Nächste Blühwiese angelegt. Diverse Ausreiseanträge in Melle und Bissendorf…
Die „Grenze“ wird aufgelöst. Die Mauer ist weg!!

Heute war es nun endlich so weit. Die nächste Blühwiese (an der Grenze zwischen Melle und Bissendorf) ist geschaffen.
Und die Fläche hat es in sich! Endlich können nun auch viele Wildbienenarten (diese weisen ja geringe Flugradien auf, je nach Art bis zu 2 Km)
zwischen Melle und Bissendorf von Blühwiese zu Blühwiese pendeln und so (endlich) einen großflächigeren genetischen Austausch vollziehen.
Bereits heute kam es in beiden Gebietskörperschaften trotz strömenden Regens zu tumultartigen Freudenszenen.
Wildbiene Irma: „Ich hab noch eine Tante in Melle, diese habe ich 20 Jahre nicht gesehen, endlich geht es wieder. Die (Flug-)Mauer ist weg.
Trotz intensiver Landwirtschaft. Was für ein Tag!“
Schmetterling Erwin: „Unsere Famile wurde zerrissen. Weihnachten gab es mal ein Päckchen Kaffee oder einen Stollen, mehr war nicht drin…Dieser Tag hat historische Bedeutung.
Ich habe Tränen in den Augen.“

Trotz des Sonntages gab es lange Schlangen vor den Visa-Stellen. 1000sende von Besuchs- und Ausreiseanträgen in beide Richtungen wurden gestellt.
Blühbeginn wird in ca. 8 Wochen sein.

Schabowski, Chef des Wildbienen-Flug-Erlaubnis-Zentrums stellte unverzüglich klar: „Visa und Ausreiseanträge brauchen nicht gestellt werden. Der Flugverkehr ist frei!“.

Auf eine Anfrage eines Grashüpfers, ab wann denn diese Erlaubnis gelte, äußerte er:
„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“
Da gab es kein Halten mehr. Auch die Situation vieler Wildbienen in Gesmold wird sich in naher Zukunft positiv verändern, da auch hier die nötige Biotopvernetzung mit umliegenden Blühwiesen geschaffen wird.
Bereits gestern reiste Außenminister Genscher in die dortige Meller Botschaft, in welcher Hunderte Wildbienen ausharren:
„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir sind heute zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …“
Der Rest ging in ohrenbetäubendem Summen unter.

Heute 750 m² gefräst und ausgesät. „Bunter Saum“, „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ sowie „Blühende Landschaft Nord“ von Rieger Hofmann.
Seit März 2017 nun Blühwiese Nummer 114 (oder so….)
Die Mauer ist weg. Freier Flug für Freie Insekten. Eine Teilbeweidung wird im Sommer durch die Tiere unseres Gnadenhofes Brödel dort stattfinden.

Blumiger Landkreis Osnabrück + insektenrettung.de
Artenviefalt steigern, Insektensterben stoppen
Schonende Blühwiesenpflege durch Gnadenhoftiere
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