Deutscher Engagementpreis für Blumiger Landkreis Osnabrück ?

Das „Unmögliche“ wahr werden lassen!🐝😃🙋‍♀️🙋‍♂️🐞🦋🐛🌻🏆🏆🏆♥️♥️♥️♥️♥️♥️
Erhalten die Tiere eines kleinen Gnadenhofes (Gnadenhof Brödel Melle) und ihre Betreiber den „Deutschen Engagementpreis 2019“?
10.000 Euro für Insektenschutzprojekt und Gnadenhofbetrieb?

Bitte stimmt hier für uns ab:
1. Auf diese Seite gehen: https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/
2. In der Suche „Blumiger Landkreis“ eingeben
3. Abstimmen 🙂

Und teilt, teilt, teilt diesen Beitrag.

Im Rahmen des Insektenschutzprojektes „Blumiger Landkreis“ haben wir in den letzten 3 Jahren ehrenamtlich
über 140 Blühwiesen für Insekten geschaffen (300.000 m²).
Diverse dieser Artenschutzwiesen werden schonend und nachhaltig von unseren Gnadenhoftieren (http://gnadenhof-melle.de) beweidet.
So konnten wir eine hohe Anzahl von Tieren vor dem Schlachthof retten.

Durch die schonende Beweidung entstehen bei der Mahd keine Verluste bei Kleintieren, Vögeln, Amphibien, Insekten etc.🦋🐛🌻🐞🐾🦔🌺🌺🌸🐥🐝🐌🐌🐜
Im nächsten Jahr planen wir die Fertigstellung des Blühwiesen-Vernetzungs-Korridors auf einer Länge von 35 Kilometern (zwischen Melle und Hagen a.T.W.):

http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=11

Das Preisgeld von 10.000 Euro werden wir in die Fertigstellung des Projektes, die Anlage von Streuobstwiesen und den Ausbau unseres Gnadenhofes stecken.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Noch Flächen für Blühwiesen-Korridor gesucht

Im Jahr 2020 soll das Ding fertig werden, der Insektenschutz-Blühwiesen-Vernetzungs-Korridor im südlichen Landkreis Osnabrück zwischen Melle und Hagen a.T.W.

Nach dann 4 Jahren Arbeit, etwa 8000 Stunden im Ehrenamt und einer Beteiligung von über 1000 Personen.
Aber noch fehlen uns dafür einige kostenlos und leihweise zur Verfügung gestellte Areale (Größe etwa 500 m²).

Konkret: In Melle-Gerden und rund um den Segelflugplatz Melle

In Bissendorf-Holte-Himbergen

In Georgsmarienhütte, Harderberg und Kloster Oesede

Die Arbeit (fräsen und umbrechen, einsäen und anwalzen) übernehmen wir. Kostet keinen Cent 🙂 Wir säen artenreiches (40 Arten) regionales Saatgut ein.

Allerdings wäre es bitte wichtig, dass die Flächeneigentümer die Pflege der Blühwiese übernehmen (ein bis zweimal im jahr mähen und das Mahdgut abtragen).

In den gekennzeichneten Bereichen suchen wir noch Flächen. Gerne bei uns melden.

Danke 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück

Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

http.//blumiger-lkos.de

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Wieder eine Blühwiese geheut

Heute war es mal wieder an der Zeit eine Blühwiese abzutragen.
Das Mahdgut hat eine Woche schön in der Sonne gelegen und konnte seine Saatgut-Körnchen abwerfen.
Hier wird es auch nächstes Jahr wieder eine bunte und artenreiche Wiese für Insekten geben.
Unsere Tiere haben sich sehr gefreut über das frische Heu. Insbesondere trockene Schafgarbe lieben sie.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt seigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Platz 3 im „Deutschland summt“-Wettbewerb

Grosse Klasse! Beim renommierten und bundesweiten Wettbewerb von „Deutschland summt“ (https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html) (251 Teilnemer) hat die gemeinsame Aktion innerhalb von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ in Venne/Ostercappeln Platz 3 in der Kategorie „Kommunale Flächen“ erreicht.
Zum Wettbewerbsbeitrag:

Blumiges Venne

Dieses hat deswegen so gut geklappt weil verschiedene Akteure gemeinsam viele Stunden Arbeit investiert haben 🙂 Danke an die Firma „Häcker Küchen GmbH“, die Walburgis Kirchengemeinde (Philip Ufer, sehr gute Arbeit!!!), den Golfclub Varus, die Gemeinde Ostercappeln, den Heimat, und Wanderverein Venne, die Mühlenbachgrundschule und verschiedene Privatpersonen. Gemeinsam haben wir alle für eine Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Wildbienen, Schmetterlinge und Co. gesorgt, klasse !!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Planung für Fertigstellung des Blühwiesenkorridors nahezu abgeschlossen

Gestern Abend die Planung für den Blühwiesenkorridor nahezu abgeschlossen.
Das wird noch einmal ein gutes Stück Arbeit. Wenn alles klappt,
dann können auch Insekten mit geringen Flugradien im nächsten Sommer auf einer Strecke von 35 Kilometern (Melle nach Hagen a.T.W.)
von Blühwiese zu Blühwiese fliegen, was sehr sehr wichtig für einen genetischen Austausch ist.
Nach 3,5 Jahren Arbeit ist das Werk dann vollendet (natürlich müssen die Flächen regelmäßig gemäht werden, dafür sind gemäß Vereinbarung
dann in den meisten Fällen die Eigentümer zuständig).

Gestern bei einem sehr netten Herrn direkt neben dem neu entstehenden Gewerbegebiet gewesen.
2 Areale stellt er für das Projekt zur Verfügung (insgesamt ca. 1500 m²).
Es existieren dort schon Totholzhaufen, ein Sandberg, Obstbäume etc. Das wird ein Paradies. 2 regionale Blühmischungen werden ausgebracht.
Und der nette Mann hat es auf den Punkt gebracht: „Es gibt Dinge, die schöner und wichtiger sind als Geld“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Steuerlich abesetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Die höchste Spende aller Zeiten, danke!!

Großartig!!!! Die höche Spende, die wir jemals bekommen haben. 😃😃😃👑👑👑🐝🐝🦋🦆🐤🐦🐃🐐🐐🦜🦜🦜🦜🐇🐇🐇🐇🐓🐓🐓🦙🐑
Gestern auf unser Spendenkonto bei Betterplace geschaut und dachte, ich seh nicht richtig.
Die höchste Spende aller Zeiten (für uns) ist dort eingegangen. DANKE DANK DANKE !!! an Herrn W. (möchte gerne anonym bleiben).
Ein Großteil des Geldes wird für unsere Gnadenhofstationen,Tierarzt- und Futterkosten ausgeben.
Zudem werden wir weitere Areale einzäunen können um dort unsere Tiere eine schonende Blühwiesenbeweidung durchführen zu lassen.

Und außerdem: Wir werden von verschiedenen Geldern Bäume kaufen und Saatgut, für weitere Blüh- und Streuobstwiesen
UND: Bäume, die dem Klimawandel trotzen.

Die Klimazonen verschieben sich.
Aus diesem Grunde werden Fichten, Buchen und Eichen in den nächsten Jahren massive Probleme bekommen.
Heisst: Wir kaufen noch dieses Jahr Setzlinge ein, welche sich insbesondere auch in Südeuropa wohl fühlen, um diese auf einer
Schau- und Begehungsfläche in Melle als Mischkultur anzupflanzen:
Weißtanne, Douglasie, italienischer Ahorn, Manna-Esche, Edelkastanie und Robinie (zum Beispiel).

Das ist etwas, was wir ALLE tun können. Bäume pflanzen um CO2 zu sparen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Steuerlich absetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Mit Wut und Spaß in den grünen Untergrund gehen

Durch Wut und Spaß: Eine sich immer wieder selbst aufladende Batterie für Arten- und Umweltschutz
Manchmal werden wir gefragt, wo eigentlich die Enegrie zum Handeln herkommt.
Ganz einfach: Durch eine zuweilen schier unbändige Wut (🔥🔥😠😠😣💥💥💥💥🌪🌪🥊🥊🥊🎇🎇✴️✴️‼️‼️‼️‼️📣📣📢!!!!!), über das, was wir alle dem Planeten und seinen
Lebewesen antun.

Es ist nicht schwer „unbändig wütend“ zu sein, ein Blick in die Zeitung genügt:
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1840225/artensterben-wir-wissen-alles-und-aendern-doch-nichts

Und wenn wir dann immer wieder lesen, wie wenig Mensachen bereit sind, „härtere“ Gesetze (für den Artenschutz, gegen die Klimaerwärmung) zu akzeptieren,
es doch auch auf frewilligem Wege gehen sollte oder man doch „mehr Vertrauen in die Landwirtschaft“ haben sollte (Thank you for nothing!!)
dann wird schnell klar, dass hier auf der Wut- und Empörungsskala noch viel Luft nach oben ist.
Wut ist ein ganz ausgezeichneter Handlungsmotor und Wut steht einem zuweilen auch ganz schön im Weg.
Dann wird es Zeit einen Schritt nach hinten und nach links zu machen, und dann beginnt der Spaß 🙂

Vielleicht wird es Zeit „radikaler“ zu agieren (und gleichzeitig friedlich, es geht nur über einen friedlichen Weg) und in den „grünen Untergrund“ zu gehen.
Heute schon einmal geprobt und eine grüne Tarnung für den Kampf im Verborgenen ausprobiert.
Energie kommt auch durch Spaß und Vergnügen.
Gemeinsam mit George Trenkler (einer der wenigen, der wieder und wieder bereit ist für den Artenschutz auch Zeit und Geld zu investieren)
traditionell die Wiesen-Mahd „auf der Wiese hinter den 7 Bergen“ gemäht (gehört mittlerweile fest zum jährlichen Programm, irgendwann in etlichen Jahren werden wir mit Rollator, Krückstock
und Senioren-Balkenmäher die Mahd für Schmetterlinge & Co. durchführen).
Danach gabs ein Bio-Feierabendbier (gehört auch zum Spaß des Ganzen, und Arten- und Umweltschutz kann WIRKLICH Spaß machen) und die grüne Tarnung
wurde an einige unserer Gnadenhoftiere verfüttert.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Bläuling und kleinen Feuerfalter entdeckt

Ordentlich geackert heute wieder
Die Schmetterlinge Billy „The Kid“ Bläuling und Freddy „Fight Club“ Feuerfalter sowie unsere Schafe und Ziegen freuen sich über ein schönes weiteres Refugium 🌳🌻🐝🐝🦋🦋🐞🦘🦘🐑🦜🐇🐩🦌🌴🌴🦔
Und: Parkplatz am Hauptquartier Kreimerhof nahezu abgeschlossen

Gestern auf einer unserer gepachteten Gnadenhof-(Blüh-)Wiesen einen „Bläuling“ entdeckt, eine echte Sternstunde.
Für solche Momente lohnt es sich, aktuiv zu sein!

Gestern Nacht noch einen kleinen Dialog belauscht:

Billy „the Kid“ Bläuling: Es ist höchste Zeit, dass unsere Wiese gemäht wird. Wenn das Refugium so bleiben soll, wie wir es brauchen,
dann muss langsam was passieren. Schafgarbengesellschaften auf magerem Boden, etwas Leimkraut, viele Gräser, Mohn, Kornblumen, wird Zeit dass die Schafe und Ziegen
loslegen und die Pflege übernehmen. Was ist da los? Die sollen mal in den Quark kommen“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter:
„Ich regel das. Ich flatter da hin, nehm die Naturfreaks in den Schwitzkasten, hau denen zwei, drei aufs Maul. Dann spuren die schon….“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Warum nur musst Du immer so aggro sein? Wir können das doch auch nett regeln? Einfach mal höflich fragen…
Wir sind doch keine Rocker-Gang, wir sind selten gewordene kleine Schmetterlinge…Dezentes Auftreten ist gefragt finde ich… Die machen das doch nicht als Beruf oder so….“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter: Du bist viel zu vorsichtig! Mach Dir doch in die Hose, Mann!
Das ist so wie das, was bei den Menschen immer in der Zeitung steht, die FDP und so, „wir
brauchen freiwillige Verpflichtungen, mehr für den Naturschutz zu tun“. Freiwillig! Selten so einen Blödsinn gehört. Frewillig macht niemand was!
Freiwillig passiert bei den Menschen garnix (holt einen kleinen Schlagring und ein winziges Butterfly-Messer raus).
Ich flatter da jetzt hin, hau denen was auf die Schnauze, das beschleunigt
die Entscheidungsfindung…“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Nein, verdammt noch mal. So geht es nicht. Gewalt ist keine Lösung.“

Freddy: „Gewalt ist keine Lösung???? Schau Dich doch mal um, wie allgemeinhin mit unseren Refugien umgegangen wird. DAS (!!) nenne ich Gewalt, oder nicht, oder was????!!!“

Gestern dann um 23.30, kleines, leises Klopfen an der Haustür.
Ich öffne…Ein kleiner Bläuling flattert aufgeregt vor mir hin und her und scheint kommunizieren zu wollen.
Gleichzeitig versucht er hektisch einen „kleinen Feuerfalter“ (Flügelspannweite etwa 25 Millimeter) im Zaun zu halten.
„Kleine Feuerfalter“ gehören übrigens ebenfalls zur Familie der Bläulingen. Dieser fuchtelt wirr mit irgendwas winzig kleinem vor meiner Nase herum…
Ich schnalle sofort: Verdammt, die Mahd, es wird Zeit!

Heute war es dann soweit. Gemeinsam mit Philipp Horstmann 1000 m² umzäunt und den Zaun eingegraben [sonst hauen die Ziegen ab] (danke!!),
sodass die Schafe, Ponys und Ziegen nun auch hier schonend eine Fläche beweiden können.
Feuerfalter (heute gesehen, ein Foto scharf (Wikipedia, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Feuerfalter#/media/Datei:Kleiner_Feuerfalter1.jpg), ein Foto SelfMade) UND einen „Bläuling“ auf EINER Fläche. Fast vor Begeisterung ohnmächtig geworden.

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter saß zufrieden auf einem vertrockneten Grashalm herum und spielte mit seinem Butterfly-Messer rum. Auch der Bläuling atmete auf.
„Ist ja noch noch mal alles gut gegangen“.

Unsere Gnadenhof-Tiere waren glücklich, dass endlich ein neues Areal abgeweidet werden kann (mangels Regen ansonsten alles vertrocknet und verdorrt,
es wächst ja kaum noch etwas nach). Zwischendurch alkoholfreies Bier getrunken und Topfkuchen gefuttert (also wir, nicht die Tiere).

Danke auch an Minne Minna Minza und Lu Grengo für eine Patenschaft für die Ziege „Mobby Dick“. Danke an Valentina Andreev für eine Patenschaft für Kunigunde.
Danke an alle anderen Paten der Tiere (Merlin Dumke, Ulrike Zinn, Ute Hellige, Karin Kattner-Tschorn, Lars Albertmelcher, Tanja Menke, Lara Art,
Ulrike Zinn, Ele Luise Haine, Maike Niemann, Catrin & Jens, Christina Sudbrock, Ella Propella, Laura Geisler, Barbara Koebe, Meike Bdm, Philip Ufer & Johanna) sowie viele viele weitere regelmäßige Unterstützer, welche es uns ermöglichen, aktive Natur- und Tierschutzprojekte umzusetzen
(Lisa Fuchs,Thomas Allewelt, Marco Helm, Conny Knopf, Sarah Sara Kaufmann, Sonja Giesecke und und und :-)).

Und auch am Kreimerhof geht es toll weiter.
Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann haben den Parkplatz fast fertig (eine Auflage der Stadt).
Gerade noch Billy und Freddy mit winzigen Limousinen (mit Pedalantrieb und Sonnensegel) gesehen, wie sie sich die Vorzeigeplätze auf Parkdeck A gesichert haben.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht

Das Konzept der Blühwiesen greift. Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht. Zwar ist es „nur“ Symptomkuriererei (ohne eine umfassend-nachhaltige Landwirtschaft (die wir durch den Kauf von Bio-Produkten unterstützen können) wird
der Insektenschutz nicht funktionieren), aber Blühwiesen sind weit mehr als „nichts“
und für viele Arten eine echte Überlebenschance (auf kleinem Raum).
Heute eine besonders schöne Wiese begutachtet (blüht mittlerweile im dritten Jahr). Wegwarte, Rainfarn, Wild Möhre, Königskerze und und und….

Und Blühwiesen sind ansteckend: Auf der gegenüberliegenden Strassenseite hat der Landwirt eine Sonnenblumen-Ringelblumen-Mischung ausgesät.
Sieht auch toll aus.
Und an den Insektenhotels ist ein echtes Gedränge. Viele Niströhren sind hoffnungslos ausgebucht.
An Wildbienen-Strand setzt sich das Gedränge fort. Jede Menge unterschiedliche Insekten liegen dort faul in der Sonne rum,
hören dem Meeresrauschen zu und freuen sich ihres Daseins.
„Eiiiiisssssscrrrreeeeme, möchte jemand Eiiiiisssssscrrrreeeeme?“ brüllt ein kleiner Buchfink.
„Hier!“, „Hier!“ und „Hier!“ (eine dicke Hummel paddelt eilig auf ihrer kleinen Luftmatraze zum Strand hin).
„Ich möchte 8 Kugeln, mit Sahne und Wiesenflockenblumenpollen!!! Kann ich mit Karte zahlen?“
„Logo!“, zwitschert der Buchfink fröhlich.
Was für ein Gedränge. Insekten im Urlaub, es lohnt sich, sich das mal anzuschauen.
Geht sehr gut an Blühwiesen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Danke für das schöne Fest. Wie geht es jetzt weiter?

Noch ein großes Dankeschön für die schöne Gnadenhof-Blühwiesenfeier. Und: Wie geht es weiter in unseren Projekten?

Der Bericht in der Zeitung: <a href=“https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1830217/feiern-und-dabei-das-klima-in-melle-schonen“>https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1830217/feiern-und-dabei-das-klima-in-melle-schonen</a>

Heute schon eine ganze Menge aufgeräumt.
Es gab sehr schöne Geschenke gestern und viele viele Unterstützungsangebote.

Im Bewusstsein der Unvollständigkeit:

Danke an Nora und Till Habeck. Die beiden haben an der 20Nations-Chayrity-Rally teilgenommen (https://20nations.com/)
und in diesem Zusammenhang viele viele Spenden für unsere Projekte gesamelt. Dankeschön 🙂

Danke an Catrin und Jens R., welche namentlich lieber im Hintergrund bleiben, uns aber schon sehr lange fördern und unterstützen.

Danke an Thomas Täger, der uns die Nachricht verkündet hat, dass wir ruhig mal wieder einen Förderantrag beim Ortsrat Oldendorf stellen können.

Danke an Mirco Bredenförder, welcher uns eine schöne Vogelbeeren-Eberesche geschenkt hat. Der Baum wurde heute noch eingepflanzt (auch hier haben wir Schafwolle
an die Wurzeln gesetzt, damit das Wasser nicht „in einem Guss“ durch den sandigen Boden rauscht. So können die Wurzeln das Wasser aus dem „Wollschwamm“ nach und nach aufsaugen).
Der Baum wird das Mikroklima begünstigen und vielen Tieren
als Vitamin C-Spende helfen. Entgegen des Volksglaubens sind die Beeren übrigens nicht giftig und wurden früher auf Seefahrt sogar gegen Skorbut eingesetzt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelbeere

Danke an Philip Ufer und Johanna, die uns für die entstehende Streuobstwiese einen Apfelbaum mitgebracht hatten. Auch dieser wurde heute sofort eingepflanzt und angegossen.
Gelernt: Pferdemist soll garnicht so gut sein, um Bäume anzupflanzen.

Das Essen war hypergalaktisch, tierleidfrei, massiv CO2-reduziert und einfach unglaublich gut und lecker.
Danke an Simone Brockmann, Julia Behncke und Sandra Hielscher, welche in einer eine Extra-Nachtschicht voller Magie und Kreativität einiges hervorgezaubert haben.

Danke für die vielen tollen Fotos von Sabine Kö und Christian (die 360GradBilder laden wir über Nacht herunter und posten diese dann morgen):

Danke an Sebastian Kluge, der eine schicke Insektentränke aus Kronkorken gebastelt hat. Die Tränke wurde heute noch gefüllt und in den Boden gesetzt.
Eine total gute Idee, wie aus Reststoffen etwas für die Natur getan werden kann.

Danke an den TSV Westerhausen, der ja ebenfalls sehr aktiv im Natur- und Umweltschutz ist.
Danke an Frank Strötzel und Stefan (?, grosses Sorry, mein Namensgedächtnis ist definitiv ausbaufähig)
Ein schönes Vogelhaus haben wir erhalten. Dieses wurde heute an einem der Storchenmasten angebracht (Innogy-Storchenmast).
Oben können dann die Riesenvögel brüten und einige Stockwerke tiefer die kleinen Meisen.
Insekten gibt es dank der vielen Wildblumen jedenfall noch einige.

Danke an George Trenkler für eine schöne Wasser-Minze-Pflanze. Diese wird auf jeden Fall im Uferbereich des Feuchtbiotops am Kreimerhof angepflanzt.
Danke an Anja Lange-Huber für eine hohe Spende und ein schickes Frosch-Schaf (wird auch am Kreimerhof aufgestellt und unter Schafen und Fröschen für neugierige Blicke sorgen. „Wer bist denn Du?“ :-))

Danke an Eike Stolzenburg, Conny und Georgs Bioladen, welche eine ganze Menge Getränke gesponsert haben 🙂

Danke an die vielen vielen netten Menschen, welche Spenden hinterlassen haben. Spitze! So können wir solche Events stemmen.
Danke auch an die netten Personen der „Tierhilfe Knabbernuss Osnabrück“.

…………

Und auch einige Tiere freuen sich über neue Paten.
Viele unserer Kaninchen (bis auf „Mandy“, die hatte schon eine Patenschaft) freuen sich über die Patin Valentina Andreev.
Danke auch für die Futterspende.

Danke an Karin Kattner-Tschorn. Unsere Ziege Kuno (eines der ersten Tiere, welches bei uns im Jahre 2016 eingezogen ist) freut sich sehr.

Danke an Laura im Namen des Ponys Nika.

Danke an Sabine Kö im Namen von „Neptun“ (die entsprechenden Unterlagen bekommst Du morgen zugeschickt) 🙂

Danke an Meike Bdm, welche eine Patenschaft für Olaf übernommen hat.

Es kann gut sein, dass ich im Eifer dees Gefechts leider jemanden vergessen habe? Bitte kurz anschreiben und mich noch einmal dran erinnern 😉

Alle Patenschafts-Unterlagen werden morgen bzw. übermorgen digital verschickt.
Zudem bauen wir eine Seite auf, wo sich unsere Tiere auf Ihrer „Gras-Eating-Naturschutz-Förderungs-Tournee“ gerade befinden, damit ihr immer wisst, wo Ihr sie
besuchen könnt. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Was großartig ist: Das, was aktuell passiert (schon auch in den Projekten „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis“) zeigt, wenn VIELE Menschen sich beteiligen, dann kann schnell etwas
GROSSES daraus entstehen. Die Fläche, auf welcher gestern gefeiert wurde, wollen wir in den nächsten Jahren weiter umgestalten und zu einem Hotspot der Artenvielfalt umwandeln.

—————————-

Wie geht es weiter?
Durch die immer stärker werdende Unterstützungswelle ist es jetzt so, dass wir nahezu 50% der Gnadenhofkosten mittlerweile durch Spenden abdecken können (der Rest kommt aus privaten Eigenmitteln oder zuweilen auch von Stiftungen).
Das ist sehr sehr sehr viel. Danke! Und es gibt uns neue Möglichkeiten (verbesserte Ställe, weitere Aufnahmen von Tieren in Not, ggf. sogar die Pacht einer weiteren Fläche)

Die nächsten (Klein-/Mittel-/Groß-)-Projekte:

* Diese Woche: Erneuerung des Paddocks für die Ponys basierend auf nicht mehr benötigtem Holz der Firma „Zentrale Autoglas GmbH“ Melle.
Klassisches Upcycling. Nicht mehr benötigte Stoffe sorgen für viel Freude bei uns

* Diese Woche: Pilotprojekt „Kommando Tierische Rasenmäher“
Unsere Tiere werden zur Rasenpflege künftig auch mietbar sein. Eingesetzt werden diese jedoch nur auf Flächen im Umkreis von maximal 2 Kilometern rund um Melle-Westerhausen/Oldendorf.
Uns ist es wichtig, dass wir sowohl morgens und Abends einmal nach den Tieren schauen können (sicher ist sicher)
Mitte der Woche werden diese in einem Pilotprojekt einen Privatgarten an der Eisenbahnstrasse abweiden.

* Demnächst:
Hauptquartier Kreimerhof:
Ausbau eines Freilaufgeheges für die dort lebenden Schweine, welche bislang (noch) im Stall leben

* Herbst:
Anlage und Ausbau von zwei Streuobstwiesen (Melle/Buer und Melle/Oldendorf)

Blühwiesenmahd verschiedener Flächen, damit dort nächstes Jahr wieder eine tolle Artenvielfalt zu sehen ist

* Bis Sommer 2020:
Fertigstellung des Blühwiesen-Korridors von Melle nach Hagen a.T.W. (35 Kilometer, bundesweit der erste seiner Art (nach aktuellem Wissensstand)
Die Eröffnung wird mit großem „TamTam“ stattfinden.

Danke auch an George Trenkler, welcher durch seine Kontakte Flächen dort vermitteln konnte, wo wir bislang noch „Lücken“ haben

Eigentlich hatten wir ja im nächsten Jahr noch „ein dickes Ding“ geplant. Das jedoch haben wir verschoben.
Wir mussten dann doch auch ,al einsehen, dass wir uns zeitweilig (mal wieder) ein wenig übernommen hatten. Dann lieber 2 Gänge runterschalten.

Wer für den Gnadenhof und die Blühwiesen- und Streuobstwiesen-Projekte spenden möchte.
Das geht. Steuerlich absetzbar:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Ein schönes Fest war es

Sommerfest 2019 des Gnadenhofs Brödel und offener Brief an die Menschheit (insbesondere in Melle, im Landkreis OS und umzu)

Liebe Leute, was für ein schönes
Sommerfest heute. Es ist schier unmöglich, sich nanemtlich bei allen Anwesenden bedanken zu können.
Der zum Scheitern verurteile Versuch hier trotzdem:
Danke an Simone Brockmann, sandra Sandra Hielscherr
, Julia Behncke für die tollen Co2-reduzierten Gerichte.
Danke an Philipp Horstmann für die tatkräftige Unterstützung.
Danke an Mirco Bredenförder und Philip Ufer & Johanna für 2 weitere Baumspenden (sehr sehr wichtig im Zeitalter der Klimaerwärmung).
Danke an Anja Lange-Huber für die finanzielle Förderung, Danke an Karin Kattner-Tschorn für eine Patenschaft (Ziege Kuno freut sich).
Danke an Valentina Andreev und Meike Bdm für die Patenschaften. Danke an Susann und Jörg.
Danke an Georgs Bioladen (z.B. an Eike Stolzenburg) und George Trenkler, Felicitas und insbesondere Conny.
Danke an Benno & Ute Hellige
Danke an Till Habeck und Nora (eine gesonderte Meldung für Euer wochenlanges Engagenment folgt noch)
Danke an Thomas Täger und den Ortsrat Oldendorf,
Danke an Philip Ufer & Johanna
Danke an den TSV Westerhausen.
Danke an die Tierhilfe Osnabrück Knabbernuss.
Danke an Sebastian Kluge (ein separater Bericht folgt noch)
Danke an Heidrun für das Sammeln der Spenden, grossartig!

Leider sind zum derzeitigen Zeitpunkt (00:35) noch nicht alle Dankesbotschaften klar definiert sind.
Es tut uns leid, wenn wir Personen hier namentlich (noch) nicht erwähnen.

Es war ein großartiger Abend. Die Presse war vor Ort und weit über 100 BesucherInnen.
Das Essen war gigantisch (vegan, oder vegetarisch).
Es knistert im Gebälk. Es passiert etwas hier. Hier in Melle und hier auf diesem Planten. Menschen tun sich zusammen,
egal von welcher Partei, egal welcher Herkunft, und überlegen gemeinsam, was WIR ALLE, gemeinsam (!!!) TUN können,
um dem Artensterben Einhalt zu gebieten, um der Klimaerwärmung etwas entgegen zu setzen.
Handeln, aktiv werden, einfach nur TUN – heute haben wir hier vielle positive Beispiele erlebt.

——————-
Der offene Brief:
Wie mir mit unserer Ernährung den Planeten retten können
Oder: Warum gibt es hier das zu Essen / zu Trinken, was es gibt?

Überall auf der Welt werden Hitzerekorde gebrochen. Letzte Woche ist eine umfassende Studie in der „Nature“ erschienen, in welcher klar und deutlich steht, dass es sich hierbei nicht um „Wetter-Phänomene“ sondern um einen globalen Temperaturanstieg handelt (sprich: Klimaerwärmung).
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz verkündete diese Woche recht präzise, dass auch in Niedersachsen das Wasser knapper werden wird und der aktuelle Stand „nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen wird“.
Deutlich wird gesagt: Beim Wasserverbrauch in Niedersachsen wird es künftig zu Konflikten kommen.
Viele Lebensmittel (und deren Produktions- bzw. Anbauweisen) sind hochgradig mitverantwortlich, für den Treibhauseffekt und das Artensterben (das größte Artensterben seit 66 Millionen Jahren). Wir selber haben es in der Hand so zu handeln, dass wir gegensteuern, dass wir helfen und einen lebenswerten Planeten „zurückbekommen“. Wir wollen Niemandem vorschreiben, was er / sie essen soll. Einige Informationen, welche jedoch nicht unwichtig sind, werden an dieser Stelle einmal veröffentlicht:
In Kürze die Co2-Bilanz einiger Lebensmittel:
(von den viel schädlicheren Treibhausgasen wie Methan und Distickstoffmonoxid mal ganz zu schweigen):
https://www.co2spiegel.de/heidelberg/co2_spiegel.pdf
Ein Kilogramm Schweinefleisch: ca. 3000 Gramm Co2 (und etwa 10.000 Liter Wasser für die Futterbereitstellung)
Ein Kilogramm Rind: ca. 13000 Gramm Co2 (und etwa 15.000 Liter Wasser !!)
Ein Kilogramm Butter: ca. 23000 Gramm Co2 (!!!)
Ein Kilogramm Kartoffeln (frisch): ca. 197 Gramm
Ein Kilogramm Gemüse (frisch): ca. 150 Gramm
Zum Vergleich: Ein gepflanzter Baum speichert im Jahr ca. 10 kg Co2 (wenn er denn „groß ist“)
…und nicht zu vergessen beim Fleischkonsum: Das schlimme, grausame Tierleid, welches in der intensiven Massentierhaltung täglich und millionenfach stattfindet.

Übrigens: Der Bio-Landbau verursacht rund 20% weniger Co2 und Methan als der konventionelle Landbau. Dass unweit von hier (ca. 4 Kilometer) ein neuer Massen-Schweinestall für mehrere Tausend Tiere gebaut wird, ist im Zeitalter der Klimaerwärmung ein Doppelt-Schlechter-Witz und schlichtweg ignorant und hochgradig verantwortungslos…
Wo wir einkaufen, was wir essen, können wir alle selber entscheiden.
Bio-Produkte (z.B. von Georgs Bioladen in Melle) tragen oftmals zu einer hohen Artenvielfalt bei (anders als Pestizide in der intensiven Landwirtschaft, welche auch durch ihre Monokulturen hauptverantwortlich für das Artensterben ist).
Produkte aus der solidarischen Landwirtschaft (auch in Melle gibt es zwei Anbieter, siehe https://www.solidarische-landwirtschaft.org), welche nachhaltig arbeiten und tolle ökologisch-wertvolle Produkte anbieten (bei einem sind wir selbst Kunde). Dort wird derart gearbeitet, dass sogar Hot-Spots der Artenvielfalt entstehen.
Weg vom Fleisch, mehr Gemüse, tut auch der eigenen Gesundheit gut und schont das Klima.
Und nun: Guten Appetit (reinen Gewissens) [Klingt ein wenig wie Klugscheisserei, soll aber nicht so gemeint sein]

Gnadenhof Brödel Melle, „Blumiger Landkreis Osnabrück“ und gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle im August 2019

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

nd“]

Gnadenhof-Blühwiesenfest, Vorbereitung (Teil 3)

Vorbereitung für das Gnadenhof-Blühwiesen-Sommerfest (Tag 3) 🦆🌻🐝🍏🐸🌺🌸🌼🌻🌳🌳🌳🌳
Morgen gehts los (Am Wulberg 31, Melle, Ab 16:00 Uhr)
Ist schon ne ganz schöne Action das Ganze, zum Glück helfen viele viele Menschen auch aus der Nachbarschaft mit
Es ist überhaupt mittlerweile gigantisch, wie viele Nachbarn das Projekt mittlerweile mittragen, z.T. sogar BIO-Futter für die Hühner kaufen, Danke!!!!

Danke an dieser Stelle an Jens und Katrin R., welche die Unkosten durch eine hohe Spende subventioniert haben.
Danke an Philipp Horstmann, der viel Unterstützung angeboten und bereits tatkäftig beim Umzug der Tiere geholfen hat.
Danke an Jörg und Susann, welche die Stromversorgung morgen sicherstellen und sich rührend um die Hühner kümmern..
Danke an Simone Brockmann, Sandra Hielscher und Julia Behncke, welche seit gefühlt drölfunddreissig Stunden dabei sind großartige Köstlichkeiten zuzubereiten.
Unser Öko-Garten wurde heute erst einmal leer geräumt. Garantiert BIO-Gemüse, frei von Pestiziden und absolut regional (um genau zu sein:
Gewachsen etwa 100 Meter vom Ort der Feier entfernt).
Gesessen wird morgen hauptsächlich auf Strohballen. Für Menschen, welche jedoch damit z.B. körperliche Schwierigkeiten haben, sind natürlich auch „normale“
Sitzplätze vorhanden.
Toiletten gibt es natürlich auch.

Wir haben zwar auch einige Parkplätze für Menschen, die mit dem Auto anreisen,
Ihr könnt aber auch mit dem Zug kommen (Bahnhof Westerhausen).
Vom Bahnhof aus sind es zu Fuß etwa 5 Minuten bis zur Party.

Morgen bereiten wir „den letzten Schliff“ vor und werden noch zwei mobile Weidehütten rübertragen (falls es regnet). 4 Obstbäume für den Beginn einer Streuosbtweise und um die anfallenden CO2-Emissionen auszugleichen, werden wohl schon morgen früh auf dem Gelände gepflanzt. Heute noch einige Zäune repariert, die Infrastruktur aufgebaut, aufgeräumt (ist ja schon des öfteren etwas Kuddel-Muddel bei uns ;-)),
eingekauft und und und….
Essen und Getränke sind morgen für alle kostenlos. Über kleine Spenden jedoch würden wir uns freuen (absolut freiwillig). Bei der Verpflegung achten wir darauf, dass es CO2-reduziert ist, BIO (wichtig für den Artenschutz) und tierleidfrei.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Besuch der Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen

Heute hatten wir hohen Besuch. VertreterInnen der Niedersächsischen Bingo! Umweltstiftung waren vor Ort
um sich über das Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“und die Tierbeweidung des Gnadenhofs Brödel zu informieren.
Auch Herr Franken vom Meller Kreisblatt war dabei.
Wir fühlen uns geehrt. Blumiger Landkreis Osnabrück sei, so wurde uns gesagt, das umfassendste Insektenschutzprojekt, welches bislang in Niedersachsen umgesetzt wurde.
Und ein tolles Geschenk gab es auch (Danke an dieser Stelle z.B. an Frau Wilmes, Herrn Behr und Herrn Thürnau ).

Wir bekommen einen neuen Motoreinachser (mit richtig PS) inkl. neuem Balkenmäher. Und wir erhalten eine Teilfinanzierung
für eine mobile Heupresse. Das wird uns unglaublich viel Zeit sparen und etliche Arbeiten viel effektiver werden lassen.
Danke :-). Das sind wirklich tolle Nachrichten 🐝🙂👑🎪🎁🎁🎁🎁🎁

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Steuerlich absetzbare Spenden immer willkommen:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Eine schöne Party gelingt nur dann, wenn auch „das Gewissen stimmt“
Große Panik bei „Coca Cola“, noch größere Panik bei umgebenden Schweinemastanlagen-Betreibern!
Grinsend ein Selfie machen und von der Wurst abbeissen ist nicht mehr
Wie unser Essen und Trinken Einfluss auf den Planeten hat
Blühwiesen-Gnadenhof-Sommerfest am 3. August (ab 16.00 Uhr, Am Wulberg 31, Melle)
Kostenlos für alle – Anmeldung erwünscht (PN oder Mail an info@umweltschutz-und-lebenshilfe).
CO2-Neutral und tierfreundlich

Heute wurden die Drinks geliefert. Danke an „Georgs Bioladen“ (http://georgs-bioladen.de) und Eike Stolzenburg.

Georgs Bioladen hat unsere Projekte von Anfang an unterstützt, Danke dafür.
Also beziehen wir die „Flüssignahrung“ (Bio) auch dort.
Bier, Wein, Schnaps, Alster, Bier, Bier, Bier, Wein, Säfte, Säfte, Säfte, Brause, Schnaps, Bier, und: Cola

Ja, nichts ist mehr, wie es früher war.
Klar und deutlich: Die Klimaerwärmung ist beweisbar überall angekommen, also kein regionales Wetter-Phänomen, sondern global und menschlich beeinflusst.
Die Links zu den Original-Artikeln in der „Nature“ (nur zwei von vielen Beiträgen):
https://www.nature.com/articles/s41586-019-1401-2

https://www.nature.com/articles/s41561-019-0400-0

Auf der Welt haben wir Ende Juli schon alle Ressourcen für den Rest des Jahres aufgebraucht:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-07/umwelt-ressourcen-erdueberlastung-verbrauch-menschheit
Wir Deutschen leben dabei so, als ob es DREI!! Planeten gäbe.

Ja, und plötzlich gibt es Stimmen und Konsumenten, die das auch im Sinne der Marktwirtschaft nicht mehr mitmachen:
Z.B. BIO-Konsumenten oder Teilhaber der solidarischen Landwirtschaft oder Menschen, die den massenhaften Fleischkonsum (in hohem Maße verantwortlich für den Klimawandel)
nicht mehr unterstützen.

Klar und deutlich:
Lebensmittel sind die größten Klimakiller:
https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/hintergrund/CO2-Bilanz-auf-dem-Teller-Diese-Lebensmittel-sind-die-groessten-Klimakiller,article-swr-5774.html
In Kürze:
CO2-Bilanz (von den viel schädlicheren Treibhausgasen wie Methan und Distickstoffmonoxid mal ganz zu schweigen):
https://www.co2spiegel.de/heidelberg/co2_spiegel.pdf

Ein Kilogramm Schweinefleisch: ca. 3000 gramm CO2
Ein Kilogramm Rind: ca. 13000 gramm Co2
Ein Kilogramm Butter: ca. 23000 gramm Co2 (!!!)
Ein Kilogramm Katoffeln (frisch): ca. 197 gramm
Ein Kilogramm Gemüse (frisch): ca. 150 gramm

Zum Vergleich: Ein gepflanzter Baum speichert im Jahr ca. 10 kg Co2 (wenn er denn „groß ist“)

Übrigens: Der Bio-Landbau verursacht rund 20% weniger CO2 und Methan als der konventionelle Landbau

Von dem schlimmen, grausamen Tierleid mal abgesehen…

Heute ein Gespräch in der Hauptzentrale von Coca Cola belauscht:

Herr Coca Cola: Diese Schweine, sie haben eine Bio-Cola rausgebracht

Marketing-Leiter: Die Schweine? Aber da sorgen wir doch für, dass die ruckizucki plattgemacht werden. Zu intelligent, wissen wir doch! George Orwell, 1984 und so….

Frau Coca Cola: Mann, die Öko-Dings-Leute, Du Trottel! Ne Cola, die haben unser Rezept nachgebaut. Es gibt jetzt auch Bio-Cola!

Marketing-Leiter: Ja, aber doch niemals so schön und lustig und fröhlich, wie unser Produkt! So frei…So lebendig???

Herr Coca Cola: Mann, raffst Dus nicht? Die Ökos wollen die Weltherrschaft. Gesunde Ernährung, gesunde Rahmenbedinungen, `
weniger Zucker und so. Artenvielfalt, verstehst Du?

Marketing-Leiter: Häh?

Frau CoCa-Cola (seufzt): Wir müssen uns veränderten Rahmendingunen anpassen. Die Leute wollen es grüner…

Marketing: Grüne Flaschen?

Coca: GRÜNER! In der Produktion! Der Planet steht am Abgrund, das hat massiven Einfluss auf unsere Börsenkurse! Die Menschen wollen sogar Fleisch-Ersatz, wie Beyond Meat,
deren Kurs steigt ins Unermässliche. Fleischproduktion ist von gestern. Das läuft nicht mehr. Wir müssen handeln, auch unsere Coca ist gefährdet.
Was soll nur aus unseren Aktien werden, wenn der Planet nicht mehr ist? Das macht mir schon irgendwie Sorgen? Soooo viele Aktien….

Marketing: Verstehe garnix. Ist doch alles super??? (völlig verdattert) Unsere Aktien super! Reicht doch?

Stimme aus dem Off: Übernahmeangebot eines Bio-Herstellers. Was sollen wir tun?

Coca: Nichts ist mehr super!!!!! Die wollen an unsere Kohle.
Diese Ökos, Kommunisten, Träumer, Idealisten…Das geht so nicht (wählt hektisch die Nummer von Donald Trump)

—-

Ganz genau: Garnichts ist super! Aber wir können es super machen!
Wir haben es in der Hand, dem Planeten auf dem Sterbebett Leben einzuhauchen.
Kaufen wir regional und Bio und Produkte frei von Milch und Fleisch, dann kann es noch was werden.
Das geht, wenn wir wollen, immer!! Vor unserer eigenen Haustür.
Bio-Produkte kaufen, selber anbauen, solidarische Landwirtschaft unterstützen und und und
Ernährung umstellen. Wer heute noch (wie in Melle/Oldendorf) neue Schweinemastanlagen baut, der hat NICHTS verstanden.

Bei der Gnadenhof-Party (sollte eigentlich für jede Tierschutz-Organisation klar sein, dass auf Festen kein Fleisch
verkauft wird, isset aber nicht) gibt es tolle fleischlose Speisen, grossartige Biodrinks (Die Coca-Cola-Übernahme-Cola (rein Bio))
und viele Infos, was wir noch so tun können…
Geschirr: Biologisch abbaubar
Sitzgelegenheiten: Strohballen (Biologisch abbaubar)
CO2 produzieren wir auch. Also werden vier Obstbäume gepflanzt. Zeichen setzen, sensibilisieren!

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Es ist noch lange nicht vorbei!!
Und wann es vorbei ist, das bestimmen wir alle selber!
Steuerlich absetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Der Fernsehbericht des NDR über „Blumiges Melle“ + „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ist unter folgendem Link einsehbar:

Der Fernsehbericht des NDR über „Blumiges Melle“ ist unter folgendem Link einsehbar:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/bingo_die_umweltlotterie/BINGO-Die-Umweltlotterie,sendung928788.html
(ab Minute 26:00).
Winzige Minimalkorrektur: Wildbienen fliegen übrigens bis zu 2 Kilometern (die Aufregung vor der Kamera) 😉

Danke an Anja Lange-Huber, Karin Kattner-Tschorn, Simone Brockmann, Sandra Hielscher, Katja Birgitta und Karsten Wachsmuth.
Und natürlich an Peter Grothaus und Franz Josef Pabst.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Steuerlich absetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck