Im Jahr 2018 hat uns das Artensterben massiv im Griff, und doch beginnen Menschen aufzustehen, gemeinsam zu Handeln,
das „Schicksal“ nicht mehr einfach so hinzunehmen. Ein tolles Projekt bei uns im „Dorf“ zeigt wie es auch gehen kann.
Viele Menschen aus verschiedenen Richtungen haben hier gemeinsam „Großes“ geschaffen.

Heute wurde der „Meller Jubiläumsweg“ eingeweiht. Ein Wanderweg, welche sportliche Aktivitäten (an diversen Punkten können sportliche Übungen geleistet werden)
mit Naturerfahrung und „Orten des Wissens“ kombiniert. Diverse Hinweistafeln machen auf Besonderheiten in der Natur aufmerksam. Und: Das ist erst der Anfang.
Der Weg wird kontinuierlich ausgebaut. Ein (mindestens eins) Feuchtbiotop, Blühwiesen, Schutzhecken, Trockensteinmauern, Totholzbestände für Insekten etc. folgen noch.
Der Wanderweg soll Bewegung an der frischen Luft mit tollen und wichtigen Projekten für den Artenschutz kombinieren,
und gleichzeitig Aspekte der Umweltbildung aufnehmen.
Unser Gnadenhof Brödel / Naturpark Kreimerhof grenzt übrigens genau an diesen Wanderweg an.

Ein besonderer Dank gilt Frank Strötzel und Hendrik Schweer vom TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. Der TSV hat dieses tolle Projekt maßgeblich initiiert und schon viele Hinweistafeln zu Sportübungen,
Naturphänomenen etc. errichtet. Ohne den TSV und sicherlich auch ohne Frank würde es dieses tolle Projekt nicht geben.
So manch ein Bundesligist könnte sich eine Scheibe davon abschneiden. Im Bewusstsein der Unvollständigkeit soll an dieser Stelle auch Eduard Meyer Zu Eißen vom Heimat- und Verschönerungsverein Westerhausen gedankt werden.
Der Heimat- und Verschönerungsverein hat z.B. diverse Sitzbänke (wenn mal die Puste ausgeht…) und auch Schutzhütten errichtet.
Danke auch an die Stadt Melle (z.B. Klaus Lichy, Thomas Täger) für eine aktive Mitwirkung. Hervorgehoben werden sollen auch Ortsbürgermeisterin Karin Kattner-Tschorn und Jutta Dettmann
(Vorsitzende im Ausschuss für Bildung und Sport der Stadt Melle) sowie George Trenkler (Vorsitzender Umweltausschuss Stadt Melle). Viele viele weitere Personen haben mitgewirkt. Danke an Anja Lange-Huber, Lars Albertmelcher, Danke an die Grundschule Westerhausen,
die Grundschule Oldendorf, den Naturpark Gnadenhof Brödel Melle (somit also danke auch an uns selber, wir haben die Wanderkarten erstellt und die „Zahnstocher für Riesen“ gesponsert (siehe Bild) (gern geschehen ;-)).
Danke auch an die Tischlerei Siebert, welche Schutzrahmen für die Wanderkarten baut. Ein Dank gilt zudem der Albert-Schweitzer-KITA und auch dem SV Oldendorf.
Nicht zu vergessen ist selbstverständlich auch der Ortsrat Oldendorf (als „Gesamtes“), welcher hier hervorgehoben werden soll.
Vielen Dank auch an die Waldbesitzer, welche das Projekt unterstützen. Und ein hervorgehobener Dank an die vielen HelferInnen und Helfer, welche bei dem nasskalten Wetter Kuchen und heiße Getränke angeboten haben.
Wenn der TSV etwas macht: Immer top organisiert 🙂
Es war ganz schön was los bei der Einweihung. Trotz Grippe naseschniefend für ne knappe Stunde dabei gewesen. Auch Vertreter des Kreissportbundes,
die stellvertretende Bürgermeisterin von Melle Christina Tiemann und und und… waren dabei (offen gesagt, ich kannte leider nur die Hälfte, daher der Dank im Bewusstsein der Unvollständigkeit).
Auch Schäferhund Mia fand das ganze hoch spannend.

Aufgestellt werden nun in Westerhausen, Föckinghausen, Oberholsten und Oldendorf insgesamt 10 DINA0-Wanderkarten. Diese Karten sind „dynamisch“.
Wann immer ein neues Projekt hinzukommt (z.B. Blühwiese, TrockenholzRefugium für Insekten, Trockensteinmauern, Stochennest, Feuchtbiotop etc. etc.)
so werden diese Karten erweitert. So können die Menschen sehen und erleben, wie sich Ihr eigenes Großbiotop gestalten und ausbauen lässt. Die Verbundenheit der Menschen mit ihren eigenen Projekten herstellen – so kann es gehen.
Und es ist garnicht so schwer. Das Projekt macht Mut und zeigt wie es geht, wenn sich viele Menschen und Gruppierungen zusammentun.
Zwar ist es auch „nur“ ein Baustein, aber auch ein großes Mosaik setzt sich immer aus vielen Einzelteilen zusammen.
Das letzte Wort ist beim Artensterben „noch nicht gesprochen“. Hoffentlich!
Hervorragend!! Weiterhin lokal was bewegen und auf die Beine stellen, wir haben es selber in der Hand (aber das ist ja auch nichts Neues ;-))

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