Aus einem hässlichen Keimling wird ein wunderschöner Schwan

Blühwiese an der Bushaltestelle „Alte Post“ Riemsloh
Aus „hässlichen Entlein“ werden manchmal „wunderschöne Schwäne“ – es braucht einfach nur Geduld

Mit Blühwiesen ist das immer so eine Sache.
Wenn sie blühen, dann sehen sie ganz fantastisch aus.
Wenn sie nicht blühen, also im frühen Frühling z.B., dann ist das nicht immer so.

Über die Blühwiese in Riemsloh an der Bushaltestelle „Zur Post“ gab es ja zuletzt unterschiedliche Meinungen.
Zunächst einmal: Die Blühfläche wurde innerhalb des Projektes „Blumiges Melle/Blumiger Landkreis Osnabrück“ ehrenamtlich auf einer städtischen Fläche angelegt.
Dort befindet sich zudem ein großes Schwalbenhotel – errichtet von der SON (Stiftung für Ornithologie und Umwelt).

All unsere Blühwiesen werden in der Regel von uns „gemonitort“ (schlechteste Punktzahl 1, höchste Punktzahl 10).

Im letzten Jahr hat die Fläche in Riemsloh völlig zu Recht eine sehr hohe Punktzahl erhalten: 8
Ein toller Erflog, hauptsächlich auf Basis des regionalen Saatgutes „Schmetterlings- und Wildbienensaum)“ (….der Goldstaub schlechthin):
https://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/wiesen-und-saeume-fuer-die-freie-landschaft/08-schmetterlings-und-wildbienensaum.html

Siehe dazu auch: http://blumiger-lkos.de/naturschutz-extreme/

Wie das bei Blühwiesen aber eben so ist, basierend auf mehrjährigem Saatgut blühen sie auf jedem Fall auch im Folgejahr, man weiß jedoch nie wann (?).
In diesem Jahr war es im April und im Mai deutlich zu kalt, heisst: Es blüht mit Verzögerung.
Das kann dann auch schon mal etwas „urselig-ungepflegt“ und „artenarm“ aussehen (das ist leider so).
Zuweilen kann es Sinn machen, diese mit regionalen Akzeptanzarten dann etwas „aufzupeppen“
(letztlich sind Blühwiesen im öffentlichen Raum immer auch irgendwie politisch….).

In der Regel jedoch reicht es, einfach Geduld zu beweisen.
In den lezten 2 Wochen hat die Blühfläche in Riemsloh nun einen großen Sprung gemacht.
Wir erleben das übrigens immer wieder, dass auch „einjähriges“ Saatgut auf den Wiesen häufig wiederkommt, so wie hier z.B.
Kornblumen und Mohn.
Aber nicht nur das: Heute echte Kamille dort erspäht, Schafgarbe, Phacelia, Ackersenf, wilde Stiefmütterchen, Färberwaid (Isatis tinctoria),
eine Vielzahl unterschiedlicher Malven entwickelt sich dort, ebenso die mehlige Königskerze (Verbascum lychnitis).
Ein kleines Highlight: Einige Exemplare der gelben Resede dort gesichtet (Reseda lutea).
Auch der Wiesen-Bockbart(Tragopogon pratensis) und Rainfarn (Tanacetum vulgare) kündigen sich schon an.
Viele Keimlinge der Zaunwicke zudem im Wachstum (Vicia sepium).

Perfektus!!
Um Naturwunder zu sehen brauchen wir manchmal einfach etwas mehr Geduld.
Und: Noch ca. 2 Wochen – dann erleben wir dort eine Farbenexplosion!!

Und: Auch jetzt schon: Es summt und brummt dort „wie Hulle“. Die Blühwiese in Riemsloh ist ein wichtiger Beitrag gegen das omnipräsente Artensterben.
Zudem existieren auf dem Areal einige sandige Bodenoffenflächen: Ein wertvolles Nistrefugium für unterschiedliche Wildbienenarten.
Ein herrliches Kleinod mitten in Riemsloh 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Neues Artenschutzprojekt in Melle

Das Artensterben ist in vollem Gange – wir brauchen schnelle (kleine oder große) und viele Projekte,
punktuell (oder flächendeckend) und massenhaft. Und vor allen Dingen ohne große bürokratische Hindernisse.

Der Gnadenhof Brödel Melle beginnt heute ganz offiziell ein entsprechendes Projekt gemeinsam mit der Stadt Melle.
Großer Dank an das Umweltbüro der Stadt Melle, insbesondere an Klaus Lichy und Thilo Richter.
Das ist eine sehr konstruktive und befruchtende Zusammenarbeit.
Vielen Dank für das nette Treffen heute auch an Herrn Jürgen Krämer, den Stadtsprecher der Stadt Melle.
Einmal mehr wird die Stadt Melle ihrem guten Ruf als natur- und artenschutzfördernd gerecht.

Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Melle und dem Gnadenhof Brödel

Auf einer Kompensationsfläche in Melle/Oldendorf – in der Nähe der Bushaltestelle Schürenort gelegen – beginnen das Umweltbüro der Stadt Melle
und der Gnadenhof Brödel der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe ein gemeinsames Naturschutzprojekt.

Verschiedene Schafe und Ziegen, unter Umständen kurzfristig auch zwei Ponys, werden das etwa 1700 m² große Areal mehrfach im Jahr durch eine Stoßbeweidung pflegen.
Diese Form der Beweidung sorgt für einen Schutz und eine Entwicklung standortabhängiger Pflanzen und Tiere.
Zudem entwickeln sich hilfreiche Mikrostukturen, welche Belange des Natur- und Artenschutzes fördern und unterstützen.

Die Folge: Die Stadt Melle spart mit dieser Maßnahme Kosten für ansonsten durchzuführende Pflegemaßnahmen, der Gnadenhof Brödel kann die Fläche kostenlos nutzen und
somit Futterkosten einsparen.

„Durch die Stoßbeweidung entstehen wertvolle Kleinstrukturen“, sagt der Leiter des Umweltbüros Thilo Richter.
Der Verbiss der Tiere sorge beispielsweise dafür, dass Offenstellen im Boden geschaffen werden, welche eine wertvolle Nisthilfe für Insekten darstellen.
Mittelfristig werdem dem Areal zudem Nährstoffe entzogen, wodurch sich ganz natürlich verschiedene Wildblumen ansiedeln können.

Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe:
„Die Stoßbeweidung ist eine kurzfristige intensive Beweidung mit einer hohen Besatzdichte.
Sie kommt in ihrer Wirkung auf den Pflanzenbestand einer Mahd nahe, die aber Amphibien und
Insekten schont. Eine Mahd ist stets mit hohen Tierverlusten verbunden, eine Beweidung hingegen in wesentlich geringerem Maße.
Auch für die Gesundheit unserer Gnadenhoftiere ist eine Beweidung einer frischen Fläche förderlich.
Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Melle.“

„Eine Beweidung fördert durch die stattfindende kleinräumig variierende Weideintensität die Ausbildung von Lebensraumkomplexen.“,
erklärt Klaus Lichy vom städtischen Umweltbüro.
Eine Reihe von hilfreichen Mikrostrukturen können allein Weideregime bereitstellen: Dung als Nahrungssubstrat,
Tierpfade, Offenbodenstellen sowie überständige Pflanzenstängel als Nisthilfe“

Karsten Wachsmuth, Gnadenhof Brödel Melle: „Verschieden ähnliche Projekte haben beispielsweise gezeigt, dass
unterschiedliche Fledermausarten durch solche Projekte gefördert werden. Diese nämlich ernähren sich oftmals von Insekten, welche sich im Dung der Tiere befinden.

Damit die Fläche nicht durch Nährstoffe angereichert wird sollten die „Hinterlassenschaften“ der Tiere
während der Weidezeit regelmäßig abgetragen werden (Pferdehalter werden das für eine Weidehygiene wichtige „Abäppeln“ kennen).
Gleichzeitig wiederum dient der kurzfristige Dung der Tiere verschiedenen Insekten auch als Nahrungsgrundlage.
So wurde ermittelt, dass durch eine Weidenutzung beispielsweise ein Anstieg von Fledermausarten verzeichnet werden kann, welcher mit sog. „koprophagen“
Insekten in Verbindung gebracht wird.
Durch eine Beweidung entstehen durch den Verbiss der Tiere Offenstellen. Davon profitieren insbesondere Wildbienen, Heuschrecken und Tagfalter-Arten.
Beweidete Sandrasen sind zudem deutlich blütenreicher als unbeweidete Flächen, sodass auch das natürliche Blütenangebot für viele Insekten wächst.
Eine hohe Wildbienen-Diversität korreliert mit geringer Vegetationsdeckung und trockenen, offenen Bodenverhältnissen.

Auf dem Bild ansonsten noch zu sehen: Öffentlichkeits-Star-Ziege „Emil“ und „Das Schaf der Schafe“ Noisette

Große Dinge stehen bevor

Blumiger Landkreis Osnabrück: Große Dinge stehen bevor!
Ein weiteres Fernsehteam hat sich angekündigt, um in Melle und im Osnabrücker Land einen Bericht
über das Insekten- und Artenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ zu drehen (dieses Mal der MDR).

Und: Verschiedene Stiftungen haben sich gemeldet, um sich vor Ort über das Projekt zu informieren.
Das passt ganz gut, schließlich sind ja auch noch einige Projektanträge in der Pipeline.

Wir stricken intensiv an Lösungen – gemeinsam mit Landwirten – um Hand-in-Hand (innerhalb eines weiteren kleinen Projektes, zunächst in Melle) einen Weg zu finden,
welcher gleichermaßen die Landwirtschaft als auch die Artenvielfalt unterstützt.
Da lässt sich was machen. Und am Ende? Sind (innerhalb des geplanten Rahmens) alle froh: VerbraucherInnen, BäuerInnen und Bauern, Schmetterlinge, Bienchen und Co.
Geht nicht? Natürlich geht das! Aber nur, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen.
Manchmal fällt es ja allen Beteiligten nicht ganz leicht (auf Seiten der NaturschützerInnen gibt es verbockte HardlinerInnen, genauso wie auch auf Seiten
der Landwirte – dabei können wir alle eine ganze Menge voneinander lernen) – aber es geht nur, wenn wir Gräben überwinden und gemeinschaftlich vorgehen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Was wir vorhaben kostet Geld. Vieeeeeeeel Geld.
Wer uns untersützen möchte, gerne:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Wir kriechen auf dem Zahnfleisch über die Ziellinie

Finale Furioso

Auch dieses Jahr haben wir wieder weit über 30 Blühwiesen angelegt.
Seht Euch mal die Karte an (im Anhang) oder unter
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12
Was gemeinsam von vielen Aktiven geschafft wurde ist gigantisch!!
Karsten Wachsmuth war noch in Bünde und Rödinghausen aktiv.
Zwei Blühwiesen folgen noch, dann ist damit erstmal Pause und wir kriechen förmlich auf dem Zahnfleisch. Hier geht NICHTs mehr, wir robben auf den Knien über die Ziellinie.
Muss aber sein, SELBER HANDELN, dann es sind insgesamt noch zu wenige, die raus gehen und sich die Hände schmutzig machen.
Nicht nur reden (man müsste mal, man sollte mal….), einfach MACHEN, kann jeder 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle an Familie Müller aus Rödinghausen, welche uns ein tolles Edelstahlrohr für unsere Walze gespendet haben 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Ein Paradies für alle Tiere

Das Gnadenhof-Hauptquartier und Naturpark-Parradies in Melle/Oldendorf ist ein echter Kracher!!
So langsam sehen wir die Früchte der Arbeit!

Weltklasse-Leistung von Simone Brockmann, Julia Gommer, Julia Biegall und Karsten Wachsmuth.

4 kleine Ziegenlämmer sind dort letzte Woche geboren worden. Die flitzen durch die Gegend wie Gummibällchen und haben scheinbar nichts als Flausen im Kopf.
Eine weitere Blühwiese erstrahlt in vollem Glanz und Tausende von Insekten tummeln sich.
Zwei der Feuchtbiotope sind mangels Regen etwas ausgetrocknet, kontinuierlich werden diese weiter mit Lehm ausgebaut.
Ein Wasserbecken gibt es aber trotz der Trockenheit noch, hier trinken eine Vielzahl von Vögeln und einige glückliche Frösche tauchen munter umher.
Auf diversen Steinhaufen sonnen sich viele Lebewesen, und zwischen den Steinen legen sie kleine Behausungen an.
Auch unsere Schweinchen sind gut druff.
Die Arbeiten für das Aussengehege laufen weiter, dort können sie sich dann demnächst in der Sonne im Schlamm suhlen.
Dauert aber noch ein wenig. Die Auflagen für Schweine-Aussenhaltung sind ungefähr so, als ob man ein AKW im heimischen Garten bauen möchte.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Neues Artenschutzprojekt gemeinsam mit der Stadt Melle

Weiter gehts!!

Heute startet ein neues Projekt gemeinsam mit der Stadt Melle.
Danke insbesondere an das Umweltamt für die gute Zusammenarbeit!
Auf einer Fläche in Melle/Oldendorf werden einige unserer Gnadenhoftiere nun in temporären Abständen eine schonende Beweidung durchführen.
An den Außenrändern haben wir heute Blühstreifen angelegt, basierend auf regionalem Saatgut von „Rieger Hofmann“ („Blühende Landschaft Nord“
und „Blumenwiese“).

Innerhalb des Geländes jedoch (1400 m²) werden 2-3 mal im Jahr einige Schafe und Ziegen (und vielleicht auch mal unsere Ponys) für eine schonende Beweidung sorgen
und dadurch eine natürliche Artenvielfalt fördern.
Heute ist der „Startschuss“ gefallen. Die Blühstreifen sind angelegt, die Zaunfurchen gezogen
(da unsere Ziegen die größten Ausbrecherkönige aller Zeiten sind und alle Kniffe und Tricks
aus dem „FF“ beherrschen werden die Zäune eingegraben).
Nach und nach werden die Tiere dann an die Beweidung herangeführt. Um einen „Eiweiß-Schock“ zu vermeiden (im Ernst: Fressen Tiere nach
zu langer Abstinenz zu viel Grün können sie daran sterben) werden diese nach und nach erst einmal kleine abgetrennte Parzellen beweiden, bevor sie
dann auf dem Gesamtgelände herumlaufen können.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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30.000 Euro für den Insektenschutz

30.000 Euro für den Insektenschutz?
🐝🐛🦋🌺🌸🌼🌻🦔🎁🎁📯🎀🎉
Bitte stimmt hier: https://goldenebildderfrau.de/gala-2019/corinna-hoelzer
für Corinna Hölzer ab UND (!) setzt bitte ein Like und einen Kommentar unter folgenden Beitrag:
https://www.facebook.com/Deutschlandsummt/posts%2F2035957509847615

Corinna ist seit Jahren die Macherin im „Deutschland summt“-Projekt, also jenem wegweisendem Aktionsprogramm,
welches sich schon seit einer gefühlten Ewigkeit für eine höhere Artenvielfalt und bessere Lebensbedingungen von Insekten einsetzt.
Bitte abstimmen, den Originalbeitrag liken und kommentieren, dann gibts die nächste Geldspende für die Artenvielfalt. 🙂
Danke 😀😀

Die nächste Blühwiese im Fiege-Logistikzentrum

Die nächste Blühwiese im Fiege-Logistikzentrum

Heute wurde im Fiege-Logistikzentrum in Melle (Neuerostr.) eine weitere 800m²-Fläche mit regionalem Saatgut bestückt.
„Blumenwiese“ und „Blühende Landschaft Nord“.
Gewerbegebiete sind wirklich optimal für solche Projekte. Die Wiesen werden „in Ruhe gelassen“
und Flora und Fauna können sich hier prächtig entwickeln.

Auf dem vor einigen Wochen bearbeitetem Teilstück sind schon Keimlinge von Sonnenblume und Schafgarbe (z.B.) munter am Wachsen.

Vielen Dank an die „Fiege Logistik“ (http://www.fiege.com) für die tolle Unterstützung.
Sich nachhaltig zu engagieren ist einfach – Man muss es einfach nur tun!

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Solidarische Landwirtschaft – Ein sinnvolles Konzept gegen das Artensterben

Solidarische Landwirtschaft – Wir haben heute offiziell nun einen Anteil erworben, yes!!!!!
Sehr schön 😃😃🍏🥒🌶🥕🥕🥕🥕🍒
Nicht nur in Melle: Wer weiter denkt kauft näher ein!

Heute haben wir offiziell einen Anteil beim „Solawi Lebensmittelpunkt am Mühlenbach“ in Melle/Oldendorf erworben. Bedeutet:
Wir können nicht nur sehen, wie unser Gemüse angebaut wird (biologisch-nachhaltig ohne Monokulturen)
sondern, wenn wir wollen, auch aktiv mitwirken.
Man zahlt einen bestimmten Monatsbeitrag und kann dann einmal die Woche seinen Ernteanteil abholen (auch ohne aktiv mitzuhelfen).

Das Besondere: Auf diese Art und Weise wird eine ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft unterstützt.
Man fördert ökologisch-sinnvolle Praktiken und kauft lokal bzw. regional ein, heisst: Man fördert massive CO2-Einsparungen
im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt (in der Regel).
Zudem unterstützt man lokale (Klein-)Bauern, welche es oftmals finanziell alles andere als leicht haben.
Und: Man lernt sehr sehr viel über die Landwirtschaft, über Anbaumethoden und über Nachhaltigkeit.

Der „Solawi Lebensmittelpunkt am Mühlenbach“ arbeitet beispielsweise in hohem Maße auch im Sinne einer hohen Artenvielfalt.
Diverse Blühwiesen wurden schon angelegt.

Und: Einige (wenige) Anteile am Projekt sind noch zu erwerben…. 🙂

Informationen von der Seite https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/:

SOLAWI LEBENSMITTELPUNKT AM MÜHLENBACH

Auf dem Mühlenbachhof in Melle-Oldendorf, der seit 35 Jahren Bioland-zertifiziert ist, bauen wir unsere Solawi auf.
Dafür haben wir eine junge Gärtnerin angestellt. Kommt doch mal vorbei. Wir freuen uns drauf!

Dieser Betrieb wirtschaftet ökologisch.
Wir lassen uns nach EG-Öko-Verordnung zertifizieren und schließen uns vorerst keinem Verband an,
da unsere Kunden (Direktabnehmer) unsere Kontrolleure sein werden. Wir wollen dem Boden mehr zurückgeben, als wir entnehmen.
Ein Schwerpunkt wird auf Kompostwirtschaft mit Pflanzenkohle liegen.

Mitgliederbeteiligung
Wir werden freiwillige Aktionstage haben, gemeinsam Einkochen, im Council sitzen, planen. Wir wollen auch gemeinsam säen,
pflegen, erntene, wenn es sich ergibt und Menschen dazu Lust haben.
Kinder sind bei allen Aktionen willkommen. Es soll Spaß machen, Zeit auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde zu verbringen! Abholung immer Freitag.

Maximale Mitgliederzahl
30

Kontakt:
05422-9639525
kontakt@solawi-lebensmittelpunkt.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenviefalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Solidarische Landwirtschaft gibt es überall im Bundesgebiet.
Eine echte Möglichkeit ökologisch nachhaltig einzukaufen:

https://www.solidarische-landwirtschaft.org

Sich einschüchtern zu lassen ist immer die schlechteste aller Optionen – Artenschutz muss mutig sein

Der sehr gute Artikel in der NOZ zu den Hassmails:

https://www.noz.de/lokales/hasbergen/artikel/1741528/programmierer-pflanzt-bluehwiesen-und-bekommt-hassmails

Tja, nicht durchdrehen und „den Ball flach halten“, sich aber auch nicht alles gefallen lassen…
Wer austeilt muss auch einstecken, ok, in Ordnung. Aber die Hassmails sorgen nicht gerade für „Amüsement“.
So willkommen wie Pestizide auf Feldern und in Gärten…

Das subversive Blühwiesen-Artenschutz-Verteidigungs-Kommando formiert sich.
Schwerter zu Blühwiesen, Make love not war….

Offensichtlich ist es in dieser Welt so…Wer rausgeht und Position einnimmt, der läuft Gefahr beschimpft und bedroht zu werden.
Ja Ja Ja, macht kein Spaß, aber wer zuletzt lacht….
Und jetzt? Nichts! Wenn das der Maßstab sein soll für „Handeln“ und „Nichthandeln“, dann ist er schlecht gewählt.
Wenn das Mittel von „Angsterzeugung“ von einigen Menschen als sinnvoll erachtet wird, um „unliebsames Handeln“ (‚wieso eigentlich?) zu stoppen…ja, dann ist das eben so.
Oder anders: Man kann nicht immer einer Meinung sein.

Natürlich geht es weiter! Im Zuge des größten Artensterbens seit 66 Mio. Jahren gibt es kein Zurück.
Schon garnicht weil ein paar Posemuckel meinen, frech werden zu müssen.

Dennnoch: Heute 8 Infrarot-Wildkameras bestellt, welche an bestimmten Orten nun im Verborgenen Fotos machen werden (keine Sorge: Hinweisschilder kommen…
Es lebe die Überwachungsgesellschaft).

Das subversive Blühwiesen-Artenschutz-Verteididungs-Kommando besteht aus drei Gruppen.

Die Leitung übernehmen Piratenente „Jack the Ripper“, FFH-Schutzstreifen-gegen-Pestizide-müssen-breiter-als-ein Meter-sein-(mindestens-7-Meter)-Frosch „Freddy Freagle“ (in Anlehnung an den grandiosen Weitspringer
(welche doppelter Wortwitz) „Eddy the Eagle“)
und meine Wenigkeit.
Die Strategie von Piratenente „Jack the Ripper“ ist ziemlich direkt und soll hier nicht weiter kommentiert werden.
Freddy Freagle neigt dazu den Hass-Mail-Schreibern gerne mit Kernseife mal den Mund auszuwaschen (und nachzubürsten).
Wers dann immer noch nicht kapiert hat, bekommt den Zorn des Kaktus zu spüren.

Für die ganz harten Fälle gibt es dann noch die Möglichkeit einen leichten Klaps mit Biomöhre oder Biogurke zu erhalten, oder das Setzen einer Ohrmarke, wenn garnnix mehr hilft….
Im Ernst: Gewalt ist fürn Arsch. Geht garnicht!
Ausrottung von Arten auch nicht (ist ja eben diese Gewalt in ihrer reinsten Form).
Also: Aufstehen und sich wehren. Hassmails hin oder her….
Nicht beirren lassen, nicht aufgeben!!!! Wer zuletzt lacht….

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Wer spenden möchte (natürlich gegen Spendenbescheinigung):
Per Paypal an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de (oder ne Mail schreiben wegen Kontodaten).

6000 m² mehr :-)

Die nächste Groß-Blühwiese: 6000 m²
am Meller Jubiläumsweg in Melle/Oldendorf.

Danke an Herrn Prume für einen hohen Einsatz!
Direkt am Waldrand auf einer sehr sonnigen Fläche soll keine Monokultur sondern eine
artenreiche Wildblumenwiese angelegt werden.
Die Arbeit wird dort in Eigenregie umgesetzt. Sehr gut und ein starkes Zeichen!!
Durch das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ können 6 Kilogramm Regionales Saatgut
bereitgestellt werden („Blühende Landschaft Nord“ und „Blumenwiese“).
Die Fläche schließt eine bislang dagewesene Vernetzungslücke, wie gut auf der Karte zu sehen ist und wird ein Highlight am Meller
Jubiläumsweg darstellen.
Spitze!! So langsam wird das Engagement, welches hier vielerorts zu bermeken ist unheimlich!
Mit dieser Einstellung können wir dem Artensterben Einhalt gebieten, große Klasse!!

Schaut Euch mal die Vernetzungskarte an:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=929867&mlon=6835712&zoom=12

Die erste Blühwiese blüht

Es ist soweit, die erste Blühwiese blüht!!!!
😀🐝🐞🐞🦋🌼🌸🌺🌺🌺🌻🌞
Eine große Menge Wiesen-Margeriten haben heute früh ihre Blüten geöffnet, so herrlich 🙂
Auch der Ackersenf leichtet knallegelb.
Trotz des kalten Morgens sind auch schon die ersten Insekten da.

Blühwiesen aus dem vorherigen Jahr (basierend auf mehrjährigem Saatgut) blühen in der Regel 4-6 Wochen früher als Flächen, welche in diesem Jahr angelegt wurden. Es entstehen hier in den nächsten Wochen echte Naturparadiese.

Vielen herzlichen Dank an Marco Helm für eine Spende, großartig. Davon werden wir weiteres Saatgut bestellen.
In Kürze erhältst Du dafür noch einen Platz in der Hall of Fame sowie ein kleines Dankeschön zugeschickt.

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Eine weitere Blühwiese in Bad Essen

Heute vormittag die nächste Blühwiese geschaffen. Nr. 127 im Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück.
Danke an Frau Müller-Dams, Frau Ludzay und Herrn Böttcher von der Gemeinde und Kurverwaltung Bad Essen sowie der Firma „Müller-Dams Landschaften“.
An einem Sonntag mitzuwirken erleben wir nicht häufig, spitze!! 🙂

Nach wie vor sind auch wir akut von der Saatgutknappheit betroffen (toll ist aber wie viele Menschen aktiv werden!!). Trotzdem größere Mengen Blühwiesen-Saatgut schon vor knapp 2 Monaten bestellt wurden,
sind diese immer noch nicht da. Wir werden unregelmässig mit kleineren Paketen beliefert oder besorgen für den Akutfall Alternativ-Mischungen.
Eine schöne Nützlings-Mischung wurde heute im Kurpark Bad Essen ausgesät. Das wird ein herrliches Blühparadies.
Besonders gut: Viele Gäste werden dieses Kleinod bestaunen können.
Multiplikatoreffekt 🙂

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Neues Insektenhotel in Melle/Neuenkirchen

Danke an den Heimatverein Neuenkirchen Melle (http://www.heimatverein-neuenkirchen.de/).
Heute früh dort ein Treffen gehabt. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Neuenkirchen soll hier ein Insektenhotel entstehen und eventuell in Zusammenarbeit mit der Gemeinde
und dem „Blumiger Landkreis Osnabrück“-Projekt auch noch eine Blühwiese

Heute den Standort begutachtet. Exzellent. Ein ehemaliges Hinweisschild
soll nun zu einer neuen Unterkunft für Wildbienen umgestaltet werden. Die Größe ist noch ok (bei Insektenhotels gilt ja: Lieber mehrere „kleine“
Herbergen als eine XXL-Villa. Begründung: Wenn die Unterkunft von Parasiten befallen wird, kann es sein, dass ansonsten
die gesamte Brut der Insekten vernichtet würde). Mit den Konfirmanden der Kirchengemeinde soll hier etwas für den Artenschutz umgesetzt werden. Sehr gut!!!

Einige Tipps zur Gestaltung von Insektenhotels:

http://insektenjubel.de/insektennisthilfe_selber_bauen.pdf

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