Zoff bei der Anlage einer Blühwiese in Hasbergen (aber: Ende gut, alles gut! :-))

Der Start der Anlage eines wichtigen Insektenbiotops in Hasbergen lief noch sehr gut. Nette Leute, eine schöne Fläche. Munter gefräst (ok, an nem Sonntag, aber -ganz im Ernst- es gibt tatsächlich die Regel auf dem Land: Wenn etwas der Landwirtschaft dienlich ist, dann darf auch Sonntag gearbeitet werden (kein Witz, sogar juristisch verankert)).
Gesagt getan, die Fräse ratterte vor sich hin und die Fläche wurde größer und größer.

Plötzlich erschien aus der umgebenden Nachbarschaft ein Aktivbürger auf der Bildfläche.
Nennen wir ihn „Otti Oberlippenbart“. Otti war „not amused“ über den Lärm und den Krach und das ganze solle doch bitte unterlassen werden.

Hmm….., ich noch schwer am überlegen: „Ok, will auch keinen Ärger, kann ihn ja auch irgendwie verstehen. Aber das Projekt muss auch weitergehen. Der Zeitplan ist mega knapp und eine Strecke mit nem 40-Kmh-Quad von Melle nach Hasbergen ist eine Ewigkeit.
Und bin ich nicht „im Recht“? Andererseits, vielleicht besser mal dem Ärger aus dem Weg gehen.
Zur Not wird es halt an einem anderen Tag weitergeführt. Zumindest möchte ich ihm aber Sinn und Zweck des Ganzen erläutern (schon für meinen Stolz). Und dann lasse ich es gut sein und packe zusammen (so meine Entscheidung zunächst).

Ich hole also tief Luft und sage: „Ok, das Problem ist….“. „Es gibt kein Problem!!!!!!“, unterbricht er schroff und funkelt mich aus kleinen Schweinsaugen bitterböse an.

Hotte Hitzkopf

Oh Oh, das war strategisch nicht so gut. Ist so ne Sache bei mir. Ich muss nicht zwingend was durchziehen, aber zumindest möchte ich sagen, was ich zu sagen habe und fordere wenigsten einen sauberen Dialog (ausreden lassen).
Ja, und dann gibt es noch tief im Inneren zwei Partner, die ab und an mitquatschen wollen:
Hotte Hitzkopf und Koko Choleriker. Vorsichtshalber rufe ich die beiden mal an. Beide räkeln und strecken sich und erwachen aus ihrem wohlverdientem Mittagsschlaf.
„Is watt, Chef?“, fragt Hotte. Ich so: „Weiß noch nicht, könnte hier Theater geben.“
Neugierig nehmen die beiden den Fahrstuhl, um dann in meiner Stirnhöhle auszusteigen. „Wieder Stress oder watt?“, fragt Koko.
„Abwarten!“, antworte ich.

Gegenüber Otti sage ich bockig: „Ok, wenn es kein Problem gibt, dann fräse ich weiter“.

Otti kuckt mich ungläubig an und ist noch weniger amused als zuvor.
Hotte Hitzkopf und Koko Choleriker funken wie wild mit ihren Walke-Talkies: „Blutdruck steigen lassen! Herzschlag erhöhen! Der Boss wird sauer!“.

Naja, ich fräse also weiter, und denke mir so: „Watt soll das? Mach mich doch hier nicht so doof von der Seite an!“, bleibe aber äußerlich ruhig.
Hotte und Koko ordern Brennholz in Massen.
Die Kühlung funktioniert heute so la la.
Nach 10 Minuten habe ich die Sache vergessen und schaue nur ab und zu mal missmutig in der Gegend herum.
Kurze Zeit später taucht Otti Oberlippenbart wieder auf. „Du befindest Dich auf meinem Grund und Boden. Ich möchte das nicht, Will auch keine Blühwiese hier“.

Von der Flächeneigentümerin hatte ich zuvor gezeigt bekommen, wo genau die Grenze verläuft.
Ich also (noch relativ ruhig):
„Da habe ich andere Informationen. Dein Grundstück liegt 30 Meter weiter. Ich möchte das jetzt gerne hier weitermachen. Ist ein wichtiges Artenschutzprojekt“. Hotte und Koko schieben alle Schalter auf „volle Pulle“. Otti antwortet: „Ich kann Dir die Katasterpläne zeigen. Sofort aufhören!“.
Ich denke mir so: „Seh ich aus wie das Katasteramt? Wird langsam nervig.“
Antworte nochmal: „Nein, so weit ich gehört habe, liegt Deine Fläche 30 Meter weiter in der Richtung xyz.“
Otti darauf hin: „Ich bin Jäger und Landwirt. Ich weiß was Du hier machst“.
Ok, denke ich, das ist doch prima. Wegen mir biste halt Jäger und Landwirt, geht mich nix an.
Wieso man freiwillig mit ner Knarre auf Tiere ballert ist mir ein Rätsel, aber musst Du selber wissen. Ansonsten machen Jäger
in Natur- und Artenschutz auf jeden Fall gute Dinge. Der Typ soll mich trotzdem nicht vollquatschen. Das Projekt ist Aufgabe genug und ich möchte hier weiterkommen. Nach 4 Wochen „Vollgas“ bin ich langsam auch mürbe.

Die Antwort: „Na also. Wenn Du Landwirt bist, dann weißte ja Bescheid. Auch am Sonntag kann man Krach machen, wenn es der Landwirtschaft dient.“
„Blühwiesen dienen nicht der Landwirtschaft. Aufhören!“. Wieder die völlig falsche Antwort. Mal in Ernst: Wie blöd kann man sein?
Hotte Hitzkopf und Koko Choleriker übernehmen nun die Fernbedienung:
„Chef, tritt mal zurück. Wir regeln das jetzt hier!“ Ok, macht mal. Vermutlich wirds wieder die Konfliktlösung eines 5jährigen. Das machen die beiden gerne. Naja, ich kanns nicht ändern.
Hotte funkt an meine Gesichtsmimik, die plötzlich die Grimasse eines sturköpfigen Superhitzkopfes erschafft (kenne ich schon).

Die beiden raunzen Otti an: „So einen Schwachsinn habe ich noch nie gehört. Jetzt geh mir nicht auf den Geist. Ich mache jetzt hier weiter!“ (die Stimme wird merklich lauter).
„Ganz dünnes Eis, ganz dünnes Eis“, seine Antwort. Hotte und Koko wird es jetzt zu bunt. „Unser Boss reißt sich hier den Hintern auf, um watt gegen das Insektensterben zu unternehmen also halt Deine Klappe jetzt!“

Das (vorläufige) Ende vom Lied: Wildes gegenseitiges Krakehle, eine nun aber defintiv gestörte Sonntagsruhe und am Ende zwei komplett verärgerte Streithähne (und keine Gewinner).
Nur Hotte Hitzkopf und Koko Choleriker hatten ihren Spaß. Naja, „Schwamm drüber“, bin nicht nachtragend, Otti hoffentlich auch nicht, ist nicht das erste Mal in nem Naturschutzprojekt, dass es mächtig Zoff gibt.

Hatte ich vor nem Jahr schon mal: https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/862557/absurder-streit-um-bluehwiese-in-melle#gallery&0&0&862557

Und unser Feuchtbiotop-Projekt am Kreimerhof in Melle hat auch eine durchgeknallte Aktivbürgerin auf den Plan gerufen, die dort für Stunk sorgt:
„Zu dies, zu das! Naturschutz gerne, aber doch nicht in meinem Umfeld bitte!“
Ich bin kein Diplomat. Und Hotte Hitzkopf antwortet dann gerne auch mal was nicht so nettes (ich habe ihm 1000mal gesagt, es soll das lassen!), aber er hört einfach nicht….:-)

Ende gut, alles gut 🙂

Um des Friedens willen fräse ich in Hasbergen sturköpfig zunächst noch eine halbe Stunden weiter um dann, trotz einer unfertigen Fläche, das ganze sein zu lassen (zunächst). Lauter Grasinseln in einem entstehenden Insektenbiotop, Käse!

Hotte und Koko: „Chef, alles klar? Wieso hörst Du auf?“, „Mann, kein Bock auf den Stress. Andererseits kann es nicht sein, dass der Typ hier das Projekt blockiert. Offen gesagt bringt das Gekeife doch niemanden weiter!“ Hotte und Koko schauen sich irritiert an.
„Und überhaupt, man liest ja so viel in der Zeitung. Vielleicht kommt der gleich mit seiner Knarre raus und ballert wild um sich. Oder die Cops kommen und ich liege mit Kabelbindern fixiert hier im Staub der Blühwiese. Ist doch Käse alles!“

Hotte zu Koko: „Unser Boss wird alt. Seit wann lässt Du Dich herumkommandieren? Damals in Gorleben warste anders drauf! Willste hier den Friedensnobelpreis gewinnen oder watt?“

Das Finale: Nochmal mit der Flächeneigentümerin geredet und letztlich dann doch alles gefräst, ausgesät und angewalzt. Perfekt! Einfach mal klare Kante zeigen! HAH, NA BITTE!! 🙂
Nerviges Theater, aber gehört zum Naturschutz dazu. Man kann es nicht allen recht machen, alles eine Frage der Prioriäten.

Auf dem Nachhauseweg auf dem „Blauen Brummer“ überlege ich, wie ich eine solche Situation das nächste Mal angehe.
Nach längerem Zwiegespräch und der Inerwägungnahme mal Autogenes Training, Yoga oder zumindest einen Atemkurs zu belegen entscheide ich:
„Hotte, Koko! Watt solls! DAS MACHEN WIR NÄCHSTES MAL WIEDER GANZ GENAU SO!“ 🙂
In diesem Sinne….





















P.S.
„Blumiger Landkreis Osnabrück“ ist aktuell um mehrere Tausend Euro unterfinanziert.
Heißt: Wir müssen das am Ende aus der Privattasche bezahlen (sorgt z.Zt. auch nicht so recht für gute Laune).

In diesem Sinne: Kauft gerne unser einpflanzbares Kinderbuch.
http://das-einpflanzbuch.de

Hier die erste Rezension aus der Neuen Osnabrücker Zeitung:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1200419/meller-kai-behncke-schreibt-kinderbuch-aus-dem-echte-blumen-wachsen

Und hier ein kleiner Film dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=mMlH_-hpaWo

„Blumiger Landkreis Osnabrück“
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen [zur Not auch mit ausgefahrenen Ellenbogen]
http://blumiger-lkos.de

Früher Vogel fängt den Wurm – Danke an die NEUERO Farm- und Fördertechnik GmbH aus Melle/Buer

Früher Vogel fängt den Wurm. Mit dem ersten Hahnenschrei aufgestanden und bei der Firma NEUERO Farm- und Fördertechnik GmbH
auf ca. 400 m² ausgesät und angewalzt. Auch hier entsteht ein wichtiger Nahrungs- und Rückzugsraum für Insekten.
Vielen Dank an die Neuero, welche das Areal zur Verfügung gestellt haben.
Es ist einfach beeindruckend, wie viele Menschen etwas für „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ anbieten. Danke!!

Ihr möchtet das Projekt unterstützen? Dann kauft gerne unser Kinderbuch:
http://doktor-kalle.de/

Siehe: https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1200419/meller-kai-behncke-schreibt-kinderbuch-aus-dem-echte-blumen-wachsen#gallery&0&0&1200419

https://www.youtube.com/watch?v=mMlH_-hpaWo

6000 Saatguttütchen (Osnabrücker Mischung) + Flyer beim VFL Osnabrück verteilt

Wow, 6000 !! Saatguttütchen (+Flyer) heute nach dem Spiel VFL Osnabrück vs. Carl Zeiss Jena verteilt.
Die sogenannte „Osnabrücker Mischung“. Es war toll, wie viele Leute nach den Tütchen gefragt haben, spitze!
Danke an den Verein, der die Aktion unterstützt hat.

Auch wenn das Spiel heute naja, sagen wir mal, irgendwie „mäßig war, es wird auch wieder besser!
Hier noch einige Zitate aus unserem zu erhaltenen Buch (http://das-einpflanzbuch.de) (um Blumiger Landkreis Osnabrück zu finanzieren)

Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück

Pokal-Halbfinale (Wubbje-Fußball-Liga)

Die Sonderzüge aus Otternbrück waren nun in Hummelburg eingetroffen.
Tausende lila-weiß gekleidete Tierchen und Wubbjes schoben sich in Richtung Spielstätte. Gut gelaunt, friedlich, laut
und sangesfreudig. Die Otternbrücker waren guter Dinge, dass ihr Verein heute ins Finale einziehen würde. Wubbje Gorgonzola
begleitete sie. Vor dem Stadion, an einer Bude mit Fliedernektar, trafen sie ihre Kumpels Hummel Hinkebein, Honky Blattlaus und Maiky Mörtelbiene. Die Freunde begrüßten sich mit einem lauten „Hallo“ und klopften Sprüche, was das Zeug hielt.

„Na ihr Otternbrücker,
habt ihr auch genügend Taschentücher mit? Das wird ein trauriger Abend für euch!“, johlte Hinkebein, der auf seiner
Fanweste den Gruß der Hummelburger „Hummel Hummel Mors Mors“ trug. Das bedeutete so viel wie: “Gebt Moos aus für die Hummeln, die können es gebrauchen. Rettet die Artenvielfalt und unterstützt die kleinen Tierchen!“ Und Maiky summte: „Immerhin seht ihr heute einmal richtige Ballartisten, leider nicht in euren Reihen, höhöhö!“ Hüpfehops, Schimpanse Uwe, Blindschleiche
Selma und Schmetterling Alfons grinsten. „Na lacht ihr mal solange ihr noch könnt. Nach dem Spiel lacht nur lila-weiß!
Ihr habt wohl vergessen, wie wir euch vor einigen Jahren an der Biberbrücke nach Hause geschickt haben, was?“, krakehlten sie.
Wubbje Gorgonzola kam mit einigen Bechern Fliedersaft hinzu.

„Lila ist der Fliedersaft, gibt uns`rer Mannschaft ganz viel Kraft. Weiß am Himmel leuchtet hell, der schönste Stern, der VFL!“

Alle johlten sie und stimmten gemeinsam ein paar Lieder an. Sich gegenseitig
zu necken, das gehört dazu, das macht den Fußball aus. Sie waren Kumpels und wünschten sich nur das Beste, aber
man kann eben nur einer Mannschaft die Daumen drücken.


….
Aber die Otternbrücker hielten tapfer dagegen. Uwe Brummer lieferte einige Weltklasseparaden ab. Mit seinen großen Brummeraugen
behielt er souverän jeden Schuss im Blick. Ja und vor ihm? Da waren Koala Engel, Mirku Waschbätti und auch Lodda
Ganter mit großen Herzen dabei. Koala und Waschbär grätschten und wühlten was das Zeug hielt. Keinen Ball gaben sie verloren.
Lodda Ganter warf sich bei jedem Angriff mit vollem Elan dazwischen. Jeder Zentimeter des Rasens wurde beackert. Hier sollte heute Lila-Weiß gewinnen, dafür gaben sie alles. Und der Ganter schlug mit seinen großen Gänsefüßen manchen gefährlichen
Pass nach vorne. Guido Storch mit seinen langen Beinen und Pelle Wollschwein mit seiner Pferdelunge zeigten sich ebenfalls wenig beeindruckt von den Aktionen der Hummelburger und spielten blitzschnelle Ballstafetten, die für Szenenapplaus auf den Rängen sorgten. Willi Mümmelmann und Adler Vedda zielten manches Mal gefährlich auf den Kasten von Ulli Steinkauz.
Für ihren unbändigen Kampfgeist waren die Otternbrücker im ganzen Land berühmt. Wer kämpft, und niemals aufgibt, der wird irgendwann belohnt. Wer an sich selber glaubt, dem kann nichts passieren.

Fläche in Melle/Gesmold zur Blühwiese umgewandelt

Heute früh in Melle/Gesmold noch eine schöne Fläche bearbeitet

Total klasse, die Flächeneigentümer hatten das Areal schon vorgefräst. Das hilft uns ganz enorm und spart Zeit und Benzinkosten. Vielen Dank dafür 🙂
Hier werden es die summenden und brummenden Bewohner gut haben – eine sehr sonnige Fläche. 10 Meter von der Fläche entfernt liegt eine tolle Trockensteinmauer. Ökologisch sehr wertvoll.
Und ein paar Brennesseln wachsen dort auch. Vom Menschen oftmals nicht unbeding geliebt (und sogar als „Unkraut“ verschrien), sind diese ganz wichtig für Schmettelinge.

Zitat aus unserem Buch (http://das-einpflanzbuch.de):
„Das Wort „Unkraut“ streichen wir aus unserem Sprachgebrauch! Es gibt kein „Unkraut“! Das Wort wurde von Menschen erfunden, die keine Ahnung haben und ahnungslos mit der Natur umgehen! Wir pflanzen Distelarten, von denen sich der Stieglitz ernähren wird. Brennnesseln lassen wir stehen, denn diese sind lebenswichtig für verschiedene Schmetterlinge und ihre Raupen (z.B. Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral).

Klatschmohn, Kornrade und Kamille-Arten: Magneten für viele Insekten und wunderschön anzusehen!
Efeu, prächtig! Er bietet Schlafplätze und Verstecke und liefert im Winter Zusatzfutter für viele Arten.
Totes Holz lassen wir wo es ist. Herrliche Mehrzimmerwohnungen für unsere Insektenfreunde werden dort entstehen! Wir legen
Holzstapel an. Sperlinge, Hausrotschwänze und Bachstelzen werden dort brüten. Auch einige Spitzmäuse und Wiesel siedeln sich an. Aufgerichteter Heckenverschnitt ist hilfreich für die Heckenbraunelle und den Zaunkönig.
Beerensträucher und Fallobst sind im Winter wichtig für Amseln und Wacholderdrosseln. Vielleicht kommt sogar ein Seidenschwanz zu Besuch. Laubhaufen bleiben liegen. Für Igel, Spitzmäuse und Blindschleichen, für viele Spinnenarten eine Heimstätte.“

Hoffnung, Dank und Freude (und ja: Ein bißchen müde sind wir schon…)

Danke an die Schreinerei „Atelier Schimmoeller“ aus Hilter a.T.W. und an Georgs Bioladen (Melle) sowie den Buchladen Sutmöller aus Melle.
…und an diverse andere!

Heute eine tolle Fläche in Hilter a.T.W. bei der Schreinerei Schimmoeller (https://www.atelier-schimmoeller.de) bearbeitet.
Mit einer 16 PS-Leihfräse!
Hier entsteht auf ca. 3000 m² etwas ganz Tolles für Insekten, wird noch etwas dauern, aber der Start ist geglückt.
Die Flächen liegen voll in der Sonne, das ist optimal.
Die Schreinerei unterstützt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mit einer großzügigen Spende. Vielen Dank dafür.

Danke auch an Georgs Bioladen und die vielen SpenderInnen für die Saatguttütchen. Die Spende haben wir heute erhalten, super!!!
Die Gelder halten das Projekt am Laufen.

Toll ist auch, dass der Buchladen „Sutmöller“ aus Melle (https://www.sutmoeller.de) unser Buch verkauft. Vielen Dank dafür!
http://das-einpflanzbuch.de

„Die Wubbjes helfen der Natur – Das Einpflanzbuch“.
Für Kinder und für Erwachsene (auch wir können noch so einiges lernen :-)).
Nach maximal-ökologischen Ansprüchen produziert, mit abnehmbarem Buchdeckel, welcher eingepflanzt werden kann (enthält hochwertiges Saatgut für „Insektenpflanzen“).
Viele Tipps für Kinder („Was kannst Du für Insekten tun“) und tolle Geschichten z.B. zu Insekten (Wildbienen & Co.), Blühwiesen, Regenwürmern etc.
Und: Fußballgeschichte für den Artenschutz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück

Ein kleiner Film dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=mMlH_-hpaWo

Und unsere erste Rezension in der Neuen Osnabrücker Zeitung:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1200419/meller-kai-behncke-schreibt-kinderbuch-aus-dem-echte-blumen-wachsen#gallery&0&0&1200419

Jeden Euro können wir gebrauchen, und bringen ihn zum Blühen 🙂
In diesem Sinne: Kauft unser Buch (die Aufforderung wird so lange wiederholt, bis sie Euch zu den Ohren raushängt)!!

Nach getaner Arbeit noch ein schönes Biobier getrunken [gibt bei Georgs Bioladen, top!] (und dann noch eins, und dann noch eins…, und gleich gehts ins Bett)
…und etwas mit dem Mond gequatscht (der muss ja zuhören, ob er will oder nicht).
Das Resultat des Gespräches:

Unsere Achillesfersen in „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (in genau dieser Reihenfolge):

1. Moneten (ja, ich weiß, ich kanns selber nicht mehr hören…, ist aber nun mal so):
Das Projekt ist gigantisch teuer. Wir sind glücklich, dass z.B. diverse Stiftungen uns unterstützen (Naturschutzstiftung Landkreis Osnabrück, Tierschutz-Stiftung Wolfgang Bösche, Haarmann Stiftung Umwelt und Natur, Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, das Netzwerk Blühende Landschaften), siehe:
http://blumiger-lkos.de/unterstuetzer/

..aber dennoch fressen uns die Ausgaben nahezu auf (ist leider auch so). Eine explodierte Fräse (die in Anspruchname der Garantie dauert Wochen) sorgt dafür, dass
wir uns uns alternativ mit Leihgeräten behelfen müssen. Puh….:-( Die 16 PS-Leihfräse trinkt mehr Benzin in der Stunde als wir im Monat Bier :-/

2. Maschinen (siehe Punkt 1). Noch haben wir keinen dringend benötigten Bandheuwender für den Sommer..und nu?
Das Abharken manuell ist Utopie! Weiß jemand was?

3. Men- und Womenpower (obwohl schon absolut super ist, wie viele Menschen mitmachen, selber fräsen, selber abmähen! Ihr seid großartig!!!)

4. Wissenschaftliche Analyse
Naja, wir (zumindest von der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) sind ein Programmierer und ein Tischler. Aber eben leider keine Botaniker und auch keine Insektenspezialisten.
Freiwillige vor! Vielleicht möchte jemand seine Bachelor- oder Masterarbeit über das Projekt schreiben?

Und noch watt:
Immer wieder hören wir: „Das bringt doch nichts! Das sind doch nur Nadelstiche! Die Politik muss handeln, hört doch auf mit dem Kram!
Blablblablabla….“

Selten so einen Quatsch gehört! Wir Menschen haben es vermasselt und dafür gesorgt, dass die Situation so schlimm ist, wie sie eben ist. Warten ist nicht!
Also reißen wir das Ruder rum (wir sind schließlich Blühwiesenpiraten :-)), gemeint sind wir alle (vielen vielen Dank an dieser Stelle z.B. auch für die finanzielle Förderung an Frank Strötzel (LVM-Versicherung Frank Strötzel in Melle/Westerhausen), den Hof Luckmann (Claudia und Karsten) (super Biergarten) in Bissendorf Nemden, die Spies Kunststoffe GmbH Melle,
die cool it GmbH aus Melle, die Zentrale Autoglas GmbH Melle, die Stadt Melle, die Tischlerei Huth (Melle), Die Runge GmbH aus Bissendorf und die Ost und Koch Immobilien GmbH (Osnabrück) und natürlich an die Rieger Hofmann GmbH (Top Saatgut).
Hoffentlich jetzt niemanden vergessen (oh oh, ist schon spät…)
Und insbesondere, an die vielen Schulen, PrivatbürgerInnen etc., welche sich aktiv beteiligen! Das ist großartig!

Morgen gehts weiter, großer Tag beim VFL Osnabrück (Verteilung mehrerer Tausend Saatguttütchen). Danke an den Verein, der die Aktion unterstützt! Weltklasse!

Naja, bißchen platt sind wir auch, aber ist halt so…Noch 2-3 Wochen, dann ist das Gröbste erledigt (zumindest von uns).

Blühwiesengestaltung bis in die Nacht

Blühwiesengestaltung bis in die Nacht

Karsten Wachsmuth in Aktion. Termin 6 bei der Firma Runge in Bissendorf (5000 m² Blühwiese, 3 unterschiedliche Saatgutvariationen,
darunter: 3000 m² „Osnabrücker Mischung“).

Demnächst organisieren wir noch Flutlicht, dann können wir die Nacht durcharbeiten 🙂

Blühwiesenpiraten Landkreis Osnabrück

Blühwiesenpiraten Landkreis Osnabrück (gibts bald als Aufkleber)

Monotone Einheitswiesen mit Fräse, Harke und Sense entern!
Ordentlich durchwirbeln, die ganze Fläche aufmischen, mit Rabatz und Zipp und Zapp!
Und dann: Blühenden Artenreichtum hinterlassen!

Gerne teilen und verbreiten!

Unterstütze auch Du „Blumiger Landkreis Osnabrück“
http://blumiger-lkos.de
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen.

Z.B. mit unserem Buch, um die Kosten zu decken:

Das erste für einen biologischen Kreislauf optimierte Buch, aus dem ein Fleckchen Blühwiese erwächst

„Die Wubbjes helfen der Natur – Das Einpflanzbuch“.
Für Kinder und für Erwachsene (auch wir können noch so einiges lernen :-)).
Nach maximal-ökologischen Ansprüchen produziert, mit abnehmbarem Buchdeckel, welcher eingepflanzt werden kann (enthält hochwertiges Saatgut für „Insektenpflanzen“).
Viele Tipps für Kinder („Was kannst Du für Insekten tun“) und tolle Geschichten z.B. zu Insekten (Wildbienen & Co.), Blühwiesen, Regenwürmern etc.
Und: Fußballgeschichte für den Artenschutz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück

Und hier ein kleiner Film dazu:

Das erste für einen biologischen Kreislauf optimierte Buch, aus dem ein Fleckchen Blühwiese erwächst

Und hier ein kleiner Film zum ersten für einen biologischen Kreislauf optimierten Buch, aus dem ein Fleckchen Blühwiese erwächst:

„Die Wubbjes helfen der Natur – Das Einpflanzbuch“.
Für Kinder und für Erwachsene (auch wir können noch so einiges lernen :-)).
Nach maximal-ökologischen Ansprüchen produziert, mit abnehmbarem Buchdeckel, welcher eingepflanzt werden kann (enthält hochwertiges Saatgut für „Insektenpflanzen“).
Viele Tipps für Kinder („Was kannst Du für Insekten tun“) und tolle Geschichten z.B. zu Insekten (Wildbienen & Co.), Blühwiesen, Regenwürmern etc.
Und: Fußballgeschichte für den Artenschutz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück

Übrigens: 1/3 des Gewinns aus diesem Projekt fließen direkt in die von uns betriebenen Tier- und Artenschutzprojekte, z.B. „Blumiger Landkreis Osnabrück [Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, http://blumiger-lkos.de] oder unseren kleinen Gnadenhof „Brödel“ (http://gnadenhof-melle.de).

Das Buch kann hier erworben werden:
https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

VFL Osnabrück-Spiel: Verteilung kostenloser Saatguttütchen

Hallo liebe Leute,

nach dem Spiel VFL Osnabrück gegen Carl Zeiss Jena (Sa., 28.4.) verteilen wir kostenblos 6000 Saatguttütchen an der Bremer Brücke.
Anhand der Karte könnt Ihr sehen, wo Ihr uns findet.

Wer „Blumiger Landkreis Osnabrück“ unterstützen möchte:
Kauft gerne das Kinderbuch zur Kampagne

„Die Wubbjes helfen der Natur – Das Einpflanzbuch“.
Nach maximal-ökologischen Ansprüchen produziert, mit abnehmbarem Buchdeckel, welcher eingepflanzt werden kann (enthält hochwertiges Saatgut für „Insektenpflanzen“).
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Und: Fußballgeschichte für den Artenschutz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück
Das Buch kann hier erworben werden:

https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/


Bildquelle: OpenStreetMap

Zwischen Stress und Wahnsinn

Zwischen Stress und Wahnsinn und dann doch Zufriedenheit

Ohne Übertreibung stoßen wir mittlerweile an unsere Grenzen.
Ein explodierter Motor bei einer Fräse meinte wohl, er könne uns provozieren, aber natürlich
lösen wir Probleme im Vorwärtsgang 😉

Gestern mit dem ersten Hahnenschrei zu Boels in Osnabrück gefahren und eine neue Fräse geliehen.
Na warte, sagte Schwarte. Abends dann in Bissendorf eine Fläche am Sunderholzweg beackert.
300 m² Blühwiese. Und noch einen netten Menschen kennengelert. Ein alkoholfreies Weizen saß auch noch drin.
Und wenn man dann nach dem Stress draußen in der Natur ist: Großartige Zufriedenheit!

Die Geräteleihe frisst ohne Ende Geld. Wer etwas zuviel davon hat: Gerne spenden.
Wer ein großartiges Buch erwerben möchte, um dadurch frische Euros in unsere Kasse zu spülen:

„Die Wubbjes helfen der Natur – Das Einpflanzbuch“.
Nach maximal-ökologischen Ansprüchen produziert, mit abnehmbarem Buchdeckel, welcher eingepflanzt werden kann (enthält hochwertiges Saatgut für „Insektenpflanzen“).
Viele Tipps für Kinder („Was kannst Du für Insekten tun“) und tollen Geschichten z.B. zu Insekten (Wildbienen & Co.), Blühwiesen, Regenwürmern etc.
Und: Fußballgeschichte für den Artenschutz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück
Das Buch kann hier erworben werden:

https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

Starker Einsatz von der BUND-Kreisgruppe Osnabrück

Starker Einsatz von der BUND-Kreisgruppe Osnabrück
Auf 11 Flächen zwischen 500m² und 3000m² hat der BUND die Osnabrücker Saatmischung ausgebracht. In enger Kooperation mit der Stadt Dissen ist nun rund um die Stadt der erste Ansatz für eine biotopvernetzende Struktur gelegt worden.
Weitere private Flächen werden in den nächsten Wochen folgen- auch mehrere Wiesenabschnitte hat der BUND in Dissen, Bad Rothenfelde und Hilter übernommen. Hier werden wir mit der ersten Mahd aktiv, um BUND-Bioheu herzustellen. Wer Interesse an Kleinballen hat, kann sich schon gern mit dem BUND in Verbindung setzen.

Maschinenwartung + Maschinenschaden bedeutet Teilurlaub (verfluchter Mist)

Es lässt sich nicht vermeiden. Maschinen stellen im „Blumiger Landkreis Projekt“ definitiv die größte Achillesferse dar.
Wenn die Dinger nicht laufen, dann läuft komplett garnichts.

Der „Blaue Brummer“ wurde zum Glück rasend schnell inspiziert und wieder flott gemacht.
Danke an Marcus Hermann vom „Roller Service ATW“ in Hilter [http://www.roller-service-atw.de] 🙂
Das Ding dort Sonntag Abend abgestellt und gestern Abend konnte es schon wieder losgehen. Gute Arbeit, prima Service und vernünftige Preise. Sehr schön 🙂

Leider hat sich definitiv eine Fräse von uns ins Nirvana verabschiedet. Grütze!! Die wird jetzt eingeschickt, das dauert Wochen, bis die wieder da ist 🙁
Heute wird ein Ersatzgerät organisiert. Puhhh, diesen Trubel braucht kein Mensch!

NEUERO Farm- und Fördertechnik GmbH stellt Fläche für Blühwiese zur Verfügung

Auch in Melle-Buer entsteht nun endlich eine zweite Blühwiese. Buer war diesbezüglich innerhalb des Projektes noch etwas unterversorgt.
Vielen Dank an die NEUERO Farm- und Fördertechnik GmbH. 500 m² Fläche für wichtige Pollen- und Nektarversorgung wurde zur Verfügung gestellt.
Karsten hat das Areal schon einmal gefräst, diese Woche wird noch ausgesät. Schön wird es dort 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Jeder Euro zählt (das ist keine Übertreibung)








Wer das Projekt unterstützen, aber nicht so gerne spenden möchte, kriegt dafür jetzt eine hochwertige Gegenleistung. Ein ganz besonderes Kinderbuch (7-12jahre + Erwachsene):

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Viele Tipps für Kinder („Was kannst Du für Insekten tun“) und tollen Geschichten z.B. zu Insekten (Wildbienen & Co.), Blühwiesen, Regenwürmern etc.
Und: Fußballgeschichte für den Artenschutz:
Hummelburger SV vs. VFL Otternbrück
Das Buch kann hier erworben werden:

https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/