Dieses Jahr finden Kommunalwahlen statt. ­čŽö­čî╗­čÉ┐­čÉż­čî×­čśŐ­čśŐ­čśŐ­čśÄ­čśÄ­čśÄ­čžÉ­čžÉ­čžÉ­čĄô­čĄô­čĄô­čÉż
Hier unsere politischen W├╝nsche f├╝r den kommunalen Wahlkampf….
Nat├╝rlich haben auch wir eine politische “Grundhaltung”, die weit weg von (politischer) Neutralit├Ąt liegt.
Und gleichzeitig gilt:
Gemeckert wird (parteiunabh├Ąngig) bei Sachentscheidungen, wenn es unserer Meinung nach etwas zu meckern gilt (bislang war das “in gr├Â├čerem und zeitlich l├Ąngerem Rahmen” bei 3 Entscheidungen/Positionierungen der Fall:
Ganz massiv (massivst) bei der Gew├Ąsserrandstreifenthematik (das war so ziemlich das Krasseste bislang), zudem bei der EU-Agrarentscheidung zur “GAP” im Oktober letzten Jahres (auch ganz schrecklich) und in Bezug auf das j├Ąhrlich stattfindende G├Ąnse-Traditions-Essen der FDP Osnabr├╝ck.
Und applaudiert wird, wenn es unserer Meinung nach etwas zu applaudieren gibt.
Das ist beispielsweise bei der L├Âsung der Gew├Ąsserrandstreifen-Problematik geschehen oder bei dem F├Ârderprojekt “Naturnahes Melle” der Stadt Melle, oder bei politischen Positionierungen gegenSchotter- und Steing├Ąrten, oder oder oder….

Unsere zwei W├╝nsche f├╝r den Wahlkampf lauten:

* Finanzielle Unterst├╝tzung von vom “Veterin├Ąramt OS-Land” anerkannten und gepr├╝ften Gnadenh├Âfen im Landkreis Osnabr├╝ck (bei Vorlage entsprechender Sachkundenachweise nach ┬ž11 Tierschutzgesetz durch die Gnadenhofbetreiber). W├╝nschenswert w├Ąre eine Unterst├╝tzung f├╝r Futter-, Tierarzt- und Materialkosten.
Denn: Anders als Tierheime erhalten ehrenamtlich betriebene Gnadenh├Âfe nur in seltenen F├Ąllen/sporadisch Unterst├╝tzung aus Steuergeldern.
Gnadenh├Âfe jedoch leisten einen wichtigen Beitrag f├╝r ein hohes Tierwohl und sind f├╝r viele Lebewesen die letzte Rettung vor einer ansonsten drohenden Schlachtung oder einer Euthanasie.
Durch ihre ├ľffentlichkeit und Transparenz tragen sie zudem zur gesellschaftlichen Bildung bei.
* Kostenlose Bereitsstellung (Leihe/Verpachtung) von landkreiseigenen Fl├Ąchen f├╝r Naturschutzgruppen und Umweltverb├Ąnde aus dem Landkreis Osnabr├╝ck (zur Gestaltung von Biotopen und zur Anpflanzung von “Klimaschutzb├Ąumen”).
Denn: Das Hauptproblem von (vielen) ehrenamtlichen Naturschutzgruppen ist der Mangel an Gestaltungsfl├Ąchen f├╝r Biotope.
Ohne Fl├Ąchen jedoch gibt es keinerlei M├Âglichkeiten, “Rettungsinseln” in einer (oftmals) artenarmen Kulturlandschaft zu schaffen. Der Mangel an Fl├Ąchen – so muss ganz klar gesagt werden – hat hier z.B. eindeutig dazu gef├╝hrt, dass das geplante Klima- und Artenschutzprojekt “500 AKA – 500 Aktiv f├╝r Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabr├╝ck” nach wie vor sehr wackelig “auf der Kippe” steht. In welche Richtung es “kippt” wissen wir erst im M├Ąrz. Und wenn es schlecht l├Ąuft, dann f├╝hrt es dazu, dass der Mangel an Fl├Ąchen daf├╝r verantwortlich ist, dass etwa 70.000 bis 100.000 Euro “verfallen” und eben nicht f├╝r den Klima- und Artenschutz in der Region investiert werden.
Anders formuliert: Die Bereitschaft (von Gruppierungen, der Bev├Âlkerung, Vereinen, Schulen, Firmen etc.), in der Regel ehrenamtlich und unbezahlt Arten- und Klimaschutzfl├Ąchen zu gestalten ist hoch.
Auch der Unterst├╝tzungswille von Stiftungen oder Sponsoren, diese Projekte finanziell zu f├Ârdern ist durchaus betr├Ąchtlich (wir reden hier immerhin ├╝ber zuweilen 5stellige Unterst├╝tzungsangebote f├╝r Material- und Pflanzkosten).
Der Mangel an Gestaltungsfl├Ąchen, als Basis f├╝r Arten- und Klimaschutzma├čnahmen, jedoch ist das Maximalproblem…
Damit direkt in Verbindung stehend ist gleichzeitig eine gewichtige “MUSS-Bedingung” von verschiedenen Naturschutz- und Umweltstiftungen. Diverse Stiftungen f├Ârdern (durchaus nachvollziehbar) Biotop-Fl├Ąchen nur dann, wenn diese gesichert f├╝r (mindestens) 20 Jahre zur Verf├╝gung stehen. Wer einmal versucht hat Privatbesitzern “20-Jahresfl├Ąchen” f├╝r eine Biotopgestaltung “abzuschwatzen”, der weiss, dass diese Bedingung nur ganz ganz wenige Menschen eingehen.
Ehrenamtlich durch Umweltgruppen gepflegte Biotope leisten einen wertvollen Beitrag in unserer Region f├╝r eine lokale bzw. regionale Artenvielfalt. Ohne Fl├Ąchen: Keine Vielfalt.
Durch eine regelm├Ą├čige Pflege haben diese h├Ąufig zudem einen h├Âheren naturschutzfachlichen “Wert” als verschiedene Kompensationsfl├Ąchen, welche zuweilen einmalig geschaffen werden – ohne eine nachhaltige Erhaltung.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
(Betreiber des Gnadenhof Br├Âdel sowie des Insektenschutz-Projektes “Blumiger Landkreis Osnabr├╝ck” (http://blumiger-lkos.de))
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein