Heute Zwangsurlaub, nervt.
Durch den Sturm sind alle Bahnverbindungen ausgefallen, also nicht zur Arbeit und ein Tag Urlaub ist weg.
Das Wetter macht keinen Spa├č, aber in 3 Monaten sieht es wieder so aus wie auf dem Bild ­čśü­čÉŤ­čÉŁ­čŽő­čÉ×
Daf├╝r lohnt es sich dann auch, die „andere“ Arbeit fortzusetzen
Heute wieder Unmengen an Bl├╝hwiesen-Saatgut verpackt und innerhalb des Landkreises verschickt.

Das kostenlose Saatgut ist leider nun weitesgehend aufgebraucht, wir k├Ânnen leider nur noch ganz kleine Mengen verschicken.
Aber seht Euch die Vernetzungskarte an (es sind auch die Orte eingetragen, an welche nun Saatgut verschickt wird). Der Hammer! Insbesondere in Melle ist die Verdichtung grandios!! Bl├╝hwiesenhauptstadt Nummer 1. Das Engagement vieler Aktiver zeigt nach 4 Jahren Arbeit echte Resultate, das ist grandios! ­čÉ×­čŽő­čÉŁ­čśä­čśä­čśä­čśŹ
Insekten mit „gr├Âsseren“ Flugm├Âglichkeiten k├Ânnen sich nun tats├Ąchlich (mit hoher Wahrscheinlichkeit) auch genetisch austauschen.
Viele Insellagen werden in dieser Saison vernetzt, das ist ein gro├čer gro├čer Lichtblick!

Aber Vorsicht: Die Karte vermittelt den Eidruck, dass an einigen Ecken im Landkreis „alles in Ordnung“ ist, das ist irref├╝hrend.
Dargestellt wird nur ein Vernetzungskorridor f├╝r Fluginsekten, welche mindestens 1800 Meter fliegen k├Ânnen.
Das schaffen zwar auch einige Wildbienen, aber viele viele der bedrohten Arten schaffen es leider nicht. Viele fliegen gerade einmal 500 Meter weit,
wenn dann keine „Pollen-Nektar-Tankstelle“ vorhanden ist, dann sieht es d├╝ster aus.
Das gilt auch f├╝r etliche Schmetterlingsarten.

Ergo: Der Bl├╝hwiesen-Vernetzungs-Korridor (Stufe 1, Basisger├╝st) ist schonmal eine gute Sache, welche der Stabilisieruntg von verschiedenen Arten dienen kann.
Aufgrund der Vielzahl der Fl├Ąchen f├╝hren wir jedoch kein Monitoring durch. Wir wissen also nicht, was wo tats├Ąchlich bl├╝ht und ob wirklich
alle Bl├╝hwiesen von den Eigent├╝mern auch so gepflegt werden, dass es auch im Folgejahr wieder bunt wird.

Bedeutet: Wir alle m├╝ssen noch viel viel mehr tun, um gegen das Insektensterben eine L├Âsung zu schaffen.
Der Korridor ist nur ein gro├čes Heftpflaster und ein L├Âffel Hustensaft, naja, besser als nichts.

Und: Heute die Ziege „Nj├Ârda“ weiterbehandelt. Ihr entz├╝nbdetes Auge macht Sorgen, wird aber langsam besser ­čÖé

Blumiger Landkreis Osnabr├╝ck
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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