Heute das letzte Mal eine Blühwiese in Georgsmarienhütte gemäht und abgetragen. 🦋🦋🦋😇In diesem Jahr ist es leider an der Zeit einigen Flächen “lebe wohl” zu sagen (zeitlich einfach nicht mehr händelbar). Danke aber an Tobias Demircioglu von den GRÜNEN aus Georgsmarienhütte, der die Wiese weiter betreuen wird.

Das Areal wurde nun im zweiten Jahr in Folge ausgemagert. Definitiv (von allen bislang gesehenen Blühwiesen im Landkreis) ein HotSpot für verschiedene
Arten der Bläulingsfamilie. Manchmal sind es nur (ganz allgemein auf das Artensterben bezogen) kleine Inseln, die nur noch Restpopulationen beherbergen.
Dieses Szenario ist auch im Landkreis Osnabrück keineswegs ausgeschlossen.
Die Arten der Bläulinge haben etwas Magisches an sich…(hier nur Symbolbilder)

Die Artenvielfalt auf Blühwiesen ist immer wieder enorm. Wie man sieht: Im November blühen noch z.B. die Wiesenflockenblume und die Wilde Möhre.
Sogar ein Kohlweißling tummelte sich dort heute noch. Warum ist das so?
Gemeinsam mit den GRÜNEN aus GMHütte wurde dort im Sommer ein Sommerschnitt durchgeführt (und das Schnittgut abgetragen). Eine neue, frische Blühwiese entwickelt sich, mit Pollen und Nektar bis in den
Herbst. Deswegen sind die Sommerschnitte so wichtig. Auf den anderen 50% der Wiese war bereits fast alles ausgeblüht.

Sehr schön: Ein kleiner Falke (ich glaube zumindest, dass es einer ist) begleitete die Mahd und Ausmagerung nahezu über die gesamte Zeit.
Wo gemäht wird, da sind auch Mäuse zu finden. Er holte sich während der Arbeit bestimmt 5 oder 6 Stück. Clever, der Kollege.

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