Danke für Eure Unterstützung

Es ist Zeit für ein großes großes Dankeschön!
Und jetzt wollen wir zurückgeben.
Was seit gestern vormittag passiert ist, das ist intergalaktisch.
Das Telefon stand kaum still, der Facebook-Messenger und das Email-Konto quillen über.
Bitte habt Verständnis dafür, dass es etwas dauert, bis wir uns bei Euch allen mit einer Nachricht bedankt haben, bis wir alle
Nachrichten gelesen haben….Bis alle Antworten verschickt sind…
So etwas haben wir noch nie erlebt und hätten es nicht für möglich gehalten.

Teil 1) Danke für eingegangene Spenden an (soweit wir es sehen können):
Intern: Wir veröffentlichen die Klarnamen aus Datenschutzgründen nur dann, wenn wir wissen/annehmen dass wir es dürfen….

Frank Strötzel (nur der TSV ;-)), Niklas Schulke (Danke :-)), Udo Kemenah (sofern Du irgendwann mal noch Saatgut gebrauchen kannst, gib gerne Bescheid :-)),
Carsten Krehl (Grüße an die ÖDP), Jana Raabe (das Projekt machen wir gemeinsam :-)), Peter Knobeler,
Reiner Schooss, Rena Henke, Gabi Münch, Nicole Martin, Thomas Allewelt (Danke einmal mehr), Wiebke Schnebel-Hindermann (Danke wie schon so oft!),
Deirdre Lange Eekhoff, Stefan Möckel, Markus Schlie (der Hühnerflüsterer :-)), Werner Meyknecht (Deine Insektenhotels sind unübertroffen ;-)),
Minna Minza (Danke!!!), Alica Peitz (Grüße von Liffi), Tala Mancas, Evita Pardon, Ulrike Zinn, Mirah GW, Claudia Mehlert, Daniela Krawall,
Birgit Born, Ele Luise Haine (einmal mehr vielen lieben Dank), Nicole Glacet, Mascha Kemmler (Mandy geht es prima :-)), Petra Gutsmann, Gabi Münch, Lia Maru,
Regina Opitz, Sonja Giesecke, Andreas Gräber, Heike Ladage, Kirsten Niemann, Jens Rietbrock, Anja Peters,
Alena B., Miriam N., Jennifer J., Hubertus G., Nicole G., Mele B., Stephanie P., Eva K., Sophie R., Ute S., Claudia S., Jutta L.,
Christa H., Simone K-S., Britta A., Heike H.-B., Deniz K., Mirah W., Maria B., Franziska B., Sabine K., Ulrich G., Janet K.,
Heike L., Sara K., Mabo B., Alexandra J., Janine W., Micha N., Holger T., Wilfried B., Dirk A., Jürgen N., Kristine T., Tobias K.,,
Sabine H., Daniela J., Aileen A., Bernd W., Christine B., Birgit N., Thorsten B., Ingrid G., Katja B., Thorsten L., Ute T., Sina W.-O., Nina M., Gudrun P., Hanna U., Kerstin M., Cornelia O., Sabine S., Manuela B., Vera V., Annette F., Jörn K., Anna-Lena M., Nina S.,
Bettina H.-S., Ulrike S., Annemarie M., Chrstine W., a k, Janett T., Sonja V., Katrin B., Annemarie G., Claudia S.,
Sabie H., Alexander W., Susanne H., Daniela P., Daniela K., Mareile K., Anke O., Claudia M., Karin R., Ingo B., Karsten V. M., Susan S.,
Janine W., Jule S., Kristina W., Kristin B., Irene D., Anne Marie, Magdalena B., Wiebke Hms, Irma G., Anja P., Kerstin S.-S.,
Carme G., Kristina L.,

….ich hoffe, ich habe Niemanden vergessen – im Augenblick kann leider unbeabsichtig mal etwas „durchrutschen“.
Weitere Dankesnachrichten werden folgen 😉

Diese Solidarität, welche wir in dieser Form niemals für möglich gehalten hätten,
ist der Wahnsinn!!! Danke!!!!
Und jetzt sind wir natürlich auch dran unsere Zusagen, welche wir für Spendenleistungen gemacht haben, einzuhalten.
Die eingegangenen Spenden haben viele viele Sorgen „pulverisiert“.
Danke!!

Also an alle, die gespendet haben: Ihr erhaltet innerhalb der nächsten Woche eine Nachricht und könnt gerne schon vorab einmal schreiben, was Ihr gerne in Anspruch nehmen möchtet.
Um das alles (auch nachrichtlich) in „geordnete Bahnen“ zu lenken, schreibt bitte eine Email an:
info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Wir bieten an:

* Freies Gemüse ohne Pestizide

Einiges ist schon ausgesät (unter Folie, siehe Bild). Wir werden dann ab Mitte/Ende Mai (vermutlich einmal wöchentlich, vermutlich am Wochenende) feste Termine
anbieten, an welchen sich jedeEr von Euch Gemüse selber pflücken kann.
Die Aktion wird bis in den August gehen. Ihr werdet Zuchinis ernten können, wie Ihr sie noch nie gesehen habt 🙂
Die Kartoffeln sind zum Vorkeimen ausgelegt. Auf etwa 300 m² wird es da jede Menge schönes und gesundes Gemüse geben 🙂

* Insekten-Nisthilfen mit dem klassischen Ziegen-Schafe-Nage-Muster des Gnadenhofes Brödel (hätte vor zwei Tagen nicht gedacht, dass es diese Wortkonstellation so überhaupt gibt ;-), die Anzahl der Anfragen ist der Hammer).

Unsere Schafe und Ziegen arbeiten im Akkord um die Vielzahl der Bestellungen zu bearbeiten. Dank einer guten Connection
in die Holzreste-Szene kommt kontinuierlich Nachschub.
Schaf Molly hat hier das Produktions-Kommando übernommen: „Nagt schneller, leute!! Nagt!! Und futtert die Mineralstoffe der Rinde!“ Und weiter: „Kai, wir müssen Biber einstellen. Sonst schaffen wir das nicht….“. Ok, ich denke drüber nach…

In unserer Fabrik (in einer Kolonne mit Zwergen, Wichteln, Trollen und Heinzelmännchen) werden die Dinger dann aktuell in Nachtschichten gebohrt.
Entscheidend bei Insektennisthilfen (das stimmt jetzt aber wirklich) sind die Holzbohrungen. Diese sollen möglichst nicht stirn- sondern längsseitig angelegt
werden (stirnseitig bilden sich oft Risse, welche Feuchtigkeit eindringen lassen). Die Bohrungen sollten möglichst frei von Holzfasern sein, da
diese die Flügel der Wildbienen zerreissen können.
Und jedes Insekt zählt…so weit sind wir mittlerweile. Die Situation ist dramatisch!

Wir haben heute weitere Bohrer und Rundfeilen bestellt, um zu gewährleisten, dass die störenden Loch-Holzfasern (noch so ein komisches Wort) entfernt werden.
Bitte habt Verständnis dafür, dass der nächste Schwung Nisthilfen erst in ca. 14 Tagen fertig ist (wir haben noch einige Blühwiesen-Termine, die wir zuvor einhalten müssen).
Jana Raabe hat heute schon ein Exemplar erhalten (siehe Bild). Zugleich mit ihr ein gemeinsames Projekt im nächsten Jahr besprochen.
Mit dem „Hort vor Ort“ aus Osnabrück (dort werden über 120 Kinder betreut) wird es 2021 auf jeden Fall ein gemeinsames Pflanzprojekt geben.
Die Insekten-Nisthilfen bestehen aus Weidenholz und sind in unterschiedlichen Größen zu erhalten – auf Wunsch auch mit Aufhängekordel.
Es gibt hier keinen festen Preis. Jemand, der eine „kleine“ Spende gegeben hat, kann auch gerne ein fertig erstelltes Nistholz in 130cm-Länge erhalten.
Gebt uns gerne Bescheid, was Ihr wünscht….
Es ist nicht entscheidend, wer was spendet, sondern dass Ihr Solidarität zeigt.
Das treibt uns offen gesagt die Tränen der Rührung in die Augen.

* Riesen-Bambus und Riesen-Sonnenblumen

Diese werden aktuell in Gewebesäcken angepflanzt.
An einem arbeitsintensivem Ort auf einer unserer Wiesen (von uns liebevoll „Tagebau“ genannt) tragen wir hier Boden ab,
welcher dann mit Pferdemist angereichert wird.
Der „Tagebau“, der dann am Ende des Sommers ein großes Loch darstellen wird, wird dann im Spätsommer zu einem Feuchtbiotop umgewandelt (Ihr versteht schon: Das „große Ganze“, alles ergibt irgendwie
irgendwann einen (ökologischen) Sinn ;-)).
Bambus und Riesen-Sonnenblumen können dann (wenn alles gut geht) ab Ende Mai hier von allen SpenderInnen abgeholt werden.
Warum Bambus?
Es gibt weltweit etwa 1700 Bambusarten.
Wir setzen hier eine Art ein, welche in sehr kurzer Zeit sehr viel CO2 speichert und viele Nährstoffe umwandelt.
Denn die Speicherung (in kurzer Zeit) von viel CO2 gegen die Klimaerwärmung wird uns in den nächsten Jahren noch vor einige Herausforderungen stellen.

* Dünger für den Garten

Gebt uns Bescheid, wenn Ihr guten Stoff braucht. Wir können da was drehen 😉
So unter der Hand versteht sich…Die Übergabe wird dann mit verbundenen Augen in einer namentlich noch nicht genannten Tiefgarage stattfinden…Das Codewort lautet: „Zickezacke-Hünerkacke“.

Im Ernst: Wir stellen Euch Gewebesäcke mit Hühner-, Schaf-, Ziegen- und Pferdemist zusammen.
Doch Vorsicht: Der Mist ist frisch, heisst: Er ist sehr „scharf“.
Um ein etas günstigeres Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis (C-N-Verhältnis) zu erhalten,
befindet sich auch Stroh und Kiefernspäne (antibakteriell) in der Zusammenstellung.
Dennoch ist zu empfehlen, noch 6-8 Wochen zu warten, bis der Mist auf die Beete kommt.

So, soviel für den Augenblick.
Weitere Updates folgen in den nächsten Tagen.

Wer noch spenden möchte (gerne :-).
Das geht hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck
oder hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck
Danke!!!
Gnadenhof Brödel Melle + Naturschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
http://gnadenhof-melle.de
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Der Countdown läuft – Der erste Blühwiesenkorridor im Bundesgebiet ist bald fertig!!

Der Countdown läuft! ✌️🐸🐝🐛🦋🐾🐾🐾🦔🌼🌞🌻🥉🥈🥇🎤🎷🎷🎷🎷🎷🎺🎻Noch 7 Blühwiesen bis zum Bundesweit ersten „Blühwiesenkorridor“ (35 Kilometer von Hagen a.T.W. bis nach Melle),
auf welchem dann auch Insekten mit (relativ) geringen Flugradien (1600 m) sich genetisch austauschen können.
Am 20. Mai (Weltbienentag) ist es soweit!!!
Blühwiesen 165 bis 169 sind nun auch angelegt.
Auch hier wieder mit tatkräftiger Unterstützung (danke an Herrn Flohre). Eine dieser Blühwiesen grenzt direkt an das neu entstehende Gewerbegebiet in Melle/Gesmold.
Die Bürgerinitiaitve hat hier gemeinsam mit der Stadt ausgezeichnete Arbeit geleistet. Ein „grünes“ Gewerbegebiet entsteht hier.

Es ist toll, wie viele Menschen selber aktiv werden.
Und überall hören wir Ähnliches: „Wir sehen kaum noch Schmetterlinge! Die Vögel in unseren Gärten werden weniger.
Wir müssen JETZT handeln!“.

Aber wenn man sich mal die Karte anschaut, dann ist es bärenstark, was im Landkreis von vielen vielen Menschen gemeinsam geleistet wurde (Verortung der Wildblumenwiesen, welche in den letzten 4 Jahren angelegt wurden):
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Es macht Spaß dabei ein Teil des Ganzen zu sein.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden für den Artenschutz:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Was für ein Tag heute. Teil 1 des Tages kommt heute.
Teil 2 wird morgen gespostet. Danke an alle, here we go.

Zu jeder Krise gehört ein klassisches Verhalten.
Erst die Sorge, dann eine gewisse Angst.
Und irgendwann ist der Punkt erreicht an dem man sagt:
So, jetzt reicht es. Jetzt reissen wir irgendwie das Ruder rum!!

So geschehen heute. Bedröppelt heute morgen begonnen alles für den Blühwiesentag vorzubereiten.
Ich reisse am „Anreißseil“ des Motoreinachsers, da reisst die Schnur…
Das kann doch wohl nicht wahr sein!!!
Wütende Flüche ausstoßend verfluche ich den Tag, an dem wir mit den Blühwiesen begonnen haben.
Ich fange laut an zu schimpfen.

„JohnBoy, was ist das für eine Kacke hier??!!“

Unser Motoreinachser, mit dem wir uns seit 2017 durch den Landkreis fräsen, heisst „Johnboy“.
Er ist ein wenig in die Jahre gekommen und hat hier und da Rost angesetzt.

„Wo kriege ich denn jetzt ein Anreißseil her???Alle Anreißseil-Läden im Umkreis sind geschlossen! Scheiße!!!“

Wer kennt sie nicht, diese Läden in Herford, Bielefeld, Osnabrück, Dortmund…?
Inmitten des Zentrums gelegen Anreißseile in allen Farben, Formen und Variationen.
So ein Anreißseil kann man immer gebrauchen. Anreißseile sind systemrelevant. Wie sollen wir Blühwiesen für den Artenschutz schaffen ohne
Anreißseil für unseren Johnboy?

Ich fange an auszuflippen, fluche laut vor mich hin und beginne wütend gegen das Garagentor zu treten.
Johnboy macht mit. Auch er fängt an alles zu ramponieren und die Garage auseinander zu nehmen.
Sehr gut! So sieht echte Solidarität aus. Gemeinsam verwüsten wir erst einmal die Hofeinfahrt und waschen uns danach jeweils den Mund mit Seife aus.

„Junge, wo kriege ich denn jetzt ein Anreißseil für Dich her, häh??“

„Das ist Dein Job, Chef. Ich bin für das Fräsen der Böden zuständig. Hättest mich halt besser durchchecken müssen.“

„Grrrr“, denke ich. „Klugscheißer!!!“
Mein Blick gleitet über den Friedhof unserer Einachser.
Hinten in der Ecke schläft „KingKong IV“ den Schlaf des Gerechten.

„Ey, King. Ich brauche Dein Anreißseil! Geht das klar?“, rufe ich.

King öffnet ein Auge und murmelt müde: „Ich bin Rentner, nimm das verdammte Seil und lass mich schlafen.
Ich mache hier garnichts mehr….“

Na also. in aller Frühe noch eine Anreißseil-Transplantation durchgeführt und heute die Blühwiesen Nummer
158 bis 164 angelegt (hauptsächlich kleinere Areale).
Hat Spaß gemacht.
Schön ist es immer auch, wenn die Flächenbesitzer mitmachen.
Das hat gut geklappt.
Während es 2017 und 2018 noch tendenziell hieß: „Lass die Freaks mal machen!“,
so ist es heute eher ein: „Wie kann ich unterstützen? Ich will auch was tun!
Wir müssen gegen das Insektensterben aktiv werden!“
Schön auch, wie sich Hühner über eine frisch gefräste Fläche freuen (siehe Bilder). Jede Menge Würmer und Eiweiß…

Der Blühwiesenkorridor rückt zum Greifen nahe!
Das schaffen wir – insbesondere auch Dank JohnBoy!
Und selten war das Feierabendbier so lecker wie heute….

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Spendenaufruf Gnadenhof Brödel und Blumiger Landkreis Osnabrück

Angesichts der schwierigen Situation durch Corona und eines massiven Spendeneinbruches ist es nun soweit:
Erstmalig in der Geschichte des Gnadenhofes Brödel Melle und des Artenschutzprojektes
„Blumiger Landkreis Osnabrück“ müssen wir nun einen offiziellen und öffentlichen Spendenaufruf starten :-/(🧐😥🐌🦋🐝🐴🦑🐢🤹‍♂️🚑🚑🚑💰💰

Leicht fällt uns das nicht. Und eigentlich ist Jammern auch nicht so unbedingt unser Ding,
die Situtation lässt uns jedoch nach einer sorgenvollen und schlaflosen Nacht keine andere Wahl.
Um uns herum haben einige Einrichtungen schon aufgeben bzw. müssen pausieren (z.B. auch aus Gründen des Jobverlustes),
wir werden alles tun um das irgendwie zu verhindern.

Die Spenden gehen aktuell massiv zurück (kein Vorwurf. Wenn man nicht weiß, wie es die nächsten Wochen weitergeht,
dann ist das nachvollziehbar). Gleichzeitig müssen hier Versicherungen, Pachtzahlungen, Spritkosten und Saatgut für Blühwiesen, Tierarztkosten und
natürlich das Futter auch weiterhin bezahlt werden.

Wer etwas für den Gnadenhof und die Anlage von artenreichen Blühwiesen spenden kann und möchte (Betterplace verschickt immer am Jahresende
Spendenbescheinigungen):
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck
Und gleichzeitig ist es uns wichtig, etwas zurückzugeben.
Folgendes können wir anbieten:

a) Auf unserem 300 m²-Gemüseacker kann ab ca. Mitte/Ende Mai geernet werden.
Wer darauf Lust hat kann gerne gegen eine Spende ernten und jede Menge Gemüse mit nach Hause nehmen.
Angebaut ohne Pestizide natürlich. 🙂

b) Genagtes Wildbienenhotel (kann aufgrund der Größe leide rnicht verschickt werden, ist aber abholbar :-))

In stundenlanger Heimarbeit werkeln auch unsere Tiere nun mit.
„Wir müssen etwas tun“, sagt Schaf Molly. „Wir müssen jetzt alle irgendetwas beisteuern.“
Schafe und Ziegen nagen Insektennistholz ab, sodass das klassische „Gnadenhof Brödel-NageMuster“ entsteht.
In diese Stämme (dicken Äste) bohren wir Löcher unterschiedlicher Durchmesser, sodass diese als Insektenhotel von Wildbienen bezogen werden können

c) Ihr benötigt Dünger für den Garten?
Einen Mix aus Pferde-, Hühner-, Schafs- und Ziegenmist für Eure Tomaten z.B.?
Da können wir helfen 🙂 Gebt uns Bescheid. Wir stellen Portionen zur Verfügung.

d) Riesensonneblumen und Riesenbambus
Diese säen wir ab nächster Woche (nach der Kälteperiode) in Gewebesäcken aus.
Riesenbambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt – und speichert innerhalb kurzer Zeit Unmengen an CO2.
Im heimischen Garten, neben einigen XXL-Sonnenblumen, nimmt dieser schnell eine Leuchtturmfunktion ein.
Nachdem Bambus und Sonnenblumen keimen können diese gerne hier abgeholt werden.

Gnadenhof Brödel Melle und Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Aufgeben ist nicht!

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Extremsport-Wochenende steht bevor

Dieses Wochenende liegt das Blühwiesen-Extrem-Wochenende vor der Brust. 2 weitere hat Karsten gestern angelegt. Blühwiese Nummer 156 und 157 seit Frühjahr 2017. Arbeit im Akkord.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Guido Maria Kretschmer unterstützt Klima- und Artenschutzaktion im Landkreis Osnabrück

Auch wenn die Aktion ‚500 AKA‘ „500 aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“ aufgrund von Corona verschoben ist
Die Unterstützung auch durch Prominente ist nach wie vor toll 🙂
Neben Udo Lindenberg und Sarah Wiener macht nun auch Guido Maria Kretschmer mit.
Wir sagen „Vielen vielen Dank“ für das schöne Bild 🙂
Sämtliche Bilder werden dann für unsere Klima- und Artenschutzaktionen versteigert. ✌️🙋‍♀️🏃‍♀️🏃‍♂️🙋‍♂️👑🕶
 
Und wir bleiben in der Zwischenzeit natürlich nicht tatenlos, denn Blühwiesen für die Artenvielfalt dürfen wir trotz des Virus anlegen (das ist aufgrund der benötigten Maschinen
zumeist eine Lonely-Action ;-)).
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klima schützen
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Spenden:

Die Zivilgesellschaft kämpft gegen das Artensterben

Die Zivilgesellschaft wehrt sich gegen das Artensterben und gegen einen Grossteil „Nicht-Handler“ in „der Politik“. Im Akkord geht es weiter.

Zum Glück schränkt Corona die Arbeit für den Artenschutz nicht ein. Und an der frischen Luft, Sport inklusive, ist man auch 🌻🌼🌸💮🐞🦗🕷🕸🐜🐝🌳🍀☘
Blühwiese 154. Noch etwa 16 Stück bis zum Bundesweit ersten Blühwiesenkorridor für Insekten mit geringen Flugradien 🙂 Keine Atempause, Geschichte wird gemacht!
Vom Grossteil der Politik kommt leider wenig. Im Gegenteil, Teile der Politik behindern den Artenschutz sogar und überlegen, das Aktionsprogramm Insektenschutz zu stoppen.
Dann müssen wir (die Zivilgesellschaft) eben das Heft in die Hand nehmen. Nach wie vor gibt es weder auf Bundes- noch auf Landesebene ein (verabschiedetes) Programm gegen das Insektensterben.

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Gott hat leider wenig Zeit gerade

Und dank Karsten Wachsmuth eine weitere Blühwiese gegen das Artensterben geschaffen.
Seit Frühjahr 2017 die Nummer 152 im Projekt.
Auf nen Sonntag, am Tage des Herrn, bis in die Abendstunden geschuftet.
Gott so von oben: „Karsten, ist Sonntag, mach mal Pause“.
Karsten: „Geht nicht Chef, das mit der Schöpfung und so…
Da ist nicht mehr viel von über geblieben. Die Krone der Schöpfung hat viel kaputt gemacht.
Da müssen wir ran!!! Jetzt!!!“
Gott: „Ja, aber heute doch nicht. Kuck mal in die Bibel!“
Karsten murmelt grummelig: „Bibel, Bibel!! Mann, wir haben hier ganz andere Sorgen gerade….“
Gott: „Was hast Du gesagt?“
Karsten (nun laut und deutlich): „Wir haben hier ganz andere Sorgen gerade, Chef!“
Gott: „So ich muss los… Das Universum dehnt sich aus. Myriaaaaaaden von Galaxien, verstehst Du? Jede mit Aber-Trillionen von Planeten…..Puh, da ist watt los. Garnicht so einfach den Überblick zu behalten. Ihr Menschen habt alles, was Ihr braucht. Macht was draus!! Eigeninitiative und so!! Schlanker Staat und so“….und husch ist er weg…

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Spenden für das Projekt:
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Die Zielgerade in Sicht

Die Nummer 151. Danke an Karsten Wachsmuth für eine weitere Blühwiese.
Optimal: Eine bestehende Streuobstwiese wurde durch ein Blühareal erweitert.
Zudem hat er noch eine Fläche gemäht und angeharkt, sprich: Nährstoffe ausgetragen.
Ganz wichtig für die Artenvielfalt.
Das psotive bei der Anlage von Blühwiesen: Corona wird nicht gefördert,
denn die Maschine ist so laut, dass der Abstand weiterer Personen mindestens 50 Meter beträgt…;-)

Auf der Karte sieht man: Weitere Nektar- und Pollen-Lücken wurden geschlossen

90% unseres Zieles (vorerst) haben wir nun, nach 4 Jahren Arbeit, erreicht. Wir biegen jetzt
auf der Zielgerade ein…
Ab jetzt wird alles nur noch ein großer Triumph und wir feiern uns selbst 😉

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Blühwiese 150 ist fertig

Trotz Corona:
Die Aktivitäten für den Artenschutz müssen weiter laufen, ansonsten haben wir (vielleicht) bald ein viel größeres Problem.
Danke an Karsten Wachsmuth – den unermüdlichen Arbeiter.
Blühwiese Nr. 150 ist nun auch fertig. Noch 20 Stück bis zum Bundesweit ersten gemeindeübergreifenden Blühwiesenkorridor.

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Auszeichnung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ durch die Vereinten Nationen (UN-Dekade Biologische Vielfalt) in GMHütte

Heute war es nun soweit. Auszeichnung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“
durch die Vereinten Nationen (UN-Dekade Biologische Vielfalt) in GMHütte.
Preisübergabe durch Landrätin Anna Kebschull und Bürgermeisterin Dagmar Bahlo (Georgsmarienhütte).
Gemeinsame Anlage einer Blühwiese auf einem sympathischen Landwirtschaftsbetrieb mit Direktvermarktung (Hof Bolte)
Das hat Spaß gemacht heute. Danke an Anna Kebschull und Dagmar Bahlo, welche heute den Preis überreicht haben.
Wir freuen uns sehr!! Das ermuntert uns zusätzlich weiter zu machen. Wir brauchen dringend noch MEHR Blühareale…..!
Und wir drauchend dringend eine STÄRKERE Förderung der Landwirtschaft, um nachhaltige Anbauweisen zu fördern, denn dann können wir dem Artensterben
gemeinsam „die Stirn bieten“.
Danke an Familie Bolte (Marcel Bolte), Simone Brockmann, Valentina Andreev, Julia Behncke und Karsten Wachsmuth
für die Schaffung einer weiteren großen Blühwiese – Die Insekten freuen sich jetzt schon.
Sehr schön und positiv ist es, wie viele Landwirte mittlerweile im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mitmachen.
Der Hof Bolte (Am Kuhlenbach 18, Georgsmarienhütte/Kloster Oesede) ist dabei hervorzuheben.🦋🦹‍♂️🐛🐞🐞🌻🌻🌼🌺🍃💐💐
Hier können übrigens ausgezeichnet regionale Produkte im Direktvertrieb erworben werden (https://hofbolte.jimdofree.com/kontakt-verkauf/).
Das schafft Landwirten die Möglichkeit, Preise (ein Stück weit) selber bestimmen zu können und nicht abhängig
von Dumpingpreisen bei Discountern (z.B.) zu sein.
Tolle Kartoffeln gibt es dort z.B., und die unerwünschten Beikräuter (im Volksmund „Unkraut“ genannt) werden dort übrigens
mechanisch unterdrückt, und nicht durch den Einsatz von Pestiziden.
Die Hühner leben in einem kontinuierlich versetzten Mobilstall mit viel viel Bewegung und sehen ganz anders aus, als man es z.B. aus der Massenhaltung kennt.
Ein Besuch dort lohnt sich und die Preise sind fair und korrekt.
Deutlich fairer und korrekter als so manche Cent-Beträge für landwirtschaftliche Ware bei unterschiedlichen Großhandelsketten.
Etwas geschockt heute dennoch gewesen, als berichtet wurde, dass Eier vom Hof Bolte auch in „Direktverkaufs-Ehrlichkeits-Stationen“ vertrieben werden (ohne Personal,
eine Kasse ist vorhanden. Gehofft wird, dass die Ehrlichkeit der Verbraucher so hoch ist, dass auch das gezahlt wird, was
an Eiern konsumiert wird….Leider ist das bei Weitem nicht so).
Soviel zu den (vielen) Endverbrauchern, welche ökologische Produkte wollen, ein nachhaltiges, naturschutzgerechtes Bewirtschaften einfordern und dann (in der Masse)
dennoch Eier klauen. Das läppert sich zu Unsummen.
Wenn wir das Artensterben stoppen wollen, wenn wir die Biodiversität fördern wollen, dann geht es nur gemeinsam, mit den Landwirten,
und insbesondere durch faire Preise/Preismodelle, welche nachhaltig (in jeglicher Hinsicht) sind.
Der Verbraucher kann das z.B. durch den Kauf von Produkten im Direktvertrieb (Abnahme am Hof), durch den Kauf von Bio-Produkten oder durch Unterstützung von Betrieben
der solidarischen Landwirtschaft gewährleisten (https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/).
…………………….
Hier die Pressemeldung zu heute:
Auszeichnung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“
durch die Vereinten Nationen (UN-Dekade Biologische Vielfalt)
Die Auszeichnung, welche an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle sowie die BUND-Kreisgruppe Osnabrück gerichtet ist, wird für das ehrenamtliche Engagement der letzten Jahre gegen das Insekten- und Artensterben sowie für eine Verbesserung der biologischen Vielfalt insbesondere im südlichen Landkreis Osnabrück verliehen. Innerhalb des Projektes werden seit 2017 artenreiche Blühwiesen, hauptsächlich im südlichen Landkreis, angelegt. Die auf Basis von regionalem mehrjährigem Saatgut angelegten Flächen werden teilweise schonend durch Tiere des Gnadenhofes Brödel aus Melle beweidet. Bislang wurden im Landkreis 145 Flächen im Umfang von ca. 310.000 m² (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) angelegt. Durch die BUND-Kreisgruppe wurden Areale auf 14 Hektar geschaffen. Zudem wurden aus Mitteln des Blumiger Landkreis-Projektes etwa 350 Saatgutsendungen für 50m²-Flächen an Bürgerinnen und Bürger im Landkreis verschickt.
Die Blühwiesen-Flächen beinhalten zudem häufig Nistmöglichkeiten für viele bedrohte Wildbienenarten und werden für etliche Jahre nicht umgebrochen, sodass sich hier Insektenbestände stabilisieren können. Gleichzeitig werden die Areale fortlaufend extensiviert (Nährstoffe ausgetragen) und die Blühwiesen ein bis zweimal im Jahr gemäht, um auch im Folgejahr wieder blühen zu können. Kontinuierlich ausmagernde Böden sind ein wichtiger Baustein für eine höhere Biodiversität im Landkreis – insbesondere bei den überdurchschnittlich hohen Düngewerten im Landkreis Osnabrück (auf nährstoffreichen Böden können sich viele Wildblumenarten nicht durchsetzen).
Karsten Wachsmuth, Projektbetreiber: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Diese Wertschätzung ist auch an die vielen Stiftungen, Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, Schulklassen, Kommunen, Landwirte und Privatpersonen gerichtet, welche sich bislang innerhalb von Blumiger Landkreis Osnabrück engagiert haben. Weit über 1000 Personen haben sich bislang an dem Projekt beteiligt. Ein Dank gilt auch dem Netzwerk Blühende Landschaft (https://bluehende-landschaft.de/), welche das Projekt mit Rat und Tat unterstützen. Am 20. Mai werden wir nach 4 Jahren Arbeit und über 8000 ehrenamtlichen Stunden den Bundesweit ersten Blühwiesenkorridor fertigstellen, welcher zumindest schon einmal ein rudimentäres Basisgerüst gegen das Insektensterben darstellt und dann aus etwa 170 Blühflächen besteht.
Vorrangig werden dann zunächst Insektenarten profitieren, welche in der Lage sind, Distanzen von etwa 1500 Meter zurückzulegen und so von Blühwiese zu Blühwiese durch den Landkreis fliegen können. Das ist immerhin ein Anfang – zurücklehnen können wir uns alle uns jedoch noch lange nicht. Die Verdichtung der Blühareale muss selbstverständlich auch anschließend noch stetig verbessert werden. Der Korridor reicht auf einer Länge von 35 Kilometern von Melle über Bissendorf und Georgsmarienhütte bis nach Hagen a.T.W.. Der Blühwiesen-Korridor wird am 20. Mai in Melle/Oldendorf feierlich eingeweiht.“
Matthias Beckwermert (BUND KG Osnabrück): Wichtig ist die langfristige Laufzeit des Projekts. Der BUND hat insbesondere in Dissen/Bad Laer/Hilter und Bad Rothenfelde über 14ha in Bewirtschaftung. Dazu gehören extensive Wiesen, Randstreifen, ehemalige Ackerbereiche, kommunale Flächen, sowie private Gärten. Mit dem Regiosaatgut „Osnabrücker Mischung“ werden einst häufige Wiesenblumen und Gräser wieder in unsere Landschaft etabliert, als Futterquelle für nektarsuchende Insekten und als Fraßpflanze für unzählige Insektenlarven, die nur auf extensiven Flächen dieses Angebot finden können. Regelmäßige Bestandsaufnahmen der Schmetterlingsfauna haben zudem über 25 Tagfalter auf diesen Flächen nachgewiesen- das ist ein sichtbarer Erfolg, der nur mit der notwendigen Biotopvernetzung seine langfristige Wirkung erzielen kann. Unterstützt werden wir von den Kommunen und auch von der Naturschutzstiftung des Landkreises, sowie anderen Spendern und Stiftern. Die Bewahrung der Vielfalt in unserer Landschaft ist eine Gesellschaftsaufgabe und benötigt neben geeigneten Flächen, auch politische und finanzielle Unterstützung. Es ist immer gut den Schutz unserer Landschaftsvielfalt im ganzen Komplex von Umwelt- und Klimaschutz zu betrachten, denn wir Menschen sind ein entscheidender Teil dieses Prozesses und tragen somit große Verantwortung.
Kai Behncke, Projektbetreiber von Blumiger Landkreis Osnabrück, ergänzt: Die Tatsache, dass diese Auszeichnung heute auf dem Hof Bolte in Georgsmarienhütte verliehen wird ist kein Zufall. Wir stellen ein deutlich gestiegenes Interesse vieler Landwirte an den Artenschutzmaßnahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fest. Bereits jetzt engagieren sich viele Bäuerinnen und Bauern aus privaten Eigenmitteln für Blühstreifen im Landkreis oder artenreiche Flächen für den Insektenschutz. Mit dieser Mentalität können wir alle gemeinsam Großes schaffen und wichtige Schritte auf dem Weg zur Naturmetropole Osnabrücker Land erreichen. Mit der heutigen Verleihung wollen wir auch unseren Respekt gegenüber den Landwirten zollen, die oftmals mit dem Rücken zur Wand stehen, häufig völlig zu Unrecht in der Öffentlichkeit gescholten werden und sich gleichzeitig unter Einsatz eigener Freizeit und eigenen Privatgeldes für den Artenschutz stark machen. Auch das möchten wir an dieser Stelle einmal in aller Deutlichkeit hervorheben. Das Engagement der Landwirte Bolte beispielsweise, auf deren Hof man auch regionale Agrarprodukte erwerben kann, ist hervorragend. Hier entsteht heute eine tolle Blühwiese basierend auf mehrjährigem Saatgut. Eingesetzt wird die sog. Osnabrücker Mischung und ein Schmetterlings- und Wildbienensaum.“
Marcel Bolte: Auch wir sind froh uns als Direktvermarkter von landwirtschaftlichen Produkten in dem Projekt „Blumiger Landkreis“ engagieren zu können. Wir freuen uns, dass die Auszeichnung der Vereinten Nationen auf unserem Hof stattfindet und dass wir so den Blühkorridor von Melle bis Hagen weiter vervollständigen können, um damit den Insektenschutz und die Artenvielfalt zu unterstützen. Denn dieses Thema geht uns alle etwas an.“
Kai Behncke: „Gleichzeitig weisen wir vehement auf die Absurdität im Landkreis Osnabrück hin – die Situation ist unserer Meinung nach grotesk. Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern machen sich ehrenamtlich für die Förderung der biologischen Vielfalt stark. Innerhalb des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück sind Bundesweit Stiftungen beteiligt, wie z.B. die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die Heinz Sielmann Stiftung, die EUROPA-Möbel Umweltstiftung aus Bayern, die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz aus Lübeck oder die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche aus Braunschweig. Zudem sind viele regionale Stiftungen wie die Stahlwerkstiftung Georgsmarienhütte, die Sparkassenstiftung Osnabrücker Land oder die Haarmann-Stiftung dabei. Wir können hier gemeinsam Großes erreichen, die ersten größeren Schritte haben wir gemeinsam mit vielen Beteiligten schon umgesetzt. Von der Politik des Kreistages jedoch wurde das Insekten- und Artensterben durch die derzeitige Gewässerrandstreifenentscheidung unserer Meinung nach leider massiv gefördert. Das stößt uns sauer auf. Unserer Auffassung nach wurde in Bezug auf die FFH-Gebiete in Melle und im Artland hier ein Schaden für die Biodiversität im Landkreis Osnabrück angerichtet. Insekten können sich bei uns ja noch nicht einmal in Naturschutzgebieten sicher fühlen. Auch der von uns umgesetzte Insektenschutzkorridor wird durch die Randstreifenentscheidung im Meller FFH geschädigt. Wir hoffen, dass diese Entscheidungen revidiert werden, selbstverständlich bei angemessener Entschädigung der Landwirte. Wenn wir es gemeinsam wollen, dann können wir hier alle gemeinsam eine Vorzeigeregion für die biologische Vielfalt schaffen. Der Landkreis Osnabrück kann hier – wenn wir zusammen weiter am Ball bleiben – eine positive Leuchtturmfunktion einnehmen. Dafür können wir uns alle gegenseitig auf die Schultern klopfen“. Sehr positiv hervorzuheben im Einsatz gegen das Insektensterben ist die Zusammenarbeit vieler Landwirte mit dem Umweltforum Osnabrücker Land bei der Thematik der Gewässerrandstreifen. Positiv zu betonen ist auch, dass mittlerweile diverse CDU-Mitglieder nicht mehr an einem „1-Meter-Randstreifen“ festhalten. Das Artensterben im Landkreis können wir gemeinsam stoppen.

Nr. 148 ist fertig

Nr. 148 heute angelegt, noch 22 Blühwiesen bis zum grossen Ziel des Blühflächen-Vernetzungskorridores im südlichen Landkreis Osnabrück.
Heute 150 m2 in Bissendorf geschaffen..

Im Anschluss Frühstück mit Hühner- und Gänseei. Tierische Produkte als Tierschützer verspeisen? Keine Sorge, sind nur die Eier unserer Gnadenhoftiere. Der Grossteil davon wird an Schweine und Hühner verfüttert…

Blumiger Landkreiis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Danke an die Hochschule Osnabrück

Vielen Dank an Angie Black und die Hochschule Osnabrück
für eine tolle Spende. Das Geld setzen wir ein für „Blumiger Landkreis Osnabrück“, um weitere Blühwiesen anzulegen
und die Artenvielfalt noch weiter zu steigern. Danke!!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Naturmetropole Osnabrücker Land – Das schaffen wir gemeinsam

Die Tage werden länger, aber noch nicht lang genug 😉
Der Zeitplan ist ehrgeizig.
Dieses Jahr soll der Blühwiesenkorridor fertig werden, also müssen auch einige Spätschichten eingelegt werden….
Heute Abend die nächste angelegt.

Naturmetropole Osnabrücker Land?
Das schaffen wir nur gemeinsam, wenn alle mitmachen.
Positiv zu betonen ist, wie viele Landwirte sich im Rahmen von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (und auch unabhängig davon)
sich für eine größere Artenvielfalt stark machen. Wohlgemerkt: In ihrer Freizeit!

Die Lage der Blüwiesen könnt Ihr hier einsehen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Saisonbeginn! Endlich wieder Blühwiesen anlegen!

Töterätärätärätärätätääääääääääääää!!🦋🦋🦋🦋🐛🐛🐛🐝🐝🐝🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺
Saisonbeginn! Endlich wieder Blühwiesen anlegen!
Noch 74 Tage bis zum „Tag A“ (A wie Artenvielfalt, A wie Artensterben stoppen, A wie „Auch Gewässerrandstreifen sind wichtig!“)
In 74 Tagen wird der Bundesweit erste gemeindeübergreifende Blühwiesenkorridor fertiggestellt. Dann werden es 170 Blühwiesen ermöglichen, von Melle nach Hagen a.T.W. zu fliegen (also den Insekten, zumindest jenen, welche 1600 Meter weit fliegen können)….
Nach 4 Jahren Arbeit. Heute den nächsten Schritt gemacht.

Heute gemeinsam mit Familie Lülf (z.B. Marco Lülf, Dirk Lülf)
die erste Hälfte einer Blühwiese angelegt (die zweite Hälfte folgt im April). Besser als dort geht es kaum 🙂
Verschiedene Obstbäume wurden bereits vor etlichen Wochen gepflanzt, Schmetterlingsflieder
wurden am Rande der entstehenden Blühwiese eingesetzt.
1000 m² gefräst, „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ ausgesät und anschließend angewalzt.
Hier wird ein Vorzeigebiotop für Insekten entstehen.
Unsere Schafe vom Gnadenhof Brödel werden dann die Pflege übernehmen.
Danke an alle, welche heute dabei waren. Hat Spaß gemacht!!
So stoppen wir das Artensterben!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck