Die entstehende Streuobstwiese an der Straße “Gelbe Riede/Lerchenweg” heute extensiviert

Die entstehende Streuobstwiese an der Straße “Gelbe Riede/Lerchenweg” heute extensiviert. 🐝🦗🐝🐜😊
Das Fleckchen Erde liegt inmitten von relativ nährstoffreichen Flächen.
Damit sich die Artenvielfalt dort erhöht wurde das gestern gemähte Schnittgut heute an den Rand der Fläche geharkt.
So kehren keine Nährstoffe in den Boden zurück und die Vielfalt wird von Jahr zu Jahr zunehmen.
Das Mahdgut dient potenziell als Winterquartier.

Etliche Blühwiesen erstrahlten heute in vollem Glanz. Noch reger Betrieb dort. Auf diesen Wiesen (häufig Areale, die Ende Juni gemäht wurden)
wird dann erst Ende Oktober der nächste Schnitt stattfinden. In diesem Jahr unglaublich viele Kornraden gesehen, ein gutes Zeichen!

Unsere Enten geniessen den sonnigen Somnntag mit einem Bad, noch einige Schafe behandelt und dann auf den Schultern ins Transportfahrzeug getragen.
Auf der Wiese von “Thomas Philipps” kümmern diese sich jetzt um eine schöne Extensivierung.
Die Insektenvielfalt holen wir zurück – mit einfachen Mitteln.

Blumiger Landkreis Osnabrück +++

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Rödeltag für die Artenvielfalt, Teil 2

Rödeltag für die Artenvielfalt (Teil 2) 🐝🕷🐜😊✌️✌️
“Big player” für die Artenvielfalt sind unsere Tiere. Schafe und Ziegen sowieso.
Aber auch Schweinchen und Ponys. Viele viele Insekten profitieren vom Mist der Tiere, und für die entstehenden Miyawaki-Wäldchen ist dieser pures Gold.

Wo viele Insekten sind (Blühwiesen) da tummelt sich das Leben in voller Pracht.
Und dann sind Behausungen plötzlich Mangelware. Also heute noch diverse Sperlingshäuser und viele viele Fledermauskästen aufgehangen.
Dracula und seine Kumpels werden sich freuen.

Hinter dem Gasthof/Hotel Hubertus/Wiesehahn die Fläche gemäht (einen Teil hatten schon Schafe und Ziegen übernommen). Dabei jedoch darauf geachtet, dass immer noch Teilflächen mit vielen Wildblumen stehen bleiben.
Hier herrscht ein Insekten-Hotspot vor. 🐝🐝🐝🕷🐛🦋🐞🦟🦗
Die erste Flächenbearbeitung fand hier im März 2017 statt, jedes Jahr wurde dann 2 mal ausgemagert. Das Areal ist seit jeher schon relativ mager und sandig gewesen.
Die ersten Anzeichen einer Magerwiese waren dann 2020 zu erkennen. In diesem Jahr bestimmt schon 800 m².
Im nächsten Jahr dürften noch etliche Hundert m² dazu kommen. Wieder und wieder ausmagern rettet Hunderte von Arten.
Eine Magerwiese umgeben von vielen Obstbäumen. Herrlich ist das!
Viele Böden sind viel zu nährstoffreich, dann haben eine Menge Wildblumenarten kaum eine Chance. Hier sieht es aber schon ganz gut aus 🙂

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Mitmach-Aktionen

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Gerödel für die Artenvielfalt, Teil 1

Bei herrlichem Wetter ein Rödeltag für die Artenvielfalt (Teil 1)
Weiter gehts am Kreimerhof 😊🐜🕷🐝

Zunächst eine ausgeblühte Wiese im beschaulichen Oldendorf gemäht.
Bereits im 4. Jahr ausmagert. Und herrliche Äpfel wachsen dort, das finden dort auch die Schmetterlinge 🙂

Am Standort Kreimerhof jeute gleichfalls eine Mahd durchgeführt. Auch bei ausgeblühten Wiesen ist eigentlich Ende Oktober der Optimalzeitpunkt,
aber ab und an ist es schlichweg eine reine Zeitfrage. Das Schnittgut bliebt nun einige Tagen liegen, damit es aussaamen kann.
Anschließend wird es auf Bündeln zusammengeharkt und wird ein herrliches Winterquartier für einige
Tierarten darstellen.

Jetzt im November werden am Kreimerhof noch einige Obstbäume sowie etliche Setzlinge für Vogelschutzhecken gepflanzt. Mit vielen Beeren, die noch im Winter hilfreiche Nahrung darstellen.
Das Feuchtbiotop dort ist eine Quelle für so viele Arten. Zahlreiche Libellen schwirren dort herum. Mit unserem Bagger “Kleiner Maulwurf” werden hier noch Ausbesserungen vorgenommen.

An der Straße “Gelbe Riede/Lerchenweg” zudem eine Streuobstwiese gemäht. Sehr viel blauer Lein wächst hier.
Und alle Bäume sind angewachsen. Der nächste Hotspot für die Artenvielfalt wächst hier heran.

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Ein frischer Morgen und voller Tatendrang!

Ein frischer Morgen und voller Tatendrang! 😀🐛🦋🐞🐝
Demonstrationen für den Klimaschutz wie am gestrigen Tag pushen die Motivation ungemein.
Waren es 400.000? 600.000? Oder eine DreiViertelmillion?

Eine Demonstration ist eine aktive Beteiligung an der Gesellschaftsverbesserungund ein sehr wichtiges Zeichen der
Willensbekundung. Und es zeigt: “Viele wollen etwas ändern!” Auch das ist für die Eigenmotivation eine gute Sache
Gleichzeitig ist es irgendwie auch passiv: “Handelt mal! Handelt IHR mal! IHR müsst jetzt aber mal handeln!”
Freude und ein fader Beigeschmack liegen da immer sehr nah beinander finde ich.

Die Aufforderung, dass (in der Regel: DIE Politiker) handeln sollen, ist natürlich nachvollziehbar, aber viel viel viel zu wenig.
Irrsinnig dabei: Wenn sich Politiker*innen gute Ideen einfallen lassen (egal ob z.B. Anna Kebschull oder Frank Vornholt ), dann gibt es immer wieder gleich
einen Haufen Menschen, die aus dem Hintergrund krakehlen: “Die Idee hat aber nicht die richtige Farbe!!! Die Idee mag gut sein, ABER: DIE FARBE!!!! DIE FARBE stimmt nicht, also muss auch an der IDEE etwas krumm sein!!”

Ich finde diese Haltung ganz ganz fürchterlich! Wahlweise ist diese Idee dann (je nach politischer Richtung) “ideologisch prägt” oder “Greenwashing”. Die Heuchelei hinter dieser Kritik ist zuweilen jedoch ganz fatal.

Manchmal hab ich hier den Eindruck (das bezieht sich auf beide Richtungen) es hier mit Sekten zu tun zu haben. Vielleicht wäre da ein Ausstiegsprogramm
der Bundesregierung mal ganz gut (die Politiker sollten mal!). Bei einer Person wurde das Ausstiegsprogramm durch die Blockier-Taste etwas beschleunigt.
Wer meckert, meckert und meckert….ohne sich Diskussionen zu stellen oder eine inhaltlich-aktive Auseinandersetzung zu führen und/oder auf Argumente einzugehen: Der fliegt raus! Danke an Facebook, dass so etwas machbar ist. Ideen sind gut oder schlecht, unabhängig von ihrer Herkunft.

Und:
Es rattert und rattert und rattert hier in der Birne. Wenn es doch möglich ist, dass 500.000 Menschen auf die Straße gehen, wieso sind es dann oft so wenige
bei den Mitmach-Aktionen? Das Zwischenfazit nach 6 Monaten 500 AKA ist zweifelsfrei: Menschen wollen (vermehrt) etwas machen. Das Angebot an Flächen, die Anfragen nach Projekten steigen in den Himmel (sind leider
zumindest von uns aus zeitlichen Gründen nur noch rudimentär zu bedienen. Wir brauche mehr Natur- und Klimaschutzgruppen!!!).
Gleichzeitig sind die Beteiligungszahlen gegenüber
Demonstrationsteilnahmen winzig. Wir liegen insgesamt (nach 6 Monaten) bei etwa 350 Aktiven.

Für den Herbst + Winter werden hier noch einige verschiedene Modelle ausprobiert.
* Eine Pflanzaktion als Weihnachtsfeier (Ute Werges) mit Baum schmücken, Bio-Keksen, Kinderüberraschungen, Weihnachts-Ponys vom Gnadenhof
* Eine Gemeinschaftspflanzung als märchenhafte Adventsaktion, mit Märchenerzähler, Glühpunsch, Wunderkerzen, Stockbrot überm Lagerfeuer etc. etc.
* Eine weitere Pflanzaktion als Verbindung eines (in Teilen) ungewohnten Kooperationsmodelles (Gabriele Mörixmann) (Landwirtschaft + Naturschutz, Gnadenhof + Schweinehaltung). Bei dieser Aktion kann
dann bei der Verpflegung z.B. zwischen Fleischprodukten und Veganprodukten gewählt wereden. Extrem-Anhänger können sich dann gegenseitig mit Brat- oder Tofuwurst verprügeln. Die Kamera läuft – Das wird eine Gaudi!
* Eine Schatzsuche zum Zwecke der Bodenvorbereitung ( 😉 Es wird vieeeeeel gebuddelt werden müssen. Schatzsucher*innen, die was auf sich halten, werden für die Schatzhebung einiges tun müssen. Bringt Schaufeln und Spaten mit!).
Erstellt wird dabei Melles erster Miyawaki-Wald (Frank Vornholt, Gabriele Mörixmann , Uwe Krystosek , Eike Krystosek ) mit lokalen BIO-Düngemitteln (https://hagemann-krystosek.de/).
* Weitere Ideen werden folgen.

* Tolle Aktionen sind zudem in öffentlichen und nicht öffentlichen Aktionen noch geplant mit: Jana Broeker-Stockhoff, der Lindenschule Buer, verschiedenen Landwirten (z.B. Ortslandvolk GMHütte), Firmen (z.B. der MSO Osnabrück), dem SV Wissingen Oliver Niekamp SV Wissingen,
Privatpersonen (eine Person feiert ihren Geburtstag, indem eine Streuobstwiese angelegt wird) und und und. Es MUSS möglich sein, noch mehr Aktive zu gewinnen.

Hier der Anmeldelink zu verschiedenen Aktionen (in Kürze werden weitere Termine eingestellt):

Mitmach-Aktionen

Hier geht es heute ans Aufhängen von Nisthilfen. Viele Fledermäuse stehen hier schlange und müssen bereits unter Brücken schlafen. Geht so nicht! 😉
Also ran ans Werk. Und zwei Wiesen werden gemäht. Eine der Wiesen wird dann (nach 6 Jahren Ausmagerung und einer tollen Entwicklung) im nächsten Jahr gesichert den Status einer Sand-Magerwiese bekommen.
Die Heide-Nelke (Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heide-Nelke#/media/Datei:Heide-Nelke_(Dianthus_deltoides)_(2).jpg) und das Berg-Sandglöcken waren dieses Jahr schon rege vertreten.
Ist im Naturschutz etwa sowas wie der “Heilige Gral” oder auch die Meisterschale. Kann man erreichen, indem man selber aktiv wird. Braucht man keine Anderen für. Auch eine “eigene” Wiese lässt sich durch genügend Engagement finden und gestalten. Wir haben keine Zeit mehr für Ausreden.

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1000 m² Blühwiese in Melle-Mitte (Kantstraße)

1000 m² Blühwiese in Melle-Mitte (Kantstraße). 🌺🙂🐛🦋🐌🐞🐜
2 Personen, 2,5 Stunden, heute gemäht und abgeharkt, im Film einmal im Zeitraffer.


Die Wiese blühte dieses Jahr noch nicht soooo dolle (3 von 10 möglichen Punkten), nächstes Jahr wird besser 🙂
Vielen Dank an Jürgen für die tatkräftige Unterstützung, richtig gut. Das war eine Knochenmühle heute.
So eine Blühwiesenmahd ist herrlicher Sport an der frischen Luft. Zudem bestimmt noch 700 Kalorien oder so verbrannt, angenehmer Nebeneffekt.
Eigentlich ist Ende Oktober der optimale Zeitpunkt für eine Mahd, der Terminkalender ist jedoch leider etwas zu voll in diesem Jahr, sodass die Mahd bei einigen Wiesen leider etwas vorgezogen werden muss.
Ab Anfang November bis Ende Januar finden die Klimaschutz-, Vogelschutz- und Insektenschutz-Streuobstwiesen-Pflanzungen statt. Alles andere muss bis dahin erledigt sein.
Und eine Ausmagerung von Blühwiesen ist zwingend notwendig, will man die Artenvielfalt dort erhöhen. Nächste Jahr wird es hier – mitten in einer Siedlung – blühen und brummen, dass es ein Hochgenuss sein wird.
Viele Insekten freuen sich jetzt schon drauf.

So schön das hohe Interesse an Natur- und Klimaschutz auch ist. Wir kommen nicht mehr hinterher.
Der häufigste Satz hier ist: “Tut uns sehr leid, wir sind komplett voll. Keine Kapazitäten mehr, leider:-( ”
Von 10 Anfragen, die hier reinkommen, müssen wir leider mittlerweile 8 absagen. Einige der Blühwiesen betreuen wir aber noch weiterhin.
Geht auch garnicht anders, bei dem Herzblut, was da über Jahre hineingeflossen ist.

6-7 Gruppierungen mehr, dann ließe sich in südlichen Landkreis Osnabrück so richtig richtig was reißen!
Es bleibt vermutlich wohl ein Wunschtraum. 😔😞😒

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Erstbesiedlung der Biotopfläche bei Thomas Philipps.

Erstbesiedlung der Biotopfläche bei Thomas Philipps.
Die Schafe sind im Paradies 🙂 😊😊🦋🐞🐛🌻🌼🌸🌺

Auf dem Areal wurde in diesem Jahr bereits die “Osnabrücker Mischung” ausgesät sowie eine kleine Parzelle “Blühende Landschaft Nord”.
Und wie man sieht: Es blüht noch so einiges. Etliche Insekten sind noch unterwegs.
Die Flugsaison endet auch erst Ende Oktober.

Einige der Kollegen haben heute noch die Klauen geschnitten bekommen und wurden entwurmt.
Mittlerweile leben hier 40 Schafe und Ziegen, da bliebt ein bisschen Arbeit nicht aus.
Das schöne ist: Fast jedes Tier hat ganz besondere Eigenarten. Man erkennt sie zuweilen tatsächlich an ihrem Verhalten.
Und fröhlich zuckelten sie dem Sonnenuntergang entgegen, mit einem beruhigenden “Mampf…Mampf…Mampf…Mampf”.

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
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10 unserer Ziegen haben heute frisch geschnittene Klauen bekommen

10 unserer Ziegen haben heute frisch geschnittene Klauen bekommen. 🙂😊 Nach der feinen Fusspflege wurde die abgeweidete Wiese am Wulberg verlassen
und die Truppe flitze munter durch den Dschungel am Schürenort. Hoch im Kurs: Zu den Ästen mit den leckeren Blättern recken.

Eine weitere Fläche wird schonend beweidet. Von den Schaf- und Ziegenhinterlassenschaften profitieren übrigens etliche Insekten – und von diesen wiederum Fledermäuse 🙂

Wenn alles klappt, dann folgen morgen die restlichen Ziegen dort hin.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Gemeinsames Projekt mit IKEA Osnabrück

Das nächste größere Projekt steht an. Gemeinsam mit dem per se! e.V. Verein Sozialer Dienste
und IKEA Osnabrück wird das IKEA-Gelände noch artenreicher gestaltet, als es sowieso schon ist.
Innerhalb des 500 AKA-Projektes folgen hier gemeinsam verschiedene Aufwertungen. Nistkästen an dem großen Gebäude, Trockensteinmauer, eine Totholzhecke wird ausgebaut.
Blühwiesen, vielleicht sogar ein kleines Feuchtbiotop.
Das alles in unterschiedlichen Gemeinschaftsaktionen. Danke an das Unternehmen!

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Wie läuft eigentlich eine Blühwiesenbeweidung ab?

Wie läuft eigentlich eine Blühwiesenbeweidung ab?
Hier einmal im Zeitraffer: Mit 35-, 55- und 75-facher Beschleunigung. 🦋🌻🐏🐏🐑🐑🐈🐇🐾😊😊
Man achte auf die Veränderung des Tageslichtes und der Himmelsformationen.
Genau das Richtige zum Runterkommen am Feierabend… 🙂

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Fortführung des Projektes zunächst “auf kleiner Flamme”

Auch wenn Blumiger Landkreis Osnabrück zwar Ende August “offiziell” ausläuft, so wird es natürlich dennoch, in einem kleineren Rahmen weitergeführt.

Kontinuierlich gepflegt (gemäht und extensiviert) werden die Blühwiesen bei jenen Personen, die sich gesundheits- oder altersbedingt nicht selber darum kümmern können.
Es wäre einfach ein Jammer, wenn so viele Flächen bereits ausgemagert sind, diese nun “verkrauten” oder “vergrasen” zu lassen.
Auch werden nächstes Jahr noch einige Blühwiesen angelegt.
Aufgrund nicht mehr vorhandener Fördergelder für Saatgut & Co. wird es sich jedoch um eine geringe Anzahl handeln.
Das Ziel ist es jedoch insgesamt noch auf eine Anzahl von 250 Blühwiesen zu kommen (Gesamtvolumen dann etwa 420.000 m²).

Der aktuell geschaffene Blühwiesenkorridor des Projektes ist hier einsehbar:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” läuft aus – Wir arbeiten an einer Fortführung

Das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” läuft in wenigen Wochen aus – 💪🦋🌺🙂😎 Danke an alle, die mitgewirkt haben 🙂
Verschiedene Flächen werden selbstverständlich weiter gepflegt und natürlich versuchen wir, eine fortführung zu erreichen.

In wenigen Wochen ist es soweit…
Nach dem Projekt “Blumiges Melle” (2018) läuft im August das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” aus.

Im September 2016 hat alles mit einer Feststellung begonnen (“Das geht so nicht weiter. Wir müssen etwas machen!”).
Seitdem wurdem von uns im Landkreis etwa 400.000 m² Blühwiese, verteilt auf 225 Flächen geschaffen.

Mehrere Hundert Kilogramm regionales und mehrjähriges Saatgut (mindestens 40 Arten) wurden eingesetzt. Beteiligt waren knapp 1500 Personen
aus den unterschiedlichsten Bereichen (Kirchenkreise, Vereine, Kindergärten, Schulen, Firmen, Parteien, Landwirte, Kommunen, Privatpersonen).
Der ehrenamtliche Gesamtaufwand liegt bei ca. 9000 Stunden.
Nach einer Grobschätzung wurden und werden von den 225 Arealen etwa 60-70% nachhaltig von den Flächenbesitzern gepflegt.

Die Kartenübersicht der Blühwiesen: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Gezeigt wurde, dass die Welt (im Kleinen) verändert werden kann. Dafür braucht es nur wenige Personen, die ein solches Projekt initiieren…wenn sich denn dann viele weitere Menschen begeistern lassen (genau genommen bestand der “harte Kern” eigentlich immer nur aus 2 Personen).
Das hat gut geklappt.

Viele viele Spenden sind eingegangen. Im Laufe der Jahre wurden 9 Einachser/Fräsen/Balkenmäher verschlissen.
Wie viele Lebewesen haben profitiert? Schwer zu sagen…Mit Sicherheit einige Millionen. Die Landschaft wurde bunter und artenreicher.

Wie geht es weiter?
Etliche Wildblumenwiesen werden natürlich weiter von uns gepflegt. Gerade einige Areale, die über die Jahre kontinuierlich ausgemagert wurden, haben sich zu echten Artenvielfalts-Hotspots entwickelt.
Das geben wir natürlich nicht auf.
Durch das Projekt ist es zudem gelungen insgesamt knapp 5 Hektar Blühwiesen mit statischen Zäunen einzugrenzen. Hier übernehmen unsere Schafe, Gänse, Ponys und Ziegen die Pflege.
Auch im nächsten Jahr (im Projekt 500 AKA) werden natürlich noch weitere Wildblumenwiesen dazu kommen. Wir versuchen zudem eine Weiterfinanzierung des Blumiger LKOS-Projektes zu erreichen.

Hier schonmal der Link zu verschiedenen Mitmach-Aktionen:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Nach wie vor gibt es leider deutlich zu wenige Naturschutzgruppen im Landkreis.
Für einige Menschen sind Vereinsstrukturen genau das Richtige. Leicht lässt sich auch eine gemeinnützige UG gründen. Dafür braucht es genau eine Person – und 1000 Euro Startkapital.
Dann liegt der Status der Gemeinnützigkeit vor und es kann losgehen. Nur Mut! Die Welt braucht mehr Aktive! Und mehr Visionen! Loslegen!

Rückblickend kann gesagt werden: Es hat viel viel Spaß gemacht. Aberwitzig viel gelernt, über sich selbst und die Menschen. Sehr sehr viel war gut, toll und positiv. Einiges jedoch war auch ganz fürchterlich und mindestens zwei- oder drei Mal wurde auch ans Aufgeben gedacht.
Der Glaube an die Vision jedoch hat das verhindert und nun ist es geschafft (also das Projekt zumindest).
Die Insektenvielfalt ist damit nicht gerettet – dafür braucht es noch deutlich mehr Entscheidungen auf politischer Ebene. Und noch deutlich mehr Aktive! Diese Feststellung bleibt.
Unmöglich jedoch ist garnichts! Jede und jeder EinzelnE kann sehr viel bewegen. Das war schon immer so und wird nie anders sein.

Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, eine Kleingruppe für den Klima- oder Artenschutz ins Leben zu rufen.
Hilfreich ist Folgendes:

* Eine klare Vision (dann kommt der Rest von ganz allein)
* Neugierde, um ein Projekt als (soziologisches/psychologisches) Experimentierfeld zu betrachten, mit “Mut zur Lücke”, “Zocken und Bluffen” und der Freude darauf, noch sehr viel Lernen zu können
* Das Bewusstsein, dass jede “Niederlage” auch gleichzeitig ein “Sieg” sein kann
* Sich selbst und die Menschheit nicht so fürchterlich ernst nehmen, manchmal aber auch das genaue Gegenteil! Je nach Bedarf.

* Ganz gut ist es, wenn man ne kleine Macke und im Zweifelsfalle “ordentlich einen Nebenherlaufen hat” 😉

———–
Einige Fakten:

Die Positiven:

* Ca. 400.000 m² Blühwiese
* Etwa 700 Kilogramm regionales Saatgut
* Knapp 60 Schafe und Ziegen (gesamt) im Einsatz
* 1500 beteiligte Personen
* 18 Kilogramm an Gewicht verloren
* Zeitaufwand durch alle Beteiligten etwa 9000 Stunden, vielleicht auch deutlich mehr
* Viele viele tolle Menschen kennengelernt
* Gesamt-Finanzvolumen: Vielleicht so 130.000 Euro
* Ein irrsinnig umfangreicher Pressespiegel mit einigen TV-Auftritten: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/presse/

Die Negativen:

* einige wilde Streitereien
* 3 Hausverbote ausgesprochen, eines erteilt bekommen
* Ca. 20-25 schlaflose Nächte
* Manchmal blanker als blank liegende Nerven
* Einige wenige Komplett-Flachpfeifen kennengelernt
* Ein Konto, das auch schonmal 5stellig in den “roten Zahlen” war…

…und dann war da noch die Sache mit dem pädagogischen Instrument des Vorschlaghammers und den anschliessend kaputten Auto-Scheinwerfern (einer Komplett-Flachpfeife). Man darf sich schließlich auch nicht alles gefallen lassen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht 🙂 Und: War vielleicht nicht ganz nett und nicht in Gänze “richtig”, doch offen gesagt: Allein der Blick war es das wert…

Weiter geht es im Projekt
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Westfalen-Chaostag

Westfalentag – schwere Ausschreitungen im Baumarkt 😑😑😐😬🤥
Dennoch ging es heute weiter auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne.

Die üblichen Maschinen-Schaden-Erfahrungen schrecken uns schon lange nicht mehr. Gestern ist unser Frickel-Balkenmäher-Anbauteil zersprungen. Vermutlich für immer! Hat aber auch 5 Jahre seinen Dienst getan. Der Balkenmäher für unseren neuen Star „Miracolo Blu“ liegt noch in irgendeinem Container in Italien. Ein Ersatzteil für einen weiteren Balkenmäher ist seit 4 Wochen nicht zu kriegen. Ein weiteres neues Gerät (Detlev Kröger, so lange dauert es leider noch) wird erst Ende Juni erwartet.

Also heute mit ner guten alten Motorsense gearbeitet. Dafür heute (am „Westfalentag“) in den Baumarkt gerast. Apokalyptische Szenen. Menschen reißen sich gegenseitig die Rasenmäher aus den Händen. Security, Polizei, 2 Autos brennen. „Die Westfalen nehmen uns unsere Parkplätze weg!“ hallt es aus vielen Kehlen. „Westfalen raus aus Niedersachsen! Wir wollen keine Fremden!“

Ist mir egal. Ich komme auch mit Westfalen gut klar. Im Baumarkt vorbei an der Rasenmäher-Abteilung. Schlimme Szene. Kinder weinen. Ein Westfale hält etliche Niedersachsen mit einer großen Heckenschere in Schach. Flammen lodern aus einem Regal. „Rasenmäher sind für Anfänger!“, denke ich.

Weit am Ende des Ganges sehe ich sie! Eine Motorsense! Die letzte im Baumarkt verbliebene! Mit Honda 4-Takt-Motor! Für den Notfall reicht das! Ich MUSS einen Schröpfschnitt auf der Mühleninsel in Ostercappeln durchführen! Ne Motorsense ist besser als nichts. Wie von Sinnen rase ich durch den Baumarkt. Sicherheitshalber eine Uzi-Maschinenpistole mitgenommen.
Plötzlich, direkt bei der Sense, taucht ein 2 Meter-Hüne vor mir auf. Ein Westfale! Nennen wir ihn „Machinegun Maik“.
„Pech gehabt!“, sagt er. „Ist jetzt meine!“
„Ich hab sie zuerst gesehen!“, brülle ich und gebe sofort einen Warnschuss aus meiner Knarre ab.
„Schwirr ab!“, sagt er. Und: „Ihr seid Niedersachsen, klein, dumm und verwachsen!“
Ich kenne diese Spielchen. Wer zuerst zuckt hat verloren. Nicht mit mir, Sportsfreund! Nicht mit mir! Bämm, Bämm, Bämm, Bämm!!!! …landen 4 Schuss aus meiner Maschinenpistole in seinem Oberschenkel. Wenn Argumente nicht helfen…

Glücklich und zufrieden latsche ich mit der Honda 4-Takt-Motor-Sense zur Kasse und schüttele schmunzelnd den Kopf über die Niedersachsen und Westfalen, die sich im Kampf um Rasenmäher gegenseitig traktieren. „Ihr Anfänger! Rasenmäher!!!”

Der Schröpfschnitt auf der Mühleninsel ist wichtig! Auf 1400 m² läuft mit der Blühwiese alles nach Plan. Auf 1600 m² überwuchert Gras die Wildblumen. Diese Ecke ist viel viel zu nährstoffreich und muss zwingend weiter ausgemagert werden. Zudem war es zu kalt. Ein Schröpfschnitt wird Besserung bringen.
Über ein Spinnenforum ist es gelungen, Infos über die Tausenden von Spinnen zu bekommen, die sich auf einem unbearbeiteten Stück auf der Mühleninsel herumtreiben. Hier wird auch keine Blühwiese angelegt. Dieses Habitat soll auf keinen Fall umgewandelt werden. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um „Pardosa amentata“ (Dunkle Wolfsspinne, auch Ufer-Wolfsspinne genannt). Gehört zu den Lauerjägern, die ihre Beute ohne Netze fangen. Mit dieser Info kann man bei einem schönen Spaziergang auf der Mühleninsel mit Sicherheit mächtig beeindrucken.
Auf dem Rückweg kaufe ich einen Blumenstrauß für den Westfalen „Machinegun Maik“. Ich besuche ihn im Krankenhaus und erläutere, warum ich ihm in den Oberschenkel schießen musste. „Der Schröpfschnitt musste sein, verstehst Du! Wir müssen alle Opfer für die Artenvielfalt bringen“.
Machinegun äußert Verständnis. Ja, er beglückwünscht mich sogar zu dem erfolgreichen Schröpfschnitt. Ein schönes Beispiel für inter-föderales Verständnis in der Bundesrepublik. Es geht nur miteinander!

Blühwiesen-Schröpfschnitte

Abends bei zwei Blühwiesen einen sog. “Schröpfschnitt” durchgeführt. 🦋🐌🐞🐝🐛
Melle-Westerhausen (Heroldweg) und “am Schürenort” in Melle/Oldendorf.

Bedeutet: Auf einem Teil der Wiese wird alles bis zu einer Höhe von 6-7 cm gekappt. Notwendig ist so etwas zuweilen, wenn es (wie in diesem Jahr) sehr lange kühl und nass war. Wenn dann noch bestimmte Areale recht nährstoffreich sind, dann “gewinnt” das Gras gegen die Wilblumen. Ein Schröpfschnitt sorgt dafür, dass wieder Gleichstand herrscht und auch die Wildblumen die Sonne sehen können.
Jetzt, in Kürze, können viele Blumen zur Blüte kommen. In Melle-Westerhausen am Heroldweg wurde scheinbar in den letzten Jahren sehr viel Grünabfall dort abgeladen.
Die Folge: Viele Nährstoffe und Brennnesselkulturen (gut für viele Schmetterlingsraupen).
Ist aber keineswegs so aussichtslos, wie es auf den Bildern erscheint. Also dort jede Menge geschnitten. Insbesondere der herrlich gelb blühende Ackersenf wird sich in den nächsten 4-5 Tagen entfalten können.
Am Ackersenf einige Käfer in zeimlich eindeutiger Pose gesichtet, naja, geht mich ja nichts an…
An der Bushaltestelle Schürenort in Melle/Oldendorf, neben der Wiese unserer Schafe, wurde vor 2 Monaten ein 200m²-Blühstreifen angelegt. Durch das abschüssige Gelände und die starken Regenfälle jedoch massiv mit Nährstoffen überfrachtet. Die kalte Witterung tat ihr Übriges.

Die Wildblumen hatten hier Null Chance. Alles heute radikal auf 1 cm runtergemäht und erneut abgemagert. Mit etwas Glück wird das dieses Jahr noch etwas. Immerhin: In direkter Nähe blüht der Streifen, der vor 2 Jahren angelegt wurde.
Wiesen-Margerite, Kuckucks-Lichtnelke, scharfer Hahnenfuss.
Belohnung für die Arbeit. Und die Schafe und Ziegen haben sich über frisches Schnittgut gefreut.
Die Wiese ist nahezu abgegrast, in Kürze ziehen die Tiere weiter.

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Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

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Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne. Blühwiese auf Fläche 1, Teil 3.

Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne. Blühwiese auf Fläche 1, Teil 3. 🙂🦗🦗🐛🐝🕷🕷
Noch mal 1000 m² ausgesät (“Blühden Landschaft Nord”). Zuvor wurde die Fläche bereits vor einiger Zeit gemeinsam mit Erik Ballmeyer ausgemagert.
Dabei erneut eine ganze Armada von Fröschen vorsichtig umgesetzt.

Ist schon beeindruckend, wie viele Ehrenamtliche am Wochenende auf der Museumsinsel aktiv sind.
Da kann man direkt neidisch werden. Einige Menschen pflegen den Bauerngarten, andere kümmern sich um das Gelände rund um die Schmiede, und und und…
Vorzeigecharakter! Ein schönes Beispiel, und gleichzeitig eine Anregung, selber so etwas (in einem viel viel kleineren Rahmen vielleicht erstmal) umzusetzen.

Die in diesem Jahr neu geschaffenen Blühwiesen sind (verglichen mit bereits erstellen Wiesen aus dem letzten Jahr)
“um etwa 5 Wochen zurück”. Dazu kommt: Es war im April und Mai viel zu kalt (und zu hohe Niederschläge – also für Wildblumenwiesen wohlgemerkt).
Resultat: Das Gras ist deutlich schneller gewachsen als die Wildblumen. Auch dafür gibt es ein Mittel: In den nächsten zwei Wochen
wird auf einigen Flächen ein sog. “Schröpfschnitt” durchgeführt. Bis auf 7 cm wird alles runtergeschnitten, der Wettlauf von Gras und Wildblumen beginnt dann erneut.

Auf einem Teil der Fläche der Mühleninsel (gegenüber des Parkplatzes) wird von uns keine Biotopveränderung umgesetzt.
Hier leben Tausende von Spinnen. Naturschutz muss immer auch Augenmaß bewahren. Bei artenarmen Grünlandflächen fällt eine Veränderung leicht.
Bei bereits dicht besiedelten Biotopen wären eine Umgestaltung natürlich kontraproduktiv.

Offen gesagt: Ich bin ein lausiger Spinnenbestimmer (auch einer der Sätze, von dem ich nie gedacht hatte, ihn
einmal zu schreiben). Möglich, dass die Exemplare zur Familie der Wolfsspinnen gehören, wird demnächst mal in einem Spinnenforum ermittelt.
Fragen, denen man nachgehen muss…

Wer Naturschutz betreut, der braucht auch eine Stärkung. Vor der Arbeit also zum Bioladen “Dicke Eiche” in Bissendorf gefahren.
Hier können Lebensmittel direkt vom Landwirt abgenommen werden. Und es gibt Bio-Cola 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz