Total klasse! Auch eine ganze Menge Blühwiesen des Netzwerkes „Blühende Landschaft“ sind nun in der Vernetzungskarte.
Stand jetzt: Über 700 Flächen 🙂
Siehe: http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/

Warum ist das wichtig?
Im Sinne eines Insektenschutzes ist es wichtig, lokale/regionale „Blühbänder“/“Blühkorridore“ anzulegen und Biotope zu vernetzen.
Natürlich ist auch eine „Insellage“ von Pollen- und Nektarflächen hilfreich (sind diese doch innerhalb einer oftmals „auf- und ausgeräumten“ (monotonen) Kulturlandschaft wichtige Rettungsinseln). Das Ziel muss es jedoch sein, einen regionsübergreifenden genetischen Austausch zu fördern. Dieser genetische Austausch ist elementar für eine Arterhaltung.

Heißt: Wir müssen lokale/regionale Schutz-Korridore schaffen, damit Insekten von Blühfläche zu Blühfläche fliegen können. Dieses kann jedoch nur dann funktionieren, wenn wir wissen WO bereits Blühareale angelegt wurden, um somit das „Blüh-Netzwerk“ zu erweitern. Durch die Verortung von Blühwiesen in der Karte wird sichtbar, WO WELCHE Blühwiesen (WELCHER Größe?, basierend auf WELCHEM Saatgut?) vorhanden sind, um somit dort in der Nähe weitere Flächen zu schaffen.

Zu bedenken ist: Gerade Wildbienen haben einen geringen Flugradius (etwa bis zu 2 Kilometern). Viele dieser Arten schaffen sogar nur eine Distanz von 500 Metern.

http://insektenrettung.de

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