Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” läuft aus – Eine Ära geht zu Ende

Das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” läuft in wenigen Wochen aus – Eine Ära geht damit zu Ende – es ist vorbei…💪🦋🌺🙂😎 Danke an alle, die mitgewirkt haben 🙂
Verschiedene Flächen werden selbstverständlich weiter gepflegt

In wenigen Wochen ist es soweit…
Nach dem Projekt “Blumiges Melle” (2018) läuft im August das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” aus.

Im September 2016 hat alles mit einer Feststellung begonnen (“Das geht so nicht weiter. Wir müssen etwas machen!”).
Seitdem wurdem von uns im Landkreis etwa 400.000 m² Blühwiese, verteilt auf 225 Flächen geschaffen.

Mehrere Hundert Kilogramm regionales und mehrjähriges Saatgut (mindestens 40 Arten) wurden eingesetzt. Beteiligt waren knapp 1500 Personen
aus den unterschiedlichsten Bereichen (Kirchenkreise, Vereine, Kindergärten, Schulen, Firmen, Parteien, Landwirte, Kommunen, Privatpersonen).
Der ehrenamtliche Gesamtaufwand liegt bei ca. 9000 Stunden.
Nach einer Grobschätzung wurden und werden von den 225 Arealen etwa 60-70% nachhaltig von den Flächenbesitzern gepflegt.

Die Kartenübersicht der Blühwiesen: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Gezeigt wurde, dass die Welt (im Kleinen) verändert werden kann. Dafür braucht es nur wenige Personen, die ein solches Projekt initiieren…wenn sich denn dann viele weitere Menschen begeistern lassen (genau genommen bestand der “harte Kern” eigentlich immer nur aus 2 Personen).
Das hat gut geklappt.

Viele viele Spenden sind eingegangen. Im Laufe der Jahre wurden 9 Einachser/Fräsen/Balkenmäher verschlissen.
Wie viele Lebewesen haben profitiert? Schwer zu sagen…Mit Sicherheit einige Millionen. Die Landschaft wurde bunter und artenreicher.

Wie geht es weiter?
Etliche Wildblumenwiesen werden natürlich weiter von uns gepflegt. Gerade einige Areale, die über die Jahre kontinuierlich ausgemagert wurden, haben sich zu echten Artenvielfalts-Hotspots entwickelt.
Das geben wir natürlich nicht auf.
Durch das Projekt ist es zudem gelungen insgesamt knapp 5 Hektar Blühwiesen mit statischen Zäunen einzugrenzen. Hier übernehmen unsere Schafe, Gänse, Ponys und Ziegen die Pflege.
Auch im nächsten Jahr (im Projekt 500 AKA) werden noch 2 oder 3 Wildblumenwiesen dazu gekommen. Natürlich werden auch die Blühflächen innerhalb des 500 AKA-Projektes weiter betreut.

Insgesamt werden wir uns perspektivisch jedoch auf unseren Gnadenhof und das 500 AKA-Unterfangen (Anpflanzung von Klimaschutzbäumen sowie die Gestaltung und Betreuung von Komplex-Biotopen) konzentrieren.
Für das 500 AKA-Unterfangen wurde eine Betreuungs-Zusage verschiedener Biotope für 20 Jahre gegeben.

Hier der Link zu verschiedenen Mitmach-Aktionen:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Klar und sehr deutlich haben wir gemerkt, dass die letzten Monate mit den Projekt-Dreifachbelastungen kein Spaß mehr waren.
Man könnte sagen, dass wir auf dem Boden (und Zahnfleisch) kriechend das Blühwiesen-Projekt ins Ziel geschleppt haben. Mit Erfolg beendet, jedoch ausgepumpt, etwas ausgebrannt und mit einigen Blessuren ziemlich lädiert.
Neben vielen vielen unfassbar schönen Augenblicken (insbesondere wenn die Wiesen blühen) gab es auch Zeiten der Verzweifelung, der Komplettüberforderung und der Massivfrustration.
Es tut auch mal ganz gut so etwas durchzustehen.

Im August fällt durch das Projektende eine juristische Haftbarkeit weg – das ist gut.

Nach wie vor gibt es leider deutlich zu wenige Naturschutzgruppen im Landkreis.
Für einige Menschen sind Vereinsstrukturen genau das Richtige. Leicht lässt sich auch eine gemeinnützige UG gründen. Dafür braucht es genau eine Person – und 1000 Euro Startkapital.
Dann liegt der Status der Gemeinnützigkeit vor und es kann losgehen. Nur Mut! Die Welt braucht mehr Aktive! Und mehr Visionen! Loslegen!

Rückblickend kann gesagt werden: Es hat viel viel Spaß gemacht. Aberwitzig viel gelernt, über sich selbst und die Menschen. Sehr sehr viel war gut, toll und positiv. Einiges jedoch war auch ganz fürchterlich und mindestens zwei- oder drei Mal wurde auch ans Aufgeben gedacht.
Der Glaube an die Vision jedoch hat das verhindert und nun ist es geschafft (also das Projekt zumindest).
Die Insektenvielfalt ist damit nicht gerettet – dafür braucht es noch deutlich mehr Entscheidungen auf politischer Ebene. Und noch deutlich mehr Aktive! Diese Feststellung bleibt.
Unmöglich jedoch ist garnichts! Jede und jeder EinzelnE kann sehr viel bewegen. Das war schon immer so und wird nie anders sein.

Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, eine Kleingruppe für den Klima- oder Artenschutz ins Leben zu rufen.
Hilfreich ist Folgendes:

* Eine klare Vision (dann kommt der Rest von ganz allein)
* Neugierde, um ein Projekt als (soziologisches/psychologisches) Experimentierfeld zu betrachten, mit “Mut zur Lücke”, “Zocken und Bluffen” und der Freude darauf, noch sehr viel Lernen zu können
* Das Bewusstsein, dass jede “Niederlage” auch gleichzeitig ein “Sieg” sein kann
* Sich selbst und die Menschheit nicht so fürchterlich ernst nehmen, manchmal aber auch das genaue Gegenteil! Je nach Bedarf.

* Ganz gut ist es, wenn man ne kleine Macke und im Zweifelsfalle “ordentlich einen Nebenherlaufen hat” 😉

———–
Einige Fakten:

Die Positiven:

* Ca. 400.000 m² Blühwiese
* Etwa 700 Kilogramm regionales Saatgut
* Knapp 60 Schafe und Ziegen (gesamt) im Einsatz
* 1500 beteiligte Personen
* 18 Kilogramm an Gewicht verloren
* Zeitaufwand durch alle Beteiligten etwa 9000 Stunden, vielleicht auch deutlich mehr
* Viele viele tolle Menschen kennengelernt
* Gesamt-Finanzvolumen: Vielleicht so 130.000 Euro
* Ein irrsinnig umfangreicher Pressespiegel mit einigen TV-Auftritten: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/presse/

Die Negativen:

* einige wilde Streitereien
* 3 Hausverbote ausgesprochen, eines erteilt bekommen
* Ca. 20-25 schlaflose Nächte
* Manchmal blanker als blank liegende Nerven
* Einige wenige Komplett-Flachpfeifen kennengelernt
* Ein Konto, das auch schonmal 5stellig in den “roten Zahlen” war…

…und dann war da noch die Sache mit dem pädagogischen Instrument des Vorschlaghammers und den anschliessend kaputten Auto-Scheinwerfern (einer Komplett-Flachpfeife). Man darf sich schließlich auch nicht alles gefallen lassen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht 🙂 Und: War vielleicht nicht ganz nett und nicht in Gänze “richtig”, doch offen gesagt: Allein der Blick war es das wert…

Weiter geht es im Projekt
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Mitmachen:

Mitmach-Aktionen

Spenden:
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Westfalen-Chaostag

Westfalentag – schwere Ausschreitungen im Baumarkt 😑😑😐😬🤥
Dennoch ging es heute weiter auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne.

Die üblichen Maschinen-Schaden-Erfahrungen schrecken uns schon lange nicht mehr. Gestern ist unser Frickel-Balkenmäher-Anbauteil zersprungen. Vermutlich für immer! Hat aber auch 5 Jahre seinen Dienst getan. Der Balkenmäher für unseren neuen Star „Miracolo Blu“ liegt noch in irgendeinem Container in Italien. Ein Ersatzteil für einen weiteren Balkenmäher ist seit 4 Wochen nicht zu kriegen. Ein weiteres neues Gerät (Detlev Kröger, so lange dauert es leider noch) wird erst Ende Juni erwartet.

Also heute mit ner guten alten Motorsense gearbeitet. Dafür heute (am „Westfalentag“) in den Baumarkt gerast. Apokalyptische Szenen. Menschen reißen sich gegenseitig die Rasenmäher aus den Händen. Security, Polizei, 2 Autos brennen. „Die Westfalen nehmen uns unsere Parkplätze weg!“ hallt es aus vielen Kehlen. „Westfalen raus aus Niedersachsen! Wir wollen keine Fremden!“

Ist mir egal. Ich komme auch mit Westfalen gut klar. Im Baumarkt vorbei an der Rasenmäher-Abteilung. Schlimme Szene. Kinder weinen. Ein Westfale hält etliche Niedersachsen mit einer großen Heckenschere in Schach. Flammen lodern aus einem Regal. „Rasenmäher sind für Anfänger!“, denke ich.

Weit am Ende des Ganges sehe ich sie! Eine Motorsense! Die letzte im Baumarkt verbliebene! Mit Honda 4-Takt-Motor! Für den Notfall reicht das! Ich MUSS einen Schröpfschnitt auf der Mühleninsel in Ostercappeln durchführen! Ne Motorsense ist besser als nichts. Wie von Sinnen rase ich durch den Baumarkt. Sicherheitshalber eine Uzi-Maschinenpistole mitgenommen.
Plötzlich, direkt bei der Sense, taucht ein 2 Meter-Hüne vor mir auf. Ein Westfale! Nennen wir ihn „Machinegun Maik“.
„Pech gehabt!“, sagt er. „Ist jetzt meine!“
„Ich hab sie zuerst gesehen!“, brülle ich und gebe sofort einen Warnschuss aus meiner Knarre ab.
„Schwirr ab!“, sagt er. Und: „Ihr seid Niedersachsen, klein, dumm und verwachsen!“
Ich kenne diese Spielchen. Wer zuerst zuckt hat verloren. Nicht mit mir, Sportsfreund! Nicht mit mir! Bämm, Bämm, Bämm, Bämm!!!! …landen 4 Schuss aus meiner Maschinenpistole in seinem Oberschenkel. Wenn Argumente nicht helfen…

Glücklich und zufrieden latsche ich mit der Honda 4-Takt-Motor-Sense zur Kasse und schüttele schmunzelnd den Kopf über die Niedersachsen und Westfalen, die sich im Kampf um Rasenmäher gegenseitig traktieren. „Ihr Anfänger! Rasenmäher!!!”

Der Schröpfschnitt auf der Mühleninsel ist wichtig! Auf 1400 m² läuft mit der Blühwiese alles nach Plan. Auf 1600 m² überwuchert Gras die Wildblumen. Diese Ecke ist viel viel zu nährstoffreich und muss zwingend weiter ausgemagert werden. Zudem war es zu kalt. Ein Schröpfschnitt wird Besserung bringen.
Über ein Spinnenforum ist es gelungen, Infos über die Tausenden von Spinnen zu bekommen, die sich auf einem unbearbeiteten Stück auf der Mühleninsel herumtreiben. Hier wird auch keine Blühwiese angelegt. Dieses Habitat soll auf keinen Fall umgewandelt werden. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um „Pardosa amentata“ (Dunkle Wolfsspinne, auch Ufer-Wolfsspinne genannt). Gehört zu den Lauerjägern, die ihre Beute ohne Netze fangen. Mit dieser Info kann man bei einem schönen Spaziergang auf der Mühleninsel mit Sicherheit mächtig beeindrucken.
Auf dem Rückweg kaufe ich einen Blumenstrauß für den Westfalen „Machinegun Maik“. Ich besuche ihn im Krankenhaus und erläutere, warum ich ihm in den Oberschenkel schießen musste. „Der Schröpfschnitt musste sein, verstehst Du! Wir müssen alle Opfer für die Artenvielfalt bringen“.
Machinegun äußert Verständnis. Ja, er beglückwünscht mich sogar zu dem erfolgreichen Schröpfschnitt. Ein schönes Beispiel für inter-föderales Verständnis in der Bundesrepublik. Es geht nur miteinander!

Blühwiesen-Schröpfschnitte

Abends bei zwei Blühwiesen einen sog. “Schröpfschnitt” durchgeführt. 🦋🐌🐞🐝🐛
Melle-Westerhausen (Heroldweg) und “am Schürenort” in Melle/Oldendorf.

Bedeutet: Auf einem Teil der Wiese wird alles bis zu einer Höhe von 6-7 cm gekappt. Notwendig ist so etwas zuweilen, wenn es (wie in diesem Jahr) sehr lange kühl und nass war. Wenn dann noch bestimmte Areale recht nährstoffreich sind, dann “gewinnt” das Gras gegen die Wilblumen. Ein Schröpfschnitt sorgt dafür, dass wieder Gleichstand herrscht und auch die Wildblumen die Sonne sehen können.
Jetzt, in Kürze, können viele Blumen zur Blüte kommen. In Melle-Westerhausen am Heroldweg wurde scheinbar in den letzten Jahren sehr viel Grünabfall dort abgeladen.
Die Folge: Viele Nährstoffe und Brennnesselkulturen (gut für viele Schmetterlingsraupen).
Ist aber keineswegs so aussichtslos, wie es auf den Bildern erscheint. Also dort jede Menge geschnitten. Insbesondere der herrlich gelb blühende Ackersenf wird sich in den nächsten 4-5 Tagen entfalten können.
Am Ackersenf einige Käfer in zeimlich eindeutiger Pose gesichtet, naja, geht mich ja nichts an…
An der Bushaltestelle Schürenort in Melle/Oldendorf, neben der Wiese unserer Schafe, wurde vor 2 Monaten ein 200m²-Blühstreifen angelegt. Durch das abschüssige Gelände und die starken Regenfälle jedoch massiv mit Nährstoffen überfrachtet. Die kalte Witterung tat ihr Übriges.

Die Wildblumen hatten hier Null Chance. Alles heute radikal auf 1 cm runtergemäht und erneut abgemagert. Mit etwas Glück wird das dieses Jahr noch etwas. Immerhin: In direkter Nähe blüht der Streifen, der vor 2 Jahren angelegt wurde.
Wiesen-Margerite, Kuckucks-Lichtnelke, scharfer Hahnenfuss.
Belohnung für die Arbeit. Und die Schafe und Ziegen haben sich über frisches Schnittgut gefreut.
Die Wiese ist nahezu abgegrast, in Kürze ziehen die Tiere weiter.

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

http://blumiger-lkos.de
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne. Blühwiese auf Fläche 1, Teil 3.

Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne. Blühwiese auf Fläche 1, Teil 3. 🙂🦗🦗🐛🐝🕷🕷
Noch mal 1000 m² ausgesät (“Blühden Landschaft Nord”). Zuvor wurde die Fläche bereits vor einiger Zeit gemeinsam mit Erik Ballmeyer ausgemagert.
Dabei erneut eine ganze Armada von Fröschen vorsichtig umgesetzt.

Ist schon beeindruckend, wie viele Ehrenamtliche am Wochenende auf der Museumsinsel aktiv sind.
Da kann man direkt neidisch werden. Einige Menschen pflegen den Bauerngarten, andere kümmern sich um das Gelände rund um die Schmiede, und und und…
Vorzeigecharakter! Ein schönes Beispiel, und gleichzeitig eine Anregung, selber so etwas (in einem viel viel kleineren Rahmen vielleicht erstmal) umzusetzen.

Die in diesem Jahr neu geschaffenen Blühwiesen sind (verglichen mit bereits erstellen Wiesen aus dem letzten Jahr)
“um etwa 5 Wochen zurück”. Dazu kommt: Es war im April und Mai viel zu kalt (und zu hohe Niederschläge – also für Wildblumenwiesen wohlgemerkt).
Resultat: Das Gras ist deutlich schneller gewachsen als die Wildblumen. Auch dafür gibt es ein Mittel: In den nächsten zwei Wochen
wird auf einigen Flächen ein sog. “Schröpfschnitt” durchgeführt. Bis auf 7 cm wird alles runtergeschnitten, der Wettlauf von Gras und Wildblumen beginnt dann erneut.

Auf einem Teil der Fläche der Mühleninsel (gegenüber des Parkplatzes) wird von uns keine Biotopveränderung umgesetzt.
Hier leben Tausende von Spinnen. Naturschutz muss immer auch Augenmaß bewahren. Bei artenarmen Grünlandflächen fällt eine Veränderung leicht.
Bei bereits dicht besiedelten Biotopen wären eine Umgestaltung natürlich kontraproduktiv.

Offen gesagt: Ich bin ein lausiger Spinnenbestimmer (auch einer der Sätze, von dem ich nie gedacht hatte, ihn
einmal zu schreiben). Möglich, dass die Exemplare zur Familie der Wolfsspinnen gehören, wird demnächst mal in einem Spinnenforum ermittelt.
Fragen, denen man nachgehen muss…

Wer Naturschutz betreut, der braucht auch eine Stärkung. Vor der Arbeit also zum Bioladen “Dicke Eiche” in Bissendorf gefahren.
Hier können Lebensmittel direkt vom Landwirt abgenommen werden. Und es gibt Bio-Cola 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Gemeinschaftsprojekt mit Landwirtschaft, Artenschützern und Gesellschaft

Danke an diverse Landwirte, die SPD Georgsmarienhütte, den Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes, die Firma “Thomas Philipps GmbH & Co. KG”,
die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und das Projekt “500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück.
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.”
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Anbei ein kleiner Film (ok, am Ton müssen wir demnächst wohl noch etwas besser werden ;-)…kriegen wir auch noch irgendwie hin):

Pressemeldung:

Landwirtschaft und Naturschutz ziehen an einem Strang: 15.000 m² Blühfläche für GM-Hütte

Dass zwischen LandwirtInnen und NaturschützerInnen hin und wieder Uneinigkeit herrscht, ist kein Geheimnis. Doch im Grunde verfolgen sie das gleiche Ziel: ihre Umwelt zu erhalten und zu schützen.
Margit Spreckelmeyer, die für die SPD im Stadtrat von Georgsmarienhütte sitzt, brachte den Stein ins Rollen. Sie möchte in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Arbeit der LandwirtInnen schaffen. Gemeinsam mit dem Landwirt und Landvolk-Ortsvorsitzenden Mathias Suttmeyer wurden hierzu verschiedene Ideen entwickelt und anschließend gemeinsam mit der Natur- und Klimaschutzgruppe „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ (Melle) ein Konzept entworfen.
Gemeinschaftlich wurde das zunächst auf zwei Jahre angelegte Kooperationsprojekt „Landwirtschaft – Naturschutz – Gesellschaft“ ins Leben gerufen. Nach einer Vorstellung der Idee durch die Initiatoren war auch der Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes (HOL) überzeugt von dem gemeinsamen Vorhaben.

Bei der Anlage einer mehrjährigen, artenreichen Blühwiese möchten die Beteiligten am 28. Mai (11.00 Uhr, Treffpunkt Wanderparkplatz Hankenberge, Navi: nahe Hilter, Zum Limberg 17) aufzeigen, welcher auch finanzielle Aufwand mit der Durchführung von Naturschutzmaßnahmen einhergeht. 15.000 m² in und um Georgsmarienhütte sollen in Blühflächen umgewandelt werden. Dazu wird regio-zertifiziertes Saatgut wie z.B. die sog. „Osnabrücker Mischung“ verwendet. Angedacht ist, dass bei der Pflege einzelner Blühwiesen Schulklassen und interessierte Bürgerinnen und Bürger mithelfen können. Somit soll exemplarisch ein Eindruck vermittelt werden, welche landwirtschaftlichen Tätigkeiten bereits für den Artenschutz geleistet werden. Ab dem Jahre 2022 können zudem Patenschaften für Blühwiesen abgeschlossen werden.

Anders als oftmals kritisiert, haben Bäuerinnen und Bauern ein ureigenes Interesse am Erhalt der Natur. Sie ist die Basis für ihr Wirtschaften und damit ihre Lebensgrundlage. Blühflächen und andere Naturschutzmaßnahmen, die auf landwirtschaftlicher Nutzfläche umgesetzt werden, schränken die wirtschaftliche Nutzung ein. Hier können kein Getreide, Gemüse oder Futtermittel angebaut werden. „Deshalb ist es wichtig, der Bevölkerung zu zeigen: Landwirte sind bereit, Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt umzusetzen, aber das geht eben nicht zum Nulltarif“, sagt Friedrich Brinkmann, Geschäftsführer des HOL.

Margit Spreckelmeyer: „Das Projekt ist eine win-win Situation für die Landwirtschaft und den Klimaschutz!
Hiermit kann den Bürger*innen gezeigt werden: wenn für Naturschutz ein berechtigter Preis gezahlt wird, kann etwas Fantastisches für den Klimaschutz getan werden. Die Landwirtschaft zeigt hier auf vorbildliche Weise, wie es gehen kann! Jetzt liegt es an uns, sensibel für dieses Thema zu bleiben und weiter mit kreativen Ideen unsere Umwelt zu unterstützen.“

Bei dem Kooperationsprojekt handelt es sich um eine Erweiterung des AKA 500-Projektes der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe sowie des TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. In dem 500 AKA-Projekt ist es das Ziel, im Landkreis Osnabrück in Gemeinschaftsaktionen Biotope für die Artenvielfalt sowie Klimaschutzmaßnahmen (Baumpflanzungen) durchzuführen.
Finanziert wird das Kooperationsprojekt Landwirtschaft – Naturschutz – Gesellschaft durch eine Spende des Unternehmens „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“ sowie durch Mittel der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe.

Dr. Kai Behncke (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe): „Ein besonderer Dank geht an das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG sowie allen im Projekt mitwirkenden Personen. Hut ab vor den beteiligten Landwirten! Als Vertreter einer Naturschutzgruppe ist es mir wichtig darauf hinzuweisen, dass Landwirte für Naturschutzmaßnahmen auch finanziell entsprechend entlohnt werden müssen. Es ärgert mich oftmals sehr, wenn ich in sozialen Netzwerken lese, wie unverhältnismäßig Bäuerinnen und Bauern angegangen werden und was von ihnen alles gefordert wird. Die Situation ist deutlich komplexer, als dass man einzelnen Landwirten Schuldzuweisungen ob des Artensterbens machen könnte.
Entscheidend ist, dass wir eine gesamtgesellschaftliche Unterstützung für Landwirtschaft und Artenvielfalt erreichen. Dabei sind auch jeder einzelne Bürger und jede einzelne Bürgerin gefragt. Gemeinsam mit der Landwirtschaft lassen sich im Naturschutz große Ziele erreichen – wenn wir als Gesellschaft bereit sind, unseren Teil dazu beizutragen. Das sind wir nachkommenden Generationen schuldig.“

André Philipps, Geschäftsführer der Thomas Philipps GmbH & Co. KG “Im Sinne der Nachhaltigkeit haben wir gerne eine Spende für das Vorhaben “500 AKA” und seine Erweiterungsprojekte getätigt. Dass sich daraus nun ein Gemeinschaftsprojekt von Naturschützern und Landwirten entwickelt freut uns sehr. Auch der Bildungsaspekt, der Inhalte der Landwirtschaft mit Naturschutzmaßnahmen kombiniert, ist ein wichtiger Positivbeitrag für die Gesellschaft.“

Insektenhotspot bei der Firma Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG in Osnabrück geschaffen

Insektenhotspot bei der Firma Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG in Osnabrück geschaffen 😁🏋🐜🌼🌼🦋🦋🐞🐝

Im Rahmen der Projekte “Blumiger Landkreis Osnabrück” und “500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück”
heute einen echten Insektenhotspot an der Lengericher Landstraße geschaffen. Die Blühwiesen Nummer 216, 217 und 218.

Die wertvolle Vernetzung lässt sich gut in der Karte erkennen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=886095&mlon=6843383&zoom=13
Die Firma Avermann hat hier zudem schon eine artenreiche Streuobstwiese geschaffen.
Was für ein Leben dort, herrlich!!
Bei der Anlage einer der Blühwiesen gab es einen kleinen Disput mit einem Grasfrosch
und einer Rötelmaus (glaube ich). Als diese jedoch ohne Schaden umgesetzt werden konnten – und ihnen erklärt wurde,
dass es hier bald NOCH MEHR Insekten gibt, waren sie schon etwas wohlgesonnener.
Zudem taperten einige Kanadagänse mit ihren Lütten neugierig vorbei.

Auf dem Nachhauseweg noch an verschiedenen in den letzten Jahren geschaffenen Wildblumenwiesen vorbei gefahren.
Jede Stunde Arbeit “im Matsch” ist es das wert! Was für ein Leben! Was für eine Vielfalt!
Weitermachen!

“Blumiger Landkreis Osnabrück” und “500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück”
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden, damit es weitergeht:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Nummer 215

Heute bei herrlichem “Hamburger Wetter” Blühwiese Nummer 215 geschaffen. 🌼🐜😊🦋🐝🐛
Vielen Dank an die Firma EnRa GmbH & Co. KG aus Hopsten/Schale.
Das Unternehmen stellt nicht nur Hundefutter her: https://www.ich-will-futter.de/

…sondern hat uns letztes Jahr mit einer sehr hohen Spende bedacht.
Heute war es Zeit, sich zu revanchieren 🙂
300 m² blühen in ca. 10-12 Wochen herrlich bunt für die Insektenvielfalt 🙂

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Nummer 214

Vielen Dank an Frank Tietz, Jürgen Lindemann und die Mitgliederinnen der
Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung e. V. 🐝🐝🐞🐛🦋🐜

1000 m² Blühwiese heute gemeinsam angelegt (die Nummer 214). Bärenstark!
Ausgesät wurden die Mischungen “Blühende Landschaft Nord”, “Schmetterlings- und Wildbienensaum”
sowie eine Sand-Mager-Mischung (diese wird von uns im Landkreis nur ganz ganz selten ausgesät). Mit etwas Glück blühen hier demnächst einige “Rote-Liste-Arten”.
Das hat viel Spaß gemacht, wieder ein ganz besonders wertvolles Refugium zur Unterstützung der Artenvielfalt.
Total gut, dass so viele mitangepackt haben.

Ausgesät wurde an den Heideseen. Herrlich ist es hier. Viele viele wertvolle Biotope,
Totholzstapel, demnächst entsteht hier eine Eisvogel-Wand.
Man hat hier sofort das Gefühl, “in einer anderen Welt” zu sein. Biologische Vielfalt überall.

Im letzten Jahr wurde das Basisgerüst des “Blühwiesen-Korridors Osnabrücker Land” geschaffen.
Wenn das Tempo so weiterläuft, wenn weiterhin so viele mitmachen,
dann ist in 2 Jahren ein Korridor geschaffen, der (hoffentlich) in einigen Regionen merklich gegen
das Insektensterben helfen kann.
Für 2023 streben wir an, dass sich dann 280 Wildblumenwiesen durch das Osnabrücker Land ziehen.
Die aktuelle Vernetzungskarte:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=913503&mlon=6822109&zoom=11
Wie zu erkennen ist:
Die Lage an den Heideseen ist ein wichtiges Element um die Wildblumenwiesen zwischen Glandorf
und Dissen zu verbinden.
Warum ist das wichtig?

Erst durch eine Vernetzung von Blühwiesen wird ein wichtiger genetischer Austausch von Insekten gefördert.
Viele hochgradig bedrohte Wildbienen haben geringe Flugradien (oft unter 1000 m).
Leben diese auf Blühwiesen in Insellagen, dann kommt es zu Inzest und zur Verarmung der genetischen Vielfalt (mit dem Endergebnis
des Aussterbens). Eine “Fluglinien-Vernetzung” durch viele viele Blühflächen zwecks genetischem Austausch ist elementar.

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Farbexplosion

Nur noch wenige Tage und ein paar mehr Grad – dann geht die Farbenexplosion los. 🐝🐝🌞🐞😊
Die Blühwiesen stehen in den Startlöchern. Färber-Waid, die ersten Wiesen-Margeriten,
Inkarnatklee, Ackersenf, die Acker-Witwenblume, Rote Lichtnelke…

Wiesen-Margeriten sind ein Schlüsselindikator: Sobald die ersten blühen, dann weiß man: In wenigen Tagen beginnen paradiesische Zustände.
Verblühen die ersten, dann ist es Zeit die ersten 50% einer Blühwiese zu mähen.

Interessant ist: Wenn man sich um die Pflege der Wildblumenwiesen kümmert, dann wird von Jahr
zu Jahr die Artenvielfalt im direkten Umfeld immer größer.
Immer mehr Nistkästen werden bewohnt, Amphibien, Reptilien. Man sollte dann aufpassen, wohin man tritt. 🙂
Es ist so, als ob man sich einen eigenen Kosmos auf seine Fläche (+ Umgebung) holt.

P.S. Heute noch ein großer Augenblick: Die erste Flatterulme treibt aus 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

211, 212, 213

Die nächsten Blühwiesen heute angelegt. 🐞🦋🦹🌧🦋🦋🐛🐝
Nr. 211 (Gegenüber der “Alten Schmiede” in Melle-Bakum. Danke an Karsten Wachsmuth), 212 (Melle-Mitte, direkt in einer Siedlung, Ellerkamp) und 213 (Segelfliegerweg).
Die Gestaltung der Blühwiesen hat sich im Laufe der Jahre stark geändert.

2017 und in der ersten Hälfte 2018 wurden die Aktionen noch als “liebenswerte Spinnerei” abgetan.
Ab dann haben sich mehr und mehr Leute beteiligt und tatkräftig mitangepackt. Das hat sich in den Jahren 2019
und 2020 noch gesteigert. In diesem Jahr ist neu:
Viele Blühwiesen werden inmitten von Siedlungen angelegt. Das war heute in diesem Jahr schon die fünfte 🙂
Und: Aus Zeitgründen übernehmen wir (bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen) keine Blühwiesen-Pflege mehr an. Erfreulich ist:
Das wird akzeptiert. Viele Menschen greifen selbst zur Sense oder zum Balkenmäher.

So können sich Mensch und Tier an herrlichen Strukturen für die Artenvielfalt erfreuen.
Vielen Dank an die sehr netten Menschen, die heute mitgewirbelt haben (z.B. Sabine Waldhelm) 🙂
Insgesamt wieder etwa 1300 m² geschaffen. “Blühende Landschaft Nord” und “Schmtterlings- und Wildbienensaum”.
Auch die kleine schwarze Katze fand es prima.
Die Strukturen in Melle verdichten sich immer mehr 🙂
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=929867&mlon=6835712&zoom=12

Wenn es in diesem Tempo so weiter geht, dann können wir 2023 in etlichen Gegenden schon ganz zufrieden sein.

Blumiger Landkreis Osnabrück & 500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz.de
http://blumiger-lkos.de
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Next Blühwiese for Future

Vielen Dank an Erik Ballmeyer (Ortsbürgermeister von Venne und Bürgermeisterkandidat der CDU in Ostercappeln). 🐌🦋😃🐞🌻🌼

Gemeinsam etliche Schweisstropfen heute vergossen. Fräse “Miracolo Blu” konnte aufgrund interner Herausforderungen (“mal wieder der DFB”)
heute noch nicht zum Einsatz kommen. “Robocop” (der Routinier) hat es gerichtet.

Auf der Mühleninsel in Venne das nächste Areal für den Insektenschutz geschaffen.
Gemäht, das Mahdgut abgetragen (ganz wichtig: Blühwiesen benötigen nährstoffarme Flächen), gefräst und gewalzt.
Über “Gott und die Welt” unterhalten und über Fussball (VFL & HSV) und die Möglichkeiten lokalen Naturschutzes im Speziellen.
War ein guter Nachmittag. Danke für das hohe Engament!

Ganz interessant: Innerhalb der inoffiziellen “Blühwiesenliga” (http://bluehwiesenliga.de)
liegt Ostercappeln mittlerweile auf Platz 16. Nicht schlecht!

Immer wieder beeindruckend, wie viele Menschen auch zeitlich und köperlich bereit sind, sich für den Artenschutz zu engagieren.
Und: Naturschutz ist schweisstreibend und eine echte physische Herausforderung.

Heute also weitere 900 m² auf der Mühleninsel artenreich gestaltet.
Das Konzept sieht es vor, entstehende Biotope zu schützen und gleichzeitig auch als wertvolle Lernstandorte für die Öffentlichkeit (mit Schutzbegrenzung)
zugänglich zu machen (wir werden berichten). Auf der Mühleninsel werden etwa 1500 m² “nicht angefasst”, da sich hier ein wertvolles Biotop für unterschiedliche Spinnenarten befindet (wir berichten demnächst).

Zudem heute die Vogelschutzhecke erweitert. Und gemeinsam etliche Amphibien aus der Gefahrenzone geleitet.
“Lebt mal weiter: Die Menschheit braucht Euch noch – und (unabhängig davon) jedes Lebewesen zählt!”

Naturschutz ist einfach – eigentlich. Aber nur, wenn Menschen bereit sind, auch einmal einen Nachmittag am Wochenende
aktiv zu werden. Danke dafür!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Blühwiese 210

Vielen Dank an Michael Elabor (übrigens unabhängiger Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Ostercappeln)
und seine sehr nette Familie. 🙂 🦋😃🦋🐌🐞
Gemeinsam heute 700 m² Blühwiese geschaffen. Regionales Saatgut “Schmetterlings- und Wildbienensaum”
sowie “Blühende Landschaft Nord” in Ostercappeln Caldendorf angelegt. Weit über 90 botanische Arten!

Der Kontakt zu Herrn Elabor besteht bereits seit 2 Jahren. Jetzt hat es endlich geklappt und die Blühfläche konnte gestaltet
werden. Hat sehr viel Spaß gemacht heute 🙂
Ein herrliches Fleckchen Erde. Etwa einen Steinwurf vom Geburtsort von Ludwig Windthorst (Gut Caldenhof)
gemeinsam etwas für die Artenvielfalt getan.
Die Fläche gefräst, ausgesät, angewalzt. Ein weiteres herrliches und wichtiges Biotop für unser aller Wohlbefinden.

Von der Blühwiese werden viele viele Amphibien profitieren, die sich dort bereits “herumtreiben”.
Etliche davon vor der Fräse gerettet und galant in den Bach geleitet.
Die haben sich heute Abend was zu erzählen!

Angedacht ist bei Familie Elabor innerhalb des 500 AKA-Projektes
zudem die Anlage einer Trockensteinmauer, die wertvolle Lebensräume z.B. für Eidechsen bereitstellt.

Vielen Dank zudem für die zwei tollen Honiggläser aus der eigenen Imkerei. 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück + Blumiger Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

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Blühwiese 205 + 206

Blühwiese 205 und 206 🐞🐾😎🐝🐛🦋🐌🐞🐜
Vielen Dank an den Waldkindergarten Melle.
Und: “Flugpassage” vom Stadtteil Oldendorf nach “Melle Mitte” ausgebaut
Danke zudem an die Firma “Thomas Philipps GmbH & Co. KG”

Das war drollig heute beim Waldkindergarten Melle. Paradiesisch, mitten an einem großen Waldstück gelegen.
600 m², die sehr sonnig liegen, gemeinsam zu einer artenreichen Blühwiese (Mischung “Blühende Landschaft Nord”, 40 Arten)
gestaltet. Aktive Umweltbildung kann garnicht früh genug anfangen.

Gemeinsam mit den Lütten zudem noch das “Baumlied” geträllert – inklusive Baumtanz (John Travolta wäre vor Neid erblasst ;-))-
Und es gab sogar einen Geschenkekorb.
Vielen lieben Dank. Das war eine schöne Aktion (die Bilder aufgrund einer Erlaubnis übrigens unverpixelt) 🙂 –

Zudem heute noch einen etwa 80m²-Streifen an der Grenze des Stadtteil Oldendorfs und Mitte/Mitte erstellt.
In etwa 200 Meter Entfernung hat zudem die Firma “Thomas Philipps GmbH & Co. KG” in den letzten Tagen eine Blühwiese (ebenfalls basierend auf
der Mischung “Blühende Landschaft Nord”, ca. 2000 m²) geschaffen.
Die Verdichtung der Pollen- und Nektarspender steigt und steigt.
Wir nähern uns ganz langsam immerhin “Stabilisierungsstrukturen”.

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
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