In Gemeinschaft kann man mehr erreichen – Die Streuobstwiese entwickelt sich 🌻🥳🥳🍉🌳🐝🦋🐛🍎🍐🍒🍊🍋🥥🍍🍆🥑🥕🥯
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland….

Letztes Jahr gemeinsam mit der Grundschule Westerhausen, der Firma „Thomas Philipps“ (Uwe Rummel) und der Stadt Melle (George Trenkler)
eine Streuobstwiese geschaffen. Das Unternehmen „Thomas Philipps“ hat eine Fülle von Bio-Obstbäumen zur Verfügung gestellt, ebenso die Stadt Melle
aus ihrem 850-Bäume Projekt. Die Kids haben diese dann begeistert in die Erde gesetzt.

Und alle Bäume sind angegangen 🙂 🙂 Herrlich….
Die entstehende Streuobstwiese wird aktuell noch von unseren Gänsen beweidet, da die Stämme (eingezäunt gegen Fraßschäden)
für Schafe noch etwas zu dünn sind. Die Hinterlassenschaften werden regelmäßig entfernt, damit der Boden ausmagern kann. Auch hier entwickelt sich
eine Blühwiese. Einzelne Exemplare des Natternkopfes, des Bergsandglöckchens (sehr sehr selten!!), Reiherschnabel, der Königskerze blühen hier.
Und der erste Obstbaum trägt sogar schon einige Kirschen. Ein paar Jahre wird es noch dauern, bis die 30 Bäume eine „richtige“ Streuobstwiese bilden, von
welcher dann bis zu 5000 Arten profitieren können.
Da auch bie diesem Biotop das Umfeld maßgeblich ist haben wir an den Rändern 2 kleine Feuchtbiotope geschaffen, schließlich wollen die vielen
Lebewesen, die hier eintrudeln, sich ja auch mal einen Schluck Wasser genehmigen.
An den Rändern der Streuobstwiese wachsen Nussbäume und Schlehen. Eine zum Sommerfest 2019 mitgebrachte Eberesche (Danke dafür an Mirco Bredenförder)
steht nun in einem kleinen Verbund, denn auch die Vogelbeere spendet wertvolle Nahrung (Vitam C-reich) für die Artenvielfalt. Und auch hier
sind die ersten Früchte schon reif. Große Klasse!!! Und um die Streuobstwiese herum – Wildblumen und Kluturblumen (z.B. die Ringelblume). Artenvielfalt pur!

Hier entsteht ein herrliches Kleinod. In etwa 2 Jahren werdfen dann unsere Schafe die Streuobstwiese beweiden.

Und wie es in dem Gedicht von Fontane so schön heisst:

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was er damals tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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