Großaktion für Klima- und Artenschutz in Planung

Großaktion für Klima- und Artenschutz in Planung
Gemeinsame Aktion: 500 Menschen für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück

Liebe Leute,
wir als kleine Naturschutzgruppe planen am 16. Mai 2020 ein größeres Projekt:

Landkreis OS: 500 Menschen entwickeln Biotop für Klima- und Artenschutz

Hierbei ist folgendes geplant:
* Anlage eines Klimaschutzwäldchens (ca. 400 bis 500 Bäume)
* Anlage einer Streuobstwiese
* Schaffung eines kleinen Feuchtbiotops
* Schaffung von Trockenmauern
* Setzen von Nisthilfen
* Anlage von artenreichen Blühwiesen
* Einzäunung von Teilbereichen um eine naturschutzgerechte Beweidung zu ermöglichen.
* Platzierung entsprechender Infotafeln
* Schaffung von Gehölzstrukturen an Gewässerrandstreifen
* Protestaktion zur Reduzierung von Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) auf einen Meter in Naturschutzgebieten durch die nach wie vor unglaubliche Entscheidung der Kreistags-CDU + FDP
Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de
* Verpflegung aller Teilnehmer mit tierleidfreien Bio-Lebensmitteln

Ort: Gepachtete Fläche in Melle/Westerhausen, 7000 m², Hinter dem Assmann-Parkplatz, Vinckenaue
Wann: 16. Mai 2020, ab 10.00 Ihr (am 20. Mai findet hier der offizielle Blühwiesen-Lückenschluss des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück statt).

Vielleicht wäre das für den Einen oder anderen ja auch interessant? Teilnahme und Verpflegung natürlich kostenlos.

Weitere Infos folgen in Kürze, gerne den Termin vormerken.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klimaerwärmung aufhalten
http://blumiger-lkos.de

Gnadenhof Brödel Melle
Http://gnadenhof-melle.de

Traditioneller 3. Advent auf dem Gnadenhof Brödel. Ein Rückblick und ein Ausblick.

Der Dritte Advent ist traditionell bei uns der Zeitpunkt für eine vorgezogene Bescherung für alle unsere Tiere
sowie einen kleinen Jahresrückblick und Ausblick auf kommende Aktivitäten im Jahre 2020.😀😍🐝🐛🦋☃️☃️⛄️⛄️🐝🐝🐝🐞🐞🐞

Anbei einige Bilder von heute und vom letzten Jahr.
Danke auch an Johanna Walper und ihre Familie.
Die drei haben heute eine Liegewanne für unsere Enten und Gänse vorbeigebracht.
Total nett 🙂
Unsere Tiere haben sich heute einmal mehr mit Obst und Gemüse den Bauch vollschlagen können.
Meerschweinchen lieben Kaki-Früchte (gibt es aber nur 1 bis zwei Mal im Jahr).
Unsere Ziegen freuen sich scheinbar über das weihnachtliche Tannengrün genauso wie über frischen Salat (wir haben es nicht übers Herz gebracht eine Tanne zu schlagen, die brauchen
wir gegen die Klimaerwärmung).

Nun, was ist auf dem Gnadenhof letztes Jahr passiert? Sehr Sehr viel Gutes, aber auch manch Trauriges.

Sehr schön war und ist:
* Alle Schafe, Ziegen, Ponys und Schweine haben Paten gefunden. Das erleichtert hier unglaublich viel. Danke 😍😍
* Wir konnten 7 Flächen dazu gewinnen (insgesamt ca. 15.000 m²) auf denen unsere Tiere grasen können
* Eine ganze Menge Blühwiesen aus dem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wurden durch unsere Mannschaft schonend gepflegt
* Letztes Jahr haben wir (glaube ich) etwa 45 Tiere beherbergt. In diesem Jahr sind es über 80.
Kurz vor Weihnachten kommen noch einige Hühner aus der Massentierhaltung zu uns, und lernen dann Tageslicht, Gemüse und die Möglichkeiten zu scharren kennen.
* Die Unterstützungswelle innerhalb der Bevölkerung war gigantisch. Viele Besuche, ein großes Sommerfest mit über 100 Teilnehmern,
viele Menschen konnten sich an den ruhigen und beschaulichen Tieren erfreuen.
* Ein Sachkundenachweis wurde bestanden (Schafe und Ziegen)

Sehr traurig war:
* 2 Kaninchen sind in unserem Kaninchen-Außengehege trotz Vollimpfung an der Chinaseuche verstorben
Das hat dazu geführt, dass wir keine Kaninchen mehr aufnehmen. Eventuell wird 2020 an einem anderen Standort eine neue Station aufgebaut
* 1 Kaninchen ist an Altersschwäche gestorben und friedlich eingeschlafen (Möhre)
* Zwei Ziegen sind an Altersschwäche verstorben (Herr von und zu, Strolch)
* Eine Ziege (Einstein) und ein Schaf (Bobby) sind während bzw. in Folge einer Kastration verstorben.
Dieses hat dazu geführt, dass wir unser Tierarztteam nun um eine auf Schafe und Ziegen spezialisierte Ärztin erweitert haben.

Gesamtkosten im Jahr 2019 für den Gnadenhof: Ca. 15.000 Euro (grob geschätzt).

Was kommt im nächsten Jahr?
* Mindestens eine weitere Fläche wird noch für eine Beweidung dazukommen und eingezäunt werden.
* Mindestens drei Sachkundenachweise nach §11 Tierschutzgesetz werden absolviert (Hühner, Schweine, Kleinsäuger)
* Auch das Naturschutzprojekt mit der Stadt Melle (Gründlandpflege durch Tiermahd) wird fortgeführt
* Diverse Blühwiesen werden schonend beweidet
* Wir erhalten die UN-Auszeichnung „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ (was für ein großartiges Ereignis)
* Im Januar kommen 3 weitere Schafe zu uns (Kamerunschafe, schon etwas älter)
* Vermutlich werden noch weitere Tiere aufgenommen, das wird in der Regel spontan, je nach Lage, Versorgungsmöglichkeit etc. entschieden
* Am 20. Mai wird der Blühwiesenkorridor (Stufe 1, Basisgerüst) zwischen Melle und Hagen a.T.W. geschlossen (35 Kilometer, nach 4 Jahren Arbeit)
* Ausbesserungen unserer Ställe und Paddocks stehen an
* Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück: Je nach Handlungen, Änderungen, Anpassungen der Landkreis CDU an der absurden 1-Meter-Randstreifen-Entscheidung
halten wir die Füße still und machen ganichts, oder aber wir zünden noch ein paar ordentliche, laute Medial-Kracher. 🐸🐸 Ein Dialog mit der CDU ist immer möglich (sehr gut!).
* Verschieden Streuobstwiesen werden angelegt
* Weitere Klimaschutz-Areale werden Baumpflanzungen erhalten
* Ach ja, und dann planen wir noch einen Mega-Hammer, ein absolutes Leuchtturm-Vorzeige-Projekt mit großer Natur- und Klimaschutz-Strahlwirkung.
Mehr wird noch nicht verraten, wissen ja auch noch nicht zu 100% ob es klappt, vermutlich jedoch schon irgendwie (klappt meistens irgendwie). 🥰😜🤓😎✌️✌️✌️🦹‍♂️🦹‍♂️🐰🦆🐥🐾🐾🐾🕊🦔🎼🎹🎸🎻🎺🎷🎯🎯🎯

Wer für uns spenden möchte (Krombacher gibt 25% dazu):
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Oder:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Grundsätzliche Gedanken zu Klimaschutzaktivitäten in der Gesellschaft

Heute 70 Bäume gepflanzt – das deckt die Flugzeug-CO2-Emissionen EINER (!) Person von Düsseldorf nach Mallorca (Flugzeug, hin- und zurück)
Und 1: Kritik am Weihnachtsmann
Und 2:

Einige Gedanken zur Wahrnehmung von Klimaschutzaktivitäten in der Gesellschaft

Von Zögerlichkeiten, Entscheidungen in einem komplexen Gesamtgefüge und Komplettidiotie
 
Heute die Bäume 830 bis 900 eingepflanzt. 30 folgen noch in diesem Jahr.
70 Stück, 2 Stunden gemeinsam mit einer sehr netten Person in Melle/Oldendorf heute etwas Praktisches für den Klimaschutz geleistet.
Ein Zaun gegen Rehfrass errichtet und auf etwa 300 m² (am Fuße eines größeren Anhöhe, es ist dort also vergleichsweise feucht) südeuropäische und heimische Arten angepflanzt.
Lärche, Peka- und Schwarznuss, Blutbuche, Rotbuche, Hainbuche, Roteiche, Zerreiche, Mittelmeer-Zypressen, Douglasien,
Heimische Kiefer, Mittelmeerkiefer, Manna-Esche, Spitzahorn, Erlen….
 
Hat Spaß gemacht, ist aber im nasskalten Wetter immer auch ein wenig Maloche. Darf es auch ruhig sein, immerhin geht es darum Beiträge gegen die Klimaerwärmung zu leisten. Hier wird in einem Mikrowäldchen jede Menge CO2-gespeichert werden.
Bei 70 Bäumen: Etwa 700 Kg/Jahr. Das deckt den CO2-Verbrauch (Flugzeug) einer Einzelperson von Düsseldorf nach Mallorca (hin- und zurück).
 
Auf dem Rückweg nach Hause den Weihnachtsmann getroffen, auch schwer am Ackern.
 
„Ey, Santa! Jetzt weiß ich was ich mir wünsche! Ich wünsche mir, dass jeder Mensch der mit dem Flugzeug fliegt, durch Kraft seiner Hände seine eigenen CO2-Emissionen durch Baumpflanzungen kompensiert.
Einmal Malle und zurück, 70 Bäume, 300 m² Fläche nötig, 4 Stunden Arbeit, etwa 200 Euro Investment. Für sich selber und die Zukunft. Watt meinste? Geht da was??“
 
„HoHoHoHoHoHo….“…..lacht sich der Weihnachtsmann halbtot.“ Du glaubst wohl auch an den Weihnachtsmann, was???“, brüllt er ganz heiser vor Lachen.
Ich bin irritiert. Mit wem rede ich denn hier schließlich….?`
 
Trotzdem antworte ich: „Watt is? Ich denke Du kannst Wunder vollbringen und so?“
„Ja, aber doch nicht SOLCHE WUNDER!!!Wünsch Dir doch gleich, dass die Erde eine Scheibe ist! HoHoHoHoHoHo….. Ihr Menschen habt echt Humor.“ Eines der Rentiere sagt: „Ey, Chef, die Idee ist gut. Das wäre doch mal was!“
Santa: „Ruhe! IHR seid NUTZTIERE, ihr sollt den Menschen einen NUTZEN bringen!“
 
Ich schüttel mit dem Kopf. „Ts Ts Ts, und solche Aussagen von DIR? Du Held meiner Kindheit. Und wenn Du mal wieder im Kamin stecken bleibst, soll ich Dich rausholen, oder was?“
 
Ich bin etwas frappiert, fühle mich nicht ernst genommen.
———————————————-
 
Heute mal einige Gedanken zu Hemmnissen, Zögerlichkeiten, Nicht-genügend-Mut-und-Herzblut-Entscheidungen und Komplettidiotien gemacht.
Verschiedene (kleine und große) Hemmnisse des Umschwunges, des Wandels hin zu einer nachhaltigen Klimapolitik
…was hätten wir denn da (ohne hierarchische Wertung)?
 
a) Die Nörgler an den Fridays-for-Future-Demonstranten:
 
Mimimimi….So geht das aber nicht. Werden selbst im SUV von ihren Eltern zu den Demos gefahren. Mimimimimi….interessiert die doch garnicht. Die wollen doch nur blau machen. (Schon etwas aggressiver): DIE SOLLEN ZUR SCHULE GEHEN!! WIR (!!!) sind IMMER zur Schule gegangen (das Pendant zu „die sollen sich die Haare schneiden und arbeiten gehen“ in den 60ern). Können denn die Demos nicht am Wochenende stattfinden? Und die lassen den ganzen Müll da liegen, die sollen lieber was Sinnvolles machen.
Senioren betreuen, Bäume pflanzen…MiMiMiMi….Durch Ihre Handys und ihre Urlaubsreisen, da machen die doch alles kaputt…
Sollen mal sich besser bilden und arbeiten gehen. Die sind doch auch nicht perfekt, also sollen die mal ganz ruhig sein. Und diese Greta da,
die ist doch eine Marionette…will uns vorschreiben, wie wir zu leben haben…als 16jährige!!
Die ist auch nicht perfekt! Also wer nicht perfekt ist, der darf auch nicht demonstrieren.
Und ich selber mache da erstmal garnichts!! Also ich beteilige mich da nicht. Ich fliege jetzt nach Kreta, und im Flugzeug eß ich ein schönes Rindersteak.
So ein Blödsinn. NeNeNe, so geht es aber nicht.
 
Randbemerkung 1:
Kurzübersicht über (z.B.) Aktionen, die weit über den Protest hinausgehen und von „Fridays for Future“-Gruppen praktiziert werden:
https://www.facebook.com/fridaysforfuture.de/photos/a.2016788798413822/2629017013857661/?type=3&theater
 
Randbemerkung 2:
Ob die häufige Blödsinns-Kritik an den Fridays-for-Future-Demos wirklich hilfreich ist? Wohl kaum. Falsche Prioritäten, aber ganz falsche.
Die Folgen der Klimaerwärmung (nur einige) in den nächsten 20 Jahren:
Die Klimazonen verschieben sich. Ganze Landstriche (z.B. im nördlichen Afrika) werden unbewohnbar. Eine Fülle von Menschen wird fliehen
(das ist ihr gutes Recht) und versuchen, einen lebenswerten Ort zu finden. Gleichzeitig werden die „lebenswerten Orte“ immer geringer.
Nordafrika wird die neue Wüste Sahara. Spanien wird das neue Marokko. Deutschland das neue Italien. Die Flächen, auf denen Menschen noch leben können, verlieren an Umfang durch den Anstieg des Meeresspiegels und durch massive Trockenheit.
„Arides Klima“ lautet das unschöne Zauberwort, welches wie ein Damoklesschwert über uns allen (gemeinsam) schwebt, ähnlich wie „klimatisch bedingte Extremkatastrophen“. Es wird Tote geben, auch in Europa.
In einem Spiegel-Online-Artikel (11.12.2019, „Die Natur schickt keine Unterhändler“) steht fokussiert: „…hat sich unsere Lebenswelt in der Wirklichkeit längst zu verändern begonnen. Den Terminplan kennen wir nicht genau, aber sicher ist: Eine Frist läuft, nach deren Ablauf nur noch ein kleiner Teil der Menschheit wird existieren können – wenn überhaupt. Die Natur schickt auch keine Emissäre, mit
denen sich möglicherweise ein wenig Aufschub aushandeln ließe, oder mildere Auswirkungen an dieser oder jener Stelle.“
 
Ergo: Wir dürfen uns alle glücklich schätzen, dass es ENDLICH eine Bewegung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit gibt. Endlich!
 
Randbemerkung 3: Weniger Kritik an jungen Demonstranten, die sich weit über ihre Demos hinaus organisieren, wäre gut.
Noch besser: Vielleicht selber aktiver werden?
Und ein Anfang: Das eigene Hirn ordentlich durchpusten und etwas mehr Licht reinlassen…das hilft auch beim Schreiben.
 
b) Klimawandelleugner
 
Komplettidiotie par Excellence. Für jeden Menschen leicht ersichtlich gibt es eine Fülle von unabhängigen, nationalen, supranationalen, internationalen Studien, welche nur einen Rückschluss lassen:
 
Der Mensch beeinflusst das Klima durch sein eigenes Handeln in einem erschreckenden Maße. Wir sind an einem Punkt angelangt, an welchem auch unsere Generation massiv von den Folgen betroffen sein wird.
 
c) Zögerliche Politik, Zögerliche Entscheidungen, Wirtschaftsgehorsam und „Bloß keine Verbote“-Mentalitäten
 
Insgesamt ein ganz schwieriger Punkt und definitiv ein sehr komplexes Gesamtgefüge. In diesem Sinne sollen hier auch keine
Aussagen „verurteilt“ sondern eher im Kontext des sehr wichtigen Diskurses „Was können wir gemeinsam machen? Und was müssen wir gemeinsam ändern?“ gesehen werden.
Die AFD und FDP werden hierbei absichtlich als (scheinbar) hoffnungslos überforderte Parteien bei Fragen des Klima- und Artenschutzes außer Acht gelassen und innerhalb des Diskurses nicht mehr berücksichtigt (Die AFD wird selbstverständlich auch unabhängig von diesen Fragen nicht ernsthaft berücksichtigt, ein symbolischer Tritt in den Hintern ist die einzige sinnvolle Antwort auf deren Politik).
Interessanter sind da schon z.B. SPD und CDU, die an dieser Stelle durchaus noch „ernst genommen“ werden können.
 
Was fällt auf?
Immer wieder sind Aussagen wie: „Bloß keine Verbote! Keine Verbote und neue Gesetze für den Klimaschutz. Das muss auch freiwillig gehen!
Oder wir schaffen Anreize über den Markt, sich nachhaltig zu verhalten. Keine neuen Gesetze!“ (Ungefähr so, in je nach Gusto leicht abgeänderter Form).
 
In der Meller Quintessenz (Ausgabe 3/November 2019) (das Medium hat einen klasse Start hingelegt. Großes Lob an Anita Agarius und Bernd Thye)
ist z.B. von Dr. André Berghegger (CDU/Mdb) zu lesen:
„Als CDU/CSU setzen wir uns insbesondere dafür ein, Anreize für den Verbraucher zu schaffen. Diese sollen es erleichtern, den Umweltschutz besser in den Alltag zu
integrieren. Statt mit Verboten, möchten wir auf diese Weise zu einem nachhaltigen Konsum- und Kaufverhalten beitragen.“
Allright, klingt vordergründig ganz gut. Nur was ist mit der Hintergründigkeit? Grundsätzlich natürlich auch hier: In einem Vorwort, einer Kolumne ist es niemals möglich alle inhaltlichen Präzisierungen – die für ein umfassendes Verständnis nötig sind – hervorzubringen.
Daher die Frage: Welche konkreten Anreize sind denn hier gemeint? Ist denn nicht der „State-of-the-art“-Anreiz häufig der Preis?
Und wenn z.B. das Schnitzel nur Cent-Beträge kostet (oder das Steak nur wenige Euro, oder die Butter, die pro Kilo für 25kg CO2 verantwortlich ist (Äquivalenzwert),
wie soll denn dann ein nachhaltiges Konsumverhalten für den Klimaschutz entstehen? Und wenn der Flug nach Malle, Kreta, Kapstadt, Teneriffa so absurd günstig ist,
welcher Marktanreiz GENAU, soll denn in diesen Zusammenhängen (Ernährung, Verkehr) für ein nachhaltiges Konsumverhalten sorgen? Frage an Herrn Dr. Berghegger….?
 
Und auch: Sind denn nicht schärfere Ge- und Verbote, Auflagen und Gesetze (wir haben weit über Gebühr gelebt) nötig, um die Klimaziele noch zu erreichen?
Oder sind mit Marktanreizen „umgekehrte Anreize“ gemeint, also Verteuerungen von Produkten mit einer schlechten Klimabilanz? Das wiederum wäre plausibel.
 
Ähnlich ist in diesem Sinne z.B. auch die Aussage von Andreas Quebbemann (CDU, Kreistagsmitglied des Landkreises Osnabrück) zu hinterfragen.
Gemäß NOZ-Artikel:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1897083/osnabruecker-kreistag-geschlossen-fuer-mehr-klimaschutz
 
Text: Laut CDU-Kreistagsmitglied Andreas Quebbemann war der Klimaschutz den Christdemokraten schon immer ein wichtiges Anliegen [subjektiver Einwurf: Ok, das wurde vielleicht nicht immer in Gänze deutlich genug kommuniziert 😉 ]
Für den parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion ist es wichtig, dass es keine Verbote und Bevormundungen für den Klimaschutz gibt. Er betonte:
 
„Wir werden das Klimaschutzproblem nur lösen, wenn wir auf neue Technologie setzen.“
 
Allright auch hier! Neue Technologien sind definitiv ein ganz wichtiges Medium.
Und sonst? KEINE VERBOTE UND BEVORMUNDUNGEN BITTE! (so die Aussage (auch Zeitungstexte können natürlich nicht, so vermutlich auch hier, die ganze Bandbreite der inhaltlichen Aussagen und Verknüpfungen darstellen)…
 
Es ist anzunehmen, dass Politiker/Innen die Klimakonferenz in Madrid rege verfolgen und sich auch fachlich in angemessener Form mit den Fakten auseinandersetzen.
Nun somit dazu eine Frage an Herrn Quebemann und eine subjektive Ansicht zur Diskussion:
 
Gemäß Umweltbundesamt lagen die Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland (CO2-Äquivalenz-Wert) im Jahr 2017 im Durchschnitt bei etwa 11 Tonnen (pro Bürger bzw. Bürgerin).
BürgerInnen-Haushalte/Kleinverbraucher machen etwa 17% des Gesamt-CO2-Voluments aus.
Wenn ein ernsthafter Versuch gestartet werden soll, die Klimakatastrophe (mit gigantischen Fluchtbewegungen, Hitzesommern, Ernteausfällen, Tausenden von Toten, Starkregen, Meeresspiegelanstieg, Artensterben, heftige gesundheitliche Auswirkungen und sozialen Unruhen) noch zu verhindern, dann reicht eine freiwillige Selbstbeschränkung noch nicht einmal ansatzweise.
Wollen wir den Temperaturanstieg um mehr als zwei Grad in diesem Jahrhundert verhindern, so ist es nötig, im Jahr 2050 bei lediglich 1 Tonne CO2-Äquivalent pro Kopf zu landen. Ergo: In 30 Jahren jährlich auf etwa 9 % der Emissionen zu kommen,
welche wir Bürgerinnen und Bürger AKTUELL [!] (im Durchschnitt) zu verantworten haben.
 
Konkret: Wie soll das ohne Ge- und Verbote funktionieren? Welche technischen Innovationen (die es ja noch nicht einmal gibt, sonst wären es ja auch keine Innovationen) sollen denn allen Ernstes dazu in der Lage sein, binnen 30 Jahren diese Herkulesaufgabe zu lösen (Frage an Herrn Quebbemann)?
 
Und einmal eine Einordnung in einen größeren Kontext:
„Wieso eigentlich keine neuen Regelungen, Ver- und Gebote?!“, soll hier laut gefragt (und auch gefordert) werden… Im Straßenverkehr, im gesellschaftlichen Miteinander, in so ziemlich allen Lebensbereichen gibt es Gesetze und Normen. Ist das schlecht? Natürlich nicht! Es ist zwingend notwendig, um ein stabiles Gerüst des gemeinsamen Lebens zu schaffen. Da liegt es doch nahe bei der größten
Herausforderung der Menschheit ever (eben der Klimaerwärmung) deutlich schärfere Regelungen und Vorgaben zu erlassen!
 
In der Meller Quintessenz (nächste Ausgabe) wird es zu dieser Ver- und Gebotsangst einen größeren Beitrag geben.
Denn (eine subjektive Sichtweise):
Angesichts dessen, wie schlampig wir alle mit eben der Verantwortung gegenüber den Folgen der Klimaerwärmung und den Auswirkungen auf uns selber (und unsere Nachkommen) umgehen, ist der Widerstand gegen jede Form von Regulierung unverständlich.
Wer vor dem Hintergrund der Klimaauswirkungen (es wird in den zuerst betroffenen Ländern zu gesellschaftlichen Komplettzusammenbrüchen kommen –
und der Countdown läuft schon lange) von einer Einschränkung der Freiheit und einer Vorliebe für eine Verbotskultur (oder sogar einer „Ökodiktatur“)
schwadroniert, der/die ist schlicht naiv und sieht die Gesamtzusammenhänge nicht (diese Aussage bezieht sich nicht auf die in diesem Absatz zitierten Personen, sondern
eher auf die vehementen Verfechter der „Es-geht-nur-ohne-Verbote“-Kultur.
 
Natürlich und ohne jede Frage, brauchen wir für den Klimaschutz Verbote, Regeln, Gebote, Auflagen und und und.
Als PolitikerIn kann man das schlecht „äußern“ (?), es könnte ja WählerInnen verprellen (??)-
Etwas mehr Mut und eine schonungslosere Analyse der aktuell stattfinden Prozesse wären schon schön (Wunsch an den Weihnachtsmann).
„Okidoki“, röhrt es aus dem Off. Unklar ob das Santa himself oder seine Rentier-Kollegen waren.
 
Und noch eine subjektive Ansicht: Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist kein seriöses diesbezügliches Programm. Es ist nicht einmal ein Progrämmchen. Es ist ein Offenbarungseid, welcher nicht einmal in Ansätzen den Erfordernissen der Zukunft genügt.
 
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden: https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Wir erhalten hohe Auszeichnung „UN-Dekade Biologische Vielfalt“

Wir haben soeben eine sehr erfreuliche Nachricht erhalten.
Das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wird als Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ der Vereinten Nationen (UN) ausgezeichnet. 🌻🦇🐝✌️✌️🦋🐛🕷🕷🐢🍾🍾🏆🥇
Die offizielle Auszeichnung wird feierlich im nächsten Frühjahr übergeben.
Dadurch erhalten die Aktivitäten noch ein etwas stärkeres „Gewicht“, wir freuen uns sehr darüber 🙂 🙂
Zugleich ist es ein weiterer Ansporn nächstes Jahr den Blühwiesenkorridor (Stufe 1, Basisgerüst) zwischen Melle, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Kloster Oesede und Hagen a.T.W. im südlichen Landkreis Osnabrück fertigzustellen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Jede Spende wird von Krombacher um 25% erhöht:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Die neue Fräse ist da

Noch 161 Tage bis zum „Tag A“ (A wie Artensterben stoppen, A wie Artenvielfalt fördern, A wie „Auch Geäwsserrandstreifen sind wichtig“)
und zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors im Landkreis Osnabrück (Stufe 1, das Basis-Gerüst))

Dank Eurer Spenden konnten wir einen neuen Fräsaufsatz kaufen. Vielen Vielen Dank!!! So ein Ding liegt bei schlappen 800 Euro.
Damit können wir in kürzerer Zeit größere Flächen fräsen und damit für Blühwiesen vorbereiten.
In der Praxis sieht das ungefähr so aus (King Karsten Wachsmuth):
https://www.youtube.com/watch?v=-OJAPMJso0s

Nachdem wir in der ersten Projektphase gerade einmal eine Mini-Fräse mit 6,5 PS zur HJilfe hatten,
so haben wir nun mittlerweile 2 Stück mit insgesamt 28 PS.
Jetzt kann uns Niemand mehr stoppen 😉

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden für das Projekt:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Weitere Blühwiese in Melle

Heute das Areal der 1. Meller Baumpflanzaktion besichtigt.
Mit dem Eigentümer vereinbart, dass dort am Schlochterner Weg auch noch eine Blühwiese für Insekten angelegt wird.

Danke an Theo! Der Eigentümer der dortigen Fläche hat vorgeschlagen, dort auch noch ca. 150 m² Blühweise anzulegen.
Hierfür werden nährstoffarme Bodenaufschüttungen auf einem Teilstück notwendig sein, das wird nun mit der Stadt Melle abgeklärt (Umweltamt), ob wir das genehmigt kriegen. Wenn alles klappt,
dann blüht es dort in einigen Monaten in allen Farben. Sehr passend ist: Dort liegt auch jede Menge Totholz herum – wichtige Nisthilfen.
Aktuell fliesst dank der Regenfälle sogar der kleine Bach dort wieder.

Schön zu sehen ist: Die Baumsetzlinge auf der Fläche sind gut angewachsen. Dattelpalmen neben südeuropäischen Zerreichen. Die heimische Kiefer
neben der Mittelmeer-Pinie. Diverse Obstbäume (am Strassenrand), Lärchensetzlinge, Buchen, Roteichen und und und.
Hier wird CO2 gespeichert werden 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Bitte nominiert uns für die Krombacher Spendenaktion 2020

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Bitte schlagt uns auf dieser Webseite für die Krombacher-Spendenaktion 2020 vor: https://nachhaltigkeit.krombacher.de/spendenvorschlag
Mit etwas Glück erhalten wir 2500 Euro 🐝😀💕🌼🌻🌹🍂🦋🦋🦇🐌🐞🌺🌺🌞

Welche Daten können auf der Webseite angegeben werden?
Institution: gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
Straße: Am WUlberg 15
PLZ: 49324
Ort: Melle
E-Mail Institution: info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Internet: http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Kurzbeschreibung der Institution:
Förderung der Artenvielfalt durch Anlage von Blühwiesen (http://blumiger-lkos.de),
Erstellung von Feuchtbiotopen, Streuobstwiesen, Klimaschutzarealen, Zusammenarbeit mit Schulklassen,
Tierschutz: Betrieb des Gnadenhofes Brödel Melle (http://gnadenhof-melle.de)
Sämtliche Tätigkeiten finden EHRENAMTLICH statt.

Warum sollte die Institution eine Krombacher-Spende bekommen?
Weil hier in Niedersachse innerhalb von 4 Jahren (seit Frühjahr 2017) der Bundesweit erste Blühwiesenkorridor über mehrere Gemeinden hinweg (35 Kilometer) im Jahr 2020 EHRENAMTLICH fertiggestellt werden soll. Dafür fehlt aktuell noch etwas Geld für Saatgut und einen neuen Motoreinachser mit Fräse und Balkenmäher.
Zudem werden viele Blühwiesen schonend durch Gnadenhoftiere gepflegt, denen damit das Leben gerettet wird.
Siehe http://blumiger-lkos.de und http://gnadenhof-melle.de
Pressspiegel:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/presse/
Auszeichnungen:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/mitgliedschaften-auszeichnungen-zertifikate/

Danke an Euch 🙂 🥰🥰😍🐞🐞🐞🐞

Wer direkt Spenden möchte:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Vielen Dank an die Häcker Küchen GmbH & Co. KG

Vielen herzlichen Dank an die Häcker Küchen GmbH & Co. KG
aus Venne & Rödinghausen https://www.haecker-kuechen.de/.
Wir freuen uns sehr 🙂
Mit dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk werden wir die Strukturen des Gnadenhofes weiter ausbauen und verbessern.
Zudem wird ein Teil der Spende in den Ankauf von regionalem Saatgut für das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fließen.
Danke 🙂 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Professionelle Nisthilfen für Wildbienen

Gestern Abend noch ein interessantes Treffen in Ibbenbüren mit Werner Meyknecht (https://wildbienennisthilfe.de/) gehabt.
2 bestellte Wildbienen-Nisthilfen sind fertig 🙂

Es gibt wohl kaum jemanden, der sich so intensiv mit Nistmöglichkeiten auseinandergesetzt hat wie Werner.
Eine Menge gelerent gestern.
Werner arbeitet als Einzelkämpfer in Recke gegen das Insektensterben. Bietet Workshops an, schafft Blühwiesen, hält Vorträge in Schulen, redet mit Firmen und Gemeinden und und und.
Auf seiner Plattform https://wildbienennisthilfe.de finden sich unterschiedliche Nistmöglichkeiten zum Kauf,
sogar mit individueller Gravur.
Seine Nisthilfen sind deutlich professioneller als jene Produkte, welche man oft im Baumarkt findet
(häufig ohne Nutzen für die Insektenwelt).
Zwar sind die Nistkästen der „Wildbienennisthilfe.de“ etwas teurer als anderswo, allerdings geht der Mehrpreis
auch garantiert in die Schaffung von Insektenschutz-Strukturen.

Und für den Fall, dass jemand noch Schilf abzugeben hat (wird professionell in die Nisthilfen eingearbeitet), bitte
einmal bei Werner melden:

Impressum

Die Herausforderungen sind riesig, die Unterstützung auch

Weiter…immer weiter….
Die Herausforderungen sind riesengroß, die Unterstützung auch.
Gestern hat sich eine Osnabrücker Firma gemeldet. 50 Personen werden im nächsten Jahr jeweils für einen ganzen Tag zur Unterstützung unserer
Natur-, Tier-, Klima- und Artenschutzprojekte abgestellt, da lässt sich einiges bewerkstelligen. Dankeschön dafür, absolut bärenstark! 50 Mann-/Frautage sind 25 Wochenenden einer Einzelperson, ein Quantensprung!!!

Danke auch an das Ingenierbüro Bauschke (http://ing-bauschke.de/) (Michael Bauschke) aus 01561 Thiendorf,
welches das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mit einer Spende unterstützt hat. Vielen lieben Dank für eine Unterstützung auch an Gudrun P.
Danke einmal mehr an Wiebke Schnebel Wiebke Schnebel-Hindermann von der ÖDP Osnabrück, welche definitiv zu den größten Förderern unserer Projekte gehört.

Wir arbeiten ja mittlerweile auch ganz offiziell mit der Wildtierhilfe Osnabrück zusammen (Melli Tomanek).
Auch für die vielfach vom Insektensterben betroffenen kleinen Tierchen sind Spenden eingegangen. Danke an Bärbel Tommek und Thomas Allewelt.
Danke auch an Michael H., Barbara P., Mandy S., Natalie Daniela P., Claudia R.,
Orquidea H., Sonja R., Cathri E. und Torsten M.,
Von den ersten Geldern wurden bereits eine ganze Fülle von Medikamenten gekauft.

Und sonst so: Unsere Ziegen wurden ja umgesiedelt. Heute früh, in tiefer Nacht, dann auch die Enten und Gänse auf eine frische Fläche gebracht.
Auf 900 m² können Sie nun frisches Gras zupfen, lustig durch die Gegend quaken und sich am Leben erfreuen.
Und wir: Müssen uns um die Steuerangelegenheiten der gUG kümmern. Burning Hell in Head!

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, insektensterben stoppen
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Volle Action bis zum Abend

Alter Schwede – das war Action heute

Gemeinsam mit Simone Brockmann, Valentina Andreev, Philipp Horstmann und Karsten Wachsmuth heute ordentlich rangeklotzt.
Noch haben wir keine Laboranalyse eventueller Bakterienstämme auf unserer Winterlager-Weide –
Unabhängig davon werden wir sicherheitshalber die ganze Horde (Schafe und Ziegen) morgen auf eine frische Fläche umsiedeln.

Bei neu gepachteten Flächen versuchen wir – soweit es juristisch, infrastrukturell und logistisch möglich ist – Tierschutzarbeit mit Arten- und Klimaschutzanpflanzungen zu kombinieren.
Heute also am Campingplatz Ludwigsee knapp 3000 m² umzäunt (Ziegen können wie Maulwürfe sein, also muss der Zaun eingegraben werden).
Da es bei vielen Menschen an einem Ort denkbar ist, dass sich einige nicht an Fütterhinweise halten,
haben wir eine 250m² Pufferzone zwischen Mensch und Tier eingerichtet (durch einen Zaun getrennt).
Auf dieser wird eine kleine Streuobstwiese in Kombination mit einer Blühwiese entstehen.
Zudem heute ein Mikro-Wäldchen angelegt (30 Baumsetzlinge – neudeutsch auch Klimasaver genannt – eingepflanzt).
Eine Heuraufe und eine mobile Hütte runden das kleine Projekt ab.
Am Ende des Abends platt wie die Flundern in der Hütte gesessen. Schön mit Stroh ausgelegt. Wenn hier die Ziegen drin sitzen, dann wird es auch bei Minusgraden (draußen) innen
in der Regel 7-8 Grad warm. Ein paar Feierabendgetränke genossen und dann nach Hause, morgen geht es weiter.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern ;Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Ein Dankeschön und Diskussionstext

Zeit für ein Dankeschön und einige Worte (ein Diskussionstext für alle die Lust haben sich einzubringen, gerne mit Kontroversen und Streit und Zank…gehört dazu (ist ja nix Persönliches)). Nur mutig gestritten, the Future is unwritten.

Es sind Spenden für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ eingegangen. Wir freuen uns total darüber, denn das gibt uns die Möglichkeit, das Projekt gegen das Insektensterben weiterzuführen.

Danke an Mirco Bredenförder, Alisha H., Claudia Schmengler, Marion Baldrich, Ele Luise Haine, Julia Daut, Marlen Rasche,, Maike Niemann, Udo Kemenah, Wiebke Schnebel-Hindermann und Gabi Borst. Wir haben heute einen neuen Fräsaufsatz kaufen können.
Ohne das Teil wäre es schwierig, die Böden für die Blühwiesen vorzubereiten. Danke auch an Sonja Giesecke, Anja Brosda und Mascha Kemmler für drei extra Spenden für unseren Gnadenhof.
Tja…und gestern ist ja hier eine kleine Katze vorbeigekommen (zerstrubbelt, ziemlich dünn, hungrig und ganz offensichtlich schwer erkältet).
Eigentlich war hier völlig klar, dass wir diese nicht mehr aufnehmen können. Alles geht dann leider auch nicht. Es gibt Grenzen des Schaffbaren und auch als Gnadenhofbetreiber (die wir jeden Tag unserer „normalen Arbeit“ nachgehen) müssen wir leider manchmal sagen: Alle können wir nicht retten (..und dann emotionale Abschottung). Eigentlich…..
Doch manchmal macht so ein kleiner Wurm irgendetwas Besonderes, dass die Entscheidung immer schwerer fällt. Danke an Maike Haske vom Tier- und Naturschutz Melle von 1950 e.V.
Wir wissen, dass der kleine Wurm dort auch gut umsorgt wäre, aber nu isset passiert.
Mitten im Herz gelandet, also bleibt er hier. Es heißt jetzt Sam. Bekommt erstmal eine komplette Rundum-Versorgung vom Tierarzt, einen Chip (hier ist der kleine Fratz gerade über die Tastatur gestromert und wollte uns wohl die Lotto-Zahlen vorhersagen: 77777777777777777—–2333333333333333333333333354+) und eine Kranken-Tierversicherung (für die schlimmen Eventualitäten) und bleibt hier, bis er „alt und grau“ ist. So kann es gehen.
Danke auch an die praktische und politische Ebene (z.B. George Trenkler), der sich in vielerlei Hinsicht
für die Vermittlung von Flächen für den Blühwiesenkorridor einsetzt. Danke auch an Karin-Kattner Karin Kattner-Tschorn. Danke auch an Thomas Täger.
Offen gesagt, wir sind nur ein kleiner wilder Haufen, manchmal etwas chaotisch, nicht in komplett allen Fällen die „Klaviatur des professionellen Dialogs“ spielend aber immer motiviert bis in die Haarspitzen. Und das Wort „Aufgeben“ kennen wir eigentlich nicht (was soll das sein??).
Aber: Wenn wir nicht Euer aller Unterstützung, auf den unterschiedlichsten Ebenen bekämen, dann wäre hier schon lange eine Art Feierabend (wir sind ja nicht Greenpeace oder so…, naja, auf kleiner Flamme würden wir natürlich trotzdem weitermachen).

Zuweilen poltern wir (als kleine Mikro-Naturschutzgruppe, die so langsam garnicht mehr so ganz klein ist) auch ganz schön rum. Z.B. wenn es um den Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück (die Pestizid-Schutzbegrenzung von einem lächerlichen, mickrigen Meter in Naturschutzgebieten geht).
Da gibt es dann auch viel Kritik (wer austeilt muss auch einstecken können (also wir)). Das prallt zwar nicht „so einfach ab“ (am „Ende des Tages“ zum Glück dann doch :-)), und es bleibt nun mal nur der morgendliche Blick in den Spiegel (da grüßt dann manchmal der zerstrubbelte catweasel).
Manchmal kommen Nachrichten: „Hört doch mal auf mit der Politik, das ist so disharmonisch. Ihr seid doch keine Poilitiker etc.). NeNeNeNeNeNe…..Freunde der Nacht. So nicht! Wenn es sein muss, wenn es nicht anders geht, dann wird der Finger in die Wunde gelegt. Dann kurz angehoben, ordentlich Salz rein, und dann nochmal feste draufrücken…..Zack!!! Nur Kuschelharmonie hilft überhaupt Niemandem.
Missachtung von Naturschutz (z.B.) ist kein Kavaliersdelikt (unserer Meinung nach).

Und jetzt noch etwas Gepolter:
Mittlerweile dürfte wohl auch der/die letzte Idiot/in gemerkt haben, dass die Lage auf unserem Planeten DRAMATISCH
ist. Sowohl in Bezug auf Klimaerwärmung und auch in Bezug auf das Artensterben (und wer es immer noch nicht gemerkt hat, der/die ist halt ein/e Vollidiot/in). Und wenn es denn Politiker/Innen gibt, die sich ungenügend für die Bewältigung dieser JAHRHUNDERTAUFGABEN einsetzen, dann ist es ganz einfach: Dann müssen wir halt drüber nachdenken, ob Ihr die richtigen Personalien an den richtigen Stellen seid.
Oder noch besser: Dann geschehen die Veränderung halt ohne Euch, das ist dann halt so…
Der „Zeitgeist“ holt jene ein, die sich nicht genügend einbringen und umstellen. Auch das ist nichts Neues. Nicht immer ist das gut (z.B. Sterben der Kleinbauern, welche nun herzlich wenig dafür können, dass die Marktbedingungen katastrophal sind).
Aber gut ist, was die „neue Bewegung“ mit sich bringt.
Sportvereine, welche einen hohen Grad von Verantwortungsbewusstsein und praktischen Aktivitäten für den Umweltschutz vermitteln und betreiben (z.B. der TSV Westerhausen, Frank Strötzel). Neuerdings eine Vielzahl von Kirchengemeinden, oftmals (so glaubt man) mit konservativen „Hardlinern“ ausgestattet (nicht immer ist das „negativ“), die sich dann für veränderte Friedhofsgestaltung stark machen (Wildblumenwiesen) – selbst wenn dazugehört, dass es zuweilen „ungepflegt“ aussieht (Mut zur Wildheit. Stay wild, stay rude, stay rebel, Viva la Revolution).

Die „neue Bewegung“ beginnt Querverbindungen zu thematisieren. Klimaerwärmung UND Artensterben. Heute in Melle, unfassbar, knapp 500 Menschen bei der „Fridays for Future“-Veranstaltung. Weltklasse, herausragend und gut. Das sorgt für „politischen“ Druck, auch das ist prima.
Aber genauso wichtig (machen ja gleichfalls schon ganz ganz viele): Selber anpacken, direkt umsetzen, verzichten (ohne Verzicht wird es nicht gehen) und trotzdem Spaß haben (kein Widerspruch). Ein Urlaub an der Ostsee kann übrigens sogar manchmal NOCH SCHÖNER als ein Urlaub (mit dem Flieger) auf Kreta sein.
Und eines ist so klar wie Kloßbrühe. Mit Freiwilligkeit kommen wir nicht weit. Zu glauben, dass es nur „freiwillige Kooperationen“ sind, die die Lösung bringen – ein Verzicht auf Verbote – das hat uns dahin geführt, wo wir jetzt stehen. Dieser Glaube, diese Hoffnung, diese „Aber-wir-wollen-doch-nicht-der-Wirtschaft-schaden-Lang-lebe-der-entfesselte-Neoliberalismus!“-Mentalität kann abdanken. Gescheitert! Krachend!
Also als Alternative DIE ÖKODIKTATUR?? Blödsinn. Im Straßenverkehr, im gesellschaftlichen Miteinander, in so ziemlich allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen gibt es klare Regeln. Selbstverständlich brauchen wir auch klare juristische Regeln im Arten- und Klimaschutz – und zwar sowas von. Wenn hier keine juristisch vorgeschriebenen Regeln, keine Normen, Gesetze und auch Verbote, nötig sind., ja wo denn dann?
Die „GROKO“ hat hier (mehr oder weniger) auf Bundesebene „versagt“ (was auch wahltaktischen Überlegungen keine Überraschung ist. Denn NATÜRLICH sorgen Regeln für einen Aufschrei- so meint man). Ist es so? Ein Aufschrei jener, welche nur an sich selber denken, und nicht an die nächste und übernächste Generation?
Diesem Aufschrei zu viel Gewichtung zu geben bringt uns nicht voran. Mutige Tagen und Entscheidungen, von uns allen, das brauchen wir!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Jede Spende von Euch wird auf dieser Plattform um 25% erhöht:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Vernetzungstreffen mit dem Umweltforum Osnabrücker Land

Gestern Abend noch ein tolles Vernetzungstreffen mit dem Umweltforum Osnabrücker Land gehabt.
http://www.umweltforum-osnabrueck.de/

Es knistert im Gebälk, es rumort im Landkreis, und es wird noch einiges passieren….!🐸🐸🐜🐝🐝🐛🦋🐾🐾🌻
Gestern Köpfe zusammengesteckt, bis sie geraucht haben…hin und her überlegt. Etwas ausgeheckt, Pläne geschmiedet,
Überlegungen angestellt…Visionen entwickelt. Es wird spannend. Hah!! Die Vorfreude ist die größte Freude und nach Stufe 1 kommt Stufe 2.

Ein neuer Zeitgeist entwickelt sich, ja fast schon eine neue Bewegung, und es macht Spaß, dabei zu sein.

Das Umweltforum Osnabrücker Land ist schon seit vielen Jahren der Dachverband der Umweltschutzgruppen/und Verbände aus dem Landkreis Osnabrück.
Berücksichtigt man die Mitgliederzahlen der Verände, so sind hier über 3000 Personen dabei. Das ist bärenstark!
Zudem hat sich das Forum durch unterschiedliche Aktivitäten einen Namen gemacht und ist ohne Frage eine echte „Hausnummer“ im Landkreis.

Haben schon tolle Sachen gemacht und bringen übrigens mit den Naturschutz-Informationen eine sehr gute Zeitschrift heraus,
die einen guten Überblick über aktuelle Prozesse und Projekte liefert.
Ein sehr schöner Artikel (unter anderem) über die Gewässerrandstreifenthematik findet sich dort.
Siehe dazu auch die umfassende Studie:
http://www.umweltforum-osnabrueck.de/wp-content/uploads/20190520FFHWRRL.pdf

Empfehlung: Man kann dort übrigens auch privates Mitglied werden (selber auch dazu entschieden),
und so die Relevanz des Forums stärken, und sich natürlich auch auf unterschiedliche Art und Weise einbringen.

Umweltforum Osnabrücker Land e.V.
http://www.umweltforum-osnabrueck.de

Fläche in Bissendorf/Holte gefunden – die Lücke wird geschlossen!

Fläche in Bissendorf/Holte gefunden – die Lücke wird geschlossen!

Das Bewusstsein endlich aktiver gegen das Artensterben / für eine höhere Biodiversität
aktiv zu werden, ist mittlerweile in fast allen Kreisen der Gesellschaft angekommen (wer es bislang
nicht verstanden hat, dem ist wohl durch Fakten auch nicht mehr zu helfen).

Eine tolle Nachricht: Der Kirchenvorstand Bissendorf Holte (Ev.-luth. St. Urban Kirchengemeinde Holte)
hat in seiner Sitzung beschlossen „Blumiger Landkreis Osnabrück“ mit einer Fläche zu unterstützen,
Das ist genial (siehe Karte). Nun wird im Frühjahr endlich die „Fluglücke“ geschlossen.
Hier werden wir unseren „Goldstaub“ einsetzen („Schmetterlings- und Wildbienensaum“ mit knapp 80 Wildblumenarten):
https://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/wiesen-und-saeume-fuer-die-freie-landschaft/08-schmetterlings-und-wildbienensaum.html

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Jede Projektspende wird von der Krombacher-Brauerei um 25% aufgestockt:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

Spenden für Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ erbeten

Ok, wir sagen es „frank und frei“ heraus.
Uns fehlen zur Erreichung unserer Ziele im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
noch etwa 3000 Euro (Ankauf von Blühwiesensaatgut, Ankauf eines Fräsaufsatzes, Ankauf von Zäunen zur schonenden Beweidung
der Blühwiesen durch unsere Gnadenhoftiere).

Hat jemand von euch kürzlich vielleicht im Lotto gewonnen? Ein Bankkonto was überläuft?
Kronjuwelen, die er/sie nicht mehr benötigt? Aktien, Gold, Autos, Diamanten, wertvolle Gemälde, Grundstücke,
zu viel Bargeld, Perlenketten….? Wir nehmen alles!!
…und investieren es in unserer Arten- und Naturschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
http://blumiger-lkos.de

Auch ganz klassische herkömmliche Spenden sind sehr sehr sehr willkommen.
Die Krombacher-Brauerei stockt diese um 25% auf:

https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck