Mitte Oktober – Zeit für die Herbstmahd der Blühwiesen

Hilft alles nichts, wenn es auch im nächsten Frühjahr wieder Pollen und Nektar für die Insekten geben soll,
dann müssen die Blühwiesen gemäht und abgetragen werden. Heute eine Fläche geschafft.
Das ist echt Action, bei dem Wetter ist man danach klitschnass geschwitzt, aber irgendwie auch zufrieden.
Jede Menge Kalorien sind: Weg! Hah! Hab gelesen 8% der Bevölkerung bewegen sich im Alltag nie länger als 2 Minuten am Stück, dabei kann es wirklich auch Spaß machen 🙂 Man hilft der Natur und sich selbst, besser gehts nicht.
Das Mahdgut wird zu Überwinterungshilfen am Wiesenrand aufgeschichtet, da freuen sich diverse Kleinsäuger auf eine kuschelige Winterstätte.

Um Wiesen zu mähen ist es hilfreich auf altbewährtes Werkzeug zurückzugreifen.
Eine Oldschool-Heuharke mit abgerundeten Bucheckernzinken.

Der Unterschied zwischen den Wiesen, welche im Sommer bereits den ersten Schnitt bekommen hatten (und jetzt den zweiten Schnitt erhalten),
und den Wiesen, welche noch garnicht in diesem Jahr gemäht wurden, wird deutlich.
Auf den Sommermahd-Flächen blüht es immer noch (wenn auch nicht mehr besonders üppig, schließlich haben wir ja Mitte Oktober).
Die noch nicht gemähten Flächen sind nur noch eine bräunliche Masse.

Warum müssen Blühwiesen gemäht werden?
Das Saatgut ist in der Regel mehrjährig. Damit die Pflanzen im Frühjahr Licht bekommen, muss verblühtes Zeugs runter.
Und: Bei Blühwiesen gilt: Je nährstoffärmer der Boden desto besser. Deswegen wird empfohlen, die Wiesen NICHT zu mulchen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

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