Wettbewerb “Der wachsende Kalender”

Vielen Dank an die lieben Menschen, die uns auf einen weiteren Wettbewerb aufmerksam gemacht haben:

https://der-wachsende-kalender.de/contest/ 🙂

Ab dem 1. Februar kann abgestimmt werden, jedoch nur von den Menschen, die einen nachwachsenden Kalender für 2021
erworben haben:
https://der-wachsende-kalender.de/contest/abstimmung-erklaerung/
https://primoza.de/Wachsende-Kalender/
https://www.facebook.com/DerWachsendeKalender/

Wer also mitmachen möchte: Vielleicht ist ja ein solch nachwachsender Kalender etwas für Euch?

Wir werden versuchen 4000 Euro für weitere Klimaschutz-Anpflanzungen, Streuobstwiesen, Blühwiesen, Nistkästen,
technisches Equipment sowie Beweidungszäune für unsere Gnadenhoftiere zu gewinnen.
Den kleinen Bewerbungsfilm sehr Ihr hier 🙂

Unsere kleine Natur- und Tierschutzgruppe “gemeinnützige UG ‘Umweltschutz und Lebenshilfe'” aus Melle (Nds.) hat sich auf den Insektenschutz sowie auf den Betrieb eines kleinen Gnadenhofes (http://gnadenhof-broedel.de)
spezialisiert. Wir legen Blüh- und Streuobstwiesen an und retten diverse Lebewesen vor der Schlachtung oder Euthanasie.
Aktuell leben weit über 100 Tiere bei uns, die “keiner mehr haben wollte”.
Mit dem Geld aus dem Wettbewerb würden wir in unserem Projekt “Klimaschutz und Artenvielfalt durch tierische Unterstützung”
weitere Wildblumenwiesen (basierend auf regionalem Saatgut) und Streuobstareale schaffen.
Wir werden zusätzlich Klimaschutzanpflanzungen leisten (insbesondere hitzerobuster Starkzehrer-Bäume, deren Wachstum mit den Hinterlassenschaften
unserer Ponys & Co. befördert wird), Nisthilfen für unterschiedliche Vogelarten anlegen und die Entwicklung der neugeschaffenen Biotope
per Kameraaufnahmen dokumentieren. So können wir “auf die Smartphones und Computer” in unserer Region transportieren,
wie leicht es ist, sich für Klima- und Artenschutz zu engagieren. Mann muss es einfach nur TUN, ok, und etwas monetäre Unterstützung ist
dafür auch notwendig.
Zusätzlich würden wir Zäune und Zaunpfosten kaufen. Diese sind wichtig, um Setzlinge vor Wildverbiss zu schützen. Zudem
sollen unsere Gnadenhoftiere verschiedene Streuobst- und Blühwiesen schonend beweiden.
Eine Tierbeweidung ist deutlich lebenserhaltender für viele Insekten, Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger als eine Mahd durch Maschinen.
Zudem profitieren viele Insektenarten von den “Hinterlassenschaften” der Weidetiere.

Mit dem Geld aus dieser Abstimmung würden wir folgendes erwerben:
* Regionales Blühwiesensaatgut
* Baum- und Heckensetzlinge
* Hochstamm-Obstbäume (alte Sorten) für Streuobstwiesen
* Nistgelegenheiten für Steinkäuze, Waldkäuze, Schwalben, Sperlinge, Stare & Co.
* Technisches Equipment zur filmischen Dokumentation der Biotop- und Nistkastenbesiedelungen
* Zäune und Zaunpfosten, mobile Weidehütten für die schonende Blühwiesenbeweidung

Die Uhr tickt….noch 6 Wochen, dann geht die Saison wieder los.

Die Uhr tickt….noch 6 Wochen, dann geht die Saison wieder los.
Blühwiesen, Blühwiesen, Blühwiesen…

Im Augenblick ist es relativ ruhig, trotzdem wird auch im Winter möglichst viel
gewerkelt, ansonsten wäre das Frühjahr etwas “overloaded”.
Heute wieder 10 Millionen Zaunpfosten in die Erde geschlagen – die
inoffiziell-offiziell beschissenste Naturschutzarbeit aller Zeiten ever. Muss aber sein. Ohne Zäune
keine Heckensetzlinge, keine Baumsetzlinge, keine Obstbäume – die werden rigoros vom Dammwild abgefuttert.

Und Nisthilfen angebracht (z.B. einen Starenkasten, eine Halbhöhle und einen Kasten für Mauersegler)
und weitere Obstbäume gesetzt.

Das Artensterben offensiv angehen – das hilft uns allen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden (steuerlich absetzbar):
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Totale Vogel-Überwachung!

Heute jede Menge Nistkästen aufgehangen und so präpariert,
dass dort bei einer Besiedlung unterschiedliche Kameras zum Einsatz kommen können/werden.
Nisthilfen für Waldkäuze, Rabenkrähen, Stare, Steinkäuze, Spechte, Schwalben, Sperlinge, Mauersegler etc.

Die Kameras, in ganz unterschiedlicher Größe, teilweise mit WLAN, teilweise ohne, teilweise mit Solarpanelen,
sollen möglichst störungsfrei eine Besiedelung und Aufzucht von Jungtieren dokumentieren.
Verschiedene Nisthilfen haben zudem eine kleine Veranda erhalten.

Die Inhalte werden dann über Facebook, YouTube etc. zur Verfügung gestellt.

Nur das, was man kennt, was man inhaltlich verfolgt, wo man “mitfiebert”, das ist man bereit zu schützen.
Nistkästen sind jedoch nur die “Kür”. Viel wichtiger ist es, die passenden Lebensbedingungen zu schaffen.
Auch darauf wird im Rahmen der Kamera-Dokumentationen immer wieder eingegangen.

Heute auch die erste Steinkauzröhre aufgehangen.
Eine Wissenschaft für sich, bei der es so viele unterschiedliche Meinungen wie Naturschützer gibt.
Die einen sagen: Muss UNBEDINGT AUF einem Ast positioniert werden!!
Die anderen sagen: Muss UNBEDINGT UNTER einem Ast aufgehangen werden!!
Die nächsten sagen: Muss UNBEDINGT so aufgehangen werden, dass die Jungtiere leicht wieder in die Röhre zurückfinden.
Und Und Und …

Wir werden hier verschiedene Wege ausprobieren.

Einig ist man sich zumindest darüber, dass das Einflugloch nach Süden oder Osten zeigen sollte und dass die Röhre Schatten benötigt.
Wichtig ist auch, dass auf dem Boden entweder Asthaufen oder Hecken vorhanden sind, damit sich die gerade flügge gewordenen Jungen
in den ersten Tagen noch verstecken können.
Relevant ist auch, dass die Röhren in Richtung von Offenlandschaften aufgehangen werden. Gerne an Streuobstwiesen, die von Tieren
beweidet werden (da können wir mittlerweile einiges anbieten :-)).
Steinkauze benötigen Flächen, an denen sie Mäuse jagen können. Auch Insekten sind wichtig (verschiedene Käferarten z.B.).

Generell gilt natürlich beim Aufhängen von Nisthilfen: Keine Nägel in die Bäume schlagen.
Nen dicken Draht um einige Äste wickeln erfüllt genauso seinen Zweck 😉

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden mit Spendenbescheinigung:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Dieses Jahr finden Kommunalwahlen statt. 🦔🌻🐿🐾🌞😊😊😊😎😎😎🧐🧐🧐🤓🤓🤓🐾

Dieses Jahr finden Kommunalwahlen statt. 🦔🌻🐿🐾🌞😊😊😊😎😎😎🧐🧐🧐🤓🤓🤓🐾
Hier unsere politischen Wünsche für den kommunalen Wahlkampf….
Natürlich haben auch wir eine politische “Grundhaltung”, die weit weg von (politischer) Neutralität liegt.
Und gleichzeitig gilt:
Gemeckert wird (parteiunabhängig) bei Sachentscheidungen, wenn es unserer Meinung nach etwas zu meckern gilt (bislang war das “in größerem und zeitlich längerem Rahmen” bei 3 Entscheidungen/Positionierungen der Fall:
Ganz massiv (massivst) bei der Gewässerrandstreifenthematik (das war so ziemlich das Krasseste bislang), zudem bei der EU-Agrarentscheidung zur “GAP” im Oktober letzten Jahres (auch ganz schrecklich) und in Bezug auf das jährlich stattfindende Gänse-Traditions-Essen der FDP Osnabrück.
Und applaudiert wird, wenn es unserer Meinung nach etwas zu applaudieren gibt.
Das ist beispielsweise bei der Lösung der Gewässerrandstreifen-Problematik geschehen oder bei dem Förderprojekt “Naturnahes Melle” der Stadt Melle, oder bei politischen Positionierungen gegenSchotter- und Steingärten, oder oder oder….

Unsere zwei Wünsche für den Wahlkampf lauten:

* Finanzielle Unterstützung von vom “Veterinäramt OS-Land” anerkannten und geprüften Gnadenhöfen im Landkreis Osnabrück (bei Vorlage entsprechender Sachkundenachweise nach §11 Tierschutzgesetz durch die Gnadenhofbetreiber). Wünschenswert wäre eine Unterstützung für Futter-, Tierarzt- und Materialkosten.
Denn: Anders als Tierheime erhalten ehrenamtlich betriebene Gnadenhöfe nur in seltenen Fällen/sporadisch Unterstützung aus Steuergeldern.
Gnadenhöfe jedoch leisten einen wichtigen Beitrag für ein hohes Tierwohl und sind für viele Lebewesen die letzte Rettung vor einer ansonsten drohenden Schlachtung oder einer Euthanasie.
Durch ihre Öffentlichkeit und Transparenz tragen sie zudem zur gesellschaftlichen Bildung bei.
* Kostenlose Bereitsstellung (Leihe/Verpachtung) von landkreiseigenen Flächen für Naturschutzgruppen und Umweltverbände aus dem Landkreis Osnabrück (zur Gestaltung von Biotopen und zur Anpflanzung von “Klimaschutzbäumen”).
Denn: Das Hauptproblem von (vielen) ehrenamtlichen Naturschutzgruppen ist der Mangel an Gestaltungsflächen für Biotope.
Ohne Flächen jedoch gibt es keinerlei Möglichkeiten, “Rettungsinseln” in einer (oftmals) artenarmen Kulturlandschaft zu schaffen. Der Mangel an Flächen – so muss ganz klar gesagt werden – hat hier z.B. eindeutig dazu geführt, dass das geplante Klima- und Artenschutzprojekt “500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück” nach wie vor sehr wackelig “auf der Kippe” steht. In welche Richtung es “kippt” wissen wir erst im März. Und wenn es schlecht läuft, dann führt es dazu, dass der Mangel an Flächen dafür verantwortlich ist, dass etwa 70.000 bis 100.000 Euro “verfallen” und eben nicht für den Klima- und Artenschutz in der Region investiert werden.
Anders formuliert: Die Bereitschaft (von Gruppierungen, der Bevölkerung, Vereinen, Schulen, Firmen etc.), in der Regel ehrenamtlich und unbezahlt Arten- und Klimaschutzflächen zu gestalten ist hoch.
Auch der Unterstützungswille von Stiftungen oder Sponsoren, diese Projekte finanziell zu fördern ist durchaus beträchtlich (wir reden hier immerhin über zuweilen 5stellige Unterstützungsangebote für Material- und Pflanzkosten).
Der Mangel an Gestaltungsflächen, als Basis für Arten- und Klimaschutzmaßnahmen, jedoch ist das Maximalproblem…
Damit direkt in Verbindung stehend ist gleichzeitig eine gewichtige “MUSS-Bedingung” von verschiedenen Naturschutz- und Umweltstiftungen. Diverse Stiftungen fördern (durchaus nachvollziehbar) Biotop-Flächen nur dann, wenn diese gesichert für (mindestens) 20 Jahre zur Verfügung stehen. Wer einmal versucht hat Privatbesitzern “20-Jahresflächen” für eine Biotopgestaltung “abzuschwatzen”, der weiss, dass diese Bedingung nur ganz ganz wenige Menschen eingehen.
Ehrenamtlich durch Umweltgruppen gepflegte Biotope leisten einen wertvollen Beitrag in unserer Region für eine lokale bzw. regionale Artenvielfalt. Ohne Flächen: Keine Vielfalt.
Durch eine regelmäßige Pflege haben diese häufig zudem einen höheren naturschutzfachlichen “Wert” als verschiedene Kompensationsflächen, welche zuweilen einmalig geschaffen werden – ohne eine nachhaltige Erhaltung.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
(Betreiber des Gnadenhof Brödel sowie des Insektenschutz-Projektes “Blumiger Landkreis Osnabrück” (http://blumiger-lkos.de))
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Ein guter Start in den Tag. 😃😃🐝🦇🦅🐸🐛🦋🐞🐜🌼🌼🌻🌻🌞🌞🐿🦔🐾🐾🐾

Ein guter Start in den Tag. 😃😃🐝🦇🦅🐸🐛🦋🐞🐜🌼🌼🌻🌻🌞🌞🐿🦔🐾🐾🐾
Heute von der Spendenaktion “NP-hilft” den 1000 Euro-Scheck erhalten.
Vielen Dank an die Verantwortlichen der Aktion und an den NP-Markt in Melle/Westerhausen/Föckinghausen.
Danke an alle, die für uns abgestimmt haben.
Und das Geld direkt reinvestiert. Etliche Hochstamm-Obstbäume bestellt. Auf “Ökotopia” an der “Vinckenaue” (hinter dem Assmann-Parkplatz) wird die Streuobstwiese weiter ausgebaut, um dort einen HotSpot gegen das Artensterben zu errichten.
Und mit dem Geld wird begonnen, einen weiteren Artenvielfalts-Standort aufzubauen. An der Oldendorfer Straße (unweit der Aral-Tankstelle) entsteht im Februar die nächste Streuobstwiese.
Und ein kleiner Klimschutzhain wird hier gepflanzt. Etwa 50 Laub- und Nadelbäume werden hier eingesetzt.
Auch ganz wichtig für das Mikroklima.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Auf Flächen Mosaike für Arten- und Klimaschutz bilden

Auf Flächen Mosaike für Arten- und Klimaschutz bilden

Weiter ging es heute in Ökotopia. Der Staat braucht eine Aussengrenze.
Insgesamt faßt Ökotopia eine Fläche von 6700 m² und einen Umfang von etwa 700 Metern.
Zäune zu ziehen (gegen Wildverbiss) ist definitiv eine Angelegenheit, die wenig Spaß macht.
Weitere 150 Meter heute geschafft und noch einige Obstbäume stabilisiert.
Der kalte und emsige Januarwind würde diese sonst zur Seite neigen.

Etliches Saatgut in kleinen Pflanztöpfen ausgebracht, insbesondere die Orient-Platane.
Nachdem gemäß GALK bereits die ahornblättrige Platane auf die Klimaerwärmung mit verschiedenen Problemen reagiert,
könnte das (vielleicht) eine Alternative werden
(https://www.galk.de/arbeitskreise/stadtbaeume/themenuebersicht/strassenbaumliste/galk-strassenbaumliste).

Ökotopia ist in verschiedene Zonen eingegrenzt (siehe Karte).
Eine Streuobstwiesenzone, zwei Blühwiesen (verschiedene Arten), an den Rändern Wildgehölz-Hecken (mit zu 6 Meter breit),
verschiedentliche Stängelzonen, in denen keine Mahd stattfindet, ein großes Sandmagerrasen-Areal,
eine Baumzone und eine Extensivierungs-Zone, die zu einer Magerfläche entwickelt werden soll.

Josef Settele (2020, Die Triple-Krise. Artensterben, Klimawandel, Pandemien) beschreibt es sehr interessant.
Er weist darauf hin, dass trotz Klimaerwärmung und höherer Lufttemperaturen ein Szenario entstehen kann, welches
für einzelne Insekten “negativ” sein kann.
Mehr Pflanzen -> Mehr Schatten -> Weniger Erwärmung der Bodenoberfläche -> Schlecht für unzählige wärmeliebende Schmetterlingsarten.

Interessant auch seine Ausführungen zu den Wiesenknopf-Ameisenbläulingen.
Diese bräuchten offenes Grünland und seien stark von einer Beweidung oder Mahd abhängig. Ihre Hauptflugzeit läge im Juli/August. In dieser Zeit
legen sie ihre Eier auf dem “Großen Wiesenknopf” ab. Eine Mahd zum falschen Zeitpunkt könne die Eiablage verhindern.
Und ohne Mahd komme dieser Schmetterling nicht aus, weil entweder andere Pflanzen den Wiesenknopf verdrängen oder eine zu dichte Vegetation das
Mikroklima zu sehr beeinflussen würde.
Ergo: Auf diesen Flächen sei eine Mahd bis Ende Juni unbedingt abzuschließen und eine Zweitmahd im August durchzuführen.

Genau dieser Mahdrhythmus kann aber dazu führen, dass sich wiederum verschiede andere Wildpflanzen nicht so recht entwickeln können.

Wie man es macht, macht man es falsch (aus einer Sicht) oder richtig (aus einer anderen Sicht).
Auf Ökotopia werden wir dieses Jahr einmal versuchen, auf unterschiedlichen Teilbereichen (Blühwiese 1, Blühwiese 2, Sandmagerrasen)
zeitlich versetzte Mahdschnitte durchzuführen.

Settele schreibt: “Wie also soll man das alles unter einen Hut bringen? Die Lösung heisst: Habitatmosaike. Sie bestehen aus unterschiedlich genutzten Teilflächen, die jeweils anderen
Arten gerecht werden. Unterschiedlich nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit […]”.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

SOWJET – Streu Obst Wiesen jetzt

Und heute noch im SOWJET-Sektor der Rebhuhnblik Ökotopia gearbeitet. 🧙🧙🧙🥊🥊🪀🪀🏓🎲🚒🚗⛽️☎️⏰🧯🩸🎈
Sowjet steht für “Streu Obst Wiesen JETZT”. Und da ist immer was zu tun, Stabilisierungspflöcke schlagen z.B..

Ökotopia wurde heute mit einem Grenzzaun versehen. Ein eigener Staat, der was auf sich hält, der braucht das irgendwie.
Wir müssen uns ja abgrenzen, gegen Neoliberalismus z.B., oder andere verrückte Schnapsideen…
Zumal: Was ist, wenn die FDP hier mal zu Besuch kommen will?
Heute dem Tourismus-Ministerium die Anordnung gegeben, den Schlagbaum in einem solchen Falle erstmal nicht zu öffnen…

Ausserdem greift dieses Jahr das neue Konzept der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, da müssen auch Schafe und Ziegen verstärkt ran.
Die Mahd schaffen wir sonst einfach nicht mehr. Also einen Zaun gebaut, der keine Rehe nach Innen (Schutz
vor subversiven Staatsfeinden, die unsere Bäume anknabbern wollen)
und keine Schafe und Ziegen nach aussen lässt (Wer in Ökotopia lebt, was soll der schon draussen wollen…!). Und einen Zaunsektor erstellt, in dem eine 6 Meter breite Wildgehölz-Vogelschutzhecke wachsen soll.
Quasi: Das Grenzgebiet, oder das Niemandsland von Ökotopia. Zur Sicherheit (der Bevölkerung) 5000-Watt-Strahler dort aufgestellt.
Und Schäferhunde patroullieren…
In meinem Staat darf nicht jeder einfach so machen, was er will.
Jetzt werden hier andere Register gezogen.

Zuvor die Staatsansprache bei Brigade Schaf und Brigade Ziege gehalten.
TamTamTam….

Liebe Genossinnen, Liebe Genossen,

große Aufgaben liegen vor uns allen. Im Sinne des 25. Parteibeschlusses der Internationalen Solidaritätsfraktion
habt auch Ihr die Ehre, im nächsten Jahr im SOWJET-Sektor verstärkt eingreifen zu dürfen.
Zum Wohle der sich international verbindenden Arbeiterklasse erwarte ich von Euch allen,
dass Ihr Euer Plansoll auf den Mahdflächen erfüllt – voller Tatendrang und stets gut gelaunt.
Seid Ihr bereit?”

“Immer bereit!!!”, hallt es aus Hunderten von Schafs- und Ziegenkehlen.

Etliche halten eine geballte Faust nach oben.
Mit einem schneidigen “Brüder, zur Sonne, zur Freiheit!!” galloppiert die Truppe ab.
Hier und da höre ich ein lautes: “Kampf dem Faschismus! Nie wieder Krieg!”
Na also, hier in Ökotopia sind die Einwohner noch auf Linie.

Wutschnaubend rast jedoch plötzlich Regina Rebhuhn auf mich zu.

“Mann, Präsi! Bist Du nicht ganz dicht??! Der Grenzzaun muss durchlässig für Fasane und Rebhühner sein!
Das ist auch unser Staat!!” Und dann: “Die Mauer muss weg! Ich bin das Volk!!”.

“Aber, aber, die FDP….Wir müssen uns schützen!”, murmel ich konsterniert.

“Lass das mal meine Sorge sein!”, antwortet Regina Rebhuhn. “Für die habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht” (ihre Augen funkeln, wie
ich noch nie Rebhuhnaugen so funkeln gesehen habe).

Okidoki, ich öffne den Zaun an mehreren Stellen, damit auch Kleinsäuger und Bodenbrüter durchschlüpfen können.
Recht hat sie. Bei einem gepfefferten “Dem Morgenrot entgegen” trinken wir internationale Brüderschaft und sind uns sicher,
dass die Weltrevolution in Kürze bevorsteht. Zudem noch 50 Bäume im volkseigenen Staatswald gepflanzt.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Einige Gedanken zur Mahd

Heute Streuobstwiese gemäht, Gedanken zur Mahd (ein Artikel eher für die ganz harten Blühwiesenfreaks)

Das war ein Tag heute. Danke zunächst einmal an Karsten Wachsmuth (den Maschinengott),
der einen unserer Balkenmäher heute wieder flott gekriegt hat.
Mit dem Ding dann zu einer Streuobstwiese (George Trenkler) gefahren, um dort zu mähen.
Tja, und einmal nicht aufgepasst und schon rutschten und rutschten und rutschten Anhänger und Maschinen in den Straßengraben.
Da ging nichts mehr. Vielen lieben Dank an die Familie von YoNaMo’s kleiner Arche aus Oberholsten und eine weitere Person, welche zufällig gerade vorbeikamen
und “den Karren aus dem Dreck gezogen haben” 🙂 לקריז דרפנם
🙂
Für die Mahd ist jetzt nicht gerade der optimale Zeitpunkt – musste jedoch trotzdem sein.
Gute Zeitpunkte sind Ende Oktober (da waren leider alle Mahdtermine “voll”) und Anfang April (da ist leider alles “voll”, weil dann die
nächsten Blühwiesen und Biotope angelegt werden).
Eine Mahd jetzt ist eigentlich eher “unglücklich”, denn jetzt haften viele “Insekten der nächsten Generation” an Stängeln und Halmen.
Bei Jan Haft (dem Ersteller des Filmes “Die Wiese – Ein Paradies nebenan”) auf Facebook den Trick mit den Mahdhalmbündeln gesehen.
Bündel von Stängeln werden zusammengeschnürt und können dann stehen bleiben. So können sich dort etliche Insekten entwickeln
und die Mahd-Bündel lassen sich im April ohne aufwändige Mahd entfernen. Zwar nur eine Not-Lösung, aber besser als Nichts.

Warum jetzt gemäht wurde?
Nun, zum Einen, wenn das Mahdgut abgeharkt und entfernt wird, dann magert die Wiese aus. Das ist elementar für ganz viele Wildblumenarten.
Zudem: Bei einer Nicht-Mahd werden Keimlinge im Frühjahr verschattet und in ihrer Entwicklung gehemmt/gehindert.

Dennoch ist das Thema der Stängelstreifen ein Punkt, der auch uns hier umtreibt. Nicht zuletzt seit einer Facebook-Diskussion mit Martin Robert Gach
und Heidi Nocus. Häufig lassen wir auf den Blühflächen 10% der Stängel stehen, für mehrere
Jahre. Denn für viele Insekten sind die Stängel erst im zweiten Jahr porös genug, um ihre Eier dort abzulegen.
Und: Von den hier vorkommenden Wildbienen sind übrigens etwa 7% Stängelbrüter.

Und gleichwohl gilt: Etliche Insekten(nachkommen) überwintern an Halmen und Stängeln. Nimmt man diesen bei einer Mahd der Blühwiesen nicht die Lebensgrundlage?
Und gleichzeitig gilt auch: Wird eine Blühwiese nicht im Herbst gemäht (ok, gilt nicht pauschal für alle Blühmischungen),
dann nimmt der Anteil blühender Pflanzen im nächsten Jahr signifikant ab. Der Grund ist,
dass das Saatgut dann auf Blätter und Halme fällt, vermodert oder z.B. von Mäusen gefressen wird.
Heisst: Es blüht dann im nächsten Jahr weniger, dafür jedoch bleiben “Infrastrukturen” für Insektennachkommen stehen.

Wie nun also vorgehen?

Es gibt einige, auch wissenschaftlich recht gut belegte, Fakten:
* Eine Blühwiese, die nicht ein- bis zweimal im Jahr gemäht wird, nimmt im nächsten Jahr an Artenreichtum ab
* Eine Blühwiese darf im Sommer niemals zu 100% gemäht werden, da es ansonsten zu einem Massenaussterben kommt
* Eine Beweidung, kurz vor der Vegetationsperiode, fördert das Blütenreichtum
Und gleichfalls gilt: Eine Mahd nimmt auch Lebensräume

Auf zwei Testflächen werden wir nächstes Jahr einmal das “Zebra-Prinzip” versuchen.
Keine Ahnung, ob es das schon gibt, klingt aber irgendwie cool und ist einen Versuch wert.
Das geht so:

Auf einem Areal von 1000 m² (z.B.) wird auf 50% die Mischung “Blühende Landschaft Nord” ausgesät. Diese Mischung ist eine regionale Brachenmischung, heisst: Es muss nicht ZWINGEND
eine Mahd dort stattfinden (so die Firma Rieger Hofmann). Dennoch: So unsere Erfahrung: Eine mindestens einmalige Mahd ist hier von Vorteil.
Auf der zweiten Hälfte wird z.B. der “Schmetterlings- und Wildbienensaum” oder eine andere klassische Blühwiesemischung ausgesät.

Generell: 10% der Stängel werden nie gemäht (Blühende Landschaft Nord/Süd/West/Ost).
Im Sommer folgt eine 50%-Mahd (mit unbedingt notwendiger Abtragung des Mahdgutes) auf der Fläche mit dem klassischen Saatgut (Schmetterlings- und Wildbienensaum).
So bleiben noch 40% Blühwiese bis zum Oktober stehen (Blühende Landschaft Nord/Süd/West/Ost).

Im Herbst nun folgt eine Komplettmahd der Fläche, welche bereits im Sommer gemäht wurde.
Auf den nicht im Sommer gemähten 40% folgt das Zebra-Muster:
Heisst: 3 Meter breite Streifen werden gemäht, 3 Meter bleiben stehen, 3 Meter werden gemäht, drei Meter bleiben stehen….usw.

Im nächsten Jahr wird genauso vorgegangen, sodass auf der 40%-Zebra-Fläche 3 Meter breite Streifen 2 Jahre lang nicht gemäht werden (Gott, ist das kompliziert).
Auf diesen Streifen wird sich die Artenvielfalt der Wildblumen reduzieren.

Im 3. Jahr dann wird auf der Zebrafläche gegensätzlich gemäht. Heisst: Die Stängelstreifen kommen weg,
dafür wird auf den bisherigen Mahdstreifen nicht mehr gemäht. Damit auf den bisherigen Stängelstreifen wieder eine stärkere
Artenvielfalt entsteht, wird “geimpft”.
Heisst: Mahdgut der frisch gemähten Flächen/Streifen wird dort Ende Oktober für 2 bis 3 Wochen abgelagert, kann aussamen und für eine Neuanlage sorgen.
Klingt komplex, vielleicht gibt es dann schon? Weiss das jemand? Wird hier auf jeden Fall in den kommenden Jahren auf Testflächen mal versucht.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Zu Weihnachten etwas entschleunigen tut gut

Zu Weihnachten etwas entschleunigen tut gut, und war wohl auch dringend nötig.

Komplett garnichts machen geht dann aber auch nicht so richtig (wäre irgendwie ja auch langweilig).
Heute etliche Hundert Roteicheln, Traubeneicheln, Schwarznüsse, Esskastanien und Pinien ausgesät.
Baumsetzlinge sind nicht ganz günstig – und gegen die Klimaerwärmung brauchen wir noch viel viel mehr Bäume.
Da macht es Sinn, diese selber hochzuziehen.
Gedüngt wird mit dem Mist der Gnadenhoftiere (“Los!! Wachst schneller! Wir brauchen Euch jetzt!”).
Heute wieder abgelaufenes Gemüse abgeholt. Das wird mit Freude verzehrt (die Tiere
liegen über Weihnachten vollgefuttert in ihrem warmen Stroh und machen ausser Essen und Trinken nischt, höchstens mal ein Bäuerchen)
und landet dann als Treibstoff in den Pflanztöpfen.

Zudem heute den Kirsch-Sektor auf einer Streuobstwiese ausgebaut.
Vielen Vielen Dank für die netten Spenden über Weihnachten, z.B. an Catrin und Jens R., Carsten Krehl (von der ÖDP), die Brauerei Krombacher (und dalle, die
bei der Abstimmung für uns gestimmt haben) ,Melanie Pereira für eine tolle Schwimmschale für die Enten und tolle Schokolade (wurde sofort inhalliert) und und und…..Danke 🙂
Die Unterstützung wird ja langsam etwas unheimlich. Das gibt uns aber die Chance zu wachsen und größere Projekte umzusetzen.

Heute zudem im Ort ein Streuobstwiesenschild aufgestellt. Hier wohnen viele aktive Spaziergänger und Radfahrer, da macht es Sinn,
an den Streuosbtwiesen auch Erklärschilder aufzubauen. An der “Gelben Riede, Ecke Lerchenweg” z.B. Hier ist bislang eine kleine Streuobstwiese
auf 800 m² geschaffen. Im nächsten Jahr wird das Biotopgelände auf knapp 2700 m² erweitert und steht für 20 Jahre als Biotop zur Verfügung.
Danke an die Firma “Werges GmbH” (z.B. Ute Werges) dafür. Auf einem großen Areal kann hier etwas Tolles entstehen.

Auf den Erklärschildern führen wir auch immer an, wer sich an den jeweiligen (völlig unterschiedlichen) Projekten beteiligt.
Ehre wem Ehre gebührt. Offen gesagt: Wir wissen alle, dass es nicht mehr “5 vor 12” ist, sondern mittlerweile “weit nach 12”. Es geht nun
darum, den Zeiger mit aller Macht zurückzudrehen.
Auf dem Schild dankend erwähnt wird z.B. für die Unterstützung die Landwirtschaft (z.B. Gabriele Mörixmann) durch das Projekt http://sperberbaum.de,
die Firma “Häcker Küchen GmbH & Co. KG, die Werges GmbH und das Förderprojekt “Naturnahes Melle” der Stadt Melle.

Heute an der “Gelben Riede” zufällig mit einem dort in der Nähe lebendem netten Landwirt gesprochen. Er berichtete, dass er nach vielen Jahren kürzlich endlich wieder einen Uhu
gehört hätte. Großartig! Über dies und das unterhalten und darauf verständigt, dass aus einem Fördertopf im März 5 weitere Hochstamm-Obstbäume
für eine seiner Flächen zur Verfügung gestellt werden. Kleine Schritte…..Mittlerweile ist das schon ein ganz schön beachtliches Getrappel, was hier gemeinsam stattfindent.

Und jetzt gehts vor den Ofen, nochmal eine Tonne Weihnachtskekse futtern. Ein paar Tage “etwas langsamer” sind wichtig.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Heute ist eine große Ladung Obstbäume für die entstehenden Streuobstwiesen geliefert worden

Heute ist eine große Ladung Obstbäume für die entstehenden Streuobstwiesen geliefert worden. 😀🐝🐛🦉🦇🐌🐞🐜
Danke an die Akteure von http://bio-obstbaeume, die uns auch viele Tipps und Ratschläge für die Anpflanzung und Betreuung liefern.
Ein Obstbaum-Schnittkurs bei der Landwirtschaftskammer Nds. ist gleichfalls gebucht worden.
Die (zum Großteil morgen) angepflanzten Bäume sind Hochstamm-Bäume und vorrangig alte Sorten, die im Zeitalter
der Radikal-Ökonomisierung leider häufig vom Aussterben bedroht sind (entsprechend nicht den üblichen Handelsnormen).

Durch die vielen vielen Baumpatenschaften passiert für viele Individuen (vom Grünfink bis zum Steinkauz und noch viel viel mehr) gleichfalls ein kleines Weihnachtswunder.
Die Umgestaltung von (einigermaßen) artenarmen Flächen zu Biotopen für die Artenvielfalt.
Danke an alle, die sich beteiligt haben.

Auch wenn es noch nicht offiziell begonnen hat:

Projekt 500 AKA
500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück

So, die (potentiellen) Fakten für 3,3 Hektar sind nun auf Papier geschrieben. 🦇🦉🐛🦋🐞🐾🦔🐿🐀🌺🌸🌼🌻🌞🍄🍃🍂🌿 Projekt: “500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück”.

Wir haben die reelle Chance 6 Flächen (insgesamt 15.000 m², orange Punkte in der Grafik) für 20 Jahre in das Projekt zu integrieren. Bis Weihnachten werden noch einige Gespräche geführt. In Kürze erhalten alle Flächenanbieter das entsprechende Formular zur Unterschrift. Noch in diesem Jahr wird der Antrag final abgeschickt.

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass 2 große Areale in Ostercappeln-Venne in das Unterfangen integriert werden. Die 20-Jahres-Flächen sind ganz massiv und eminent wichtig, damit es überhaupt eine Chance auf eine Projektgestaltung gibt. Ohne diese: Null Chance! Der absolute “Hotspot” wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in Melle-Oberholsten sein (Bad Essener Straße).

In einem Radius von 7 Kilometern entstehen außerordentlich wertvolle Komplexbiotope – wenn es denn sein darf. Die grünen Punkte (rote Schrift) stellen die Anzahl von vorhandenen Zusatzflächen dar, die allerdings deutlich kürzer als 20 Jahre als Biotop zur Verfügung stehen. Ggf. kommen in Absprache mit Stiftungen noch weitere Flächen dazu.

Übrigens: Auch das gehört zur Antragsstellung dazu. Man verpflichtet sich bei verschiedenen Stiftungen die Biotope 20 Jahre lang zu pflegen. Und plötzlich kriechen sie um die Ecke, die größten Feinde des aktiven Naturschutzes: Die BEDENKENTRÄGER! (die überall und immer Bedenken äußern und bremsen, aber wenn es mal brennt nirgendwo zu finden sind und auch sonst eigentlich nichts Sinnvolles beisteuern. Vermutlich wissen sie das und haben eben genau deshalb so viele Bedenken). Die Gespenster der Planungsindifferenz. Huhu – Huhu – Das ist aber nicht in Gänze planbar. Lasst das mal lieber sein! Lieber mal garnichts machen, es könnte ja schief gehen – Huhu – Huhu!

“Ach Quatsch”, sabbel nicht rum!”, antworte ich. “Setz Dich zu mir Du blödes Gespenst, hier ist noch ein Platz frei. Mir jagst Du damit keine Angst ein, Du Schwachkopf!” (oder mit etwa weniger Konvenienz: Komm her und verpiss Dich!) –

Und siehe da, das Nicht-in-Gänze-planbar-Gespenst hat sich in Luft aufgelöst. Na also! Und so bleibt man fit und ist viel in der Natur ;-). In 20 Jahren bin ich 65, zur Not ruckel ich mit nem Rolli und Krückstock die Berge hoch und runter, wird schon irgendwie klappen…Mit bestimmten Herausforderungen setzt man sich auseinander, wenn sie da sind.

Stand jetzt: Eingeworben sind (durch Sponsoren und Stiftungen) bislang: 24.000 Euro 2 Stiftungen haben den vor einigen Monaten eingereichten Antrag bereits bewilligt. Das ist super und macht sehr sehr viel Mut!! Eine weitere Zu- oder Absage erhalten wir Ende Dezember. Etwa im März entscheiden dann nochmal zwei weitere Stiftungen, welche noch verschiedene Zusatzinformationen eingefordert haben. Diese wurden nun in den letzten Wochen zusammengeschrieben.

Etwa 50.000 Euro brauchen wir. Wenns gut läuft werden es sogar mehr. Dann folgen weitere Flächen und eine entsprechende Biotopverdichtung. Wenns nicht gut läuft, dann war die Arbeit hier nicht gut genug, auch möglich. Geplant sind innerhalb eines großen großen Mitmachprojektes (die Betonung liegt auf “Mitmach”!) binnen 2 Jahren die Anlage von:

* Ca. 1 Kilometer Vogelschutzhecke

* 7 Feuchtbiotope basierend auf Lehm (wichtig z.B. als Nistmaterial für Schwalben)

* Etliche Nisthilfen für unterschiedliche Vogelarten und Kleinsäuger

* 4 Streuobstwiesen

* Hunderte Klimaschutzbäume

* Schaffung von Totholzbeständen und Totholzhecken

* Etwa 250 Meter Trockensteinmauern

* Weitere Blühwiesen

* Verköstigung für alle Mitmach-Beteiligten ausschließlich mit Bio-Lebensmitteln und fleischfrei (Vermeidung von Tierleid und hohen CO2-Äquivalenzwerten bzw. (ggf.) Abholzung von Amazonaswald für Tierfutter).

Vielleicht wird es super. Mehr als die Vorarbeit der letzten Wochen und Monate ist nun kaum mehr möglich (naja, im Zweifelsfalle wird sich die eine oder andere Stunde schon noch irgendwie finden). Aber ab einem gewissen Zeitpunkt hat man es dann auch irgendwie nicht mehr in der Hand, dann entscheiden Andere. Jetzt reichts auch mal mit Computerarbeit. Die Rübe raucht unter den konstant weniger werdenden Haaren… “Leere Scheune braucht kein Dach” hat neulich nen Kumpel mal gesagt. Keine Ahnung, was er da meinte… Vermutlich irgendwatt mit der Landwirtschaft, hab ich nicht ganz kapiert 😉

500 AKA 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de Spenden: 

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Neue Streuobstwiese durch Baumpatenschaften

Hah, wer sagt es denn! Durch die abgeschlossenen Baumopatenschaften (mit lebenslangem Pflückrecht auf Streuobstwiesen)
wird tatsächlich eine komplett neue Streuobstwiese entstehen (28 Bäume, Hochstamm, zumeist alte Sorten).
Zudem wurden und werden insgesamt 196 Laub- und Nadelbäume an verschiedenen Standorten gepflanzt.
Und (auch ganz wichtig): Über 100 Meter Zaun konnten finanziert werden.
Danke an Jana Raabe, die diese Idee ins Leben gerufen hat 🙂
Grünspecht, Schwalbenschwanz und Siebenschläfer freuen sich auch, denn diese lieben die Umgebung von Streuobstwiesen.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Lang lebe Ökotopia!!

So als Präsident eines eigenen Landes hat man jeden Tag etwas zu tun. 🙃😉🐿💽🏘🏰🗽
Heute weiter in der Rephuhnblik “Ökotopia” gearbeitet.
Hoher Besuch stand heute an. UN-Generalskretär Guterres ließ es sich nicht nehmen, das gesamte Staatsgebiet als UN-Biosphärenreservat zu deklarieren, und als UN-Weltkulturerbe noch dazu. Damit ist unser Staat der erste auf der ganze Welt,
der schon nach einem Tag diese Auszeichnung erhalten hat. Ich habe das wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Da ich mich nicht um alles kümmern kann, habe ich heute einen Frosch zum Bauminister ernannt. Er hüpfte so durch mein Land
und war zunächst etwas überrascht ob seiner Ernennung, macht seine Sache aber ganz gut.
Seit erstes Projekt bestand heute in der Restabilisierung des Präsidenten-Landsitzes.
Nachdem Lothar Matthäus gestern dort nicht einziehen wollte, musste ich einen Befehl von ganz oben geben.
“Landsitz stabilisieren!!!”. Lodda darf aber nicht mehr einziehen, denn im Inneren des Landsitzes überwintern 6 Schmetterlinge
(so etwas habe ich noch nie gesehen, siehe Fotos). Auf Anordnung des Umweltministers (ich),
darf der Landsitz bis zum Frühjahr nicht mehr bezogen werden. Und plötzlich hat der eigene Staat 6 Einwohner mehr –
da muss jetzt eine ganz andere Logistik aufgezogen werden. Mit Schulsystem, Verkehrsverbund und und und.
Da rollt was auf mich zu, ich ducke mich aber nicht weg sondern stelle mich der Herausforderung.
Um noch einige Einwohner mehr in die Rephuhnblik zu ziehen heute verschiedene weitere Behausungen aufgebaut.
Z.B. eine Halbhöhle (interessant für die Bachstelzen, die sich auf dem Territorium der Bundesrepublik rumtreiben.
Die “machen bald rüber”). Deren Territorium liegt im Osten, wir liegen im Westen. Also sind es “Ossis”. Wer hein einzieht, der bekommt 100 Euro Begrüssungsgeld. Zudem noch eine potentielle Spechtwohnung sowie eine Unterkunft für den Zaunkönig angeboten (Troglodytes troglodytes).
Als richtiger Staatspräsident muss man sich für seine Bürgerinnen und Bürger auch engagieren.
Ein Silberreiher schaute neugierig aus dem Ausland rüber. Ein potentieller Republikflüchtling!
Hier findest Du Asyl. Wenn Du willst kannst Du hier sogar Innenminister werden. Ich reisse mich nicht um den Job.
Aber wehe, es gibt hier Anzeichen einer Revolution! Dann übernehme ich wieder.
Die Rephuhnblik hat jetzt eine eigene Staatsfahne. Die Taube auf der Fahne ist eine Turteltaube (Streptopelia turtur).
Seit 1980 sind ihre Bestände in Deutschland um etwa 90 % eingegangen. Hauptversursacher in diesem Falle ist die industrielle
Landwirtschaft. Nach Tanja Busse (“Das Sterben der Anderen. Wie wir die biologische VIelfalt noch retten können”)
führt insbesondere das Verschwinden des “Erdrauchs” (dessen Samen sind wichtig für die Aufzucht der Jungvögel) dazu, dass
diese Taubenart immer seltener wird. Per Dekret heute entschieden, dass im Frühjahr etliches an Erdrauch hier angesiedelt wird.
Es geht immerhin um unser Staatswahrzeichen!
Der Fahnenappell ist für alle Bewohner des Staates verpflichtend. Jeden Morgen um 4.00 Uhr!
In Ökotopia gibt es bislang erst einen einzigen Altbaum. Eine Eiche, sicherlich um die 100 Jahre alt.
Da Ökotopia nicht nur klimaneutral sondern sogar klimapositiv leben möchte, noch viele weitere Bäume heute gepflanzt.
Viele Baumpaten erhalten hier eine kleine Exiloase. Damit diese ihre Patenschaftsbäume erkennen können, wurden heute
Pflöcke mit den Initialen beschriftet (sind noch nicht alle fertig, zudem auch noch nicht alle Bäume gepflanzt, das folgt nächstes Wochenende.
Die Statsgründung war doch zeitintensiver als gedacht). Die Paten sind somit quasi Besitzer eines kleinen Stückes des Staatsgebietes
von Ökotopia.
Wer noch eine Patenschaft erwerben möchte (geht nur noch bis morgen Mittag):
https://sperberbaum.de/setzlinge-erhalten/
Ach ja, und dann kam heute noch hoher Besuch aus dem
Élysée-Palast. Frankreichs Staatspräsident Macron gratulierte zur Rephuhnblik-Gründung. Liberté, Égalité, Fraternité.
Im Grossen und Ganzen sehe ich das genauso, solange ich alles alleine entscheiden kann.
Macron fing dann plötzlich an, dass hier ja Atomstrom hinmüsse, sei doch viel besser gegen die Klimaerwärmung und so….
Ich erkläre ihm (zunächst noch recht freundlich), dass das eine ziemliche ScheissIdee sei und ja nicht z.B. in Gorleben
Barrikaden gebaut wurden, damit diese Öko-Absurdität nun durch die Hintertür wieder eingeladen würde.
Er beharrt aber darauf. Erst als ich auf unseren Auslands-Geheimdienst hinweise (eine Mischung aus Mossad und KGB) und erwähne,
dass diese alle Atom-Meiler der Welt per Comuptervirus ausschalten können, wirkt er nachdenklich.
Als ich ihm dann noch in fließendem Englisch drohe: “I tell you! With them is not good cherries eating!” ist er bereit, den sofortigen Atomausstieg
zu unterschreiben. Ich zeige ihm unseren Energie-Raum, in welchem die Staatsbürger Fasan und Rebhuhn auf kleinen Fahrrädern emsig einige
Dynamos bedienen. Die Glühbirnen leuchten in voller Herrlichkeit. Es geht nämlich alles, was man will – wenn man will.
Lang lebe Ökotopia!!
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de🎞

Vielen herzlichen Dank an die Meller Tafel

Vielen herzlichen Dank an die Meller Tafel (http://www.meller-tafel.de), z.B. Hannleore InderStroth). 😊🌞👍👍🦉🦇🐿🦜🦩🦛🦛🦧🦍
Die Meller Tafel versorgt nicht nur regelmässig viele Bedürftige mit leckerem und gesundem Essen, sondern gibt
die nicht mehr verwertbaren Lebensmittel auch an unseren Gnadenhof weiter.
Danke 🙂 Die Lebensmittel sorgen bei unseren über 100 Tieren für große Freude. Und die Tierhinterlassenschaften werden kompostiert,
und damit Gemüse angebaut und Baumsetzlinge hochgezogen. So entsteht ein Kreislauf, der für den Planeten (lokal) einen Nutzen bringt.
Heute früh für die Unterstützung revanchiert und als kleines Dankeschön diverse Nisthilfen vorbeigebracht. Einen Fledermauskasten, 2 Eichhörnchenkobel und
diverse Vogel-Nisthilfen.

Auch die Meller Tafel freut sich immer über Unterstützung.
Weitere Infos dazu unter: http://www.meller-tafel.de).

P.S. Hannelore InderStroh verfügt über eine Krone, und darf somit gerne in der neugegründeten Rephuhnblik “Ökotopia”
einziehen 😉
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/heute-die-unabhaengige-republik-oekotopia-in-melle-ausgerufen/
Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Heute die unabhängige Republik „Ökotopia“ in Melle ausgerufen

Heute die unabhängige Republik „Ökotopia“ in Melle ausgerufen.😊😊📯📯📯🎪🎪🎪
Ein neuer Öko-Staat ist geboren. Menschliche Einwohner: 1. Tierische Bewohner: 3.

Heute nun war es endlich soweit. Nach langen und zähen Verhandlungen mit der Bundesrepubik Deutschland wurde heute Nachmittag die unabhängige Republik „Ökotopia“ auf einer Fläche in Melle/Oldendorf (am Ende der Straße „Vinckenaue“) ausgerufen. Genauer gesagt ist es eigentlich keine Republik, sondern eine „Rephuhnblik“, den in den letzten 4 Jahren hat drei Mal auf dem Areal ein Rebhuhn gebrütet (kein Witz). Der Bestand dieses Brutvogels ist seit 1980 um über 90% zurückgegangen (Europaweit). Die weiteren Bewohner dieser Fläche sind ein Fasan (zumindest 2 mal in den letzten 4 Jahren) und ein Grünfink (nisten seit 4 Jahren regelmäßig im Präsidentenpalast, siehe Bild). Der einzige menschliche Bewohner auf dieser Fläche (ab und an) (wohnt in der schicken Suite an der großen Eiche) ist der Kai. Der ist dann auch gleichzeitig Präsident von Ökotopia, Legislative, Exekutive und Judikative in Einem (macht die Sache irgendwie leichter), Verkehrsminister, Bundestrainer und sowie überhaupt alles.

In der Rephuhnblik gibt es freie und geheime Wahlen. Kai hat 3 Stimmen (eine für die Legislative, eine für die Exekutive und eine für die Judikative), das Rebhuhn hat auch drei Stimmen, weil es so bedroht ist. Der Grünfink ebenfalls, einfach weil er ein Grünfink ist. Und der Fasan auch, weil es sonst ungerecht wäre.
Anders als bei den schwachsinnigen Reichsbürger-Spinnern ist Ökotopia ein seriöser Staat. Wir erkennen die Bundesrepublik z.B. als gleichberechtigen Partner vorbehaltslos an. In intensiven Gesprächen mit der Bundesregierung wurde Ökotopia nun formell anerkannt („Meine Güte, dann macht doch was Ihr wollt!“).

Staatspräsident Behncke: „Es ist ein großer Tag für unsere Rebhuhnblik. Ich bin sicher, dass die gegenseitigen Handelsbeziehungen zum Wohle aller Menschen in ganz Europa beitragen werden.“
Für die Europameisterschaft wurde gleichfalls eine Mannschaft angemeldet. Rebhuhn, Fasan und Grünfink in der Abwehr. Kai im Tor. Einige Exilschafe und Ziegen stellen den Rest der Mannschaft. Wir starten in einer Gruppe mit San Marino. Andorra, Lichtenstein und den Färöer-Inseln. Die können sich warm anziehen.

Das Finanzsystem in Ökotopia wird durch eine Steueroase geprägt. Ähnlich den Salomon-Inseln. Boris Becker darf aber nicht mitmachen, der ist pleite. Lothar Matthäus wurde herzlich eingeladen, seinen Wohnsitz hierhin zu verlegen. Als er jedoch den grünen Landsitz des Ökotopia-Präsidenten (generös zur Miete angeboten) sah (siehe Foto), murmelte er irgendwas von „Irgendwie anders vorgestellt“ und „nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechend“. Verstehe, er will den Preis runterhandeln. Läuft nicht, Kollege, läuft nicht! Und der Präsidentenpalast ist belegt. Da wohnen der Grünfink und ich.

Am Grenzgebiet von Ökotopia wurden heute zahlreiche „Öko-Lehr-und-Lernschilder“ aufgestellt. Man soll schon erkennen, wann man sich im Bereich der Bundesrepublik oder von Ökotopia aufhält. Für die Unabhängigkeit eines Staates und das eigene Selbstverständnis ist das ganz wichtig.
Eine große Vogelschutzhecke wurde gleichfalls heute auf 50 Meter Länge angepflanzt (Wacholder, Traubenkirsche, Weissdorn, Felsenbirne, Heckenrose, Schneeball, Kartoffelrose, Kornelkirsche, Pfaffenhütchen, Schlehe). Man soll die Demarkationslinie schon gut erkennen können.
Zudem heute etliche Obstbäume mit Pfosten stabilisiert und in Ökotopia 2 Blühwiesen abgeharkt (sehr spät im Jahr, aber für eine Extensivierung nicht zu spät). Gleichzetig bleiben ausgedehnte Stängelstreifen stehen, auch ganz wichtig, für viele Insekten. Ökotopia ist übrigens die einzige Rephuhnblik der ganzen Welt, dessen Staatsgebiet zu etwa 15% aus einer Gesellschaft von Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) und Gundermann (Glechoma hederacea) besteht. Das offizielle Staatswahrzeichen ist eine Heuharke.
Gern gesehene Besucher sind die zahlreichen Baumpaten auf der Fläche.

Auch für die Patenschaften heute weiter gewerkelt. Die Baumpatenschaften sind tatsächlich das erste finanzielle Projekt, welches hier mal so richtig „durch die Decke“ gegangen ist. Die Staatsfinanzen von Ökotopia freut das sehr. Einige Paten wüschen, dass deren Patenschafts-Schilder auf unserem Staatsgebiet angebracht werden. Da legt der Präsident noch selber Hand an.
Heute und morgen werden noch Patenschaften vergeben (die Druckerei könnte ansonsten einen Schilderversand bis Weihnachten nicht sicherstellen. Die Druckerei liegt im Ausland, in der Bundesrepublik, einem unserer offiziellen Handelspartnern, jedoch nicht in unserem Hegemonialbereich). Patenschaften können hier bis Sonntag Abend noch abgeschlossen werden:
https://sperberbaum.de/shop/
So, jetzt muss aber an der Verfassung noch etwas weiter gewerkelt werden.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de