Sommerfest 2019 des Gnadenhofs Brödel und offener Brief an die Menschheit (insbesondere in Melle, im Landkreis OS und umzu)

Liebe Leute, was für ein schönes
Sommerfest heute. Es ist schier unmöglich, sich nanemtlich bei allen Anwesenden bedanken zu können.
Der zum Scheitern verurteile Versuch hier trotzdem:
Danke an Simone Brockmann, sandra Sandra Hielscherr
, Julia Behncke für die tollen Co2-reduzierten Gerichte.
Danke an Philipp Horstmann für die tatkräftige Unterstützung.
Danke an Mirco Bredenförder und Philip Ufer & Johanna für 2 weitere Baumspenden (sehr sehr wichtig im Zeitalter der Klimaerwärmung).
Danke an Anja Lange-Huber für die finanzielle Förderung, Danke an Karin Kattner-Tschorn für eine Patenschaft (Ziege Kuno freut sich).
Danke an Valentina Andreev und Meike Bdm für die Patenschaften. Danke an Susann und Jörg.
Danke an Georgs Bioladen (z.B. an Eike Stolzenburg) und George Trenkler, Felicitas und insbesondere Conny.
Danke an Benno & Ute Hellige
Danke an Till Habeck und Nora (eine gesonderte Meldung für Euer wochenlanges Engagenment folgt noch)
Danke an Thomas Täger und den Ortsrat Oldendorf,
Danke an Philip Ufer & Johanna
Danke an den TSV Westerhausen.
Danke an die Tierhilfe Osnabrück Knabbernuss.
Danke an Sebastian Kluge (ein separater Bericht folgt noch)
Danke an Heidrun für das Sammeln der Spenden, grossartig!

Leider sind zum derzeitigen Zeitpunkt (00:35) noch nicht alle Dankesbotschaften klar definiert sind.
Es tut uns leid, wenn wir Personen hier namentlich (noch) nicht erwähnen.

Es war ein großartiger Abend. Die Presse war vor Ort und weit über 100 BesucherInnen.
Das Essen war gigantisch (vegan, oder vegetarisch).
Es knistert im Gebälk. Es passiert etwas hier. Hier in Melle und hier auf diesem Planten. Menschen tun sich zusammen,
egal von welcher Partei, egal welcher Herkunft, und überlegen gemeinsam, was WIR ALLE, gemeinsam (!!!) TUN können,
um dem Artensterben Einhalt zu gebieten, um der Klimaerwärmung etwas entgegen zu setzen.
Handeln, aktiv werden, einfach nur TUN – heute haben wir hier vielle positive Beispiele erlebt.

——————-
Der offene Brief:
Wie mir mit unserer Ernährung den Planeten retten können
Oder: Warum gibt es hier das zu Essen / zu Trinken, was es gibt?

Überall auf der Welt werden Hitzerekorde gebrochen. Letzte Woche ist eine umfassende Studie in der „Nature“ erschienen, in welcher klar und deutlich steht, dass es sich hierbei nicht um „Wetter-Phänomene“ sondern um einen globalen Temperaturanstieg handelt (sprich: Klimaerwärmung).
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz verkündete diese Woche recht präzise, dass auch in Niedersachsen das Wasser knapper werden wird und der aktuelle Stand „nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen wird“.
Deutlich wird gesagt: Beim Wasserverbrauch in Niedersachsen wird es künftig zu Konflikten kommen.
Viele Lebensmittel (und deren Produktions- bzw. Anbauweisen) sind hochgradig mitverantwortlich, für den Treibhauseffekt und das Artensterben (das größte Artensterben seit 66 Millionen Jahren). Wir selber haben es in der Hand so zu handeln, dass wir gegensteuern, dass wir helfen und einen lebenswerten Planeten „zurückbekommen“. Wir wollen Niemandem vorschreiben, was er / sie essen soll. Einige Informationen, welche jedoch nicht unwichtig sind, werden an dieser Stelle einmal veröffentlicht:
In Kürze die Co2-Bilanz einiger Lebensmittel:
(von den viel schädlicheren Treibhausgasen wie Methan und Distickstoffmonoxid mal ganz zu schweigen):
https://www.co2spiegel.de/heidelberg/co2_spiegel.pdf
Ein Kilogramm Schweinefleisch: ca. 3000 Gramm Co2 (und etwa 10.000 Liter Wasser für die Futterbereitstellung)
Ein Kilogramm Rind: ca. 13000 Gramm Co2 (und etwa 15.000 Liter Wasser !!)
Ein Kilogramm Butter: ca. 23000 Gramm Co2 (!!!)
Ein Kilogramm Kartoffeln (frisch): ca. 197 Gramm
Ein Kilogramm Gemüse (frisch): ca. 150 Gramm
Zum Vergleich: Ein gepflanzter Baum speichert im Jahr ca. 10 kg Co2 (wenn er denn „groß ist“)
…und nicht zu vergessen beim Fleischkonsum: Das schlimme, grausame Tierleid, welches in der intensiven Massentierhaltung täglich und millionenfach stattfindet.

Übrigens: Der Bio-Landbau verursacht rund 20% weniger Co2 und Methan als der konventionelle Landbau. Dass unweit von hier (ca. 4 Kilometer) ein neuer Massen-Schweinestall für mehrere Tausend Tiere gebaut wird, ist im Zeitalter der Klimaerwärmung ein Doppelt-Schlechter-Witz und schlichtweg ignorant und hochgradig verantwortungslos…
Wo wir einkaufen, was wir essen, können wir alle selber entscheiden.
Bio-Produkte (z.B. von Georgs Bioladen in Melle) tragen oftmals zu einer hohen Artenvielfalt bei (anders als Pestizide in der intensiven Landwirtschaft, welche auch durch ihre Monokulturen hauptverantwortlich für das Artensterben ist).
Produkte aus der solidarischen Landwirtschaft (auch in Melle gibt es zwei Anbieter, siehe https://www.solidarische-landwirtschaft.org), welche nachhaltig arbeiten und tolle ökologisch-wertvolle Produkte anbieten (bei einem sind wir selbst Kunde). Dort wird derart gearbeitet, dass sogar Hot-Spots der Artenvielfalt entstehen.
Weg vom Fleisch, mehr Gemüse, tut auch der eigenen Gesundheit gut und schont das Klima.
Und nun: Guten Appetit (reinen Gewissens) [Klingt ein wenig wie Klugscheisserei, soll aber nicht so gemeint sein]

Gnadenhof Brödel Melle, „Blumiger Landkreis Osnabrück“ und gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle im August 2019

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

nd“]

Allgemein