Blühwiesen-Beweidungscamp eingeweiht

Einweihung des Herbst-/Wintercamps der Beweidungstiere mit der Nachbarschaft und Anlage weiterer Blühwiesen

Gestern Abend wurde gemeinsam mit der Nachbarschaft das Blühwiesen-Beweidungscamps eingeweiht.
Das war ein toller Abend! 🙂 Total nette Leute, lecker was zu essen, Herrliches Herforder und die guten Drinks aus
„Georgs Bioladen“ (Melle), http://georgs-bioladen.de.

Schöne Gespräche und ein entspanntes Flair. Mit der Stadt Melle wurde ausgehandelt, dass die Tiere hier bleiben können, sofern ein Konzept für eine
Blühwiesen-Mahd vorgelegt werden kann – und gerade keine Wiesen abgefuttert werden.,. Das haben wir erledigt, und wir haben gestern noch weitere Blühwiesen angelegt (Feldblumenmischung, Sand- und Magerrasen-Blumenmischung,
Spätsommeransaat Blühende Landschaft, Schmetterlings- und Wildbienensaum etc.). Das wird nächstes Jahr in allen Farben blühen und brummen und summen.
Und unsere Tiere werden nomadengleich dann von Wiese zu Wiese ziehen und diese abmähen.

Insektenschutz benötigt Maschinen – ohne geht es nicht

Da ist das Ding!!
Was lange währt….endlich ist er da: Unser Bandheuwender!!
Jetzt können wir so richtig loslegen, wer braucht schon Hunderte PS und gigantische Landmaschinen 😉 ??
Mit dem 13-PS-Motoreinachser + Bandheuwender-Aufsatz springen wir einen Quantensprung nach vorne und erleichtern
uns, die Pflege und Mahd der Blühwiesen.

Mit dem Bandheuwender können wir nun Blühwiesen mähen und danach: Das Mahdgut/Heu wenden (was auch sonst?).
Es bleibt dadurch, wenn es denn rechtzeitig von uns eingeholt wird, frisch und nahrhaft und setzt keinen
Schimmel an (trocknet gleichmäßig von allen Seiten),…
kann also bedenkenlos an unsere Gnadenhoftiere verfüttert werden 🙂

Karsten Wachsmuth hat gestern eine weitere Fläche abgemäht und „zusammengeheut“.
Auch wenn körperliche Arbeit durchaus Spaß macht, so ganz ohne Maschinen sind wir zu langsam.

Auf einem der Bilder sieht man im Vordergrund die aktuell immer noch blühende Wiese, welche bereits im Sommer gemäht wurde.

Deutschlands Naturwunder 2018 im Osnabrücker Land

Was für ein Triumph, Was für ein Tag! 🙂
Seit heute ist unsere Blühwiese in Melle (eine der von uns gestalteten 93 im Osnabrücker Land) offiziell „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“.
Siehe dazu auch:

https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/urkundenuebergabe-in-westerhausen-deutschlands-naturwunder-2018-ausgezeichnet/
und auch:
https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/

Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung

Anwesend waren bei der Preisverleihung Karsten Wachsmuth und Kai (jeweils Blumiges Melle),
Dr. Michael Lübbersmann (Landrat LK OS und in Funktion als 1. Vorsitzender TERRA.vita)
Dr. Fritz Brickwedde (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Hendrikje Willert (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Elisabeth Fleisch (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Hartmut Escher (Geschäftsführer TERRA.vita und in Funktion als Vorstandsmitglied Europarc)
Reinhard Scholz (Bürgermeister Melle)
RA Detlev Böhm (Juristischer Vertreter der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Kanzlei Funk & Tenfelde Osnabrück)
Volker Wiesehahn (Flächeneigentümer und Hotel-Restaurant Hubertus)
Antje Broekmans (Grundschule Westerhausen)
Henning Müller-Detert (Pressestelle LK OS)
Melanie Schnieders (TERRA.vita)

Karsten Wachsmuth: „Es ist ein großer Tag für uns. Dass aus der „kleinen“ Idee, so etwas Großes erwachsen ist, macht uns auch ein wenig stolz. Natürlich machen wir weiter.
Um gegen das Insektensterben aktiv zu werden bedarf es gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen, welche wir zu bewältigen haben. Wir haben keine andere Wahl als dieses zu schaffen,
die schlimme Alternative würde das Aussterben einer immensen Anzahl von Arten bedeuten.“

Kai Behncke: „Wir sind glücklich und danken der Heinz Sielmann Stiftung sowie EUROPARC Deutschland e.V. für den tollen Wettbewerb. Es erfüllt uns mit Freude,
dass wir gemeinsam gezeigt haben, das ein Funken einer Idee überspringen und einen positiven Dominoeffekt erzielen kann. Zudem sind wir sehr glücklich, dass unsere Gnadenhoftiere
eine ganz besonders wichtige Rolle, bei der Pflege und Erhaltung von „Deutschlands Naturwunder 2018″ spielen können. Wir danken auch unserem Rechtsanwalt Detlev Böhm, welcher mit hohem Einsatz dafür gesorgt hat,
dass Deutschlands Naturwunder 2018 auch in den kommenden Jahren mit tierischer Unterstützung sehr schonend gehegt und gepflegt werden kann.
Melle hat nun eine bundesweite Auszeichnung im Naturschutz erhalten, das ist etwas ganz Besonderes.
Wir freuen uns sehr, dafür einen Beitrag geleistet zu haben und danken den über 7000 Menschen, welche für uns abgestimmt haben.“

Tierische Unterstützung auf den Bildern:
Minischaf „Noisette“ und Zwergziege „Emil“.

Weitere Personen auf den Bildern:
Karsten Wachsmuth, Kai Behncke, RA Detlev Böhm

Blühwiesen-Beweidungs-Winterquartier fertig

Heute die zweite mobile Hütte für das Beweidungs-Wintercamp aufgebaut.
Und : Nachbarschaftsbank platziert

Damit die Tiere im Blühwiesen-Beweidungs-Wintercamp auch genügend Platz haben wurde heute die zweite mobile
Hütte aufgebaut. Regen- und Winddicht, jetzt haben alle genügend Platz, zudem werden wir in den nächsten Wochen noch zwei oder drei Tiere aufnehmen.

Die Ziegen und Ponys haben die Hütte gleich neugierig inspiziert.

Für die Nachbarschaft zum Verweilen haben wir für Jedermann eine Picknick-Bank errichtet. So kann man die beruhigenden Weidetiere genießen 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück + Gnadenhof Brödel Melle

Weiter Blühwiese angelegt

Ein sonniger Herbsttag. Genau das richtige um weitere Blühwiesen anzulegen (dieses Mal sogar mit regiozertifiziertem Saatgut, 2 Mischungen eingesetzt „Blumenwiese + „Feldblumen“).
und unsere Gnadenhoftiere auf eine neue frische, neue Weidefläche zu bringen.
Finden die super, trotz Elektrozaun.

Mittlerweile wird empfohlen Blühwiesen im Herbst anzulegen

Heute 12 Kilogramm „Blühwiesenmischung“ geliefert worden.
Endlich gehts weiter 🙂
Auf den Bildern im Größenvergleich unsere Katze „Yemi Labbadia“ und ein Hühnerei.
12 Kilogramm regiozertifiziertes/regionales Saatgut haben uns einen Gegenwert im sehr hohen dreistelligen Bereich zahlen lassen.
Mit 12 Kilogramm lassen sich ca. 8000 m² Blühwiese anlegen.
Ok, günstig ist es nicht, aber bitter nötig!!

Warum jetzt und nicht im Frühjahr?

Dieses Jahr hat uns gelehrt: Wenn es extrem trocken ist, dann dauert es ewig, bis es keimt (wenn es überhaupt keimt).
Daher wird mittlerweile empfohlen, winterresistente Mischungen bereits im September (bis Anfang Oktober) einzusäen.
Durch die Bodenfeuchtigkeit keimen sie im Frühjahr auf jeden Fall…

Nicht zu vergessen: Viele Saatgutformen benötigen Frostperioden, um zu keimen.
Oh..das Saatgut „merkt“ wenn es unter 0 Grad ist und keimt erst danach?

Ja, ist tatsächlich so. Deswegen wird Saatgut teilweise auch künstlich „stratifiziert“ (z.B. temporär ins Kühlhaus gelegt), siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Stratifikation_(Botanik)

Fein. 8000 m² werden jetzt also angelegt. Und danach?
wir brauchen Geld, dringend, um weitere Blühwiesen zu schaffen.

Stimmt bitte für uns ab, dann wird das was:
https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Oder spendet:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

Oder kauft unser einpflanzbares Kampagnenbuch:
https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

Voll auf Entzug – Kein Saatgut mehr da

Voll auf Entzug – Kein Saatgut mehr da

Dieses Wochenende stehen endlich wieder einige Blühwiesenmahden (ist „Mahden“ eigentlich die Pluralform von „Mahd“?) an.
Ich gebe ja zu, dass dieses Hobby irgendwie etwas skuril ist, muss mohl als Kind mal mit dem Kopp auf ne Blühwiese aufgeschlagen sein, macht nix 🙂
Ist ein toller Sport an der frischen Luft, tut der Seele gut, perfekte Entspannung und toll für die Insekten.
Bezahlung? Die Farben- und Artenvielfalt 🙂

In Melle, an der Bifurkation sieht es auf 50% der Fläche etwas wild aus (was ja nicht schlimm ist). Damit es dort im nächsten Jahr jedoch wieder blüht kommt
das Zeug jetzt aber runter. Auf der anderen Hälfte (gemäht vor einigen Wochen) blüht es schon wieder herrrlich bunt (sogar Mageriten und Kornblumen, im September!!) und es fliegen noch jede Menge
Schmetterlinge, Wildbienen etc. dort. Ist schon beeindruckend, dass man durch diese Form der Mahd (50% zeitversetzt) die komplette Saision Pollen und Nektar schaffen kann.

Ende der Woche kommt frisches Saatgut, endlich wieder Stoff, für mehr als 1000 Euro!
Die beste, heißteste Ware, geschmuggelt über verwunschene Pfade durch den Teutoburger Wald. Mein Dealer ist der Beste.
Immer einen Schritt schneller als die Polizei.
Ich bin schon mächtig auf Entzug, so ein „turkey“ ist kein Zuckerschlecken. Es kommen 5 Saatgutmischungen, speziell auch für trockene, magere und sandige Böden.
Das kostet ordentlich Kohle. Um der Beschaffungskriminialität entgegen zu wirken und nicht gegen Bewährungsauflagen zu verstoßen, stimmt bitte für uns ab:

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung

und hier:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=1261&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=069e164694528144af48265d3876423d

Ein weiterer Preis für Blumiger Landkreis

Eine tolle Sache!!!!

Gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf, dem Förderverein der Grundschule Oldendorf sowie der IGS Melle haben wir beim bundesweiten Wettbewerb von
„Deutschland summt“ den 2. Platz in der Kategorie „Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten“ gemacht 🙂

Siehe: https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

Und:

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/gruppe/blumiger-landkreis-osnabrueck/

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb.
Um Geld für weitere Insektenschutzmaßnahmen zu aquirieren:

Bitte stimmt hier:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=1261&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=069e164694528144af48265d3876423d
und hier:

https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung
für uns ab.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Publikumspreis Deutscher Engagementpreis: Abstimmen für Blumiger Landkreis Osnabrück

Wir sind nominiert für den Publikumspreis des Deutschen Engagemenpreises (https://www.deutscher-engagementpreis.de/).
Bei genügend Stimmen erhalten wir 10.000 Euro für weitere Insektenschutzmaßnahmen im Landkreis Osnabrück! Wir könnten frisches Saatgut für weitere Blühwiesen erwerben, neue Maschinen kaufen, Insektenhotels bauen, Trockensteinmauern anlegen und noch viel mehr für eine Artenvielfalt leisten – Bitte stimmt hier für uns ab:

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=1261&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=069e164694528144af48265d3876423d

Bitte teilen und weiterleiten!!

Auch die Umweltbildung an Schulen könnten wir intensivieren, damit die Bildung dort anfängt, wo sie anfangen muss: Bei den ganz Kleinen.

Blumiges Melle/Blumiger Landkreis Osnabrück wurde 2018 mit dem Niedersächsischen Umweltpreis 2018 ausgezeichnet:
http://blumiger-lkos.de/blumiges-melle-blumiger-landkreis-osnabrueck-erhalten-niedersaechsischen-umweltpreis-2018/


Eine der Blühwiesen aus dem Projekt „Blumiges Melle“ wurde 2018 zu „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ gewählt:
https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/

Umweltprojekte durch Teutoburger Energie Netzwerk eG gefördert

Hallo liebe Leute, auch im nächsten Jahr wollen wir weiterhin gegen das Insektensterben und PRO Artenvielfalt aktiv werden.
Bitte stimmt hier für uns ab:
https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung
[Blumiger Landkreis Osnabrück]
Bitte teilen und verbreiten…

…bei genügend Stimmen erhalten wir von der Teutoburger Energie Netzwerk eG
3000 Euro, um weitere Blühwiesen anzulegen.

Danke 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Blühwiesen-Mahd und Wildblumenkäse

Heute endlich wieder „Blühwiesen gemacht“. Höchste Zeit, dass Normalität einkehrt.
Wirklich schön zu sehen: Ein Teil der Blühwiese hinter dem Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn wurde ja mitten im Sommer, als alles in „Voller Blüte“ stand,
gemäht. Eine wundervolle „neue“ Blühwiese wächst dort und blüht bereits in vielen Farben, mit Leben in Hülle und Fülle. Bis spät in den Herbst hinein wird es hier Nektar und Pollen geben.
Johanniskraut, Natterkopf, Wilde Möhre, Lichtnelken, Nachtkerzen und und und. Und immer noch viele Schmetterlinge und Wildbienen, so schön.
Der andere Teil der Blühwiese wurde heute gemäht…..Ein riesiger Grashüpfer (oder so, bin leider kein Entomologe) ist da lieber auf die aktuell blühende Fläche umgezogen.
Vieles von dem nun gemähtem Teil ist schon verblüht und vertrocknet, doch auch dazwischen ist noch jede Menge Leben.

Bei George Trenkler noch jede Menge Teichpflanzen für die Feuchtbiotope am Kreimerhof abgeholt. Vielen Dank dafür 🙂

Auch beim „Gasthof zur Bifurkation“ heute eine Teilmahd umgesetzt. Ein großes Meer von Nacht- und Königskerzen leuchtet dort in „Knallegelb“, das blieb natürlich stehen.

Bei so viel Blühwiesen und Gasthöfen dann heute Abend Appetit bekommen.
Ein Bio-Wildblumenkäse (kein Witz) und „the best Bier ever“ „Neumarkter Lammsbräu“ warten darauf, einverleibt zu werden.
Bio-Nahrungsmittel sind zwar naturgemäß (welch Wortwitz) etwas teurer, aber dafür auch (oft) deutlich gesünder, und: Sie sind naturgemäß.
Durch viele Bio-Produkte wird sogar die Artenvielfalt nicht nur „nicht geschädigt“,
sondern sogar stabilisiert und zuweilen sogar gesteigert (kommt auf das Produkt an).

Top Bio-Läden sind z.B. Georgs Bioladen in Melle (https://www.georgs-bioladen.de/) [dort gibt es z.B. das legendäre Lammsbräu-Bier.
Und: Georgs Bioladen ist Unterstützer „der ersten Stunde“ von „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“].
Eine weitere tolle Option sind „Die Gemüsegärtner“ (https://die-gemuesegaertner.de/) aus Kalkriese. Beim Sport-und-Naturfest des TSV Westerhausen auf diese aufmerksam geworden.
Mit Lieferservice, falls man lange arbeiten muss.
Es lohnt sich absolut, beide Möglichkeiten (und selbstverständlich generell auch alle anderen Bio-Läden) einmal auszuprobieren.

Guten Appetit und Prost.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Alte Gnadenhofflächen + Blühwiesen. Wie geht es weiter?

Gnadenhof Brödel Melle

Nachdem sich die Wogen geglättet haben und nun Frieden einkehrt –
„Alte“ Gnadenhofflächen – Wie geht es dort weiter?

Häufig werden wir in der letzten Zeit darauf angesprochen, wo denn unsere Tiere geblieben sind.
Es sei doch so schön gewesen, diese Abends an den Wiesen aus dem Liegestuhl heraus zu beobachten, mit Zweigen zu füttern und zu tätscheln.
Es fehle dort eine beruhigende Ablenkung – als Gegenpol zur lauten Bahnstrecke.

Ja, wir können leider nichts machen. Die Dauerbeweidung mussten wir aufgeben – hilft alles nichts.
Auch Zwergziege Cindy in Begleitung der Kaninchengang kam neulich mißmutig angetrabt.
„Wir dürfen da nie wieder hin, es war doch so nett dort? Ich finde das blöd!“

„Naja“, antworte ich, „Nie wieder ja auch nicht, 2 mal im Jahr geht“.

„Ich hab es gehofft“, jubelt sie. Und die Kaninchen krakehlen:
„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!“

Der Plan sieht so aus:
Die bisherigen Flächen unterteilen sich in drei Teilareale.
„B“ ist Deutschlands Naturwunder 2018 – Ausgezeichnet von der Sielmann-Stiftung. Diese Blühwiese hat sich auf A und C schon durch die Tiere natürlich vergrößert (um etwa 300 m²),
Auf A + C werden wir großflächig zusätzlich Blühwiesen anlegen (lilafarben in der Karte eingefärbt).
Es werden qualitativ hochwertige Saatgutmischungen eingesetzt, mit bis zu 80 Arten.

Dann tummeln sich dort Schmetterlinge, Vögel, Kleinsäuger, Amphibien und Reptilien.
Und viele viele Käfer, wildbienen haben eine faire Überlebenschance.

Zwei Mal im Jahr erleben unsere Tiere ihr „Comeback“.
Fläche A und C werden jeweils im Sommer und im Spätherbst für 3 Wochen beweidet.
Fläche B ebenfalls im Sommer und im Herbst, jedoch aufgrund der Größe nur 1 Woche.

Nach vorne schauen!

Karte: Quelle: Google Earth

Blühwiesen-Gnadenhof Brödel vorerst gerettet

Gnadenhof Brödel Melle vorerst gerettet

Der Gnadenhof Brödel Melle erhält mit einer Fläche in Melle/Oldendorf eine neue Hauptstation.
Auf mehreren 1000 m² werden verschiedene Tiere hier eine neue Heimat finden.

In Kooperation mit dem Bauamt der Stadt Melle hat man im unmittelbaren Umfeld eine Lösung erreicht.
Kai Behncke: „Wir danken insbesondere unserem Anwalt Detlev Böhm für einen gelungenen Kompromiss.
Unser Gnadenhof wird in Melle/Oldendorf am Kreimerhof nun offiziell auf einer von uns gepachteten Fläche eine neue Heimstätte finden – Unsere Tiere sind in Sicherheit.“

Nachdem bislang eine Beweidung auf 7000 m² auf Flächen in Westerhausen/Föckinghausen betrieben wurde, mussten die Tiere
zum 1. September auf eine Ausweichfläche umgesiedelt werden,
da sich eine Anrainerpartei aufgrund von Tierlauten und dem typischen Tiergeruch belästigt fühlte.
Zudem wurden bereits diverse Tiere zum neuen Hauptquartier am Kreimerhof umgesiedelt.

Kai Behncke, Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und Betreiber des Gnadenhofes: „Ich betreibe Tier-, Umwelt- und Naturschutzprojekte seit 28 Jahren.
Die letzte Woche jedoch war das schlimmste, was ich jemals erlebt habe.
Nicht nur unter den Tieren war der Stress enorm, zugleich hat uns die Auseinandersetzung und Umsiedlung einen fast fünfstelligen Betrag
gekostet. Ich bin außerordentlich verärgert darüber. Der Stadt Melle jedoch mache ich keinen Vorwurf. Aufgrund dessen, dass sich eine Anrainerpartei belässtigt fühlte,
musste die Stadt handeln. Ich akzeptiere, dass wir in einer Demokratie Kompromisse eingehen müssen, dazu sind wir selbstverständlich bereit.
Die bisherige Dauerbeweidung wird in der bisherigen Form somit aufgegeben.“

Eine Brisanz erhält die Situation dadurch, dass innerhalb der bisherigen Gnadenhofflächen eine Blühwiese liegt, welche durch Gnadenhof-Ponys, Ziegen und Schafe
schonend beweidet wurde. Diese Fläche wurde nun innerhalb einer bundesweiten Abstimmung als „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ ausgezeichnet.
Die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe wird die bisherigen Teilflächen „Am Wulberg/Westerhausener Straße“
durch ihre Tiere nun nur noch zwei Mal im Jahr jeweils für einige Wochen beweiden. Der Erhalt des „Naturwunders 2018“ kann dadurch gesichert werden.
Zudem werden auf einer weiteren 7000 m² großen Fläche, ebenfalls „Am Wulberg“
weitere Blühwiesen angelegt, welche gleichfalls durch unsere Tiere gepflegt werden. Dadurch entsteht eine wichtige kleinräumige Biotop-Vernetzung.

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass eine Blühwiesen-Beweidung durch Tiere deutlich schonender als eine Mahd durch Maschinen ist.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen verdichten Beweidungstiere den Boden nicht in dem Maße, wie es durch „schweres Gerät“ geschehen würde. Dieses ist relevant,
da nahezu 75% aller Wildbienen im Boden nisten. Auf der als „Deutschlands Naturwunder“ ausgezeichneten Fläche wurde die seltene Sandbienenart „Andrena argentata“ ermittelt.
Zudem kommt hinzu, dass bei einer Mahd durch Maschinen Klein- und Kleinsttiere in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Außerordentlich wichtig ist zudem die natürliche Ausdehnung von Blühwiesen, welche durch eine Anhaftung der Samen an Fell und Hufen der Weidetiere gefördert wird.

Karsten Wachsmuth, Leiter der Gnadenhof-Station am Kreimerhof: „Schonender als durch Tiere kann eine Wiesen-Pflege nicht realisiert werden.
Dieses bleibt außerordentlich wichtig, auch um unsere Singvögel zurück zu holen.
Ein einziges Rauschwalbenpaar benötigt zur Aufzucht ihrer Jungen etwas 1 Kilogramm Insekten, das sind nahezu 250.000 Stück.
Unsere Gnadenhoftiere in Rente können dazu beitragen, dass das Leben auf unseren Wiesen und in unseren Gärten wieder bunter wird. Durch ihr gemütliches Wesen sorgen sie zudem für Ruhe und Entspannung unter uns Menschen.“

Deutschlands Naturwunder 2018 im Landkreis Osnabrück!!!!!

DER ABSOLUTE WAHNSINN – WIR SIND DEUTSCHLANDS NATURWUNDER 2018!!!!!!!!!!!!!

Pressemeldung der Heinz Sielmann-Stiftung:
(inklusive Pressefotos):
https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/

Pressemeldung der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe:

Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten – Siegerfläche liegt in Melle

Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ (ausgerichtet von der Heinz Sielmann Stiftung sowie
EUROPARC Deutschland e.V.) liegt das „Naturwunder Deutschland 2018“ in Melle/Westerhausen. Der Preis geht somit an den
Natur- und Geopark TERRA.vita sowie an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle.
Gewählt wurden in diesem Jahr Rückzugsorte für Wildbienen, Käfer und Co.
in den Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebieten in Deutschland.
Abgestimmt haben bundesweit knapp 20.000 Personen.
Die Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle erhielt annähernd 37 % aller Stimmen.
Nachdem in den vergangenen Jahren unter anderem der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der Nationalpark Harz oder das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg
die Auszeichnung gewannen, geht der Titel dieses Jahr in das Osnabrücker Land.
Die Blühwiese wurde im Jahre 2017 gemeinsam mit der Grundschule Westerhausen angelegt und stellt einen Mosaikstein
innerhalb der Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ dar. Innerhalb der Projekte wurden über seit 2017 über 90 Blühwiesen im südlichen Landkreis angelegt.
Eine Besonderheit ist die schonende Mahd der Blühwiesen durch die Tiere des Gnadenhofs Brödel Melle.
Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe:
„Wir sind überglücklich für diese Anerkennung. Der Naturpark TERRA.vita besitzt eine herausragende Bedeutung für die Region.
Es zeigt, dass wir Menschen wirklich
etwas für den Schutz der Insekten leisten und bei entsprechender Planung einen positiven Einfluss auf Naturlandschaften nehmen können.
Insbesondere freut es mich, dass unsere Gnadenhoftiere etwas zum Natur- und Artenschutz beitragen. Ich sehe das auch als politisches Statement für
einen aktiven Tierschutz. Blühwiesen sind außerordentlich wichtig, um etwas gegen das Aussterben von Insekten, Singvögeln, Reptilien, Amphibien und Kleinsäugern zu unternehmen.
Zudem sind diese wunderschön für das menschliche Auge.“

Eine gewisse Brisanz ergibt sich dadurch, dass der Gnadenhof Brödel/Melle seine bisherigen Beweidungsflächen, zu welchen auch das jetzt gewählte Naturparadies gehört,
zum 1. September räumen musste. Nach Äußerungen der Stadt hatte sich eine Anrainerpartei aufgrund angeblicher zu hoher Emissionswerte beästigt gefühlt.
Die Stadt hatte den Gnadenhof aufgefordert, die Flächen zu räumen und Schutzhütten abzubauen.

Kai Behncke: „Ich kann verstehen, dass wir in einer Demokratrie Kompromisse eingehen müssen – dazu sind wir selbstverständlich auch bereit.
Gleichzeitig bin ich nach diesem schrecklichen Wochenende [Umzug unserer Tiere, Abriss der Hütten] nach wie vor in hohem Maße verstimmt.
Es kann nicht sein, dass Natur- und Tierschutzprojekte bundesweiter Bedeutung aufgrund einer
Beschwerde einer einzelnen Anrainerpartei massiv behindert werden. Unser Anwalt RA Detlev Böhm von der renommierten Osnabrücker Kanzlei Funk-Tenfelde und die Stadt Melle befinden sich aktuell in einem intensiven und konstruktiven Dialog, um einen gütlichen Kompromiss für alle Beteiligten zu finden.
Mein Standpunkt dazu ist klar: Ein Komplett-Beweidungsverbot kann unmöglich im Sinne der Stadt Melle sein –
käme es doch einer Vernichtung von Deutschlands Naturwunder 2018 gleich.“

Wissenschaftlich erwiesen ist mittlerweile, dass eine Blühwiesen-Beweidung durch Tiere deutlich schonender als eine Mahd durch Maschinen ist.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen verdichten Beweidungstiere den Boden nicht in dem Maße, wie es durch „schweres Gerät“ geschehen würde. Dieses ist relevant,
da nahezu 75% aller Wildbienen im Boden nisten. Auf der nun ausgezeichneten Fläche wurde die seltene Sandbienenart „Andrena argentata“ ermittelt.
Zudem kommt hinzu, dass bei einer Mahd durch Maschinen Klein- und Kleinsttiere in Mitleidenschaft gezogen werden können.
Außerordentlich wichtig ist zudem die natürliche Ausdehnung von Blühwiesen, welche durch eine Anhaftung der Samen an Fell und Hufen der Weidetiere gefördert wird.

http://gnadenhof-melle.de, http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

„Blumiges Melle“ + „Blumiger Landkreis Osnabrück“ erhalten Niedersächsischen Umweltpreis 2018

Wow, was für ein Tag!! „Blumiges Melle“ + „Blumiger Landkreis Osnabrück“ erhalten den Niedersächsischen Umweltpreis (gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe Osnabrück).
Der Niedersächsische Umweltpreis 2018 (Platz 3) geht somit auch: Nach Melle!!! Wir sind stolz, glücklich und bedanken uns bei allen UnterstützerInnen.
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/blumiges-melle-de-vielen-dank-an-unsere-unterstuetzer/
http://blumiger-lkos.de/unterstuetzer/.

Pressefotos der Bingo-Umweltstiftung.

Pressemeldung Bingo-Umweltstiftung

Seite der Bingo-Umweltstiftung

Meldung im Meller Kreisblatt: https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1508589/ehrenvoller-preis-fuer-blumiges-melle
Kommentar im Meller Kreisblatt: https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1508589/ehrenvoller-preis-fuer-blumiges-melle#comments-jump-to

Es war eine tolle Veranstaltung heute im Landesmuseum in Hannover. Toll organisiert, ein honoriges Publikum. Ein Dank an die „Bingo Umweltstiftung Niedersachsen“.
Veranstaltungen dieser Art sind elementar, um Umwelt-, Natur- und Artenschutz in das Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Bei aller Freude: Wichtig ist zu sagen, dass wir alle (!) nach wie vor emsig die Ärmel hochkrempeln sollten – um nicht zu sagen: MÜSSEN.
Das Insektensterben ist nach wie vor ein massives Problem und wird es bei der aktuellen Form der Landwirtschaft auch bleiben.
Nahrungsketten werden durchbrochen, mit katastrophalen Auswirkungen auf Vögel, Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger.
Wo sind z.B. die Singvögel geblieben? Na wo denn wohl, wenn die wichtige Nahrung der Insekten fehlt…??!!
Sie sind tot, weil nachweislich die Insekten nicht mehr ausreichen, um die Jungvögel aufzuziehen.

Und wir Menschen? Wenn es so weitergeht, dann werden Obst und Gemüse zunächst nur für Besserverdienende erschwinglich sein, denn der volkswirtschaftlich wichtige Faktor der Bestäubung
wird sich in den kommenden Jahren (wenn wir nicht intensiv handeln), auch weiter reduzieren. Und dann?
Die eigenen Apfelbäume mit einem Pinsel bestäuben, so wie z.T. schon in China? Niemand kann das wollen!

Hochgradig mitverantwortlich für das Insektensterben ist neben der intensiven Landwirtschaft (Monokulturen, Pestizide),
der Versiegelung von Lebensräumen (es wird zu viel gebaut) auch eine unnötig-überdimensionale Pflege von Privatgärten („Wimbledonrasen – Bevor die Nachbarn was sagen lieber auf 4 Millimeter trimmen“).
Diese Gärten sind mehr oder minder „biologisch tot“, so einfach ist das – leider!

Wir alle haben es in der Hand, etwas gegen das Artensterben zu unternehmen. Zum Beispiel durch die Anlage von Blühwiesen und Nisthilfen für Insekten:
http://blumiger-lkos.de/bluehwiesen-gestalten/
http://blumiger-lkos.de/insekten-nisthilfe/

Wir werden natürlich mit aller Kraft weitermachen. Aktuell wird ein Beweidungskonzept entwickelt, um mittels unserer Tiere des Gnadenhofs Brödel Melle [http://gnadenhof-melle.de]
eine schonende Pflege verschiedener Blühwiesen in Melle zu schaffen.
Denn Fakt ist leider auch: Werden die Blühwiesen mit Maschinen gemäht (eine Mahd ist bei Blühwiesen elementar), so kann dieses auf Kosten von Klein- und Kleinsttieren
geschehen. Sinvoller ist dabei, sofern die Möglichkeiten bestehen, eine gemütliche Tiermahd einzusetzen. So können Tiere, welche gemäß Meinung einiger Verwirrter „keinen Nutzen mehr bringen“
nicht nur weiterleben sondern zugleich noch etwas zum Wohle aller Lebewesen schaffen.

Zitat Kai Behncke:
Das Insektensterben wird uns leider noch viele Jahre beschäftigen.
Eine intensive Landwirtschaft mit Pestiziden und Monokulturen sowie übermäßig gepflegte Gärten mit kurz gemähtem „Wimbledonrasen“
bieten kaum Raum und Nahrung für Insekten. Wir planen zukünftig gemeinsam mit der Stadt Melle unsere
Gnadenhoftiere für eine Blühwiesenmahd einzusetzen – ein entsprechendes Konzept wird gerade erarbeitet.
Wenn wir hier in Melle gemeinsam an einem Strang ziehen können wir Großes schaffen.“

Zitat Karsten Wachsmuth:
Dass unser Projekt so große Kreise ziehen würde haben wir anfänglich nicht gedacht.
Wir haben gezeigt, dass auch wenige Personen mit viel Herzblut, Ausdauer und Hartnäckigkeit
einiges auf die Beine stellen können. Wir freuen uns sehr – Zeit, um sich auszuruhen bleibt jedoch nicht.
Das Artensterben bleibt eine Herkulesaufgabe für uns alle.

Einige Fakten:
* Angelegte Blühwiesen (97, ca. 200.000 m² im gesamten südlichen Landkreis Osnabrück)
* Involvierte Schulen: 7
* Involvierte Schülerinnen und Schüler: Ca. 700
* Ehrenamtliche Arbeit: Ca. 1500 – 2000 Stunden
* Verteilte Saatguttütchen: 15.000
* Eingesätes Saatgut: Ca. 300 Kilogramm

Einige Filme: https://www.youtube.com/channel/UCiZOYxjw2zKp43yPyHoGA0g/videos?sort=dd&view=0&shelf_id=0

Hier noch die Preisverleihung im Liveticker (etwas selbstironisch vorgetragen – ist halt eine andere Form der Öffentlichkeitsarbeit ;-)):

16.30 Uhr:
Siegerehrung in hannover, niedersächsischer umweltpreis. vielleicht jibbet watt für uns.
ne menge leute in anzügen und so. hab mir heute früh noch nen jutebeutel organisiert und passe mal wieder nicht so recht ins gesamtbild.
preise sind toll, siegerehrungen ein graus. gibt aber sekt umsonst, auch gut.
viele leute wirken wichtig, ich tue auch so. hat schon beim googlepreis geklappt.
ich hätte gerne ein pils, und dann noch eins.

16:45:

siegerehrung. immer dasselbe, wenn die leute anzüge tragen krieg ich schweisnasse hände und zittrige knie.
zum glück jibbet hier auch bier. krombacher, so weit ich weiss arbeiten die ***** mit nestle zusammen.
egal, will hier aber nicht so sein, irgendwas ist ja bekanntlich immer.
gibt hier auch gleich rahmenprogramm, ziemlich schnieke.
ok, jeder wie er mag, ich sag nicht nein. hier läuft einer mit ganz zerknittertem sacko herum,
mindestens schmetterlingsforscher ist der, das sind die ganz harten.

17:00
wollt mir gerade son typ meinen sekt wegnehmen….mürrisch zeige ich auf mein namensschild und brummele was von „bin nomminiert und so“…
meinen sekt zahlt heute übrigens der/die steuerzahler/in…

17:15
ich prollo auf verlorenem posten. die ehrung findet im landesmuseum hannover statt.
grosse klasse, hier in hannover gibts bald ne klasse ausstellung.
„deckenmalerei und raumkünste an den europäischen höfen um 1700“. ich werde da sein.
heute um 20.30 spielt hsv gegen arminia bielefeld,
das ist eher meine kragenweite. ich will noch ein bier und dann wissen ob wir was gewonnen haben.

17:30 Uhr

Der Nieders. Umweltminister ist mit an Bord. Nicht unsympathisch,
hält ne gute Rede. Inhaltlich wie rhetorisch. schafft es durch lauter und leise werden alleine mit
seiner stimme den spannungsboden zu erhalten.
Unabhängig davon ein kleiner witz: warum kann liza minelli nicht nicki lauda heiraten? weil sie dann liza lauda heissen würde, whahahahahaha 🙂 noch einen sekt bitte.

17:45
Ich weiss, ich weiss, die ironie schlägt manchmal etwas über die stränge.
die rede von dem umweltminister war aber TATSÄCHLICH ok. entweder hat er nen guten ghostwriter
oder er ist irgendwie einer von uns – oder weiss was wir hören wollen.
jetzt spielen wieder die stones. und mein sekt ist alle, will aber besser nix mehr.
hätte nämlich noch was zu sagen falls wir nen preis kriegen – und das besser klar und deutlich.

17:55
whahahhhhhhhh 🙂 ich krieg die motten vor freude!!!! der niedersächsische umweltpreis 2018 (platz 3)
geht an die verschrobenen insektenretter kai und karsten!!
ich schnall ab. jetzt trink ich einige gläser „chateau nöff“ oder wie der fusel heisst!!

überflüssig zu sagen, dass wir als preisträger des NIEDERSÄCHSISCHEN UMWELTPREiSES 2018 (blumiges melle + blumiger landkreis osnabrück)
nach wie vor davon ausgehen, gemeinsam mit der stadt melle eine positive lösung für unsere gnadenhoftiere zu finden!!

und: wir machen weiter und das kostet ordentlich.
kauft gerne unser einpflanzbares naturschutzbuch: http://doktor-kalle.de/

18:XX:

bevor ich nochmehr „chateau nöffi“ trinke hau ich lieber ab. super veranstaltung wars, top organisiert.
aber für mich menschenmuffel völlige überforderung. schwitzattacken, nervöse migräne und partielle ohnmachtsanfälle.
jetzt sitz ich in ner prima spelunke, trink nen pils, warte auf den zug und überlege, welche projekte
so als nächstes anstehen. und gleich spielt hsv!!! dANKE !! an alle, die blumiges melle + blumiger lkos unterstützt haben.

der niedersächsische umweltpreis geht nach melle. foto: „blühwiesenspinner“ sind absolute Winner!!