Es blüht, wächst und gedeiht

Unsere Schafe sind nun alle geschoren und sehen aus, als wären sie 50 Kilo leichter.
Coburger Fuchsschaf Molly (Philipp Horstmann) und ihre beste Freundin Lotti strahlen vor Freude um die Wette (Brigitte Bergmann, Alegra Cassano).
In den nächsten Tagen werden auch die 4 auf eine andere Wiese umziehen, damit sich die Weiden einmal komplett erholen können.
Damit diese wurmfrei werden ist es wichtig, dass Flächen mehrere Wochen beweidungsfrei gehalten werden.

Vielen Dank an Philipp Horstmann, Merlin Dumke, Petra Holtkamp, Daniela U. und Marco Helm für eingegangene Spenden.
Das Geld wird für Tierarztkosten und die Bezahlung einer Blühwiesen-Saatgut-Rechnung verwendet.

Die Blühwiesen blühen und blühen und blühen (Kornrade und Ringelblume heute gesichtet).
Und im Öko-Garten wachsen Radieschen mit Kartoffeln um die Wette. Frei von Chemie, pestizidfrei, mit natürlicher „Schädlings-Abwehr“.
Geht alles wenn man will.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Wer spenden möchte, gerne 🙂 http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/gnadenhofprojekt-melle/

Insektenparadies in Hasbergen

Was für ein gigantisches Projekt!
Auf Initiative der gmh-Gruppe (Stahlwerk Georgsmarienhütte)
und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte fand heute in Hasbergen gemeinsam mit der Gärtnerei Schönhoff
(http://www.schoenhoff-gaerten.de) und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) ein gigantischer Aktionstag zum Schutze der Insekten statt.
An der „Alten Tecklenburger Straße“ (Ecke Osnabrücker Straße) beteiligten sich heute früh nahezu 100 Menschen
am Aufbau verschiedener Insektenhotels, der Anlage zweier Trockensteinmauern, der Anlage eines Feuchtbiotops mit Lehmkuhlen,
der Anlage einer Blühwiese und dem Aufbau einer Benjeshecke (super Rückzugsort auch für Kleintiere und Vögel).
Das war nicht nur stark, das war HERAUSRAGEND!!!
Innerhalb weniger Stunden wurde das Areal in ein erstklassiges Biotop verwandelt. Die Akteure wuselten emsig wie in einem Ameisenhaufen.
Aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer und der vielen Maschinen wurde sogar ein Fahrsteifen abgesperrt.
Das Feuchtbiotop wurde durch die Werksfeuerwehr mit Wasser gefüllt.

Hier finden Insekten nicht nur Pollen und Nektar sondern auch eine Vielzahl von Nisthilfen und sogar eine Wasserquelle (abgesichert
durch eine Holzwurzel). Ein gigantischer Totholzstamm (mit gefühlt 1 Million gebohrten Brutlöchern) wurde zudem aufgestellt.

Das war GROSSARTIG und mehr als nur ein Zeichen!
Danke an alle, die dabei waren! Auf 1500 m² ein Paradies – nicht nur für Insekten.

Auf der Karte ist erkennbar, was ungefähr wo zu finden ist:

TSM = Trockensteinmauer
FBT = Feuchtbiotop
Benjes-H. = Benjes-Hecke
BW = Blühwiese
Gelbe Karos: Insektenhotels

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden immer willkommen:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Tag der Superlative in Hasbergen?

Morgen könnte ein Tag der Superlative werden.
Großaktionstag gemeinsam mit der GMH-Gruppe (Stahlwerk Georgsmarienhütte) und der Stiftung Stahlwerk in Hasbergen.
Heute jede Menge Nistholz präpariert.
Bei Insektennistholtz eignet sich z.B. abgelagerte Eiche oder Buche recht gut, Tanne (Nadelhölzer) sind eher nicht so sehr zu empfehlen (zu faserig).
Die Löcher sollten an der Längs- und nicht an der Stirnseite gebohrt werden (an der Stirnseite entstehen Risse, dort gelangt Feuchtigkeit rein und dann hat die
Nachzucht keine Chance).
Wenn die Löcher zwischen 2 und 10 mm groß sind (und mindestens 6 cm tief), dann schlüpfen dort wieder neugeborene Wildbienen.

Im Hof sieht es aus, als hätte dort ein Tornado gewütet.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Was ist eigentlich aus „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ geworden?

Was ist eigentlich aus „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ in Melle/Westerhausen geworden? 🎉🌸🐑🦙🐎🌻🌻🌼🌸🌺🏆🏆🥇

Im letzten Jahr hatten wir ja dank vieler vieler Menschen, die für uns abgestimmt haben,
diesen Preis der Heinz Sielmann Stiftung erhalten:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/titel-fuer-melle-wird-greifbar-deutschlands-naturwunder-2018-letzte-refugien-fuer-insekten/
Dieser Preis, das kann man ganz klar so sagen, hat unseren Gnadenhof gerettet.
Und letztlich irgendwie auch unsere Projekte. Eine Räumung hätten wir (damals) vermutlich kaum überstanden.
Heute sieht das zum Glück anders aus. Wir konnten seit diesem Titel Strukturen weiter ausbauen, weitere Allianzen bilden, neue Projekte anschieben, weitere Areale pachten….
Damals stand es „auf Messers Schneide“.
Dank dieses Preises konnten wir über politische Meinungsbildung dafür sorgen,
dass ein Großteil unserer Pachtflächen zumindest temporär beweidet werden darf.

Zur Erinnerung: Gemäß der Stadt Melle hatte sich eine Anwohnerin über die Geräusche und den Geruch der Tiere beschwert, sodass
eine Räumung der Areale (Weideverbot!! – wäre einer Auflösung des Gnadenhofes gleich gekommen) im Raume stand (zum Glück alte Kamellen, das Verhältnis
zur Stadt hat sich seitdem wieder deutlich gebessert, mittlerweile machen wir ja sogar gemeinsame Projekte :-))
Dank des obigen Titels (nochmal DANKE!!! an alle, die damals abgestimmt haben) und unseres guten Anwaltes
konnten wir aushandeln, dass die Areale ab Ende Juni und auch im Herbst wieder schonend beweidet werden dürfen.
Heute eine kleine (Nachmittags-)Ausnahme gemacht, da unsere Ziegen und Ponys gerne Margeriten mögen.
Es blüht in allen Farben (vorzugsweise weiß), Insekten und Tiere sind happy und wir auch.
Es lohnt sich für Ideale einzustehen und auch mal ordentlich „auf die Pauke zu hauen“.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Wer spenden möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen

Trés chique mit neuem Toupet

Heute am Schürenort Schafe geschoren und eine mobile Hütte für Ziegen und Schafe aufgebaut (diese werden ja dort einige Wochen
eine naturschutzgerechte Beweidung durchführen und so eine natürliche Artenvielfalt herbeiführen).
Danke an Simone Brockmann und Katja Birgitta.
Wolle ist eine gute Sache. Ich hab mir ein Toupet gebastelt und meine Halbglatze ist Geschichte.
Sieht ausserdem hammermässig gut aus und ein neuer Modetrend beginnt ab heute hier (geschaffen auf dem Land in Melle/Oldendorf).
Hier wird Geschichte geschrieben.
Die Menschen hier sehen noch ganz natürlich aus und wissen, wie man modisch aus dem Haus geht.

Immer wieder kamen heute mal einige Nachbarn vorbei und erkundigten sich nach den Namen der Tiere.
Die große Ziege mit den zotteligen Haaren heisst Elli und ist ein echter Hingucker – von ihr haben wir offen gesagt den Modetrend übernommen.
Trés chique. Wenn wir gemeinsam durch die Diskotheken zotteln, dann ist das Handy danach voll mit neuen Telefonnummern, wie sollte es auch anders sein 😉
Ist aber chancenlos, bin glücklich verheiratet mit Julia Behncke.
Und Ziege Ellis fester Freund ist die Ziege Emil.

Die Schafe sind froh, dass sie die Hitze besser überstehen.
Wir freuen uns über die Wolle, die nach mehrfachen Waschgängen dann einen Kissenbezug befüllen wird und die Ziegen finden es super, bei Regen nun ein Dach über dem Kopf zu haben.

Gnadenhof Brödel Melle
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Wer spenden möchte:
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Treffen mit „Deutschland summt“

And here we go…
Heute waren Corinna und Cornelis von „Deutschland summt“ vor Ort.
Wer das ist?
Nun: „Deutschland summt“ (https://www.deutschland-summt.de) hat schon vor über 9 Jahren auf das Insektensterben aufmerksam gemacht.
„Deutschland summt“ ist aktuell eine der größten bundesweiten Initiativen gegen das Insektensterben und für eine höhere Artenvielfalt.

Ähnlich wie das Netzwerk Blühende Landschaft, von welchem wir übrigens eine Regionalgruppe sind (http://www.bluehende-landschaft.de/).
Beide Netzwerke sind herausragend dafür verantwortlich, dass aktuell so viel gegen das Insektensterben unternommen wird.

Wir haben heute über neue Strategien gesprochen, neue Taktiken, gemeinsame Projekte.
Corinna und Cornelis sind „Naturschützer mit Leib und Seele“, und das schon seit vielen Jahren.
Diese Mentalität brauchen wir. Wir brauchen Akteure an der Basis, die bereit sind unter hohem Engagement sich für eine höhere Artenvielfalt einzusetzen.
Und sympathisch sind die beiden auch noch.

Was können wir tun um „Deutschland summt“ zu unterstützen?
Unterstützt Corinna bei diesem Wettbewerb:

Corinna Hölzer

GENAU diese Medien sind die Medien, in welchen wir landen müssen.
Wenn auch der „mediale Mainstream“ (was soll das eigentlich sein?) die Inhalte des Natur- und Artenschutzes verbreitet,
dann sind wir einen großen Schritt weiter. Und: 30.000 Euro fließen in die „Stiftung für Mensch und Umwelt“ und damit direkt in den Insektenschutz.
Mit 30.000 Euro lassen sich einiges bewerkstelligen.
Also bitte hier abstimmen:
https://goldenebildderfrau.de/gala-2019/corinna-hoelzer

Und: Bitte Bitte Bitte postet hier:
https://www.facebook.com/Deutschlandsummt/posts%2F2035957509847615

….warum Ihr Corinna unterstützt (WICHTIG!!!!!).

JEDER Beitrag einer Einzelperson (Post im Web oder Aktion draußen in der Natur) hilft.
Es ist so einfach. WIR ALLE können (im Kleinen wie im Großen) Berge versetzen.

Und: Macht Euch hier mal schlau und überlegt, wie Ihr teilhaben könnt:

http://www.bluehende-landschaft.de/

Blumiger Landkreis Osnabrück (geht auch überall anders auch)
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck
Regionalgruppe im Netzwerk Blühende Landschaft: http://www.bluehende-landschaft.de/

Und noch ein Mausklich mehr bitte:
Unterstützt auch die Artenvielfalt an Gewässerrandstreifen:
https://www.openpetition.de/petition/online/schaffung-eines-sachgemaessen-pestizid-schutzstreifens-an-gewaessern-im-landkreis-osnabrueck
…denn was Recht ist muss Recht bleiben!

Firma „Thomas Philipps“ legt Blühwiese mit XXL-Gerät an

Eine weitere Großfirma dehnt ihre Umwelt- und Naturschutzaktivitäten in Melle weiter aus.
Heute ein Treffen bei „Thomas Philipps“ an deren Logistikzentrum gehabt.
Auch dort wurde gemeinsam eine Blühwiese angelegt, obwohl, ehrlich gesagt,
mit unserer kleinen Handwalze kam ich mir ja ein wenig verloren vor.
Die haben mal gezeigt, wie eine „richtige“ Walze aussieht.
Dass diese aber wirklich schneller war akzeptiere ich erst, wenn ich den Videobeweis gesehen habe 😉

In Ernst: In Windeseile ca. 1000 m² ausgesät und angewalzt, so geht das mit dem richtigen Equipment.
Die Firma „Thomas Philipps“ hat nahezu alles in Eigenregie gemacht und auch das Saatgut gesponsert, sehr gut und vielen Dank!!!!
Eventuell werden noch weitere gemeinsame Projekte folgen.
An ihrem Standort in Halbe (Brandenburg) überlegt „Thomas Phillips“ eventuell 20 Hektar (ja, Hektar, unglaublich!!) gemeinsam mit uns
anzulegen. Das ist mal Einsatz für eine Artenvielfalt, phänomenal!!!

Das Unternehmen hatte übrigens auch im Jahre 2017, als das Projekt „Blumiges Melle“ noch in den Kinderschuhen steckte,
das Projekt mit einer Spende unterstützt.

Die Blühwiese hilft bei der Flug-Vernetzung zwischen Melle-Bakum, Melle-Oldendorf und Melle-Westerhausen (siehe Karte).
Spitze!!!

Noch ca. 7-8 Wochen, dann wird es in vielen Farben blühen, ähnlich wie auf einer etwa 2 Kilometer entfernten Fläche an der Oldendorfer Straße.
Dort brauchen sich Insekten nicht um Ihr Wohlergehen sorgen. 10% der Stängel werden nicht gemäht, es liegt Totholz herum und blüht und blüht und blüht bis zum Horizont….

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenviellfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Spenden für das Projekt: https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Zeit, die Schafe zu scheren

Vielen Dank für eine Spende an Anja Lange-Huber und noch einige Impressionen von unseren Blühwiesen
(Danke an Katja Birgitta und Simone Brockmann).

Anjas Spende wird verwendet für eine Schafschermaschine. Vermutlich am Wochenende ist es soweit – die Schafe freut das sehr.
Dann werden diese geschoren. Es ist sonst einfach viel viel zu warm, die armen Tiere sind ganz schön am Pumpen. Die Wolle wird mehrfach gewaschen
und erhält dann in einem Kissenbezug eine sinnvolle Verwendung.

Auch Anja hat nun einen erneuten Platz in der Hall of Fame bekommen:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Auf den Wiesen blüht es in allen Farben. Die puschelige Blume dürfte die Acker-Witwenblume sein.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Melle ist im Fernsehen

Ein großer Tag heute. Das Fernsehen hat über „Blumiges Melle“ & „Blumiger Landkreis Osnabrück“
berichtet.

Heute kam der NDR vorbei (nicht der MDR, wie zuvor geschrieben) und hat einen Bericht über unsere Blühwiesenprojekte gedreht.
Danke an Simone Brockmann, Katja Birgitta, Sandra Hielscher, Karin Kattner-Tschorn, Anja Lange-Huber (beide vom Ortsrat Oldendorf),
Karsten Wachsmuth, Seppel Pabst und Peter Grothaus. Das war Klasse heute!
Die ersten Szenen wurden gemeinsam mit unseren Gnadenhoftieren gedreht. Es hat sich rumgesprochen (und ist wissenschaftlich belegbar),
dass die Blühwiesenpflege durch Weidetiere einer Vielzahl von Insekten und anderen Kleintieren das Leben rettet (eine Mäh-Maschine würde
leider hier sehr viel Schaden anrichten).
Dann wurde die JAHRHUNDERTBLÜHWIESE von Peter Grothaus (Nähe des Campingplatzes Ludwigsee) besucht und mit einer Drohne beflogen.
Peters Engagement erhält nun eine Niedersachsenweite Aufmerksamkeit, sehr gut!! 🙂

Schlussendlich haben wir alle gemeinsam noch ein Teilstück eine Blühwiese mit Sensen gemäht (eine Mahd ist bei Blühwiesen zwingend erforderlich, um diese
langfristig erhalten zu können). Danke insbesondere auch an Anja Lange-Huber und Karin Kattner-Tschorn vom Ortsrat Oldendorf,
welche das Projekt übrigens schon lange und auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen.

Hat Spaß gemacht und ist ja irgendwie auch sehr schön, dass Melle im Bereich von Natur- und Umweltschutz eine besondere Rolle einnimmt.
Auf den Punkt gebracht:
In der Bundesweiten Blühwiesenliga (http://bluehwiesenliga.de) liegt Melle in Bezug auf die Anzahl der Flächen unangefochten auf Platz 1.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden für das ehrenamtlich durchgeführte Projekt sind jederzeit willkommen:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Wer möchte, dass die Artenvielfalt nicht nur an Blühwiesen sondern auch an Gewässerrandstreifen im Landkreis eine signifikante Chance hat,
der unterschreibe und teile bitte folgende Petition (WICHTIG, GANZ WICHTIG!!!):
https://www.openpetition.de/petition/online/schaffung-eines-sachgemaessen-pestizid-schutzstreifens-an-gewaessern-im-landkreis-osnabrueck

Heute kommt der MDR

Kleine Beweidungstiere im Dschungel von Vietnam und Danke für eine hohe Privatspende an Karin Kattner-Tschorn.
Heute kommt ein Kamerateam vom MDR.

Unsere kleinen Beweidungseumels (zunächst zwei Minischafe und zwei Miniziegen) versinken
im hohen Gras des Oldendorfer-Vietnam-Kompensations-Ausgleichsflächen-Dschungels

Am Wochenende kommt Verstärkung. Die „Eat-Maschine“-Kombo bestehend aus weiteren Großziegen und Großschafen
zeigt dann mal, was ökologisch-nachhaltige Rasenmäher so drauf haben.
Da staunt auch der Vietkong.

Vielen herzlichen Dank für eine erneute Spende an Karin 🙂
Von dem Geld bezahlen wir Futter- und Tierarztkosten.
In Kürze stehen mal wieder einige Kastrationen an.
Nachfolgend Dein erneuter Platz in der Hall of Fame:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Heute kommt der MDR (hoffentlich) und berichtet über „Blumiges Melle“ + „Blumiger Landkreis Osnabrück“
und die schonende Blühwiesen-Beweidung. Allerdings regnet es in Strömen. Hoffentlich sagen die nicht ab.
Unsere Gnadenhof-Beweidungs-Eumel sitzen gerade in der Maske und werden herausgeputzt.
Alle sind ganz aufgeregt und brabbeln ihre Texte runter „Ich bin die kleine Ziege „Flitzepuh“ und esse am liebsten
Wiesen-Margeriten. Ich bin die kleine Ziege „Flitzepuh“ und esse am liebsten Wiesen-Margeriten. Ich bin die kleine Ziege „Flitzepuh“…..“
Na klappt doch schon ganz gut 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Wer spenden möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere

Magische Streuobstwiesen: Lebensinseln für 3000 – 5000 Arten

Heute gemeinsam mit George Trenkler (von den Grünen) auf seiner tollen Streuobstwiese
zwischen Melle und Bad Essen gearbeitet. Streuobstwiesen sind ein seltenes und wichtiges Refugium
für eine Vielzahl von Arten (je nach Standort, Obstbäumen und Pflegeform für 3000 – 5000 unterschiedliche).
Damit die Artenvielfalt erhalten bleibt muss jedoch ab und an gemäht werden.

Knorrige alte Totholzbäumen stehen dort zwischen Apfel-, Birnen- und Kirschbäumen.
Auf den im letzten Jahr gemähten Wiesen haben sich Gesellschaften von Wiesenflockenblume und Wiesenmargerite gebildet, ohne
menschliche Aussaat, ganz natürlich durch Wind, Vögel etc.
Jede Menge Insekten tummeln sich dort, eine kleine Kröte (es könnte zumindest eine sein) kam vorbei und kuckte, ob alles ok ist.
HIER ist wirklich noch alles ok. Gäbe es doch mehr Orte wie hier.

George gehört zu den Leuten, welche den Verein „Tag der guten Tag“ betreiben.
https://www.tag-der-guten-tat.de/

Mitte September ist es wieder soweit. Einen Tag gestalten, an welchem man etwas für die Allgemeinheit (sozial, ökologisch etc.) tut.
Auch wir werden uns einbringen und planen zum Tag der guten Tat eine weitere Streuobstwiese in Melle/Oldendorf anzulegen.
Auf dass an einem weiteren Ort 3000 – 5000 Arten profitieren können.
Standort wird „Am Wulberg“ sein, dort, wo auch schon viele Blühwiesen blühen.
Ein weiterer Hotspot für die Artenvielfalt.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?

Wer möchte, dass auch an Gewässerransstreifen im Landkreis Osnabrück eine Artenvielfalt möglich ist
und nicht weiterhin Pestizide alles Leben auslöschen, der unterschreibe folgende Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/schaffung-eines-sachgemaessen-pestizid-schutzstreifens-an-gewaessern-im-landkreis-osnabrueck

Dienstag kommt der MDR

Dienstag kommt der MDR um über „Blumiger Landkreis Osnabrück“
zu berichten. Einige Tiere des Gnadenhofs Brödel spielen dabei eine Hauptrolle.
Die Vorbereitungen liefen heute auf Hochtouren.

Für das Drehbuch wurden z.B. die Ponys bereits auf eine andere Fläche gebracht.
Wichtig: Shetlandponys benötigen immer einen Paddock, in welchem sie kaum Nahrung zu sich nehmen
können. Auch das wurde heute erledigt.
Diverse Szenen schon eingespielt: Die Ponys übernehmen dabei die Regie.
War ne ganz schöne Sauerei, wie die mich in der Hitze rumgescheucht haben.
„Mann Behncke!!!!! Lern Deinen Text! Nicht in die Kamera kucken. Nochmal, Du bist auch zu Nichts zu gebrauchen!!!“

Ja Ja, dafür dass ihr nicht zu Pferdewurst verarbeitet werdet habt ihr ne ganz schön große Klappe!!
Etwas mehr Dankbarkeit bitte! Schließlich sorge immer noch ich für Euer Futter, Ihr Blödmänner…

Und unsere Star-Ziegen „Minte“ und „Katrinchen“ (haben es übrigens keineswegs nötig jedes Filmangebot anzunehmen)
hielten sich in dem neuen Areal bevorzugt im Schatten auf einem kühlen Felsstein auf und lernten
ihre Dialoge auswendig. Das wird ein Fernsehbeitrag von Format!

Wer über den Artenschutz durch Blühwiesen eine sinnvolle Petition für den Artenschutz an Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück
unterscheiben möchte (WICHTIG!!!): Das geht hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/schaffung-eines-sachgemaessen-pestizid-schutzstreifens-an-gewaessern-im-landkreis-osnabrueck?

Großaktionstag für die Artenvielfalt

Heute war Großaktionstag für die Artenvielfalt und gleichzeitig ein Tag für einige „Schröpfschnitte“

Nun, Blühwiesen machen im Prinzip was sie wollen. Sie blühen wann sie wollen, wo sie wollen und wie sie wollen.
Und wenn sie blühen, dann sind sie sehr schön.
Wenn sie nicht blühen, dann kann noch in einem gewissen Rahmen nachgebessert werden.
Heute ein herausragendes Exemplar in Melle (Am Wulberg/Ochsenweg) begutachtet.

Und dennoch: Es ist viel viel zu trocken in der Region.
Die im letzen oder vorletztem Jahr eingesäten Arten blühen in allen Farben.
Und die dieses Jahr ausgesäten Arten:
Oftmals kümmerlich, verzögert (aufgrund der Kälte im April und Mai, aber hauptsächlich wegen der Trockenheit).
Ein Ausdruck der Klimaerwärmung?
Möglich, Tatsache ist, wenn Blühwiesensaatgut nicht genügend Feuchtigkeit erhält, dann setzt sich das Gras gegenüber den Wildblumen durch.
Die einzige Chance besteht dann in einem Schröpfschnitt (je nach Wildblumenhöhe ein Schnitt auf 5,7,10 oder x Zentimetern.
Machen wir eigentlich so gut wie nie (denn wer eine Blühwiese haben will, der muss sich auch ein wenig selber engagieren ;-)).
Heute eine Ausnahme gemacht, aber nur weil es direkt in der selben Straße war 🙂

Wer sich gleichfalls für den Artenschutz einsetzen will, insbesondere an Gewässerrandstreifen, der möge bitte folgende wichtige Petition unterzeichnen:

https://www.openpetition.de/petition/online/schaffung-eines-sachgemaessen-pestizid-schutzstreifens-an-gewaessern-im-landkreis-osnabrueck
Blumiger Landkreis Osnabrück
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Ein herrlicher Morgen

Ein herrlicher Morgen. Vor der Arbeit im Büro noch über einige Blühwiesen gestromert. Die Insekten wissen garnicht wo sie zu erst frühstücken sollen. Gerade nen kleinen Käfer auf ner Wiesen-Margerite begrüsst: „Good work, Ihr Ökofreaks. Reich mir doch mal die Schale mit dem Pollenpudding.“, mampfte er mit vollem Mund. Na also, es kann so schön sein und ist so einfach. 🙂 Die Blühwiesen aus dem letzten Jahr erstrahlen in vollem Glanz (mehrjähriges Saatgut), die Wiesen, die in diesem Frühjahr angelegt wurden brauchen noch 2 bis 3 Wochen.
Blumiger Landkreis Osnabrück
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Blühwiesenfest

An alle, die das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
oder aber den Gnadenhof Brödel Melle bislang in unterschiedlicher Form unterstützt haben (z.B. durch Spenden oder aktive Mithilfe).
Wir sagen Danke !!!!

Für Samstag, den 3. August möchten wir alle UnterstützerInnen gerne zu unserem Blühwiesenfest Am Wulberg/Westerhausener Straße einladen. Wir würden uns freuen, wenn auch Du/Sie dabei sind/bist?
Das Blühwiesenfest wird zudem hier als eine Art Nachbarschaftsfest gestaltet. Darüber hinaus werden
auch sämtliche Sponsoren unserer Projekte, das Umweltamt der Stadt Melle, der Ortsrat Oldendorf und die gesamte Redaktion des Meller Kreisblattes an diesem Tage eingeladen.
An diesem Tage ist es an uns, einmal allen Unterstützerinnen und Unterstützern „Danke“ zu sagen.

Treffpunkt ist am Blühwiesen-Beweidungs-Winterquartier „Am Wulberg 31“ (Eingang rechts neben der Fahrradwerkstatt) (Ab 16.00 Uhr).
Ab etwa 16.30 Uhr geben wir eine kleine Führung über die von uns gestalteten Wildblumenwiesen mit unterschiedlichen Aussaaten.
Ab etwa 18.00 Uhr gibt es dann vielfältiges vegetarisches und veganes Essen, tolle Säfte, Bier und Wein etc. (ebenfalls Bio).

Wer möchte kann gerne etwas mitbringen, muss aber nicht… 🙂

Eine Bitte (schreiben wir an alle, keine Feier ohne „politische“ Botschaft 😉 ):
Da wir ja auch einen Gnadenhof betreiben, möchten wir darum bitten (sofern jemand etwas mitbringen möchte) auf Fleisch zu verzichten.
Wir wollen selbstverständlich niemandem vorschreiben, was er/sie
im Alltag essen soll/möchte, als Ausrichter der Veranstaltung wäre es jedoch für diesen Tag ein Wunsch von uns „vegetarisch“ zu bleiben (unsere Tiere würden uns
ungläubig anschauen, wenn 50 Meter entfernt von ihnen ihre Kollegen auf dem Grill brutzeln :-/).
Zudem: Die Klimaerwärmung wird uns (vermutlich) auch in diesem Jahr einige klimatische Vorboten senden.
Die intensive (Massen-)Tierhaltung & Fleischproduktion ist maßgeblich für den Treibhauseffekt (mit)verantwortlich (Methan, Distickstoffmonoxid).
Dazu kommt (eine interessante Zahl):
Für ein Steak von etwa 250 gramm werden in der Produktion etwa 4000 Liter Wasser benötigt (für Anbau und Bewässerung von Futtermitteln und Trinkwasser der Tiere).
Aus diesem Grunde möchten wir das Blühwiesen-Fest am 3. August gerne weitestgehend fleischlos ausrichten.
Danke und Grüße, Kai 🙂