Herbstmahd beginnt

Mitte Oktober – Zeit für die Herbstmahd der Blühwiesen

Hilft alles nichts, wenn es auch im nächsten Frühjahr wieder Pollen und Nektar für die Insekten geben soll,
dann müssen die Blühwiesen gemäht und abgetragen werden. Heute eine Fläche geschafft.
Das ist echt Action, bei dem Wetter ist man danach klitschnass geschwitzt, aber irgendwie auch zufrieden.
Jede Menge Kalorien sind: Weg! Hah! Hab gelesen 8% der Bevölkerung bewegen sich im Alltag nie länger als 2 Minuten am Stück, dabei kann es wirklich auch Spaß machen 🙂 Man hilft der Natur und sich selbst, besser gehts nicht.
Das Mahdgut wird zu Überwinterungshilfen am Wiesenrand aufgeschichtet, da freuen sich diverse Kleinsäuger auf eine kuschelige Winterstätte.

Um Wiesen zu mähen ist es hilfreich auf altbewährtes Werkzeug zurückzugreifen.
Eine Oldschool-Heuharke mit abgerundeten Bucheckernzinken.

Der Unterschied zwischen den Wiesen, welche im Sommer bereits den ersten Schnitt bekommen hatten (und jetzt den zweiten Schnitt erhalten),
und den Wiesen, welche noch garnicht in diesem Jahr gemäht wurden, wird deutlich.
Auf den Sommermahd-Flächen blüht es immer noch (wenn auch nicht mehr besonders üppig, schließlich haben wir ja Mitte Oktober).
Die noch nicht gemähten Flächen sind nur noch eine bräunliche Masse.

Warum müssen Blühwiesen gemäht werden?
Das Saatgut ist in der Regel mehrjährig. Damit die Pflanzen im Frühjahr Licht bekommen, muss verblühtes Zeugs runter.
Und: Bei Blühwiesen gilt: Je nährstoffärmer der Boden desto besser. Deswegen wird empfohlen, die Wiesen NICHT zu mulchen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Neue Blühwiesen angelegt

Ein schöner sonniger Tag und endlich: Zeit!
Wochenende, hoch die Hände.
Heute eine neue Weidefläche für unsere Gnadenhoftiere abgesteckt, 2000 m², da haben die ordentlich was zu futtern. Die Pfähle für den Zaun sitzen.

Und: 2500 m² neue Blühwiese angelegt. herrlich, einfach machen, keiner quatscht einem rein, und abends den Sonnenuntergang genossen 🙂
Und ne tolle Baumwurzel organisiert: Das wird eine Toholz-Nisthilfe für Insekten.

Blühwiesen-Gnadenhof darf bleiben!!!

Gnadenhof Brödel Melle (Nds.) – Der Kampf hat sich gelohnt, Wir haben es geschafft!!!!
Der Duldungsbescheid ist eingegangen !!! – Blühwiesenpflege wird in offiziell in Gnadenhofkonzept übernommen
Tierhaltung wirksames Mittel gegen das Insektensterben

Es war ein harter Kampf, jetzt ist er ausgefochten. Die Duldung ist erreicht, wir sind froh!!! (auch wenn es „nur“ eine Duldung ist, sollte diese jemals aufgehoben werden, so würden wir eine Kampagne starten, welche ihresgleichen sucht).
Das von der Stadt Melle erwirkte Duldungskonzept sieht vor:

– Hauptquartier des Gnadenhofes wird in Melle/Oldendorf „Am Kreimerhof“ sein (dort haben wir einen genehmgiten Dauerstandort, also weit über eine Duldung hinausgehend)

– Am Wulberg wird das Winterquartier für weitere Tiere geduldet (Neue Flächen am Wulberg, gemäß Flächennutzungsplan nicht deklariert). Unsere Tiere können hier leben, sofern diese
keine Blühwiesen abmähen und beweiden.
Innerhalb dieser neuen Flächen (6800 m²) werden unterschiedliche Blühwiesen und Blühstreifen angelegt, welche durch die Tiere gepflegt werden. Somit: Nachweisbarer Insektenschutz durch Tiere „in Rente“

– „Alte Flächen“ des Gnadenhof Brödel (gemäß FNP Wohn- bzw. Mischgebiet). Hier ist keine Dauerhaltung möglich, aber:
Da innerhalb dieser Flächen das durch uns und unsere Tiere mitverursachte „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ liegt
(ausgezeichnet vom Naturpark TERRA.vita, der Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC e.V.)

https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/urkundenuebergabe-in-westerhausen-deutschlands-naturwunder-2018-ausgezeichnet/
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1544385/naturwunder-in-melle-westerhausen-ausgezeichnet
…..
und zudem nachgewiesen werden konnte,
dass unsere Tiere durch eine Anhaftung des Saatgutes an Hufen und Fell diese Blühwiese erweitert haben, ist zweimal im Jahr auf allen Teilflächen eine ein- bis mehrwöchige Mahd
möglich.

Unabhängig von dieser Duldung werden wir zudem Flächen der Stadt Melle (Wiesen + Blühwiesen) kostenlos plegen (mit Tieren und teilweise ohne)

Fazit 1: Gute Arbeit von der Stadt Melle (Bauamt) sowie unserem Anwalt Detlev Böhm (Kanzlei Funk & Tenfelde Osnabrück).
Es wurde eine Lösung gefunden, welche absolut rechtskonform ist und mit welcher alle Beteiligten „leben“ können (vor allen Dingen die Tiere findens gut)

Fazit 2: Der Konflikt war „nicht ganz ohne“.
Erinnerung: Aufgrund der Aussage einer Anrainerpartei, dass die Emissionen (Geräusche + Geruch) der Tiere zu hoch seien , musste das Bauamt der Stadt handeln
und wir die Tiere umsiedeln.

Die Auseinandersetzung und die Folgen des Dauerbeweideverbotes waren sehr teuer und manchmal nervtötend und nicht immer schön. Manchmal hat der Streit aber – verdammt noch mal –
eine große Menge Spaß gemacht (hihihih) 🙂
Förderte die Kreativität und die Aufmerksamkeit für die Belange des Tier- und Naturschutzes. Innerhalb der Streitperiode (ca. 4 Monate) haben wir zumindest eine
Follower- und Spendenwachstumsrate ungeahnten Ausmaßes erreicht (+ 600% im Vergleich zum „Alltag“).
Naja, die Spenden wurden durch den Aufbau der neuen Strukturen und der Anwaltskosten komplett verbraucht, aber dafür haben wir jetzt größere Strukturen für den Natur- und Tierschutz (ha!!).

Und schön war auch: Sich nicht alles gefallen lassen, klare Kante zu zeigen und im Rahmen einer
„verärgert-kreativen Demokratie“ darauf aufmerksam machen, dass es sich lohnt zu kämpfen!! Und was haben wir gekämpft, mannomann….Puh!! Würden wir im Zweifelsfalle AUF JEDEN FALL aber nochmal machen….
Im Nachtrag nochmal einige Bilder…..

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Blühwiesen-Beweidungscamp eingeweiht

Einweihung des Herbst-/Wintercamps der Beweidungstiere mit der Nachbarschaft und Anlage weiterer Blühwiesen

Gestern Abend wurde gemeinsam mit der Nachbarschaft das Blühwiesen-Beweidungscamps eingeweiht.
Das war ein toller Abend! 🙂 Total nette Leute, lecker was zu essen, Herrliches Herforder und die guten Drinks aus
„Georgs Bioladen“ (Melle), http://georgs-bioladen.de.

Schöne Gespräche und ein entspanntes Flair. Mit der Stadt Melle wurde ausgehandelt, dass die Tiere hier bleiben können, sofern ein Konzept für eine
Blühwiesen-Mahd vorgelegt werden kann – und gerade keine Wiesen abgefuttert werden.,. Das haben wir erledigt, und wir haben gestern noch weitere Blühwiesen angelegt (Feldblumenmischung, Sand- und Magerrasen-Blumenmischung,
Spätsommeransaat Blühende Landschaft, Schmetterlings- und Wildbienensaum etc.). Das wird nächstes Jahr in allen Farben blühen und brummen und summen.
Und unsere Tiere werden nomadengleich dann von Wiese zu Wiese ziehen und diese abmähen.

Insektenschutz benötigt Maschinen – ohne geht es nicht

Da ist das Ding!!
Was lange währt….endlich ist er da: Unser Bandheuwender!!
Jetzt können wir so richtig loslegen, wer braucht schon Hunderte PS und gigantische Landmaschinen 😉 ??
Mit dem 13-PS-Motoreinachser + Bandheuwender-Aufsatz springen wir einen Quantensprung nach vorne und erleichtern
uns, die Pflege und Mahd der Blühwiesen.

Mit dem Bandheuwender können wir nun Blühwiesen mähen und danach: Das Mahdgut/Heu wenden (was auch sonst?).
Es bleibt dadurch, wenn es denn rechtzeitig von uns eingeholt wird, frisch und nahrhaft und setzt keinen
Schimmel an (trocknet gleichmäßig von allen Seiten),…
kann also bedenkenlos an unsere Gnadenhoftiere verfüttert werden 🙂

Karsten Wachsmuth hat gestern eine weitere Fläche abgemäht und „zusammengeheut“.
Auch wenn körperliche Arbeit durchaus Spaß macht, so ganz ohne Maschinen sind wir zu langsam.

Auf einem der Bilder sieht man im Vordergrund die aktuell immer noch blühende Wiese, welche bereits im Sommer gemäht wurde.

Deutschlands Naturwunder 2018 im Osnabrücker Land

Was für ein Triumph, Was für ein Tag! 🙂
Seit heute ist unsere Blühwiese in Melle (eine der von uns gestalteten 93 im Osnabrücker Land) offiziell „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“.
Siehe dazu auch:

https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/urkundenuebergabe-in-westerhausen-deutschlands-naturwunder-2018-ausgezeichnet/
und auch:
https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/

Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung

Anwesend waren bei der Preisverleihung Karsten Wachsmuth und Kai (jeweils Blumiges Melle),
Dr. Michael Lübbersmann (Landrat LK OS und in Funktion als 1. Vorsitzender TERRA.vita)
Dr. Fritz Brickwedde (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Hendrikje Willert (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Elisabeth Fleisch (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Hartmut Escher (Geschäftsführer TERRA.vita und in Funktion als Vorstandsmitglied Europarc)
Reinhard Scholz (Bürgermeister Melle)
RA Detlev Böhm (Juristischer Vertreter der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Kanzlei Funk & Tenfelde Osnabrück)
Volker Wiesehahn (Flächeneigentümer und Hotel-Restaurant Hubertus)
Antje Broekmans (Grundschule Westerhausen)
Henning Müller-Detert (Pressestelle LK OS)
Melanie Schnieders (TERRA.vita)

Karsten Wachsmuth: „Es ist ein großer Tag für uns. Dass aus der „kleinen“ Idee, so etwas Großes erwachsen ist, macht uns auch ein wenig stolz. Natürlich machen wir weiter.
Um gegen das Insektensterben aktiv zu werden bedarf es gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen, welche wir zu bewältigen haben. Wir haben keine andere Wahl als dieses zu schaffen,
die schlimme Alternative würde das Aussterben einer immensen Anzahl von Arten bedeuten.“

Kai Behncke: „Wir sind glücklich und danken der Heinz Sielmann Stiftung sowie EUROPARC Deutschland e.V. für den tollen Wettbewerb. Es erfüllt uns mit Freude,
dass wir gemeinsam gezeigt haben, das ein Funken einer Idee überspringen und einen positiven Dominoeffekt erzielen kann. Zudem sind wir sehr glücklich, dass unsere Gnadenhoftiere
eine ganz besonders wichtige Rolle, bei der Pflege und Erhaltung von „Deutschlands Naturwunder 2018″ spielen können. Wir danken auch unserem Rechtsanwalt Detlev Böhm, welcher mit hohem Einsatz dafür gesorgt hat,
dass Deutschlands Naturwunder 2018 auch in den kommenden Jahren mit tierischer Unterstützung sehr schonend gehegt und gepflegt werden kann.
Melle hat nun eine bundesweite Auszeichnung im Naturschutz erhalten, das ist etwas ganz Besonderes.
Wir freuen uns sehr, dafür einen Beitrag geleistet zu haben und danken den über 7000 Menschen, welche für uns abgestimmt haben.“

Tierische Unterstützung auf den Bildern:
Minischaf „Noisette“ und Zwergziege „Emil“.

Weitere Personen auf den Bildern:
Karsten Wachsmuth, Kai Behncke, RA Detlev Böhm

Blühwiesen-Beweidungs-Winterquartier fertig

Heute die zweite mobile Hütte für das Beweidungs-Wintercamp aufgebaut.
Und : Nachbarschaftsbank platziert

Damit die Tiere im Blühwiesen-Beweidungs-Wintercamp auch genügend Platz haben wurde heute die zweite mobile
Hütte aufgebaut. Regen- und Winddicht, jetzt haben alle genügend Platz, zudem werden wir in den nächsten Wochen noch zwei oder drei Tiere aufnehmen.

Die Ziegen und Ponys haben die Hütte gleich neugierig inspiziert.

Für die Nachbarschaft zum Verweilen haben wir für Jedermann eine Picknick-Bank errichtet. So kann man die beruhigenden Weidetiere genießen 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück + Gnadenhof Brödel Melle

Weiter Blühwiese angelegt

Ein sonniger Herbsttag. Genau das richtige um weitere Blühwiesen anzulegen (dieses Mal sogar mit regiozertifiziertem Saatgut, 2 Mischungen eingesetzt „Blumenwiese + „Feldblumen“).
und unsere Gnadenhoftiere auf eine neue frische, neue Weidefläche zu bringen.
Finden die super, trotz Elektrozaun.

Mittlerweile wird empfohlen Blühwiesen im Herbst anzulegen

Heute 12 Kilogramm „Blühwiesenmischung“ geliefert worden.
Endlich gehts weiter 🙂
Auf den Bildern im Größenvergleich unsere Katze „Yemi Labbadia“ und ein Hühnerei.
12 Kilogramm regiozertifiziertes/regionales Saatgut haben uns einen Gegenwert im sehr hohen dreistelligen Bereich zahlen lassen.
Mit 12 Kilogramm lassen sich ca. 8000 m² Blühwiese anlegen.
Ok, günstig ist es nicht, aber bitter nötig!!

Warum jetzt und nicht im Frühjahr?

Dieses Jahr hat uns gelehrt: Wenn es extrem trocken ist, dann dauert es ewig, bis es keimt (wenn es überhaupt keimt).
Daher wird mittlerweile empfohlen, winterresistente Mischungen bereits im September (bis Anfang Oktober) einzusäen.
Durch die Bodenfeuchtigkeit keimen sie im Frühjahr auf jeden Fall…

Nicht zu vergessen: Viele Saatgutformen benötigen Frostperioden, um zu keimen.
Oh..das Saatgut „merkt“ wenn es unter 0 Grad ist und keimt erst danach?

Ja, ist tatsächlich so. Deswegen wird Saatgut teilweise auch künstlich „stratifiziert“ (z.B. temporär ins Kühlhaus gelegt), siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Stratifikation_(Botanik)

Fein. 8000 m² werden jetzt also angelegt. Und danach?
wir brauchen Geld, dringend, um weitere Blühwiesen zu schaffen.

Stimmt bitte für uns ab, dann wird das was:
https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Oder spendet:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

Oder kauft unser einpflanzbares Kampagnenbuch:
https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

Voll auf Entzug – Kein Saatgut mehr da

Voll auf Entzug – Kein Saatgut mehr da

Dieses Wochenende stehen endlich wieder einige Blühwiesenmahden (ist „Mahden“ eigentlich die Pluralform von „Mahd“?) an.
Ich gebe ja zu, dass dieses Hobby irgendwie etwas skuril ist, muss mohl als Kind mal mit dem Kopp auf ne Blühwiese aufgeschlagen sein, macht nix 🙂
Ist ein toller Sport an der frischen Luft, tut der Seele gut, perfekte Entspannung und toll für die Insekten.
Bezahlung? Die Farben- und Artenvielfalt 🙂

In Melle, an der Bifurkation sieht es auf 50% der Fläche etwas wild aus (was ja nicht schlimm ist). Damit es dort im nächsten Jahr jedoch wieder blüht kommt
das Zeug jetzt aber runter. Auf der anderen Hälfte (gemäht vor einigen Wochen) blüht es schon wieder herrrlich bunt (sogar Mageriten und Kornblumen, im September!!) und es fliegen noch jede Menge
Schmetterlinge, Wildbienen etc. dort. Ist schon beeindruckend, dass man durch diese Form der Mahd (50% zeitversetzt) die komplette Saision Pollen und Nektar schaffen kann.

Ende der Woche kommt frisches Saatgut, endlich wieder Stoff, für mehr als 1000 Euro!
Die beste, heißteste Ware, geschmuggelt über verwunschene Pfade durch den Teutoburger Wald. Mein Dealer ist der Beste.
Immer einen Schritt schneller als die Polizei.
Ich bin schon mächtig auf Entzug, so ein „turkey“ ist kein Zuckerschlecken. Es kommen 5 Saatgutmischungen, speziell auch für trockene, magere und sandige Böden.
Das kostet ordentlich Kohle. Um der Beschaffungskriminialität entgegen zu wirken und nicht gegen Bewährungsauflagen zu verstoßen, stimmt bitte für uns ab:

Blumiger Landkreis Osnabrück
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und hier:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=1261&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=069e164694528144af48265d3876423d

Ein weiterer Preis für Blumiger Landkreis

Eine tolle Sache!!!!

Gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf, dem Förderverein der Grundschule Oldendorf sowie der IGS Melle haben wir beim bundesweiten Wettbewerb von
„Deutschland summt“ den 2. Platz in der Kategorie „Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten“ gemacht 🙂

Siehe: https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

Und:

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/gruppe/blumiger-landkreis-osnabrueck/

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb.
Um Geld für weitere Insektenschutzmaßnahmen zu aquirieren:

Bitte stimmt hier:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=1261&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=069e164694528144af48265d3876423d
und hier:

https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung
für uns ab.
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Publikumspreis Deutscher Engagementpreis: Abstimmen für Blumiger Landkreis Osnabrück

Wir sind nominiert für den Publikumspreis des Deutschen Engagemenpreises (https://www.deutscher-engagementpreis.de/).
Bei genügend Stimmen erhalten wir 10.000 Euro für weitere Insektenschutzmaßnahmen im Landkreis Osnabrück! Wir könnten frisches Saatgut für weitere Blühwiesen erwerben, neue Maschinen kaufen, Insektenhotels bauen, Trockensteinmauern anlegen und noch viel mehr für eine Artenvielfalt leisten – Bitte stimmt hier für uns ab:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=1261&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=069e164694528144af48265d3876423d

Bitte teilen und weiterleiten!!

Auch die Umweltbildung an Schulen könnten wir intensivieren, damit die Bildung dort anfängt, wo sie anfangen muss: Bei den ganz Kleinen.

Blumiges Melle/Blumiger Landkreis Osnabrück wurde 2018 mit dem Niedersächsischen Umweltpreis 2018 ausgezeichnet:
http://blumiger-lkos.de/blumiges-melle-blumiger-landkreis-osnabrueck-erhalten-niedersaechsischen-umweltpreis-2018/


Eine der Blühwiesen aus dem Projekt „Blumiges Melle“ wurde 2018 zu „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ gewählt:
https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/

Umweltprojekte durch Teutoburger Energie Netzwerk eG gefördert

Hallo liebe Leute, auch im nächsten Jahr wollen wir weiterhin gegen das Insektensterben und PRO Artenvielfalt aktiv werden.
Bitte stimmt hier für uns ab:
https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung
[Blumiger Landkreis Osnabrück]
Bitte teilen und verbreiten…

…bei genügend Stimmen erhalten wir von der Teutoburger Energie Netzwerk eG
3000 Euro, um weitere Blühwiesen anzulegen.

Danke 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück
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Blühwiesen-Mahd und Wildblumenkäse

Heute endlich wieder „Blühwiesen gemacht“. Höchste Zeit, dass Normalität einkehrt.
Wirklich schön zu sehen: Ein Teil der Blühwiese hinter dem Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn wurde ja mitten im Sommer, als alles in „Voller Blüte“ stand,
gemäht. Eine wundervolle „neue“ Blühwiese wächst dort und blüht bereits in vielen Farben, mit Leben in Hülle und Fülle. Bis spät in den Herbst hinein wird es hier Nektar und Pollen geben.
Johanniskraut, Natterkopf, Wilde Möhre, Lichtnelken, Nachtkerzen und und und. Und immer noch viele Schmetterlinge und Wildbienen, so schön.
Der andere Teil der Blühwiese wurde heute gemäht…..Ein riesiger Grashüpfer (oder so, bin leider kein Entomologe) ist da lieber auf die aktuell blühende Fläche umgezogen.
Vieles von dem nun gemähtem Teil ist schon verblüht und vertrocknet, doch auch dazwischen ist noch jede Menge Leben.

Bei George Trenkler noch jede Menge Teichpflanzen für die Feuchtbiotope am Kreimerhof abgeholt. Vielen Dank dafür 🙂

Auch beim „Gasthof zur Bifurkation“ heute eine Teilmahd umgesetzt. Ein großes Meer von Nacht- und Königskerzen leuchtet dort in „Knallegelb“, das blieb natürlich stehen.

Bei so viel Blühwiesen und Gasthöfen dann heute Abend Appetit bekommen.
Ein Bio-Wildblumenkäse (kein Witz) und „the best Bier ever“ „Neumarkter Lammsbräu“ warten darauf, einverleibt zu werden.
Bio-Nahrungsmittel sind zwar naturgemäß (welch Wortwitz) etwas teurer, aber dafür auch (oft) deutlich gesünder, und: Sie sind naturgemäß.
Durch viele Bio-Produkte wird sogar die Artenvielfalt nicht nur „nicht geschädigt“,
sondern sogar stabilisiert und zuweilen sogar gesteigert (kommt auf das Produkt an).

Top Bio-Läden sind z.B. Georgs Bioladen in Melle (https://www.georgs-bioladen.de/) [dort gibt es z.B. das legendäre Lammsbräu-Bier.
Und: Georgs Bioladen ist Unterstützer „der ersten Stunde“ von „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“].
Eine weitere tolle Option sind „Die Gemüsegärtner“ (https://die-gemuesegaertner.de/) aus Kalkriese. Beim Sport-und-Naturfest des TSV Westerhausen auf diese aufmerksam geworden.
Mit Lieferservice, falls man lange arbeiten muss.
Es lohnt sich absolut, beide Möglichkeiten (und selbstverständlich generell auch alle anderen Bio-Läden) einmal auszuprobieren.

Guten Appetit und Prost.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Alte Gnadenhofflächen + Blühwiesen. Wie geht es weiter?

Gnadenhof Brödel Melle

Nachdem sich die Wogen geglättet haben und nun Frieden einkehrt –
„Alte“ Gnadenhofflächen – Wie geht es dort weiter?

Häufig werden wir in der letzten Zeit darauf angesprochen, wo denn unsere Tiere geblieben sind.
Es sei doch so schön gewesen, diese Abends an den Wiesen aus dem Liegestuhl heraus zu beobachten, mit Zweigen zu füttern und zu tätscheln.
Es fehle dort eine beruhigende Ablenkung – als Gegenpol zur lauten Bahnstrecke.

Ja, wir können leider nichts machen. Die Dauerbeweidung mussten wir aufgeben – hilft alles nichts.
Auch Zwergziege Cindy in Begleitung der Kaninchengang kam neulich mißmutig angetrabt.
„Wir dürfen da nie wieder hin, es war doch so nett dort? Ich finde das blöd!“

„Naja“, antworte ich, „Nie wieder ja auch nicht, 2 mal im Jahr geht“.

„Ich hab es gehofft“, jubelt sie. Und die Kaninchen krakehlen:
„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!“

Der Plan sieht so aus:
Die bisherigen Flächen unterteilen sich in drei Teilareale.
„B“ ist Deutschlands Naturwunder 2018 – Ausgezeichnet von der Sielmann-Stiftung. Diese Blühwiese hat sich auf A und C schon durch die Tiere natürlich vergrößert (um etwa 300 m²),
Auf A + C werden wir großflächig zusätzlich Blühwiesen anlegen (lilafarben in der Karte eingefärbt).
Es werden qualitativ hochwertige Saatgutmischungen eingesetzt, mit bis zu 80 Arten.

Dann tummeln sich dort Schmetterlinge, Vögel, Kleinsäuger, Amphibien und Reptilien.
Und viele viele Käfer, wildbienen haben eine faire Überlebenschance.

Zwei Mal im Jahr erleben unsere Tiere ihr „Comeback“.
Fläche A und C werden jeweils im Sommer und im Spätherbst für 3 Wochen beweidet.
Fläche B ebenfalls im Sommer und im Herbst, jedoch aufgrund der Größe nur 1 Woche.

Nach vorne schauen!

Karte: Quelle: Google Earth