Im Augenblick ist heisse Phase der Blühwiesenmahd.
Diese bringt zwar ziemlich viel Action und ist nicht ganz ohne, bringt aber auch eine Menge Vorteile mit sich:

* Durch die Mahd und das Abtragen des Mahdgutes werden die (zuweilen landwirtschaftlich überdüngten)
Flächen ausgemagert. Eine Überdüngung und Anreicherung mit Nährstoffen führt zu einer Verarmung der Flächen (Artenarmut, mit damit verbundenem Nahrungsmangel für Insekten).
Ergo: Je mehr Nährstoffe auf einer Fläche, desto weniger Arten können dort leben.
Es setzen sich dann nur wenige Gräser durch. Je nährstoffärmer jedoch dann eine Fläche wird (durch gezielte Mahd und Ausmagerung), desto größer ist das Artenspektrum.
Auf stark ausgemagerten Flächen wurden zuweilen schon über 120 verschiedene Wildblumen und Wildkräuter gesichtet

* Nur durch eine Mahd und das Entfernen des Mahdgutes können Blü+hwiesen dauerhaft bestehen. Andsonsten wäre die Verschattung zu groß und im nächsten Jahr hätten Keimlinge keine Chance.

* Unsere Gnadenhoftiere freuen sich über ein stetig gefülltes Heulager. Im letzten Winter hatten wir Heukosten von über 3000 Euro.
Dieses Jahr wird es weniger. Und das Heu ist von einer Spitzenqualität, mit vielen Kräutern (z.B. Koriander, Wiesen-Kümmel, Fenchel, Rainfarn, Heilziest, Wilde Möhre,
Wiesen-Salbei, Wilde Möhre)

* Viel Bewegung und viel Sport. Oft harken wir das Heu noch „wie früher“ zusammen und laden es dann mit einer Heugabel in unser Heumobil.
Seit Beginn des Projektes im Frühjahr 2017 nun 18,5 Kilo abgenommen. Ende Juli könnte die magische 20-Kilo fallen.

….wichtig: Immer nur 50% der Blühwiese mähen. Erst wenn diese Hälfte nachgewachsen ist und wieder Pollen und Nektar liefert das andere Areal bearbeiten.
Viele Tipps zur Mahd:

Eine Blühwiese anlegen

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt sigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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