Förderung durch die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück

Auch im nächsten Jahr werden unsere Insektenschutzprojekte weitergehen. 50.000 m2 für Blumiges Melle (http://blumiges-melle.de) sind ja eh schon geplant gewesen. Jetzt eine tolle Nachricht: Für unser gemeindeübergreifendes Projekt, gemeinsam mit dem BUND (Bienenbündnis Landkreis OS, Süd) haben wir eine Förderzusage der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück zugesagt bekommen. Danke 🙂 So können wir Blühwiesen auf verschiedene Gemeinden des Südkreises des Osnabrücker Landes ausdehnen und eine wichtige Biotopvernetzung erzielen (http://blumiger-lkos.de).

Blühwiesen-Foto-Wettbewerb 2017 beendet

Hallo liebe Leute,

ein bißchen Farbe im November 🙂

der Foto-Wettbewerb auf http://blumiger-lkos.de
ist beendet.

Siehe: http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-fotos/?contest=contest-top10

Auf Platz 1: Ursula Detmer
Platz 2: Marianne Wuenning
Platz 3 (jeweils): Tobias Mandelartz, Marlen Schiche, Anja Schultz und Pusteblume.

Die SiegerInnen werden in Kürze benachrichtigt und erhalten natürlich auch tolle Preise.

Gnadenhöfe für Insekten und Gnadenhof Brödel

Hallo liebe Leute,

anbei ein kleiner, netter Film über unseren Gnadenhof und „Gnadenhöfe für Insekten“
(sowas werden wir in Zukunft dringend benötigen).
Wir empfehlen, sich die 7 Minuten einmal zu Gemüte zu führen…

https://www.youtube.com/watch?v=6E_KomSg1Tg&feature=youtu.be

Auf unserem Gnadenhof wird ca. ab Dezember 2017/Januar 2018 auch eine aktive Mitarbeit möglich sein (Fläche 2, http://gnadenhof-melle.de).
Für unsere Insektenschutzprojekte besucht gerne http://blumiges-melle.de, http://blumiger-lkos.de

Ach, und ja:
Bitte stimmt doch hier für uns ab:
https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/68d7c0ae-d2a1-4d3f-962c-d140943a7a69

Ohne Bettelei scheint es nicht zu gehen…:-/
Bei genügend Stimmen erhalten wir 1000 Euro von der DiBa-Bank (was wir sehr gut finden würden).

In einem kleinen Rahmen werden sich dann zumindest einige (kleine) Probleme „von selbst“ erledigen.

Danke

Das Insektensterben im Landkreis Osnabrück stoppen! Sponsoren gesucht!

Gemeinsam gegen das Insektensterben im Landkreis Osnabrück aktiv werden. Aktion beim/mit dem VFL Osnabrück geplant.

Blühwiesen schaffen

Auch 2018 geht die Anlage von Blühwiesen und Schutzzonen für Insekten weiter (siehe http://blumiges-melle.de, http://blumiger-lkos.de). Das Insektensterben kann unserer Meinung nach nur verhindert werden, wenn auch die „allgemeine Bevölkerung“ verstärkt für diese Thematik sensibilisiert wird und sich an Lösungsmöglichkeiten beteiligt.

In diesem Sinne wird gemeinsam mit einem wichtigen „Zugpferd der Region“ (VFL Osnabrück (Fußball)) bei einem Heimspiel im Frühjahr 2018 eine Aktion „Rote Karte dem Insektensterben“ durchgeführt. 10.000 – 15.000 Flyer und Saatguttütchen werden dann innerhalb des Stadions verteilt. Zudem wird auf das Portal http://blumiger-lkos.de aufmerksam gemacht. Der VFL Osnabrück hat hierfür bereits sein Einverständnis gegeben. Über diese Aktivität erhalten Bürgerinnen und Bürger relevante Informationen zu möglichen Unterstützungsmöglichkeiten von Wildbienen und anderen Insekten und zugleich entsprechend förderliches Saatgutmaterial.

Sponsoren gesucht

Hierfür suchen wir aktuell noch Sponsoren. Haben Sie Lust das Projekt finanziell zu fördern? Melden Sie sich gerne bei uns (http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de). Alle Förderer werden natürlich auf Homepage, Flyer und Saatguttütchen prominent hervorgehoben 🙂 …und das Saatgut enthält viele Blümchen in Lila-Weiß 🙂

Blühwiesenvorbereitung für 2018

Damit die Blühwiesen auch im nächsten Jahr wieder durchkommen muss natürlich gemäht werden.
Damit ging es heute los (die Blühsaison ist vorbei)…
Dabei achten wir darauf, dass Streifen mit Stängeln stehen bleiben (3/4 aller Wildbienen nisten zwar im Boden,
es gibt aber natürlich auch Stängelbrüter).
Heute hinter dem Gasthaus/Hotel Hubertus und bei der Tischlerei Huth gearbeitet.
Die abgemähten Pflanzen führen wir teilweise als Futter für die Tiere auf dem Gnadenhof Melle (http://gnadenhof-melle.de)
einem natürlichen Kreislauf zu. Zudem errichten wir „Stängelhaufen“ als prima Nistmöglichkeit/Überwinterungshilfe z.B. für Kleinsäuger.

Gemeinsam schaffen wir den Artenschutz

Die Wubbjes helfen der Natur (Kinderbuch, wird veröffentlicht im Frühjahr 2018), © gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Bilderstellung Markus Nimtz
Die Wubbjes helfen der Natur (Kinderbuch, wird veröffentlicht im Frühjahr 2018), © gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Bilderstellung Markus Nimtz

Bild aus: Die Wubbjes helfen der Natur (Kinderbuch, wird veröffentlicht im Frühjahr 2018), © gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Bilderstellung Markus Nimtz

Einige Fakten zu Blühwiesen aus Peter Bertholds neuem Buch „Unsere Vögel“

Stellungnahmen zum Insektensterben in Peter Bertholds Bestseller „Unsere Vögel. Warum wir sie brauchen und wie wir sie schützen können“ (2017, Ullstein-Verlag)

Vogel- und Insektenschwund gehen „Hand in Hand“

In dem hochinteressanten neuen Werk von Peter Berthold wird der auffällige Vogelschwund und die Sorge vor einem „stummen Frühling“ logischerweise auch mit dem Mangel an Insekten in Verbindung gebracht.

„Und die einstige Farbenfülle unserer Wiesen durch zig Blumen wie Margeriten, Glockenblumen, Storchschnäbeln, Bocksbart oder Nelken ist längst dem eintönigen Grün weniger Nutzungsarten gewichen. Aus den Äckern wurden Wildblumen mit Herbiziden herausgespritzt (…)“ (S.79)

Vielfach bekannt sind die Ausführungen des „Entomologischen Vereins Krefeld“, welcher nachgewiesen hat, dass die Biomasse der Insekten auf unterschiedlichen Flächen zwischen 1989 und 2014 um bis zu 80% abgenommen hat. Berthold erwähnt, dass ähnliches im Werk „Die Zukunft der Arten“ (2009, Josef H. Reichholf) geschildert wird. Mittlerweile sei es so, dass für viele insektenfressende Vogelarten die verfügbaren Insekten nicht mehr ausreichen, um ihre Jungvögel erfolgreich aufzuziehen.
In dem faktenreichen Werk wird zudem erwähnt, dass in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg über 20 % an Wiesen und Weiden verloren gegangen sind (insbesondere durch Umwidmung in Ackerland (z.B. für Mais)). Wiesen seien heute zudem stark verarmt. Während sich früher mäßig feuchte Wiesen aus durchschnittlich rund 25 Pflanzenarten zusammensetzten, so sind es heute nur noch etwa 10-15 Arten.
Viele Wildpflanzen können heute auf tiefgründig bearbeiteten Böden, welche oftmals mit Kunstdünger behandelt werden, nicht mehr existieren (selbst dann nicht wenn man sie lassen würde!!).
Durch häufige Mahd wird zudem eine Samenbildung der Pflanzen verhindert, was sich ebenfalls stark auf Arten- und Individuenzahl von Vögeln auswirkt.
Mehrfach tritt in Bertholds Werk der Terminus „Homo suicidals“ bzw. „Homo horribilis“ auf. Kein Wunder, wenn man sich die geschilderten Fakten zu Gemüte führt.

Wundervolle Biodiversität
Wundervolle Biodiversität

Wichtige Artenvielfalt

Hoch interessant sind verschiedene Studien, welche Berthold zitiert. So sei in Feldforschungen im „Ökosystem Wiese“ festgestellt worden, dass mit steigender Diversität (ohne Dünger) zugleich die Biomasse pro Flächeneinheit zunehme (S. 149). Je mehr Arten desto höher der Ertrag, da artenreiche Wiesen die genetische Vielfalt und Produktivität der mikrobiellen Bodenorganismen steigern.

„Je vielfältiger zudem der Mix aus hohen und niedrigen, breiten und schmalen Stängeln, Blättern und Blüten ist, desto besser werden alle Ressourcen genutzt (…). Ein hochwillkommener Nebeneffekt ist, dass in artenreichen Wiesen die reichhaltigeren Mikroben vermehrt anfallende Schadstoffe abbauen. Das ist essentiell für sauberes Grundwasser.“

Zudem wird hervorgehoben, dass je artenreicher eine Wiese ist, negative Einflüsse (z.B. „Schädlinge“, Trockenheit) umso geringere Auswirkungen haben.
Und: Bis heute werden ca. 20 Prozent aller Farn- und Blütenpflanzen zu Heilzwecken genutzt. Mit jeder Tier- und Pflanzenart die wir ausrotten, beeinträchtigen wir zugleich unsere eigene Existenz. Aber das können wir steuern!

„Blumiges Melle“ in der Finalrunde des „Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreises ZeitzeicheN“

Insektenschutzprojekt „Blumiges Melle“ in der Finalrunde des „Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreises ZeitzeicheN“
Bitte abstimmen 🙂

Liebe Leute,

das Projekt „Blumiges Melle“ (http://blumiges-melle.de; http://blumiger-lkos.de) hat es in die Finalrunde geschafft. Wenn Ihr der Meinung seid, dass es nun auch für
einen Preis nominiert werden sollte, so würden wir uns freuen, wenn Ihr unter folgendem Link für uns abstimmen würdet:

https://www.netzwerk21kongress.de/de/17_11_voting_gemeindestadtregion.asp

Sollte ein Preis gewonnen werden, so würde das Preisgeld in weitere Maßnahmen des Insektenschutzes fließen.
Danke 🙂

7000 Bienenhotels jetzt!!

Ein Gastbeitrag von Ralf Külker (NABU Kreiverband Gütersloh), siehe dazu auch die Facebook-Kampagne https://www.facebook.com/siebentausendbienenhotels/

Hallo liebe Naturfreunde,

wir leben heute in der Zeit des großen Insektensterbens. Mancherorts ist die Menge der Insekten um bis zu 80% zurückgegangen! Diese Entwicklung ist dramatisch, wenn man bedenkt, dass Insekten am Anfang der Nahrungskette stehen. Die Gründe für den Rückgang sind u.a. Intensive Landwirtschaft, Pestizide, Flächenversiegelungen und das Fehlen von Wildwiesen oder Brachflächen. Da die Politik die Warnungen der Umweltschutzverbände immer wieder in den Wind schlagen, sind jetzt die Bürgerinnen und Bürger gefragt, selbst etwas zu unternehmen. Jeder, der einen Garten hat, kann prinzipiell Wildbienen züchten und eine Wildecke im Garten anlegen, damit sich die Bienen dort mit Pollen versorgen können. Ein Totholzhaufen (am Besten mit von Käfern durchlöcherten Stämmen und Ästen) empfiehlt sich ebenso. Nähere Informationen zum Bau von Bienenhotels und den geeigneten Blumenmischungen kann man auf den Internetseiten des NABU erfahren!

Bienenhotel - Foto von Ralf Külker
Bienenhotel – Foto von Ralf Külker

Es gibt in ganz Deutschland genug Flächen, die für insektenfreundliche Blumenwiesen zur Verfügung stehen. Muss es immer überall der englische Golfrasen sein, der obendrein noch viel Arbeit schafft? Wie schön sind doch bunte, duftende Blumenwiesen und wie vielen Tieren bieten sie einen Lebensraum? Helft alle mit, die Umkehr des Tiersterbens in der Natur mit einzuleiten! Auf dass wir uns wieder an mehr Bienen, mehr Singvögeln, mehr Greifvögeln, mehr Fledermäusen, und und und erfreuen können! Berichtet hier als Post oder Mail davon, wie viel neue Bienenhotels ihr aufgestellt habt und die werden dann auf der Facebook-Seite: „7000 Bienenhotels“ zusammengezählt. Das Ziel: Nicht weniger als 7000 Wildbienen-Hotels! Also, an die Arbeit Freunde!

Mauerbiene - Foto von Ralf Külker
Mauerbiene – Foto von Ralf Külker