Heute endlich wieder ne Blühwiese für das nächste Jahr vorbereitet.
Da endlich der Anhänger repariert ist kann nun wieder vernünftig gearbeitet werden.
800 m² abgemäht und abgetragen, die Insekten freuen sich schon.
Hier wird es summen und brummen, dass es eine Freude ist. Diese Blühwiese betreuen wir nun schon im dritten Jahr. Wir sind gespannt 🙂

Die aktuellen Zahlen zum Insektensterben sind nach wie vor alarmierend (wie sollte es auch anders sein, ist ja kaum was passiert).
Trotzdem ist merkbar, dass es „knistert im Gebälk“. Viele Menschen sind sensibilisiert.
Heute mit zwei sehr netten Personen gesprochen und einen Austausch über insektenfreunliche Gärten geführt.
Es werden immer mehr, die sich engagieren und beteiligen.

Eine sehr gute Initiave: Die SPD in Melle spricht sich dafür aus, dass die klassichen Steinwüsten in neuen Bebauungswüsten nicht mehr erlaubt werden:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1575836/meller-spd-will-steingaerten-verbieten

Zwar gab es in sozialen Netzwerken viel ahnungslose Kritik („Die wollen uns vorschreiben, wie wir unsere Gärten gestalten sollen“),
die Idee ist aber ohne jede Frage gut, richtig & wichtig und sinnvoll (und längst überfällig).
Sterile Steinwüsten in Vorgärten sind nichts anderes als sterile Wüsten der Artenarmut, wer soll dort leben?
Oder anders: Steingärten sind: Sterile Wüsten des Todes (etwas plakativ-drastisch formuliert)

Interessant ist: Die Gesamtheit aller Gärten in der Bundesrepublik umfasst etwa 930.000 Hektar.
Zum Vergleich: Die Gesamtheit der Naturschutzgebiete liegt bei 1.382.000 Hektar.

Die verblühte Wiese heute war nicht ganz ohne: Zwischendurch rauchte sogar der Motor des Balkenmähers. Das Schnittgut landete auf einer Rinderwiese.
Wenn die Rinder es nicht fressen, dann freuen sich verschiedene Kleintiere über eine schöne Schutzburg in kalten Winternächten.

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