Der Countdown läuft, noch 192 Tage bis zum Tag „A“

Wird Melle/Oldendorf ein Vogelparadies?
Und: Noch 192 Tage bis zum Tag „A“ und zur Fertigstellung des Blühkorridors (ebenfalls in Melle/Oldendorf), der Countdown läuft….

Heute noch Urlaub, also raus inne Natur. Vogelkästen in Oldendorf sauber machen. Eine ganze Menge davon haben wir direkt neben Blühwiesen aufgebaut.
Von 25 Stück, die heute besucht wurden, waren dieses Jahr offensichtlich 21 Stück besetzt, das ist eine super Quote (deutlich besser als letztes Jahr).
Noch besser: Es waren dieses Jahr kaum tote Jungvögel drin. Ein hervorgehobener Dank gilt auch dem TSV Westerhausen und seinen Natur- und Artenschutzaktivitäten (Frank Strötzel, Stefan Schimmel, Jens Rüffer, Lars Albertmelcher), welcher eine Vielzahl von Nisthilfen erstellt hat. Diese sind nicht nur hilfreiche Brutstätten sondern auch (eben durch die schlüpfenden Vögel) ein guter Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner.

Allerdings auch: Natürlich ist die Vogelwelt rund um Blühareale viel ausgeprägter als fernab dessen.
Es zentriert sich dort ja alles. Trotzdem immerhin etwas. Irgendwie ist es gut zu sehen, dass Aktivitäten „Früchte tragen“ und einen Nutzen bringen. Zwar nicht die Weltformel, aber Stück für Stück geht es voran.

In Oldendorf an der Eisenbahnstraße werden nächstes Jahr auf vier weiteren Grundstücken Blühflächen angelegt.
Es passiert etwas! Heute noch ein Teilstück gemäht und „Nisthaufen“ (für Kleinsäuger) aufgeschichtet. Für dieses Jahr ist die Mahd damit erledigt.

In 192 Tagen:
Der Tag „A“ (A wie Artenvielfalt, A wie „Artensterben stoppen“, A wie „Absolut wichtige Gewässerrandstreifen“)

Noch 192 Tage. Wenn nichts dazwischen kommt und alles „glatt geht“, dann werden wir unter Beisein von Prominenz in Melle/Oldendorf am 20. Mai auf einer von uns gepachteten Fläche (Vinckenaue, hinter dem „Assmann-Parkplatz“), den Blühwiesenkorridor (Stufe 1) zwischen Melle und Hagen a.T.W. (35 Kilometer) fertigstellen. Angelegt wird dort ein Gewässerrandstreifen von 10 Metern (denn das Thema bleibt weiter hochaktuell) mit regionalem Saatgut.

Eine Besonderheit: Das Areal wurde in den letzten 10 Jahren oft von Schafen abgegrast. In den letzten 4 Jahren haben wir es kontinuierlich ausgemagert (gemäht und abgetragen). Bereits in diesem Jahr waren Anzeichen von einem Sandmagerrasen erkennbar (das ist für Naturschützer in etwa so wie ein doppelter Hattrick in der Bundesliga oder das Bernsteinzimmer für Kunsthistoriker).

Heute wird es ein Treffen mit jemandem vom bundesweiten Netzwerk „Blühende Landschaft“ geben.
Wird Zeit, die Thematik noch etwas „höher zu hängen“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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