Noch 192 Tage bis zum „Tag A“

Der Countdown läuft, noch 192 Tage bis zum Tag „A“

Wird Melle/Oldendorf ein Vogelparadies?
Und: Noch 192 Tage bis zum Tag „A“ und zur Fertigstellung des Blühkorridors (ebenfalls in Melle/Oldendorf), der Countdown läuft….

Heute noch Urlaub, also raus inne Natur. Vogelkästen in Oldendorf sauber machen. Eine ganze Menge davon haben wir direkt neben Blühwiesen aufgebaut.
Von 25 Stück, die heute besucht wurden, waren dieses Jahr offensichtlich 21 Stück besetzt, das ist eine super Quote (deutlich besser als letztes Jahr).
Noch besser: Es waren dieses Jahr kaum tote Jungvögel drin. Ein hervorgehobener Dank gilt auch dem TSV Westerhausen und seinen Natur- und Artenschutzaktivitäten (Frank Strötzel, Stefan Schimmel, Jens Rüffer, Lars Albertmelcher), welcher eine Vielzahl von Nisthilfen erstellt hat. Diese sind nicht nur hilfreiche Brutstätten sondern auch (eben durch die schlüpfenden Vögel) ein guter Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner.

Allerdings auch: Natürlich ist die Vogelwelt rund um Blühareale viel ausgeprägter als fernab dessen.
Es zentriert sich dort ja alles. Trotzdem immerhin etwas. Irgendwie ist es gut zu sehen, dass Aktivitäten „Früchte tragen“ und einen Nutzen bringen. Zwar nicht die Weltformel, aber Stück für Stück geht es voran.

In Oldendorf an der Eisenbahnstraße werden nächstes Jahr auf vier weiteren Grundstücken Blühflächen angelegt.
Es passiert etwas! Heute noch ein Teilstück gemäht und „Nisthaufen“ (für Kleinsäuger) aufgeschichtet. Für dieses Jahr ist die Mahd damit erledigt.

In 192 Tagen:
Der Tag „A“ (A wie Artenvielfalt, A wie „Artensterben stoppen“, A wie „Absolut wichtige Gewässerrandstreifen“)

Noch 192 Tage. Wenn nichts dazwischen kommt und alles „glatt geht“, dann werden wir unter Beisein von Prominenz in Melle/Oldendorf am 20. Mai auf einer von uns gepachteten Fläche (Vinckenaue, hinter dem „Assmann-Parkplatz“), den Blühwiesenkorridor (Stufe 1) zwischen Melle und Hagen a.T.W. (35 Kilometer) fertigstellen. Angelegt wird dort ein Gewässerrandstreifen von 10 Metern (denn das Thema bleibt weiter hochaktuell) mit regionalem Saatgut.

Eine Besonderheit: Das Areal wurde in den letzten 10 Jahren oft von Schafen abgegrast. In den letzten 4 Jahren haben wir es kontinuierlich ausgemagert (gemäht und abgetragen). Bereits in diesem Jahr waren Anzeichen von einem Sandmagerrasen erkennbar (das ist für Naturschützer in etwa so wie ein doppelter Hattrick in der Bundesliga oder das Bernsteinzimmer für Kunsthistoriker).

Heute wird es ein Treffen mit jemandem vom bundesweiten Netzwerk „Blühende Landschaft“ geben.
Wird Zeit, die Thematik noch etwas „höher zu hängen“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Brigade „Rote Morgensonne“ im Einsatz

Brigade „Rote Morgensonne“ im Einsatz

Heute morgen mit Beginn der Dämmerung. An der nächsten Blühwiese gearbeitet, muss alles abgemäht werden.
6:58 Uhr: Fahnenappell, Trompetensolo. „Brigade Rote Morgensonne! Seid Ihr bereit???!!“
„Immer bereit!!!“, schallt es aus Tausenden von Kehlen. Na also, geht doch!
Motoreinachser angeworfen, 200 Dezibel. Alle Nachbarn geweckt, wer nicht freiwillig rauskam:
Sturmklingeln!!
„Ja Hopp Hopp Hopp, arbeiten fürs Kollektiv! Aber flott!!! Glaubt Ihr, das Artensterben und die Klimaerwärmung
besiegen wir durchs Nichtstun, oder was???!!“

Auf der Wiese daneben arbeitet die Brigade „Internationale Solidarität“
(Walliser Schwarzhalsziegen aus der Schweiz) bereits mit Feuereifer an einer naturschutzgerechten Gründlandpflege.
Erhalten heute alle den Orden „Freunschaft und Solidarität, Sektion 3“.
„Freundschaft!“, brülle ich herüber.
„Freundschaft!“, schallt es mit geballten Klauen zurück!

Anschließend noch das Eis bei den Gänsen und Enten zerhackt, die wollen ja auch
ihren Morgenkaffee. Zudem auf der „Kollektiver-Klimaschutz-Kolchose-Süd-SüdWest-Freiheitsrevolution-Südeuropa“
noch die Baumarten aus südlichen Gefilden mit Stroh abgedeckt. Sollte es noch kälter werden
gibt es Kombinatsschutzhauben.

Hoch die internationale Solidarität.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Weitere Blühwiese für 2020 vorbereitet

So gut wie alle Blühwiesen, die wir selber mähen, sind nun für das nächste Jahr vorbereitet.
Heute 6000 m² klar gemacht, das Schnittgut wird in den nächsten Tagen zusammengeharkt und dient dann als Winterschlafhilfe.
10 % der Stängel bleiben stehen, nach etwa 2 Jahren sind diese porös genug, um auch von stängelbrütenden Wildbienen bezogen zu werden.
Auch im November blüht noch ein klein wenig. Einige Königskerzen, eine Kuckuckslichtnelke, einige Ringelblumen, Färberkamille….
Irgendwer (wer auch immer) hat auf unserer Fläche an der „Alten Hase“ einen Gewässerrandstreifen von 4 Metern (??) gemäht.
Nett gemeint, Gewässer sollen ja auch nicht eutrophieren, so weit so gut, trotzdem kommt da jetzt ein Zaun hin 😉

Das Areal ist für die Artenvielfalt unglaublich wichtig. Nördlich ist es von einer Heuwiese umgrenzt, welche gefühlt 6 bis 7 mal im Jahr gemäht wird.
Dort kann sich natürlich nichts Besonderes entwickeln.
Und südlich ist ein Monokultur-Maisacker. Frisch gepflügt, kein Leben ersichtlich weit und breit.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Unsere Projekte sind offen gesagt auf Dauer kostenintensiv.
Jede Spende hilft:
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Weltnaturerbe Wulberg in Melle/Oldendorf

„Was ist denn das für ein Stock in der Sendung?“

Aktuell ist wieder die Zeit, in welcher kleine Aufmerksamkeiten an unsere Tier-Paten verschickt werden.
Bereits 5 Nachfragen gab es: „Was ist denn das für ein Stock in der Sendung?“

Verschickt wurden z.B. Setzlinge der Blumen-Esche (lieben sonnige Standorte) und Weidenstecklinge 😉
Es klappt tatsächlich 🙂 Einfach den Stock in den Boden stecken, 4-5 Zentimeter. Der Rest passiert von allein.
Die Stöcker wurzeln und treiben aus (benötigen anfänglich viel Wasser) und Weiden stellen im Frühjahr das erste Insektenfutter bereit (Weidenkätzchen, sehr wichtig).
Anbei ein Bild von zwei Weiden, die vor 6 Jahren bei uns „eingesteckt“ wurden (sind jetzt ungefähr 7-8 Meter groß) 🙂

Bei dem trüben Wetter wird man ja bekloppt, wenn man sich nicht bewegt.

„Geh doch mal an die frische Luft, Junge!!“

„Jaaaa doch!“

Also heute auf einer Fläche von uns 20 Bäume gepflanzt, damit unsere Tiere in den heissen Sommern etwas mehr Schatten haben und etwas mehr CO2 eingespeichert wird.
20 Bäume sind nicht viel, für das (Mikro-lokale) Mikroklima jedoch ist es Gold wert. Auch so können kleine Schutzrefugien geschaffen werden.
Douglasien, Weiden, Kiefern, Roteiche, Schwarzerle. Und – weil das Artensterben einfach keine Pause gönnt – noch eine
kleine „Obstbaumallee“ eingepflanzt. Kirschen, Äpfel, Birnen, eine Walnuss.
Das ganze in Melle/Oldendorf (Am Wulberg) direkt am Rande von einigen bestehenden Blühwiesen.
Hier entsteht das UNESCO-Welt-Kulturerbe „Wulberg-Artenvielfalts-Hotspot“. Man muss sich ja Ziele setzen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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2. Meller Baumpflanzaktion am 16.11.

Die zweite Meller Baumpflanzaktion findet am 16.11. statt.

Die Aktion am 16.11. (8.30 Uhr, Vessendorfer Straße) ist eher etwas für „Hartgesottene“ (und nicht optimal für Kinder geeignet).
Anmeldung bitte per PN oder an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Hier gilt es z.B. Brombeersträucher zu entfernen, um in Lücken (wo Fichten dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind)
Baumarten aus Südeuropa sowie heimische Laubarten dazwischen zu setzen. Zudem wird es hier das Ziel sein, Baumsetzlinge mit Pfosten und Draht vor Rehfraß zu schützen.
Aufgewertet wird hier ein Waldstück, welches (bislang) hauptsächlich aus heimischen Nadelhölzern besteht.

Blumiger Landkreis Osnabrück erhält bundesweite Auszeichnung

Ein Hammerkracher, Blumiger Landkreis Osnabrück hat den Bundesweiten „BeeBetter“-Award der Burda Medien im Bereich
„Private Initiativen und Engagement“ gewonnen!!!!

Zum Film:

Zum Artikel:
https://www.beebetter.de/gewinner-beebetter-award-private-initiativen-und-engagement

Das Positive und Schaffende:
Ausgezeichnet wurden von der Jury „Preisträger, die mit ihrem Einsatz nicht nur Bienen retten, sondern auch die dahinterstehende Problematik
erkannt haben und aktiv helfen, die Folgen für die Umwelt zu beheben.“ Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt damit eine bundesweit hohe mediale Beachtung findet.

Das Preisgeld fließt im nächsten Jahr in regionales Saatgut. Und 2020 wollen wir zeigen, dass Menschen, wenn sie zusammenhalten und gemeinsam mitanpacken, das
„Unmögliche wahr werden lassen“ können
und den Blühwiesenkorridor zwischen Melle und Hagen a.T.W. fertigstellen werden.
Beteiligt haben sich dann im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ verschiedene Schulen, Kirchengemeinden, Landwirte, Vereine, Firmen, viele Privatpersonen aber auch die Gemeinden
Melle, Hagen a.T.W. und die Stadt Georgsmarienhütte. Der Korridor auf einer Länge von 35 Kilometern wird dann nach 4 Jahren Arbeit bundesweit einzigartig sein und hoffentlich in vielen vielen Regionen Nachahmer finden.

Gleichzeitig stellt dieser zunächst nur einen Anfang dar. Er soll ermöglichen, dass auch verschiedene Wildbienenarten von Blühwiese zu Blühwiese fliegen können,
um sich genetisch auszutauschen. Im Jahr 2022 werden dann weitere Blühflächen angelegt, um die Abstände zwischen den Arealen zu verkleinern.
Hintergrund: Massiv bedroht sind die Wildbienen (weniger die Honigbienen, die Flugdistanzen von ca. 5-6 Kilometer schaffen).
Die Wildbienen jedoch können je nach Art nur zwischen wenigen Hundert Metern und bis zu 2000 Metern fliegen.
Das bedeutet: Im Zweifelsfalle leben sie auf einer Insel. Das führt zu Inzest und auf lange Sicht zum Aussterben.

Das Negative:
Insektenschutz im Landkreis Osnabrück wird leider nicht von allen Menschen unterstützt. Die Gewässerrandstreifenentscheidung der CDU + FDP hat
wertvolle Schutzstrukturen innerhalb des Korridors ad absurdum geführt. Insbesondere die Randstreifen im Meller FFH-Gebiet waren als wertvolle Vernetzungsstrukturen fest erhofft.
Nun müssen Bürgerinnen und Bürger ganz offensichtlich etwas mehr leisten, um die Scharte der Kreistagspolitik auszuwetzen.
Eine umfangreiche Anleitung basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahren haben wir hier veröffentlicht:

http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/
Die Protestpetition gegen die Gewässerrandstreifenentscheidung findet sich hier:

http://artensterben-aufhalten.de
Die Einordnung in den größeren Kontext

Die Anlage eines Totholzhaufens, einer Blühwiese, von Feuchtbiotopen stellt die Schaffung von wertvollen Strukturen gegen das Artensterben dar.
Damit ist sie nicht nur eine Artenschutzaktion sondern gleichzeitig eine Maßnahme innerhalb eines größeren politischen Kontextes,

Den Lückenschluss des Blühwiesenkorridors werden wir am 20. Mai 2020 auf einer von uns gepachteten
Fläche, direkt an einem Fließgewässer (Alte Hase) anlegen. Hier werden wir einen 10-Meter-Randstreifen schaffen, auf einer Fließlänge von 60 Metern.
um anhand dessen zu demonstrieren, welch wertvolles und schützenswertes Leben sich hier einfindet.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Über jede Spende für unsere Artenschutzaktivitäten freuen wir uns:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Gemeinsam Berge versetzen

Tolle Baumpflanzaktion in Melle für eine höhere Artenvielfalt und mehr Klimaschutz (Co2-Speicherung durch Bäume)

DANKE AN ALLE, DAS WAR BÄRENSTARK!!

47 (!!) Teilnehmer sorgten dafür dass heute in Melle Schlochterner Weg/Hornstraße innerhalb von 1,5 Stunden 400 Bäume eingepflanzt wurden. Ein Teilstück von 3000 m², auf welchem ein Fichtenbestand der Dürre und den Borkenkäfern zum Opfer fiel, wurde somit innerhalb kurzer Zeit aufgeforstet. Die Besonderheit: Die Fläche wurde innerhalb von mehreren Zonen aufgewertet.
a) Am Rande der Hornstraße entsteht eine wertvolle Streuobstallee (Apfel, Kirsche, Zwetschken, Mirabellen, Birnen) für die Artenvielfalt. Vielen Dank an die Firma Thomas Philipps aus Melle, welche zu diesem Zwecke Obstbäume, Gießkannen und Spaten gesponsert hat.
b) Auf einem Teilstück von 500 m² wurde eine „Südeuropa-Fläche“ angepflanzt (Manna-Eschen, Mittelmeerkiefern, Feigenbäume, Oliven, Zerreiche, Dattelpalmen, Mittelmeer-Zypresse, Zedern, Douglasien, Peka- und Schwarznuss
c) Auf weiteren 2800 m² wurde eine Kombination aus südeuropäischen Arten und heimischen Arten (Rotbuche, Blutbuche, Waldkiefer, Lärchen, Rot- und Schwarzerle, Roteiche, Spitzahorn, Schlehe, Weiden).
Unter den AktivistInnen waren auch Teilnehmer aus Bielefeld, Gütersloh und Hannover. Eine weitere Besonderheit: Zu den HelferInnen gesellten sich auch LehrerInnen und diverse SchülerInnen der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule aus Borgholzhausen, welche im Sommer bereits in Kenia 3000 Bäume gepflanzt hatten.
Das Projekt stellt einen Versuch dar, dessen Ausgang ungewiss ist.
Kai Behncke: „Wir alle haben unser Schicksal selbst in der Hand. Kürzlich ist eine Studie erschienen, welche beschreibt, dass durch den globalen Meeresanstieg schon 2050 Teile des Emslandes und Ostfriesland überschwemmt werden könnten. [<a href=“https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/1923624/land-unter-in-niedersachsen-diese-gebiete-sind-2050-ueberflutet“ rel=“noopener“ target=“_blank“>https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/1923624/land-unter-in-niedersachsen-diese-gebiete-sind-2050-ueberflutet</a>] Wir müssen dringend Treibhausgase, z.B. aus der Massentierhaltung begrenzen und Co2 speichern, am Besten durch die Anpflanzung von Bäumen.“
Karsten Wachsmuth, Aktivist der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „In all unseren Projekten, egal ob Tierschutz, Artenschutz oder Klimaschutz stellen wir mittlerweile ein deutlich steigendes Interesse fest. Es passiert etwas in der Gesellschaft. Die Menschen wollen handeln und mitanpacken, das ist toll!“
Diverse heimische Bäume in Melle und im Landkreis Osnabrück sind in den letzten Jahren aufgrund der Dürre geschädigt worden oder mussten gefällt werden. In den nächsten 20, 30, 40, 50 Jahren jedoch kommt noch einiges an Temperaturanstieg und Wassermangel auf uns zu. Bäume benötigen den Schutz weiterer Bäume, um gedeihen zu können – ohne ein geeignetes Mikroklima hat deren Wachstum und langfristiger Verbleib, insbesondere in trockenen Sommern, keine Chance.. Wenn nun aber die heimischen Arten der Klimaerwärmung zum Opfer fallen, dann kann (vielleicht) die Kombination heimischer Arten mit Hitze- und Dürreresistenteren Individuen das nötige Wachstumsklima und den entsprechenden Schutz schaffen. Es ist ein Versuch. Wir wissen nicht, ob es funktioniert. Entscheidend jedoch ist, dass wir jetzt (!) handeln, eine „Wartefrist“ haben wir nicht mehr. Die Hoffnung ist, dass sich so Zusammenhänge von Co2-einsparenden Waldstrukturen halten, wenn diverse Baumarten auch längere Zeiten mit geringem Niederschlag aushalten können.

Alle eifrigen Teilnehmer wurden anschließend mit Bio- und tierleidfreien Speisen und Getränken versorgt. Damit wollen wir (neben des Genusses pestizidfreier und gesunder Nahrung) auch darauf aufmerksam machen, dass das Artensterben nur durch eine Landwirtschaft gerettet werden kann, welche sich auf den Weg hin zu ökologisch nachhaltigen Produktionsweisen macht. Dieses jedoch kann nur dann funktionieren, wenn Verbraucher auch bereit sind, hohe und faire Preise für die Leistungen der Landwirte zu zahlen. Wir müssen einen Markt schaffen, eine Nachfrage, welche es Bauern und Bäuerinnen ermöglicht faire Löhne zu erhalten und gleichzeitig ökologisch hochwertige Produkte zu produzieren. Zudem ist eine industrielle Massentierhaltung einer der Hauptverursacher der Treibhausgase Methan und Distickstoffmonoxid und fördert einen immensen Wasserverbrauch, der zum Absinken von Grundwasserspiegeln führen kann. Eine massive Düngung mit den Hinterlassenschaften der Massentierhaltung führt oftmals zu Nitratanreicherungen im Grundwasser.

Mit dem heutigen Tag wollen wir demonstrieren, dass wir durch das Pflanzen von Bäumen dafür sorgen können, dass Artenreichtum und Co2-Einspeicherungen (ein Baum speichert im Jahr etwa 10 kg Co2) möglich sind und dass wir durch unsere eigene Ernährung und eigenes Kaufverhalten einen direkten Einfluss auf landwirtschaftliche Produktionsweisen, und damit auf Klimaerwärmung und Artenvielfalt besitzen.
Kai Behncke: „Viele Menschen scheinen sich dem Schicksal der Klimaerwärmung und des Artensterbens ergeben zu wollen. Oft hören wir: „Wir können ja doch nichts tun“. Dem möchten wir widersprechen. Jeder Mensch kann Bäume pflanzen, Baumsetzlinge verschenken oder eine kleine Fläche mit Wildblumen anlegen. Jeder Mensch kann seinen Fleischkonsum reduzieren und dadurch Treibhausgase minimieren. Jeder Mensch kann zumindest in kleinem Rahmen beginnen, Bio-Produkte zu kaufen. Durch viele kleine Schritte reduzieren wir Treibhausgase und fördern die biologische Vielfalt.“
Karsten Wachsmuth: „Draußen in der Natur zu agieren und etwas für die Artenvielfalt zu leisten oder für eine Co2-Speicherung durch Bäume macht glücklich. Frische Luft, viel Bewegung. Und nach einigen Monaten oder Jahren sieht man den Erfolg – das gibt ein tolles Gefühl.“
Allerdings ist zu berücksichtigen: Jeder Bundesbürger produziert im Durchschnitt etwa 9 Tonnen Co2. Um dieses auszugleichen müsste (theoretisch) jeder Bürger und jede Bürgerin 900 Bäume pflanzen.

Kai Behncke: „Unserer Meinung nach wird seitens der Politik viel zu wenig für den Klima- und Artenschutz geleistet. Sowohl auf Bundesebene als auch im Landkreis Osnabrück. Die Gewässerrandstreifenentscheidung ist ein Katastrophenbeispiel für mangelhaftes Verantwortungsbewusstsein, zu welcher wir nun eigens eine Protestpetition angelegt haben (http://artensterben-aufhalten.de). Wir benötigen deutlich schärfere und klar definierte Regelungen, Vorgaben und Gesetze, wie es sie ja schließlich im Straßenverkehr und im gesellschaftlichen Miteinander auch gibt. Wenn wir uns auf Freiwilligkeiten oder technische Innovationen verlassen, dann haben wir keine Chance. Dann sind wir im nächsten Jahrhundert selber eine aussterbende Art. Wenn 2050 tatsächlich viele Insektenarten ausgestorben sein sollten, Landstriche im Emsland und Ostfriesland dauerhaft durch den Meeresanstieg überschwemmt sind und wir in Mitteleuropa gefühlt in einem Backofen leben, dann ist es zu spät.“

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klima schützen
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Unsere Projekte sind teuer (Saatgut, Zäune, Futter, Maschinen, Bäume) , trotzdem wir im Ehrenamt arbeiten. Spenden immer willkommen: https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Morgen große Baumpflanzaktion – Für Klimaschutz und biologische Vielfalt

Allright, die Vorbereitungen für die große Baumpflanzaktion morgen sind abgeschlossen.
10.00 Uhr Melle, Schlochterner Weg Ecke Hornstraße

35 Personen haben sich angemeldet, klasse!!!
Ihr könnt gerne auch spontan (und unangemeldet) vorbeikommen, die Aktion ist auch für Kinder geeignet.
Bringt wenn möglich bitte Spaten mit.
Alle HelferInnen können sich zudem ein paar Baumstecklinge für zu Hause mitnehmen.

Wer für Klima- und Naturschutz aktiv ist, der soll natürlich auch was gutes zu Futtern kriegen (ausschließlich Bio
und tierleidfrei). Also gibt es morgen Chili sin Carne, Baguette, tolle Aufstriche, Saft, Bier (mit Alk), Glühpunsch (ohne Alk).
Soll ja klassisches Novemberwetter werden, alsgo gibts auch nen zünftigen Bioschnaps/Likör (mit Alk), um den Magen zu wärmen.
Heute nen Großeinkauf bei Georgs Bioladen in Melle getätigt.

Danke insbesondere auch an die Firma Thomas Philipps, welche viele Bio-Obstbäume, Gießkannen und Spaten gesponsert hat.

Was passiert morgen?

A) Für eine hohe Biodiversität und gegen das Artensterben

Der erste Teil einer Obstbaumallee wird angelegt. Verschiedene heimische Apfelsorten, Birnen, Mirabellen, Kirschen etc. werden angepflanzt.
Da werden sich etliche Insekten und viele viele andere Nutznießer freuen.
Der zweite Teil der Obstbaumallee wird Anfang Dezember angelegt.

B) Für den Klimaschutz

Zudem werden wir einen Versuch starten. Feigenbäume, Datteln, Schwarznüsse, ein Olivenbaum (alle winterhart) werden angepflanzt.
Die Klimaerwärmung ist jetzt schon da, und in den nächsten 20, 30, 40, 50 Jahren kommt noch einiges an Temperaturanstieg auf uns zu.
Co2 müssen wird trotzdem speichern.
Gleichzeitig werden wir südeuropäische Nadel- und Laubbäume kombinieren.
Manna-Eschen, Zypressen, Zedern, Mittelmeerkiefern, Zerreichen, um zu sehen, wie sich diese Bäume in den nächsten Jahrzehnten hier so machen.
Der Nutzen fremdländischer Pflanzen für die heimische Artenvielfalt ist jedoch gering (heimische Arten sind an heimische Bäume angepasst).

Da eine Vielzahl heimischer Bäume jedoch massiv unter der Dürre der letzten Jahre leiden und vielfach sogar dadurch abgestorben sind,
versuchen wir zudem etwas anderes.

Die Kombination heimischer Arten mit südeuropäischen Arten und Douglasien. Auf diese Art und Weise kann (vielleicht) ein Mikroklima geschaffen werden, welches ein kleines Waldstück auch bei weniger Niederschlag entstehen lässt und dort für eine Erhaltung der Bäume sorgt.

Bäume benötigen den Schutz weiterer Bäume, um gedeihen zu können. Wenn nun aber die heimischen Arten der Klimaerwärmung zum Opfer fallen, dann kann (vielleicht) die Kombination heimischer Arten
mit Hitze- und Dürreresistenteren Individuen das nötige Wachstumsklima und den entsprechenden Schutz schaffen. Es ist ein Versuch. Wir wissen nicht, ob es funktioniert.
Handeln müssen wir jetzt, darauf warten dass andere Handeln ist zuwenig.

C) Wieso ist die Ernährung für alle Beteiligten Bio und vegan?
Die Bio-Landwirtschaft ist in der Lage, das Insektensterben zu stoppen (welches die konventionelle Landwirtschaft maßgeblich mitverursacht).
Die Bio-Landwirtschaft schafft artenreiche Strukturen ohne Pestizide, ökologisch nachhaltig.
Damit es mehr Bio-Landwirte gibt muss der Markt wachsen. Mehr Verbraucher müssen Bio-Produkte kaufen. So einfach ist es. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.

Fleischliche Ernährung ist massiv für die Klimaerwärmung verantwortlich. Die Fleischproduktion sorgt nicht nur für schlimmes schlimmes Tierleid und einen exorbitant hohen Wasserverbrauch, sie sorgt gleichzeitig für enorme Mengen an Co2, Distickstoffmonoxid und Methan, welche aus unserem Planeten auf kurz oder lang einen Backofen machen werden (nur dann werden „Wir“ gebacken!!!). Fleisch ist ein „Auslaufprodukt“ (obwohl die wenigsten Tiere Auslauf genießen dürfen). Auf den Schaden, den die Fleischproduktion verursacht, wollen wir mit der Aktion hinweisen.

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Wir benötigen Geld für unsere Projekte. Wer spenden möchte:
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Hulk Hogan arbeitet jetzt im Blumiger Landkreis-Team

Mit Vollgas voraus für die Artenvielfalt.
Unsere neue Maschine „Hulk Hogan 16“ ist da (mit 16 PS).
Hat ein Vermögen gekostet, knapp 3500 Euro.
Danke an die Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen, welche das Gerät bezahlt hat.
Damit können wir schneller Blühwiesen mähen und auch deutlich leichter fräsen, also artenreiche Wildblumenwiesen vorbereiten.

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Ein Quadratmeter …ist ein Quadratmeter…ist ein Quadratmeter

Und dann war heute „Großkampftag“ um Blühwiesen für das nächste Jahr vorzubereiten.
5 Stück geschafft. Gemäht, gemäht, gemäht, gemäht, gemäht,…. und jeden m² mal ganz persönlich kennengelernt.

„Hallo Quadratmeter, alles paletti?“

„Na klar, wirds nächstes Jahr wieder bunt?“

„Logo!“

„Find ich gut!“

„Tschüß Quadratmeter, bis nächstes Jahr. Mach weiter so, altes Haus,“

„Tschüß Kai, keep on going!“

Auf einigen Wiesen blüht es sogar jetzt Ende Oktober noch.
Und nächstes Jahr umso mehr, denn das Mahdgut wurde abgetragen, die Böden damit „ausgemagert“ (ganz wichtig für artenreiche Wiesen).
Und unsere Gnadenhoftiere haben sich sehr über das Mahdgut gefreut, da war noch jede Menge „frisches“ Grün bei.

Und: Unterzeichnet gerne unsere Protestpetition:
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Gemeinsames Engagement kann Berge versetzen

Es ist absolut beeindruckend, wie viele Menschen bereit sind,
sich aktiv für eine größere Artenvielfalt und gegen das Artensterben/Insektensterben einzusetzen.
Heute bei sehr netten und sympathischen Menschen in Melle/Oldendorf gewesen (Oberholsten)
und dort begonnen, eine Streuobstwiese anzulegen.
Danke an die vielen Aktiven (z.B. Marco Lülf, Maike Lülf, Dirk Lülf, Mirna Lülf).
Hier entsteht etwas Großes! Nicht nur eine Streuobstwiese sondern im nächsten Frühjahr auch eine Blühwiese (auf ca. 1000 m²).
Und beweidet wird mit den Tieren unseres Gnadenhofs Brödel, schonender geht es nicht.
Heute diverse Bäume eingepflanzt und begonnen Zäune zu ziehen.

Wenn so viele Menschen bereit sind, Zeit und Energie einzusetzen, dann können wir Berge versetzen!
Und: Nebenbei noch (am Liveticker) den glorreichen 6:2 Sieg des HSV verfolgt. Genialer Tag!!
Es gibt diese Ereignisse, die von allen Seiten (oben, unten, links, rechts, diagonal Nord-Nordost, 32,7 Grad südsüdwestlich)
nur Gewinner erzeugen. Viele Insekten findens super (haben heute schon wohlwollend gebrummt), viele Amphibien, Kleinsäuger, Vögel und und und…
Unsere Gnadenhoftiere wirds auch freuen, eine schöne, frische Wiese. Und wir Menschen findens auch super.
Schafe anschauen, zur Ruhe kommen, Obst essen, sich freuen, dass unsere Tiere auf eine frische Wiese kommen… ist eigentlich ganz simpel 🙂

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Vorbereitungen für große Baumpflanzaktion in Melle nahezu abgeschlossen

Die Vorbereitungen für die große Baumpflanzaktion am 2. November (Heimische Nadel- und Laubbäume + südeurop. Arten + Obstbaumallee)
sind so gut wie abgeschlossen. Heute sind noch einmal eine ganze Menge Bäume geliefert worden.
Für den 2. November (offen für alle) haben sich 28 Personen angemeldet.
Erfahrungsgemäß kommt etwa die Hälfte, das wäre auch schon toll 🙂
Wer noch möchte: Bitte kurz Bescheid geben (auch für Kinder geeignet). Wir sorgen dann für genügend Bio-Getränke und Speisen (natürlich tierleidfrei).

Treffpunkt ist am 2.November (10.00 Uhr) in Melle, Schlochterner Weg Ecke Hornstraße.

Eingepflanzt werden: Rotbuche, Blutbuche, Heimische Lärche, Spitzahron, Heimische Kiefer, Douglasien,
Zerr-Eiche, Manna-Esche, Zeder, verschiedene heimische Obstbäume, Feigenbäume (winterhart), Dattelpalmen (winterhart),
Roteiche, Weiden, Spitzahron, Zypressen, Pekanussbaum, Schwarnuss, Schlehe
So haben wir 19 verschiedene Arten. Da wird schon was draus werden.

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Weitere Blühwiesen gemäht

Und weitere Blühwiesen gemäht, damit sich im nächsten Jahr dort wieder das blühende Leben tummelt. Danke insbesondere an Karsten Wachsmuth.

Das Schnittgut wird nach einigen Tagen entfernt (so kann noch Saatgut herausfallen und der Boden wird magerer). Von Jahr zu Jahr steigt damit die Artenvielfalt der Flora, wovon immer mehr unterschiedliche Lebewesen profitieren.

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Wieder ein Kamerateam bei uns gewesen

Heute war mal wieder ein Kamerateam wegen „Blumiger Landkreis Osnabrück“ da. Mit Drohne und allem PiPaPo.
Was war? Was ist? Was wird sein?
Zu viel verraten wir noch nicht, schließlich haben wir jetzt auch die Gewässerrandstreifenthematik im Landkreis
mit in unser Handlungsportfolio aufgenommen.

Übrigens eine Fläche gepachtet, auf welcher wir einen Randstreifen von 10 (!) Metern anlegen.
Einfach nur, um mal ein Zeichen zu setzen. Wir berichten davon, wenn etwas mehr Luft ist. Aktuell werden wir von Projekten, Flächen- und Projektanfragen ein bisschen überrollt.
Naja, hält auch in Bewegung 🙂

Wir geben Bescheid, wenn die Aufnahmen gesendet werden und was es in Gänze damit auf sich hat.
Massiver Imagegewinn für den Landkreis Osnabrück (Blumiger Landkreis Osnabrück) (da können wir etwas daür).
Massiver Imageschaden für den Landkreis Osnabrück durch die Gewässerrandstreifenentscheidung (den Schaden haben andere angerichtet).
Petition bitte hier unterschreiben:
http://artensterben-aufhalten.de

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Streuobstwiese für Insekten geschaffen

Heute vormittag eine Streuobstwiese unter anderem gemeinsam mit der Grundschule Westerhausen angelegt. 🕷🐝🐸🐞🦇🦉🦜🌴🌿🌺🍒🍎🍐
Danke an die Firma „Thomas Philipps“, welche eine große Anzahl Obstbäume, Spaten und Gießkannen gesponsert hat.
Danke auch an den Verein „Tag der guten Tat e.V.“, die Stadt Melle und alle alle, die mitgeholfen haben.

Insgesamt werden hier im Frühjahr dann 30 tolle Obstbäume ihre Blüten öffnen.
Und auf einer Nebenfläche haben wir mit den Schülern ein erstes Klimaschutz-Areal angelegt.
Heimische Buchen und Lärchen, kombiniert mit Zerr-Eichen, Mittelmeer-Kiefer, Schwarznuss,
Olivenbäumen, Feigen, Dattelpalmen, Zedern, Zypressen, Manna-Esche und und und…
Ein Versuch. Wir berichten, was daraus wird.

Hat Spaß gemacht. Die Kids waren begeistert bei der Sache und haben alle noch ein, zwei Bäumchen für zu Hause mitbekommen.
Die Artenvielfalt auf der Fläche in Melle/Oldendorf wird hier in hohem Maße profitieren.
Streuobstwiesen liefern Lebensräume für bis zu 5000 Arten. Von der Erdkröte übers Mauswiesel zu Grünspecht, Honigbiene und Erdwespe.
Diese freuen sich über Walnüsse, verschiedene Apfelsorten, Kirschen, Birnen, Pflaumen und Mirabellen. Die Welt ist heute wieder etwas artenreicher geworden 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de