Bergsandglöcken – Was für ein Erfolg

Die Sternstunden des Naturschutzes – Gehe ich heute über eine unserer Blühwiesen in Melle und denke ich sehe nicht richtig…🤓🤓🤓🧐🤩🤩🤩🤩🥳🥳🥳

Bergsandglöckchen!!!!!

(in NRW z.B. als gefährdet auf der roten Liste, https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/portraets/bergsandgloeckchen/index.html)
Insgesamt sehr selten geworden: https://de.wikipedia.org/wiki/Berg-Sandgl%C3%B6ckchen

Fassungslos vor Begeisterung halte ich inne, balle dann die Hand zur Becker-Faust und brülle:

„Bergsandglöckchen!! Geil das Ihr da seid!!!“

Im Bewusstsein dessen etwas Besseres zu sein heben die Sandglöckchen die Nase hoch in die Luft. Wer so selten ist, der darf auch arrogant sein.
Ich verstehe und reagiere sofort.

„Entschuldigung, wenn ich Sie anspreche, Eure Durchlaucht. Im Namen aller Naturschützer möchte ich mich höflichst und hochachtungsvoll für Ihr Erscheinen bedanken….“

Die meisten Sandglöckchen halten die Nase weiter hoch in die Lüfte. Immerhin eines lässt sich dazu herab, mit mir zu reden:

„Na gut. Du darfst hier 10 Minuten verweilen und kucken. Aber dann – husch husch – weiter….“

Nach 9 Minuten und 58 Sekunden dackel ich ab.

Um auf die bedrohliche Lage aufmerksam zu machen wurde das Bergsandglöckchen 1990 zur Blume des Jahres auserkoren.

Und es zeigt, dass sich immer wiederkehrender Einsatz lohnt.
Das Areal wurde von uns in den letzten Jahren wieder und wieder abgemagert. Gemäht, Nährstoffe abgetragen. Von Schafen und Ziegen beweidet,
die Hinterlassenschaften der Tiere entfernt, sodass
der Standort immer magerer wurde. Und nun sind sie da, die Prinzessinen der Biodiversität. Nicht schlecht, Herr Specht.

Anschließend heute noch weiter an der Bifurkation das Schnittgut abgetragen.
Diese Blühwiesenarbeit ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal ist es einfach sooo viel, dass schon ein schiefer Blick ausreicht, um krawanig zu werden.
Wenn aber genügend Zeit da ist und wir nicht nur von einer Fläche zur nächsten hetzen, dann ist es herrlich.
Das Mahdgut duftet so toll, nach Kräutern, Bewegung an der frischen Luft, viele viele Arten um einen herum.
Paradiesisch!

Abends eine Riesensause gefeiert (heimlich immer wieder zu den Bergsandglöckchen rübergeschielt).
Zu 5! Meine beiden Schuhe, Hund Merlin, ein alkoholfreies Lammsbräu und ich.
Später kam noch ein Tross Ziegen vorbei. Mann muss die Feste feiern wie sie fallen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück

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Kongeniale Partner des Naturschutzes

Und die nächste Blühwiese wird beweidet. 🦎🐸🐛🐝🦋🐌🐞🦔🐿🐾🌼🌸🌺🥀🌹🌷🌞🌞🌞🌻🌻🌻Aufgrund eines Nachbarschaftsstreites (Tiere seien zu laut und würden übel riechen)
haben wir ja auf unseren Flächen in Melle-Westerhausen „Am Wulberg“ mit der Stadt einen fairen Kompromiss ausgehandelt. Zwei Mal im Jahr dürfen die Tiere hier für mehrere Wochen weiden (ist dann auch ok, wenn ein Kompromiss für Frieden und Ruhe sorgt, dann soll es ebend so sein).

Für viele Anrainer ist es dann eine entschleunigende und fröhliche Zeit. Diese sitzen dann zuweilen mit einem Kaffee oder einem Glas Wein am Zaun und schauen den Tieren
beim gemütlichen Futtern zu.

Die Ponys, Schafe und Ziegen tragen das Saatgut der Pflanzen an Fell, Wolle und Klauen weiter und arbeiten es in den Boden ein,
sodass sich die Blühwiese natürlich vergrössert. Die Blühwiesen werden schonend beweidet. Die Lebewesen in der Wiese haben eine Chance davon zu hüpfen oder zu fliegen,
ohne kleingehäckselt zu werden.
Die Hinterlassenschaften der Tiere (natürlich äppeln wir auch ab) sorgen dafür, dass wiederum neue Nahrung für Insekten geschaffen wird.
Davon profitieren eine Menge Arten, welche eine magnetische Wirkung auf Fledermäuse haben, die dann in den Abendstunden aus dem Wald zum Imbiss kommen.
Das unterschiedliche Fressverhalten der Tiere sorgt dafür, dass im Boden Offenstellen entstehen (das A und O für viele Wildbienenarten)..
Insbesondere Letzteres ist ganz ganz wichtig, damit Wildbienen eine Chance haben dort ihre Eier für die Nachzucht abzulegen.

Die Schafe, Ziegen und Ponys freuen sich bei jeder Fläche über frische Pflanzen und Kräuter, was für die Gnadenhof-Jungs und -Deerns zudem gesundheitsfördernd ist.
Wenn man bedenkt, dass einige Schafe und Ziegen schon „mit einem Bein im Schlachthof waren“, dann ist es ein Wunder, was hier geschieht.
Und viel Nachbarn freuen sich über ruhige und entspannende Zeitgenossen.

Insbesondere für unsere Ponys war es heute ein großer Tag (Leny Simon). Nika hatte sich im Frühjahr eine leichte Hufrehe eingehandelt. Bei strenger Diät mussten beide
24 Stunden am Tag bei trockenem Heu und wasser im Paddock stehen. Jetzt dürfen sie zumindest ab Nachmittags wieder auf die Wiese, da die Sonne
den Eiweissgehalt der Pflanzen reduziert hat.

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Blühwiesenhauptstadt Melle

Heute die Mahd der Blühwiesen fortgesetzt – Schaffen wir gemeinsam kommunale Vorzeigestrukturen für den Artenschutz!
Und: Warum es so wichtig ist, eine Blühwiese im Sommer nur zur Hälfte zu mähen 🌄😄🍉🐝🐛🦋🐌🐞🐞🦎

Heute in Oldendorf und an der Bifurkation gemäht. Traumhaft!
Erst nach einigen Jahren, wenn der Boden kontinuierlich ausgemagert wird (1 bis zwei mal im Jahr mähen und das Mahdgut abtragen)
entwickeln sich Blühwiesen zu WIRKLICH fantastischen Artenvielfaltsflächen.
In Oldendorf ein wahres Insektenparadies zu 50% gemäht und als Belohnung leckere Frühäpfel dafür bekommen 🙂
Vielen herzlichen Dank dafür.
Es summt und brummt dort und einen Tagfalter gesehen, den ich so noch nicht kannte (Martin Robert Gach, vielleicht kannst Du helfen, siehe Bild Nummer 2?
Leider nicht sehr scharf erwischt).

Auch in Melle an der Bifurkation ging es heute zur Sache. Wenn die Wiesenmargerithe verblüht ist, dann ist der perfekte Zeitpunkt.
Beim Mähen mit einem Balkenmäher muss man höllisch aufpassen. Heute bestimmt 67drölfmal Taxi für Frösche und Kröten gespielt.
Es macht Sinn den Mäher auf einige Zentimeter Höhe einzustellen.

Was hier in Melle passiert ist hervorragend 🙂 Mit der Stadt arbeiten wir sehr gut zusammen. Wir vermitteln uns gegenseitig Interessenten für Blühareale
und haben heute die Mahd für die städtische Fläche durchgeführt.
Die Stadt selber (Umweltamt) hat in sämtlichen Stadtteilen Blühwiesen geschaffen, sodass die Vernetzung munter voranschreitet.

Auch das Projekt „Be-e-nergy Melle“ ist ausserordentlich spannend (Regina Haase).
https://www.facebook.com/Be-e-nergy-Melle-100440028407251/

Regionale Wildpflanzen zur Energiegewinnung für Artenvielfalt und Naturschutz im „Altkreis“ Melle

Be(e)nergy MelleRegionale Wildpflanzen zur Energiegewinnung für Artenvielfalt und Naturschutz im „Altkreis“ MelleWas…

Gepostet von Be-e-nergy Melle am Mittwoch, 1. Juli 2020

Es ist sooo positiv, mit welchen unterschiedlichen Konzepten und Modellen hier etwas für die Insektenvielfalt getan wird.
Das sind Vorzeigestrukturen! In der „Blühwiesenliga“ (http://bluehwiesenliga.de) wird das sehr deutlich, unangefochten auf Platz 1, es macht Spaß ein Teil des Ganzen zu sein.

Wichtig Wichtig Wichtig bei der Sommermahd ist es, immer nur 50% der Fläche zu mähen.

„Wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt in einer Wiese ist auch das abschnittsweise Mähen, damit ein kontinuierliches Blühen nebst Samenentwicklung sowie zum Jahresende auch Überwinterungsräume möglich sind. Eine großflächige Mahd kann einen kompletten Nahrungsausfall nach sich ziehen, was für viele Insekten tödlich ist, oder die gerade in der Wiesenfläche lebenden Insekten direkt töten.“
(Quelle: Segerer, Rosenkranz 2018, S. 148)

„Abschnittsweises Mähen in der Fläche oder von verschiedenen benachbarten Flächen sorgt dafür, dass die Tierwelt der Wiese nicht auf einen Schlag Nahrungsgrundlage und Lebensraum verliert. Bleibt das Mahdgut zudem noch einige Tage zum Trocknen auf der Fläche, wie beim Heu machen, können mehr Samen ausfallen und die tierischen Wiesenbesucher (Falter, Bienen und allerlei andere Insekten) in die noch ungemähten Flächen übersiedeln.“
Quelle: http://www.rieger-hofmann.de/index.php?id=230 01/2019

Besonders interessant ist eine neue kürzlich veröffentlichte Studie (https://www.gabot.de/ansicht/botanik-wie-weit-fliegen-wildbienen-auf-nahrungssuche-404609.html)

Wie weit fliegen Wildbienen auf Nahrungssuche?

Herausgefunden wurde (kurz und knapp zusammengefasst), dass von den 6 untersuchten Wildbienenarten
die mittlere Entfernung bei der Futtersuche zwischen 73 und 121 Meter lag.
Oder anders formuliert: Wird plötzlich eine komplette Blühwiese gemäht, dann ist es nahezu ausgeschlossen, dass in der Nähe nistende Wildbienen
irgendeine reelle Überlebenschance haben.

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Neues Projekt kurz vor dem Start

Und das nächste Projekt ist in der Mache – Seit geraumer Zeit schon in Vorbereitung
Ein Arten- und Klimaschutzprojekt als Gemeinschaftswerk.
Dieses Mal Bundesweit.
Wir gehen noch nicht komplett ins Detail, aber es wird um die Wiederansiedlung einer in Deutschland
sehr sehr selten gewordenen Wildobstart gehen: Dem Speierling.
Hierzulande existieren davon nur noch etwa 5000 Alt-Exemplare.
 
Da ein Bundesweites Projekt für uns allein nun doch eine Nummer zu groß wäre wird dieses in einer Kooperation durchgeführt.
Eine sehr fähige Akteurin (Mit Mut, Herz, Verstand und Visionen) haben wir in Gabriele Mörixmann vom Aktivstall für Schweine (https://www.facebook.com/Schweineaktivstall/) gefunden.
 
Weitere Details folgen in Kürze. Das Projekt geht noch in diesem Jahr an den Start.
Wer Interesse hat einen selten gewordenen Wildobstbaum aufzuziehen (wird bis 400 Jahre alt),
der möge sich gerne in folgende Facebookgruppe eintragen:
 
https://www.facebook.com/groups/3987633924611911/
 
Der Speierling ist ein sehr sensibles Gewächs. Diesen zur Blüte zu bringen erfordert so einige Antrengungen.
Diverse Setzlinge (im ersten Jahr) machen sich hier bereits ganz gut 🙂

Noch einige Neuankömmlinge – Und wie geht es hier weiter?

Noch einige Neuankömmlinge – Und wie geht es hier weiter?

Unsere Enten „Dynamite“ und „Rambo“ haben sich prächtig gemacht
und watscheln mächtig gut gelaunt bei uns über die Wiesen oder nehmen in einem der Schwimmbassins ein Bad. 😄🍉🌻🐝☄️💦💧
Ja, und in den letzten Wochen wieder und wieder die Laufente „Friedolina“ gesucht (an verschiedenen Stellen im Dschungel sicherheitshalber kleine Wasserpötte und Futter hingestellt).
Offen gesagt: Schon einige Sorgen gemacht.
Diese waren unbegründet, heute kam sie laut schnatternd aus dem Dickicht gewatschelt mit einem lauten „Quak-Quak-Kuck-mal-wenn-ich-mitgebracht-habe“-Quak-Quak-Quak“.

Tja, das sind die Momente, in denen man blöd aus der Wäsche kuckt.
Naja, die kleinen Flitzer kriegen wir noch unter. 2 unserer Laufenten haben uns jetzt insgesamt 11 Küken beschert.
Toll…..;-)

Hier wird jetzt die Sommerpause eingeläutet. Die Akkus laden sich erstmalig nicht mehr von alleine auf (selbst wenn man sich Hektorliter Lammsbräu-Bier
reinkippt klappt es nicht mehr), dann ist es höchste Zeit zu reagieren, die Maschinen runterzufahren und eine Pasue einzulegen.
Fühlt sich aktuell alles irgendwie leer, ausgebrannt, kraftlos an…

Was liegt in den nächsten 5 Wochen an?
Maximal einige Wiesen mähen und Schafe umsiedeln, mit vieeeeeeel Ruhe und Geduld.
Und gemeinsam überlegen, welche Projekte wir schaffen können und wollen. Und tatsächlich sogar auch noch Pause vom Bürojob. Garnicht übel 🙂

Wie gehts dann weiter?

Anfang September kommt (noch nicht zu 100% sicher) die Aktionsgruppe „Ohne Kerosin nach Berlin“

Ohne Kerosin nach Berlin


nach Melle und schlägt ihr Klimacamp bei uns auf dem Gnadenhof auf….
Umsetzungswahrscheinlichkeit: Irgendwo bei 80%

Vermutlich ab Spätsommer
Ein tolles neues Gemeinschaftsprojekt (Artenschutz) starten wir mit (wird noch nicht verraten)…
Es wird dabei um die Ansiedlung einer selten gewordenen Wildobstart gehen…
Umsetzungswahrscheinlichkeit: Irgendwo bei 99%

2 Projektanträge sind noch im Feuer.
Kann sein, dass wir da „grünes Licht“ kriegen und plötzlich im 6stelligen Bereich
Pflanzen, Bäume, Saatgut, Maschinen etc. einkaufen können (könnte sein, dass wir dann mehrere Platin-Kundenkarten hier kriegen :-)), vieleicht werden es aber auch Rohrkrepierer.
Vieles wird abhängig von der Corona-Entwicklung sein.
Umsetzungswahrscheinlichkeit: Völlig unklar

a) In einem der unklaren Projekte („VIPS for IPS“ (Very important persons for Insektenparadiese)) geht es darum, gemeinsam im Rahmen
von groß angelegten Aktionstagen XXXXX_-Insektenbiotope (mit allem Zipp und Zapp) in Melle-Oldendorf anzulegen (aüf etwa 10.000 m²).
Mit Feuchtbiotopen, Stauden, Blühwiesen, Hecken, Wildfrüchten, Obstbäumen etc…
Gemeinsam mit vielen vielen Menschen. Und klar ist: Jeder Mensch, der etwas für die Artenvielfalt leistet ist ein VIP.
Deswegen „VIPS for IPS“…

b) In einem anderen Projekt („Baum zum Bier! Saatgut zum Saft“) wird es das Ziel sein, auf die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Arten- und Klimaschutz aufmerksam zu machen.
Auch hier sollen dann in Melle (z.B. auch mit vielen vielen Gastronomischen Einrichtungen und z.B. der Kulturwerkstatt Buer) im Rahmen
von größeren Aktionen Klimaschutzanpflanzungen, die Pflanzung von Blumenzwiebeln, die Schaffung von Wildblumenflecken etc. durchgeführt werden.
Hierbei soll es um die Vermittlung gehen: Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat
Zugleich wollen wir dabei auf die CO2-Werte aufmerksam machen, welche Ernährung so mit sich bringt.
1 Kilo Rindfleich und ein Kilo Butter: Jeweils bei über 25 kg CO2
1 Kilo Kartoffeln, 1 Kilo Margarine: Jeweils deutlich unter 1000 gramm CO2

Und dann ist da noch die Aktion im Landkreis Osnabrück „500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de“, welche aufgrund von Corona ebenfalls noch völlig unklar ist.

Insgesamt werden wir weniger Projekte umsetzen, bei denen wir selber für andere „Vorturnen“ sondern tendenziell eher zu Projekten gehen, bei denen es leicht und einfach ist, dass sich Menschen beteiligen, an größeren gemeinsamen Aktivitäten. Bei denen jeder Mensch nach seinen eigenen Möglichkeiten etwas einpflanzen und umsetzen kann. Wenn 200 Menschen jeweils 5 Stunden investieren, dann kommt schneller etwas Sinnvolles bei raus, als wenn es nur kleine Naturschutzgruppen sind.

Aber erstmal: Einfach mal ne ganze Weile nur die Grundstufe bearbeiten, nicht mehr und nicht weniger.
Und das gibt auch viel Gelegenheit einfach mal träge in der Sonne zu sitzen, Schmetterlinge zu zählen und den Tieren beim Grasen zuzuschauen…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Wer uns unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Blühwiesen-Planung für 2021 ist abgeschlossen

Die Planung für die Blühwiesensaison 2021 ist abgeschlossen.
Etwa 12 Wiesen werden wir im nächsten Jahr noch anlegen, um den Blühkorridor zu verdichten und auszudehnen. Unter anderem werden weitere Flächen in Melle geschaffen, z.B. ein großes Verdichtungscluster rund um die Eisenbahnstrasse in Melle/Oldendorf, auf dem Gelände des Zoos in Osnabrück wird ein Paradies für Schmetterlinge und Bienen entstehen und in Riemsloh werden mehrere 100 Meter Vernetzungslinen erstellt, welche über Jahre hinweg nicht umgebrochen werden. So können sich auch die bodenbrütenden Wildbienen dort stabilisieren.
Ein Projekt wird in Osnabrück mit einem Kindergarten/Hort umgesetzt und auch in Hilter a.T.W. wird eine wichtige Lücke geschlossen. Wir kommen dann insgesamt auf eine Summe von 203 Arealen und ca. 400.000 m².
Vielen vielen Dank für die vielen Flächenangebote. Leider konnten wir nicht alles annehmen, was angeboten wurde -es wäre leider einfach nicht mehr schaffbar gewesen.
Danke an Georgs Bioladen (http://georgs-bioladen.de) (Eike Stolzenburg) für eine schöne Unterstützungsaktion.
Dort wird es möglich sein, dass Kunden den aktuellen Mehrwertsteuer-Rabatt an das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ spenden. Von dem Geld werden wir weiteres Saatgut sowie einen zusätzlichen Mäh-Aufsatz erwerben.
Danke 🙂 🙂 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück
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González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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Peace and Streit and Rock`n Roll

Ist alles so wie es ist. Frieden ist besser als Streit.✌️🌻🌻🌼🌷🌹🥀 Im öffentlichen Raum sind hitzige Kontroversen leider nowendig. Nach einigen wütenden Kontaktaustauschen nun endlich Ruhe. Definitiv haben wir (die Verantwortung übernehme ich (Kai) zu 100%) auch Fehler gemacht, in diesem Sinne ist auch von hier eine Entschuldigung angemessen – und soll an dieser Stelle ausgesprochen werden (Ja Ja, der Ko-Ko-Ko-Kochelikerkai (Koikarpfen)). In einem zünftigen Zoff liegt die „Wahrheit“ immer in der Mitte. Auch diese Erkenntnis gehört zu einem Dialog dazu. Auch wenn es zu GRAVIERENDEN Meinungsverschiedenheiten gekommen ist, so muss auf jeden Fall anerkannt werden, dass die andere Streitpartei ein Herz für Natur- und Umweltschutz hat. Auch wenn es derben Zoff gab, die „andere“ Partei hat ihre Sichtweisen, und auch das ist ok. Wenn man sich dann gegenseitig entschuldigt, dann ist das auch ein Zeichen von Größe, das ist von beiden Seiten geäußert worden. Für uns (naja, für Kai) bedeutet das: Fehler abstellen, klarer in der Kommunikation zu werden und anzuerkennen, dass unsere „SIchtweise“ nicht immer das „A und O“ ist. Weiter geht es. Das Insektensterben erfordert unser aller Engagement.

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Ein ARD-Kamerateam kündigt sich an

Schon wieder ne TV-Anfrage, dieses Mal für das ARD-Morgenmagazin 😄🦋🐞🐌🐝🐛🐴🌇🌇🌅🌄

Da auf der Welt zum Glück nicht nur unverschämte Menschen leben heute mal was Angenehmes:
Ein Tag Urlaub und nach und nach werden die kleinen Dankeschöns für unsere Paten verpackt und verschickt.
Binnen drei Wochen müssten dann alle etwas erhalten haben (falls nicht, bitte melden). Gute Sachen aus dem Bioladen (Georgs Bioladen aus Melle), garantiert tierleidfrei.
Z.B. Schokolade aus Kokosmilch, Reisschoki, Bio-Kürbis mit Super-Schoko und biologisch abbaubare Kaugummis.
Und kleine Loorbeersetzlinge machen sich auf den Weg.

Gestern ja ziemlich über zwei Personen aus Melle aufgeregt, welche in Aussicht gestellt haben,
dass wir(vielleicht) die Kosten für die Pflege einer Blühwiese durch ein Unternehmen zu bezahlen haben.
Eigentlich sagt man ja: „Mal ne Nacht drüber schlafen, morgen sieht das schon viel entspannter aus.“
Hmh…ich gebe ja zu, irgendwas ist da bei mir scheinbar nicht richtig verdrahtet. Ich laufe immer erst NACH
einer ruhigen Nacht zu verärgerter Höchstform auf, und in den nächsten Tagen wird es wohl noch schlimmer.
Vielleicht sollte ich mich allen Ernstes mal einige Sitzungen auf die Couch legen.
Andererseits: Freude und Liebe, Wut und Empörung sind geniale Handlungsmotoren, in diesem Sinne: Dank für den Treibstoff Ihr zwei Komiker! 🙂 🙂 🙂
Gehört auch dazu. Da wir ja über alles Berichten, was mit unseren Projekten so zu tun hat, gehören auch solche Stories dazu. Es macht Sinn einmal einen Eindruck zu vermitteln über das, was in Naturschutzprojekten so an tollen und weniger tollen
Dingen passiert.

Eben mit hochrotem Kopf im Garten herumgerödelt.
„Oh Oh“, höre ich Kaninchen „Heuschreck“. „Der Chef kommt, und er hat keine gute Laune“.
„Whaaaaaaaa“, murmel ich noch ziemlich auf Adrenalin vor mich hin, um danach einige Wörter auszustoßen, für welche ich mir gleich den Mund mit Seife auswaschen werde.
„Man CHef!!!“, ruft Schweinchen Speedy. „Nimm doch nicht immer alles so schwer! Entspann Dich mal! Du bist manchmal so ein komplett beknackter Hitzkopf, Du Idi! Stehst Dir doch wieder nur selber im Weg rum, Du Flachpfeife!!
Pflanz mal paar Bäume ein, das beruhigt Dich doch immer so gut!!!“
„Whaaaaaaaaaaaaa!!!“, antworte ich. Speedy hat Recht. Wieso reg ich mich über son Schweiß eigentlich immer so auf?

Das kann ich ganz einfach beantworten:
Es ist einfach ein Unding, wie viele Naturschutzgruppen solche oder ähnliche Erfahrungen machen. Es ist ÜBERALL das Gleiche (!!!), weil es immer einen kleinen Prozentsatz von Menschen gibt,
die einfach nicht das geringste Verständnis von ehrenamtlichen Einsatz haben, mit allen Dingen die dazugehören.
Die Kommentare unter den gestrigen Post zeigen, dass solch eine Haltung leider kein Einzelfall ist.
Trotz aller Freude in solchen Gesamtprojekten machen eben solche Pups-Nasen auch einfach unglaublich viel kaputt! Denn es führt dazu, dass
nicht mehr freimütig-positiv an Projekte herangegangen wird, sondern
vorsichtig-kritisch, was eine Menge Dynamik zerstört. Nach gestern werden wir unsere Strategie ganz merklich ändern.
Es ist ein ganz massiver Bruch, der nun kommen muss, und das ist schade, geht aber offenbar nicht anders.

Wir hören es immer mal wieder: Irgendwelche Flächenbesitzer (die zugegebenerweise juristisch absolut und definitiv im Recht sind)
stellen was zur Verfügung (was ja durchaus super ist, es ist im Prinzip sogar GROSSARTIG, weil es sonst ja garnicht vorangehen würde) und hegen dann (in ganz ganz seltenen Fällen)
überdurchschnittliche Erwartungen – nach dem Motto: „Für die nächsten Jahre seid Ihr unserere Fronarbeiter.
Ihr gehört jetzt uns!“
Dann jedoch (leider meine eigene Fehlplanung, nicht gut kalkuliert vom Kai) werden diese informiert, dass wir es schlichtweg nicht schaffen.
Gab vor zwei Jahren tatsächlich mal nen Burnout-Ansatz, naja, ist leider so…, hatten wir uns auch anders vorgestellt.
Trotzdem wird gedrängelt und gedrängelt. Also wieder hin…
Und dann sagen sie: Ihr habt unterschrieben. Ich MÜSST es machen, sonst seid Ihr vertragsbrüchig und wir überlegen auf Eure Kosten ne Firma anzuheuern.
Ok, das ist Frechheit Nummer eins. Frechheit Nummer zwei ist:
„Wir SELBER??? Also bitte!!! Neeeee! Wir können es nicht machen. Haben keine Maschinen.“
(stelle ich die Frage: „Und eine leihen? Oder ne Sense besorgen, gibt es für 30 Euro im Baumarkt, also mal SELBER vielleicht??“)….
Und was immer wieder passiert: Manche Leute meinen, sie würden einen PERSÖNLICHEN Gefallen tun und man müsste ihnen lebenslang PERSÖNLICH dankbar sein.
Die Leute sagen dann häufig: „Wir unterstützen doch so toll! Wir haben von Anfang das Projekt unterstützt, weil wir eine Fläche bereitgestellt und Euch mal nen Bier ausgegeben haben.“
Stimmt ja auch irgendwie, die Bereitstellung einer Fläche IST toll, das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht – wenn es eng wird – auch mal selber was machen kann.
Und es ist keine PERSÖNLICHE Unterstützung für die Menschen, die sich dann wieder und wieder auf Äcker und Wiesen schleppen. Es geht darum, dass eine Unterstützung
für die GESAMTTHEMATIK notwendig ist – für die Idee – für das EIGENTLICHE ZIEL. Das Ziel HINTER den Personen. Und hinter einer Person steckt: Richtig! Der Hintern!
In diesem Sinne gerne auch SELBER mal den eigenen Allerwertesten hoch kriegen.
Denn genau DANN entsteht ein echter und wirklicher Nutzen.

Es wäre schön zumindest ZU VERSUCHEN die Gesamtheit aller Informationen zu erlangen. Und nach einer ausgedehnten Meckerei ZU VERSUCHEN
einmal zu reflektieren, was man SELBER
noch anders machen könnte…DER VERSUCH zählt auch, nur muss man auch BEREIT SEIN, sich entsprechend etwas ZU STRECKEN. Stattdessen:
„Ey Menne!!!Ruf mal die Naturschutztrottel an! Die müssen hier noch einige Stunden was machen. Das machen wir doch nicht SELBER, whahahahah“.

Lang lebe das hellste Licht in der Kirche (ganz allgemein geschrieben)…Auf dass es ewig mit seinem wunderschönen Schein den Raum erhelle.

Ergo: Die Telefondrähte glühen heute weiter heiss. Für diesen Samstag planen wir bei den liebenswerten Personen die Mahd und werde da ein Theaterstück draus machen, was sich gewaschen hat.
Wir klären gerade juristisch ab was wir dürfen und was wir nicht dürfen. Das reizen wir gerne aus.
Es ist wichtig, sich nicht alles gefallen zu lassen! Es ist wichtig auch mal klare gesellschaftliche Zeichen zu setzen und auch mal eine stinkestinkesaure Position einzunehmen
und einigen Menschen (auf ironisch-subtile Art) den Meinungsboumerang zurückzusenden. So als Bildungsauftrag und pädagogisches Moment.

Schwein Speedy brüllt schon wieder aus dem Hintergrund: „Chef!!Pflanz Bäume! Deine Omme ist so knallerot, die explodiert gleich!“
Ich muss schmunzeln…Schweinchen Speedy hat eigentlich immer Recht.
Ja, und dann heute zwei Journalistengespräche geführt.

Das ARD-Morgenmagazin will zu uns nach Melle/Oldendorf kommen um über den Blühwiesenkorridor zu berichten. Diese oder nächste Woche.
Wow! Das wäre ja wirklich nett! Ich übe schon mal vor dem Spiegel: „Bei allem Positiven was wir erleben, bei aller herausragender Solidarität.
Es gibt da Eines, das muss ich jetzt nochmal loswerden…!“

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Es gibt Tage, das verfluche ich DIESES BESCHISSENE BLÜHWIESENHOBBY

Es gibt schon Dinge auf dieser Welt, da fehlen einem sämtliche Worte….🤭🤭🤭🤫🤫🤫🤬🤬🤬🤯🤯🤯😭😭😭😵😵😵🥴🥴🥴😷😷😷👻👻👻💩💩

Eine Familie, die Partner von Blumiges Melle war und ist, hat nun angekündigt ein Unternehmen zu beauftragen, um die Pflege der dortigen Blühwiese zu übernehmen. Wir hatten diese Partei vor 2 Jahren leider anschreiben müssen, dass wir es zeitlich einfach nicht mehr schaffen und völlig platt und am Ende sind (damals, als wir zwischendurch mal zusammengeklappt waren). Nach einigem Genöle dieser Leute („Ihr habt es zugesagt!!“) haben wir uns dann dort noch einmal hingeschleppt (denn es stimmt schon, wir hatten eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass wir die Pflege übernehmen. Das können wir nicht von der Hand weisen).

Da es jedoch zu einigen, naja, sagen wir mal, „Unstimmigkeiten“ (im Besten Falle „Missverständnisse“), mit dieser Familie kam, wurde dann in diesem Jahr die Weigerung ausgesprochen, dass wir die Fläche weiter übernehmen werden (um es klar und deutlich zu sagen: Nicht einen Finger wollten (Vergangenheit) wir dort noch krumm machen). Diese Meinung haben wir geändert. Sehr sehr gerne kommen wir dort nun vorbei und erfüllen unsere Pflicht.

Denn: Nun haben wir den Salat: Die Ankündigung von dem lieben Herren des Hauses, dass jetzt ein Unternehmen auf unsere Kosten alles durchführen wird.
Bei allem Respekt und aller Sachlichkeit: Mir fehlen jegliche Worte – ich bin komplett sprachlos. Das Gute ist, dass ich (Kai) ja fernab davon bin ein cholerischer Hitzkopf zu sein (schön wäre es).
Um es mal so zu sagen: Da sind zwei Naturschützer, die viel Zeit und Kohle investieren, sich DEN ARSCH AUFREISSEN, um etwas gegen das Insektensterben zu unternehmen und dann kommen da einige Personen, die uns ganz offensichtlich als billige Gartenkräfte sehen (naja, ein bisschen Recht haben sie auch, wir haben ja eine Absichtserklärung für die Pflege unterzeichnet. Um es jedoch zu präzisieren: Wir SIND KEINE BILLIGE Gartenkräfte!!! Wir sind KOSTENLOSE Gartenkräfte, die sogar noch Zeit und Geld mitbringen!!. Während Fleischzerleger in den Massen-Fleisch-Fabriken für den Mindestlohn schuften, so schuften wir nicht nur kostenlos, sondern wir bringen noch Privatgeld für Saatgut und Benzin und so mit).

Ok, aber aus dieser Misere kommen wir leider wohl nicht so raus. Dann wollen wir bei der (an dieser Stelle) offensichtlich halbwegs „erzwungenen“ Mahd zumindest jede Menge Spaß haben und unserem Ärger Luft machen. Haben nun also angeboten, die Mahd durchzuführen und alles, was von den überdurchschnittlich liebenswerten Personen an uns gespendet wurde, zurückzuzahlen (und es ist mir den Spaß wert: Ich lege persönlich noch Fünf Euro drauf,damit die noch dran verdienen!). Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen als Tag der Dankbar- und Verhältnismäßigkeit und als ausgezeichnetes Beispiel, wie gesellschaftlich mit ehrenamtlichen Naturschützern umzugehen ist. Wir freuen uns drauf und werden berichten.

Schon jetzt ist klar: Der Mahdtermin wird in unserem Projekt als nicht übersteigbarer „Tag der guten Laune“ in die Projektgeschichte eingehen. Das Gute ist: Es ist immer und überall unser Gutes Recht darüber eine Meinung zu haben (selbstverständlich ohne diese Personen namentlich zu erwähnen), und das sorgt dann zumindest dafür, dass wir dort mit einem letzten Funken Stolz und geradem Rücken hinkriechen werden. Um uns zu schützen wohl auch mit unserem Anwalt (mal wieder! Hätte vor 4 Jahren nie gedacht wie viel Anwaltskontakte diese Sachen so mit sich bringen). Es gibt Sichtweisen und Einstellungen auf dieser Welt, das glaubt man einfach nicht….Manchmal weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. DIESE Erfahrung ist absolut einzigartig in unserem Projekt.

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Herausragende Blühwiese bei Spies Packaging in Melle/Gesmold

Ganz ganz selten erleben wir es, dass eine Blühwiese vöiig HERAUSRAGEND wächst. 🧚‍♀️🧚‍♂️💐🌷🌹🍂🌸🌻🌼🌾🌿🐿
Von 191 angelegten Flächen haben wir es bislang genau 3 mal erfahren dürfen.

Die Fläche bei Spies Packing in Melle/Gesmold ist solch ein Areal (Piet Spies).
Hier sind mehrere Faktoren zusammengekommen. Der Boden ist relativ nährstoffarm, sandig und schotterig, was für Blühwiesen sehr sehr gut ist.
Zudem wurden 2019 mehrere Mischungen ausgesät, z.B. die Veitshöchsheimer Bienenweide Nord (Saaten Zeller)
und die Mischung „Blühende Landschaft Nord“ sowie eine kleine Menge „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ (jeweils Rieger Hofmann).
Auf einem kleinen Streifen fand in diesem Jahr zusätzlich eine Neuaussaat statt.
Wichtig auch: Ein Hinweisschild sorgt dafür, dass die Wiese nicht betreten wird. Und auch beeindruckend: Knapp 100 Mitarbeiter haben letztes Jahr an der Erstellung der Wiese mitgewirkt!!

Die Pflanzen extra mit einem Bestimmungsbuch analysiert.
zeitgleich (!!) blühen hier:

Schafgarbe, Färber-Hunskamille, Nickende Distel, Kornblume, Wiesen-Flockenblume, Wegwarte, Roter Lein, Baluer Lein,
Natternkopf, Mohn, Johanniskraut, Wilde Malve, Rote & Weiße Lichtnelke, Wiesen-Pastinak, Koriander, Acker-Witwenblume,
Margeritte,Gelbe Resede, Phacelia, Gemeines Leimkraut und die mehlige Königskerze.

Gestern hier eine Insektenvielfalt entdeckt, welche fast unschlagbar ist.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Damit es weitergeht:
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Der Livebereicht zu Blumiger Landkreis Osnabrück von heute Nachmittag (22.6.2020)

Und hier schonmal der Kurzfilm zu „Blumiger Landkreis Osnabrück“ von heute Nachmittag als Einzelfilm (der Langfilm kommt in einigen Tagen):

Aktuell sammeln wir Spenden, damit das Projekt auch im Jahre 2021 merklich voranschreitet.
Wer sich beteiligen möchte (würde uns freuen):
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Neuer TV-Beitrag im NDR über „Blumiger Landkreis Osnabrück“

Und da ist der Beitrag im NDR von heute zu „Blumiger Landkreis Osnabrück“, Ab Minute 19 (+ 20 Sekunden):
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/Mein-Nachmittag,sendung1025396.html

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Zeit für die erste Sommermahd

Die ersten Wiesenmargerithen verblühen.
Das heisst: Es ist Zeit für die erste Blühwiesenmahd, so war es dann heute auch 🙂
Wichtig dabei: Immer nur 50% der Fläche mähen.
Das Mahdgut einige Tage trocknen lassen und dann abharken. Dabei wird es ordentlich aussamen
und die nächste Blühwiese wird entstehen, bis tief in den Oktober hinein.

Auf den Flächen in Melle/Westerhausen hinter dem Gausthaus Hotel Wiesehahn Hubertus blüht es in allen Farben.
Hier haben wir unterschiedliche Mahdintervalle und -techniken angewandt und verschiedene und regionale Blühmischungen ausgesät.
Es blüht sogar eine Sand-Magerrasen-Mischung (im ersten Jahr) und viele viele noch nie gesehene Insekten freuen sich.

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