
Osterglocken gepflanzt. Wichtiger Pollen und Nektar füpr die Insektenwelt.
Die Arbeit dafür hat schon irgendwie was Meditatives.

Ja, und dann hat das Quad seinen Geist aufgegeben, muss mal wieder in die Werkstatt.
Die Schafe und Ziegen jedoch können nicht warten.
Also zum guten alten Handkarren gegriffen und eine Riesenladungheu „irgendwo durchs Nirgendwo“ mit 0,3 PS
zum Lager am Campingplatz Ludwigsee transportiert.
Kann man auch positiv sehen, Bewegung, herrliche frische Luft.
Auf dem Weg dahin im Nirgendwo eine Truppe Wildgänse getroffen:

„Hopp Hopp Hopp, Schweinchen im Galopp“, johlen sie.
Hahahahahahah, wohl in ne Kiste Witze gefallen, murmel ich.
Unbeirrt, mit stoischer Ruhe setze ich den Weg fort.
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

Am Campingplatz begrüsste mich Ziege Emil mit „Naaaa, du alter Ackergaul!Wurd aber auch Zeit!“
„Oh gern geschehen, braucht Euch nicht bedanken, alles gut, ist doch eine Selbstverständlichkeit“. Undank ist der Welten Lohn, Ihr Eatmachines!

Dann den Weg zurück, vorbei an den Wildgänsen.
Zuhause auf dem Sofa stopfe ich alles an Keksen und Plätzchen in mich rein.
„Schweinchen im Galopp“! Ich glaub ich spinne.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Jede Spende wird von Krombacher um 25% erhöht:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

An Weihnachten schon an morgen denken

An Weihnachten schon an morgen denken. 🎁🐾🐛🌍🌎🌈☀️🌤🌞🌷🌹🐿🐝🦋🐞
Ein neuer Weihnachtsbrauch entsteht, global natürlich, heute von Franjo Heilemann in Ibbenbüren gestartet.

Nachgezogen und vorhin Weihnachtskugeln in Form von „Weihnachts“-Tulpen, Krokussen, Narzissen in die Erde gesetzt.
Die Klimaerwärmung macht es möglich. Im Frühjahr werden sich viele viele Insekten darüber freuen.

Und: Nachwachsende Weihnachtsbäume mit roten Weihnachtskugeln gepflanzt und eine der begonnenen Streuobstwiesen erweitert.
Sieht hammergeil aus! Erzeugt noch echte Weihnachtsstimmung und viele viele rote kleine Christbaumkugeln mitten im Sommer.
Da freut sich die Artenvielfalt 🙂 [von Streuobstzwiesen profitieren bis zu 5000 Arten]. Auch ein einzelner Baum abewr hilft schon enorm!

Frohes Fest!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden (Krombacher erhöht jede Spende um 25%):
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Los gehts…

Landkreis Osnabrück: 500 Menschen gemeinsam aktiv für Klima- und Artenschutz

Bitte teilen und verbreiten!!!
16. Mai 2020, ab 10.00 Uhr in Melle/Oldendorf

Fläche: 7000 m², Vinckenaue, hinter dem Assmann-Parkplatz (etwa 5 Minuten Fussweg vom Bahnhof Westerhausen)

Auf selbiger Fläche wird zudem am 20. Mai der Lückenschluss des Blühwiesenkorridores (http://blumiger-lkos.de) des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ stattfinden (http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12).

Die ersten Firmen haben sich schon mit Absichtserklärungen für eine Unterstützung gemeldet.

Mit 500 Menschen, die gemeinsam ca. 2 Stunden etwas für Klima und Artenschutz leisten und danach noch nett bei tierleidfreien Bio-Speisen + Bio-Getränken zusammensitzen, können wir die Welt (im Kleinen) verändern und lebenswerte Strukturen schaffen

Eine gepachtete 7000 m²-Fläche (ehemals landwirtschaftlich genutzt) wird an diesem Tage artenreich und klimaschonend gestaltet werden. Die Fläche ist nur 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Melle/Westerhausen entfernt, also gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen.

Folgendes wird realisiert:

  • Anlage eines Klimaschutzwäldchens (ca. 400 bis 500 Bäume)
  • Anlage einer Streuobstwiese
  • Schaffung von zwei kleinen Feuchtbiotopen
  • Schaffung von Trockenmauern
  • Schaffung von Totholzbeständen
  • Schaffung von Heckenstrukturen
  • Setzen von Nisthilfen
  • Anlage von artenreichen Blühwiesen/Blühstreifen
  • Einzäunung von Teilbereichen um eine naturschutzgerechte Beweidung durch Ziegen und Schafe des Gnadenhofes Brödel (http://gnadenhof-melle.de) zu ermöglichen.
  • Platzierung entsprechender Infotafeln
  • Schaffung von Gehölzstrukturen an Gewässerrandstreifen
  • Verpflegung aller Teilnehmer mit tierleidfreien (komplett veganen) Bio-Lebensmitteln. Grundsätzlich: Fleischliche Nahrung (z.B.) ist einer der Hauptverursacher der Klimaerwärmung und Ursache milliardenfachen Tierleides.

Die Schaffung wertvoller Biotopstrukturen und die Verpflegung der Akvististen ist nicht ganz günstig.

Spenden dafür werden auf der Betterplace-Seite entgegengenommen. Die entsprechenden Positionen sind auf folgender Seite erläutert:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-os-500-menschen-entwickeln-biotop-fur-klima-und-artenschutz
Anmeldungen/Unterstützungsvorschläge bitte unter info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Auch Protestaktion

Im Rahmen des Aktionstages wird es auch eine innerhalb einer demokratiebewussten Gesellschaft dringend benötigte Protestaktion gegen die vom Osnabrücker Kreistag beschlossene Reduzierung von Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) im Landkreis auf einen Meter geben (wohlgemerkt: In Naturschutzgebieten!!!) (Entscheidung der Osnabrücker Kreistagsmehrheit).
Diese Entscheidung – mitten im Zeitalter des größten Artensterbens seit 66 Millionen Jahren getroffen – wird das Insektensterben massiv fördern und richtet einen hohen Schaden für die biologische Vielfalt im Landkreis Osnabrück an.
Gewässerrandstreifen (nicht nur in Naturschutzgebieten) sind Lebensadern des Artenreichtums – natürlich nur OHNE giftige Pestizide,
Zur Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de

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Teilnahme und Verpflegung natürlich kostenlos.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klimaerwärmung angehen
http://blumiger-lkos.de

Unterstützende Gruppen

Blumiger Landkreis Osnabrück Gnadenhof Brödel Melle
Fridays for Future Osnabrück Verein „Leben und Lernen e.V.“ Bissendorf
Wildtierhilfe Osnabrück Citycleaners Germany
Fridays for Future AK Wittlage BUND Kreis Gütersloh
NABU Kreis Coesfeld BUND Osnabrück
Fridays For Future Ibbenbüren

Einige Impressionen vergangener Aktionen