Naturmetropole Osnabrücker Land – Das schaffen wir gemeinsam

Die Tage werden länger, aber noch nicht lang genug 😉
Der Zeitplan ist ehrgeizig.
Dieses Jahr soll der Blühwiesenkorridor fertig werden, also müssen auch einige Spätschichten eingelegt werden….
Heute Abend die nächste angelegt.

Naturmetropole Osnabrücker Land?
Das schaffen wir nur gemeinsam, wenn alle mitmachen.
Positiv zu betonen ist, wie viele Landwirte sich im Rahmen von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (und auch unabhängig davon)
sich für eine größere Artenvielfalt stark machen. Wohlgemerkt: In ihrer Freizeit!

Die Lage der Blüwiesen könnt Ihr hier einsehen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Saisonbeginn! Endlich wieder Blühwiesen anlegen!

Töterätärätärätärätätääääääääääääää!!🦋🦋🦋🦋🐛🐛🐛🐝🐝🐝🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺🎺
Saisonbeginn! Endlich wieder Blühwiesen anlegen!
Noch 74 Tage bis zum „Tag A“ (A wie Artenvielfalt, A wie Artensterben stoppen, A wie „Auch Gewässerrandstreifen sind wichtig!“)
In 74 Tagen wird der Bundesweit erste gemeindeübergreifende Blühwiesenkorridor fertiggestellt. Dann werden es 170 Blühwiesen ermöglichen, von Melle nach Hagen a.T.W. zu fliegen (also den Insekten, zumindest jenen, welche 1600 Meter weit fliegen können)….
Nach 4 Jahren Arbeit. Heute den nächsten Schritt gemacht.

Heute gemeinsam mit Familie Lülf (z.B. Marco Lülf, Dirk Lülf)
die erste Hälfte einer Blühwiese angelegt (die zweite Hälfte folgt im April). Besser als dort geht es kaum 🙂
Verschiedene Obstbäume wurden bereits vor etlichen Wochen gepflanzt, Schmetterlingsflieder
wurden am Rande der entstehenden Blühwiese eingesetzt.
1000 m² gefräst, „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ ausgesät und anschließend angewalzt.
Hier wird ein Vorzeigebiotop für Insekten entstehen.
Unsere Schafe vom Gnadenhof Brödel werden dann die Pflege übernehmen.
Danke an alle, welche heute dabei waren. Hat Spaß gemacht!!
So stoppen wir das Artensterben!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Volksbegehren Artenvielfalt in Niedersachsen

Großartig und allerhöchste Eisenbahn. Von Teilen der Politik wurde lange genug rumgeeiert…
Das „Volksbegehren Artenvielfalt“ nimmt nun auch in Niedersachsen an Fahrt auf, das ist sehr sehr gut!
In einigen Wochen geht es los…

Allein in Niedersachsen sind nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) rund 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht, darunter Vögel und diverse Wildbienenarten.
Der Artenschwund ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Bienen, Schmetterlinge, duftende Blumenwiesen und blühende Bäume sind nicht nur schön anzusehen –
Artenvielfalt und intakte Ökosysteme sind die Grundlage unseres Lebens.
Wenn wir den Artenschwund stoppen wollen, müssen wir bedrohte Tier- und Pflanzenarten besser schützen!
Das geht nur mit einem neuen Naturschutzgesetz.

* Für mehr Vielfalt in der Landschaft z.B. durch Hecken und Blühflächen
* Für Gewässerrandstreifen: Mindestens fünf Meter entlang der Gewässer darf nicht gedüngt und nicht gespritzt werden.
* Gift verbieten: Kein Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide in Schutzgebieten.
* Ökologischen Landbau und nachhaltige Bewirtschaftung fördern.
* Wiesen und Weiden als artenreichen Lebensraum erhalten.
* Wiesenvögel schützen durch schonende Nutzung ihrer Brutgebiete.
* Vorrang für Natur- und Klimaschutz in den landeseigenen Wäldern.
* Alt- und Totholz sind wichtige Rückzugsräume für Käfer, Pilze und Spechte: Mehr naturnahen Wald wagen!
https://www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt

Heiße Ware geht in die Post

Hier wird heisse Ware verpackt…Mit Feinwaage und allem PiPaPo…Der beste Stoff, den es gibt 😉 Heisse Schmuggelware. Mischung „Blühende Landschaft Nord“ z.B., regionales Saatgut.

Für 800 Euro haben wir ja Saatgut verschenkt, das geht jetzt in die Post…
So stoppen wir das Insektensterben (naja, zumindest ein bisschen).

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Von alleine wird die Welt nicht besser

Von alleine wird die Welt nicht besser….

Danke an Christian Bredenstein von der Gärtnerei/Forstbetrieb Bredenstein aus Melle
https://www.bredenstein-gmbh.de/.

Wir haben eine große Menge Wurzelholz heute geschenkt bekommen.
Vielen Vielen Dank dafür.
Als Insektennisthilfe ist das „Gold“ wert, in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft fehlt es
an Totholz als Insektenbehausungen. Wir werden die Wurzelstümpfe direkt neben unseren Blühwiesen
positionieren.

Dann humpelt jetzt auch unsere Gans „Wanna“, kann aber noch laufen. In einem Mastbetrieb groß zu werden muss die Hölle sein.
Heute die Watschelbeine mit Traumeel und Pferdebalsam behandelt. Das wird jetzt eine ganze Weile fortgeführt.
Beindrucken dabei: Ihr Freund „Poooohhhhl“ war not amused, als wir seine holde Freundin zur Behandlung einfangen mussten, Hat sogar ordentlich zugeschnappt. In Ordnung.
Nehmen wir nicht persönlich….

Und: Schweinchen Speedy lag uns in der letzten Zeit häufig in den Ohren:
„Die Mauer muss weg! Die Mauer muss weg! Die Mauer muss weg!“
Also heute die Mauer entfernt. Speedy hat nun 150 m² Auslauffläche und Nasenkontakt zu den anderen Schweinchen durch den Zaun
(sie beisst ja zuweilen leider alles weg, was ihr in die Quere kommt (aber nur wenn es größer ist, als sie selbst).

Kaninchen „Kalli Karacho“ hat die Zeit der Quaränte überstanden. Geimpft und kastriert lebt es nun in einem Großgehege mit 10 anderen
Kaninchen. Die Vergesellschaftung lief recht friedlich, aber er sitzt noch sehr verschüchtert in einer Ecke.

Dann heute alle Schafe und Ziegen vom Campingplatz Ludwigsee zur Fläche „Am Wulberg 31“ gebracht.
Was für eine Action.
Und eine unschöne Nachricht:
Ziege Karamba hat zum dritten Male innnerhalb weniger Monate Moderhinke.
Er kann vor Schmerzen nicht laufen und hat heute erneut eine Spritze bekommen.
Im Normalfall heisst das: Exitus!
(aber was ist schon normal? Wir jedenfalls nicht).
Er gefährdet damit aber defintiv die Gesundheit der Herde.
Ein intensives Gespräch mit unserer Tierärztin heute dazu geführt.

Wir versuchen nun einen anderen Weg: Zunächst einmal wird er separiert (hat aber Nasenkontakt mit den anderen Tieren),
sodass der Moderhinkevirus nicht durch die Klauen auf die Herde übertragen werden kann.
Wir werden versuchen eine Lösung über atmungsaktive, „Schutzschuhe“ zu finden, welche
eine Übertragung des Bakteriums nicht ermöglicht, gleichzeitig aber auch seine eigenen Klauen nicht beeinflusst.
Irgendwas ist immer….Muss man kreativ sein.

Danke an Valentina Andreev, Simone Brockmann, Julia Behncke, Karsten Wachsmuth, Philipp Horstmann und Jörg für die tolle Unterstützung.
Gleich gibts lecker Bio-Essen und ein paar Drinks.
Und dann werden etwa 300 Pakete Saatgut verpackt, welche in Kürze im Landkreis Osnabrück verschickt werden und
zu vielen vielen Blühwiesen (50 m²) werden….

Gnadenhof Brödel Melle + Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Tiere retten
http://blumiger-lkos.de, http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Auch Sarah Wiener unterstützt 500 AKA

Und eine weitere promineten Persönlichkeit unterstützt 500 AKA
500 AKA
„500 Menschen aktiv für Klima und Artenschutz“ im Landkreis Osnabrück (die Aktionen finden in Melle/Oldendorf statt).
Die bekannte Unternehmerin, Fernsehköchin, Autorin und Politikerin Sarah Wiener. Wir sagen Danke 🙂
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
Auch dieses Bild wird höchstbietend versteigert. Wir würden uns sehr über Spenden für die Aktion freuen:

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabruck-500-menschen-im-einsatz-fur-klima-und-artenschutz
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Unterstützung durch Udo Lindenberg

Udo Lindenberg unterstützt Klima- und Artenschutzaktion im Landkreis Osnabrück

Landkreis OS: 500 AKA
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Großartig!! Udo Lindenberg hat uns ein kleines Bild auf Leinwand als Unterstützung für die am 16.Mai geplante Aktion für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück gemalt.

Recht hat er. Wenn überall Menschen aktiv werden, sich engagieren, aktiv – für den Klima- und Artenschutz, dann ist tatsächlich keine Panik nötig.

Die Aktion wird unterstützt durch verschiedene Gruppen aus dem gesamten Landkreis.

Bildquelle zu dem hier verwendeten Foto:
https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Lindenberg

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück erhält Auszeichnung der Vereinten Nationen „UN Dekade Biologische Vielfalt“

Pressemeldung: Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück erhält Auszeichnung der Vereinten Nationen „UN Dekade Biologische Vielfalt“
14. März 2020, Anlage einer Blühwiese zwischen 9.00 und 11.00 Uhr, Hof Bolte, Am Kuhlenbach 18. 49124 Georgsmarienhütte.
Anschließend findet die Auszeichnung des Projektes statt.

Eine Teilnahme haben die Bürgermeisterin von Georgsmarienhütte (Dagmar Bahlo) sowie Landrätin Anna Kebschull zugesagt.

Die Auszeichnung, welche an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle sowie die BUND-Kreisgruppe Osnabrück gerichtet ist, wird für das ehrenamtliche Engagement der
letzten Jahre gegen das Insekten- und Artensterben sowie für eine Verbesserung der biologischen Vielfalt insbesondere im südlichen Landkreis Osnabrück verliehen.
Innerhalb des Projektes werden seit 2017 artenreiche Blühwiesen, hauptsächlich im südlichen Landkreis, angelegt. Die auf Basis von regionalem mehrjährigem Saatgut angelegten Flächen werden teilweise schonend durch Tiere des Gnadenhofes Brödel aus Melle beweidet. Bislang wurden im Landkreis 145 Flächen im Umfang von ca. 310.000 m² (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe) angelegt. Durch die BUND-Kreisgruppe wurden Areale auf 14 Hektar geschaffen. Zudem wurden aus Mitteln des Blumiger Landkreis Projektes etwa 350 Saatgutsendungen für 50m²-Flächen an Bürgerinnen und Bürger verschickt.

Die Flächen beinhalten zudem häufig Nistmöglichkeiten für viele bedrohte Wildbienenarten und werden für etliche Jahre nicht umgebrochen, sodass sich hier Insektenbestände stabilisieren können. Gleichzeitig werden die Areale fortlaufend extensiviert (Nährstoffe ausgetragen) und die Blühwiesen ein bis zweimal im Jahr gemäht, um auch im Folgejahr wieder blühen zu können. Kontinuierlich ausmagernde Böden sind ein wichtiger Baustein für eine höhere Biodiversität im Landkreis – insbesondere bei den überdurchschnittlich hohen Düngewerten im Landkreis Osnabrück (auf nährstoffreichen Böden können sich viele Wildblumenarten nicht durchsetzen).

Karsten Wachsmuth, Projektbetreiber: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Diese Wertschätzung ist auch an die vielen Stiftungen, Vereine, Firmen, Kirchengemeinden, Schulklassen, Kommunen, Landwirte und Privatpersonen gerichtet, welche sich bislang innerhalb von Blumiger Landkreis Osnabrück engagiert haben. Weit über 1000 Personen haben sich bislang an dem Projekt beteiligt. Am 20. Mai werden wir nach 4 Jahren Arbeit und über 8000 ehrenamtlichen Stunden den Bundesweit ersten Blühwiesenkorridor fertigstellen, welcher zumindest schon einmal ein rudimentäres Basisgerüst gegen das Insektensterben darstellt und dann aus etwa 170 Blühflächen besteht.

Vorrangig werden dann zunächst Insektenarten profitieren, welche in der Lage sind, Distanzen von etwa 1500 Meter zurückzulegen und so von Blühwiese zu Blühwiese durch den Landkreis fliegen können. Das ist immerhin ein Anfang – zurücklehnen können wir uns alle uns jedoch noch lange nicht. Die Verdichtung der Blühareale muss selbstverständlich auch anschließend noch stetig verbessert werden. Der Korridor reicht auf einer Länge von 35 Kilometern von Melle über Bissendorf und Georgsmarienhütte bis nach Hagen a.T.W.. Der Blühwiesen-Korridor wird am 20. Mai in Melle/Oldendorf feierlich eingeweiht.“

Matthias Beckwermert (BUND KG Osnabrück): „Wichtig ist die langfristige Laufzeit des Projekts. Der BUND hat insbesondere in Dissen/Bad Laer/Hilter und Bad Rothenfelde über 14ha in Bewirtschaftung. Dazu gehören extensive Wiesen, Randstreifen, ehemalige Ackerbereiche, kommunale Flächen, sowie private Gärten. Mit dem Regiosaatgut „Osnabrücker Mischung“ werden einst häufige Wiesenblumen und Gräser wieder in unsere Landschaft etabliert, als Futterquelle für nektarsuchende Insekten und als Frasspflanze für unzählige Insektenlarven, die nur auf extensiven Flächen dieses Angebot finden können. Regelmäßige Bestandsaufnahmen der Schmetterlingsfauna haben zudem über 25 Tagfalter auf diesen Flächen nachgewiesen- das ist ein sichtbarer Erfolg, der nur mit der notwendigen Biotopvernetzung seine langfristige Wirkung erzielen kann. Unterstützt werden wir von den Kommunen und auch von der Naturschutzstiftung des Landkreises, sowie anderen Spendern und Stiftern. Die Bewahrung der Vielfalt in unserer Landschaft ist eine Gesellschaftsaufgabe und benötigt neben geeigneten Flächen, auch politische und finanzielle Unterstützung. Es ist immer gut den Schutz unserer Landschaftsvielfalt im ganzen Komplex von Umwelt- und Klimaschutz zu betrachten, denn wir Menschen sind ein entscheidender Teil dieses Prozesses und tragen somit große Verantwortung.“

Kai Behncke, Projektbetreiber von Blumiger Landkreis Osnabrück, ergänzt: „Die Tatsache, dass diese Auszeichnung heute auf dem Hof Bolte in Georgsmarienhütte verliehen wird ist kein Zufall. Wir stellen ein deutlich gestiegenes Interesse vieler Landwirte an den Artenschutzmaßnahmen des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ fest. Bereits jetzt engagieren sich viele Bäuerinnen und Bauern aus privaten Eigenmitteln für Blühstreifen im Landkreis oder artenreiche Flächen für den Insektenschutz. Mit dieser Mentalität können wir alle gemeinsam Großes schaffen und wichtige Schritte auf dem Weg zur Naturmetropole Osnabrücker Land erreichen. Mit der heutigen Verleihung wollen wir auch unseren Respekt gegenüber den Landwirten zollen, die oftmals mit dem Rücken zur Wand stehen, häufig völlig zu Unrecht in der Öffentlichkeit gescholten werden und sich gleichzeitig unter Einsatz eigener Freizeit und eigenen Privatgeldes für den Artenschutz stark machen. Auch das möchten wir an dieser Stelle einmal in aller Deutlichkeit hervorheben. Das Engagement der Landwirte Bolte beispielsweise ist hervorragend. Hier entsteht heute eine tolle Blühwiese basierend auf mehrjährigem Saatgut. Eingesetzt wird die sog. Osnabrücker Mischung und ein Schmetterlings- und Wildbienensaum.“

Marcel Bolte: „Auch wir sind froh uns als Direktvermarkter von landwirtschaftlichen Produkten in dem Projekt „Blumiger Landkreis“ engagieren zu können. Wir freuen uns, dass die Auszeichnung der Vereinten Nationen auf unserem Hof stattfindet und dass wir so den Blühkorridor von Melle bis Hagen weiter vervollständigen können, um damit den Insektenschutz und die Artenvielfalt zu unterstützen. Denn dieses Thema geht uns alle etwas an.“

Kai Behncke: „Gleichzeitig weisen wir vehement auf die Absurdität im Landkreis Osnabrück hin – die Situation ist unserer Meinung nach grotesk. Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern machen sich ehrenamtlich für die Förderung der biologischen Vielfalt stark. Innerhalb des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück sind Bundesweit Stiftungen beteiligt, wie z.B. die Bingo Umweltstiftung Niedersachsen, die Heinz Sielmann Stiftung, die EUROPA-Möbel Umweltstiftung aus Bayern, die Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz aus Lübeck oder die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche aus Braunschweig. Zudem sind viele regionale Stiftungen wie die Stahlwerkstiftung Georgsmarienhütte, die Sparkassenstiftung Osnabrücker Land oder die Haarmann-Stiftung dabei. Wir können hier gemeinsam Großes erreichen, die ersten größeren Schritte haben wir gemeinsam mit vielen Beteiligten schon umgesetzt. Von der Politik des Kreistages jedoch wurde das Insekten- und Artensterben durch die derzeitige Gewässerrandstreifenentscheidung unserer Meinung nach leider massiv gefördert. Das stößt uns sauer auf. Unserer Auffassung nach wurde in Bezug auf die FFH-Gebiete in Melle und im Artland hier ein hoher Schaden für die Biodiversität im Landkreis Osnabrück angerichtet. Insekten können sich bei uns ja noch nicht einmal in Naturschutzgebieten sicher fühlen. Auch der von uns umgesetzte Insektenschutzkorridor wird durch die Randstreifenentscheidung im Meller FFH geschädigt. Wir hoffen, dass diese Entscheidungen revidiert werden, selbstverständlich bei angemessener Entschädigung der Landwirte. Wenn wir es gemeinsam wollen, dann können wir hier alle gemeinsam eine Vorzeigeregion für die biologische Vielfalt schaffen. Der Landkreis Osnabrück kann hier – wenn wir zusammen weiter am Ball bleiben – eine positive Leuchtturmfunktion einnehmen. Das ist basierend auf dem bereits geleisteten insbesondere im südlichen Landkreis durchaus schaffbar. So z.B. kann die Naturmetropole Osnabrücker Land von uns allen gemeinsam umgesetzt werden.
Dafür können wir uns gegenseitig auf die Schultern klopfen.“

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Herr von Ribbeck in Ribbeck im Osnabrücker Land

Herr von Ribbeck in Ribbeck im Osnabrücker Land

Die Obstbäume müssen in die Erde… Heute mit Sonnenaufgang losgelegt.
Jetzt beginnt die heiße Phase….. Streuobstwiesen und Blühwiesen gegen das Artensterben und für mehr Biodiversität.
Die Arbeit ist herrlich. Irgendwwo alleine im Wind stehen. Ein Loch buddeln, Baum rein….nächstes Loch buddeln….Baum rein….
Noch ein Loch buddeln….Baum rein. Etwas Regen, noch mehr Wind, ein paar Vögel….Loch buddeln, Baum rein….
Niemand quakt einen voll (ausser ich die Bäume), niemand sagt einem, was man doch lieber so oder so machen sollte. „Mach das doch so oder so….. Wieso machst Du das nicht so oder so?“ –
MannMannMannMannMann….
Deswegen ist es so herrlich alleine zu arbeiten. Ruhe…man kommt nach Hause ohne Frikadelle am Ohr…
kann sich seinen Gedanken hingeben…Neue Ideen aushecken.
Ein Privileg, ein Paradies…diese Augenblicke.
Nur die Bäume, die sind am Ende genervt….(„Man labert der einen Quatsch….“) 😉
Zudem heute noch einige Buchen und Ulmen eingepflanzt. Bäume können wir garnicht genug haben.

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir von jetzt an bis Ende Juni kaum noch weitere Termine annehmen können (tut uns ja leid, dass
wir so viele ablehnen müssen), aber für unsere Action haben wir (fast) nur die Wochenenden und die sind jetzt schon pickepackevoll.

Und unsere Meerschweinchen fragen schon, wann sie endlich wieder nach draußen dürfen. Ca. 7 Wochen noch, dann kommen sie in ihr geräumiges Freilandgehege.
Und Kaninchen Kalli hat in etwa einer Woche die lange Phase der Quarantäne überstanden. Dann gehts endlich zu den anderen Hopplern.

Blumiger Landkreis Osnabrück + Gnadenhof Melle
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Die nächsten Streuobstwiesen werden angelegt

Als zusätzliche Motivationshilfe, sich für den Artenschutz zu engagieren,
ist das Tagfalter-Poster von Martin Robert Gach eingetroffen, herrliche Bilder 🙂

Und 50 Obstbäume sind von der Stadt Melle geliefert worden.
Danke auch an George Trenkler für das tolle 850-Bäume-Programm der Stadt.

Die Obstbäume werden in den nächsten Wochen auf Flächen eingepflanzt, welche bei der letzten Anpflanzung im November leer ausgegangen sind.
Damit sind „in dieser Saison“ 120 Obst-Setzlinge eingepflanzt worden.
Diese speichern über eine Tonne Co2 im Jahr und sorgen durch die Streuobstwiesen für Nahrung und Lebensräume
für über 5000 Arten.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Endlich ist die Winterpause vorbei

Es wird Frühling, endlich ist die Winterpause vorbei.
Einige entstehende Blühwiesen heute begutachtet und geschaut, ob dort noch teilgemäht werden muss.
Es wird langsam interessant. Verschiedene Flächen wurden seit 2017 kontinuierlich gemäht und abgetragen. Heisst:
Es sind immer weniger Nährstoffe drin, für die Artenvielfalt ist das sehr gut.
Auf einigen Flächen beginnen sich ganz langsam schon Magerwiesen zu entwickeln. Die „Champions League“ der Artenvielfalt. 😄🐛😎🌞✌️🐝🦇🐞🐌🦋🏆🏆🏆🏆

Heute zudem diverse Obstbäume eingezäunt. Auf den entstehenden Streuobstwiesen sollen ja ab Mai auch unsere Schafe grasen.
Ohne Baumschutz läuft da garnichts.
In diesem Sinne dann auch gleich noch die Klimaschutzareale begonnen einzuzäunen.
Ziegen sind da unerbittlich. Wenn sie auf junge Bäume treffen, dann bleibt da nichts mehr über.
Den Schatten der Bäume dürfen sie gerne genießen, die Bäume selber jedoch nicht 🙂

Die Hühnerställe ausgemistet und dabei ein großes Gelege gefunden.
Einige Eier werden davon gegessen, einige bekommen die Schweine und einige Eier die Hühner selber.
Auch unsere Gänse beginnen zu legen. Was für ein Unterschied 🙂
Und bei der Nachmittagsfütterung gab es allgemeinen Obst- und Gemüsejubel 😀😀

Gnadenhof Brödel und Blumiger Landkreis Osnabrück
Tiere und Leben retten, Artenvielfalt fördern, Insektensterben stoppen
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Protestbanner gegen Gewässerrandstreifenentschiedung ist fertig

Protestbanner gegen Gewässerrandstreifenentscheidung ist fertig
So, der Frühling kommt und eine Protestallianz hat sich gegen die Entscheidung des Osnabrücker Kreistages gebildet, Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) in Naturschutzgebieten auf einen Meter zu begrenzen.
Wenn an den Lebensadern des Landkreises politisch kein Leben zugelassen wird, dann können wir den Kampf gegen das Artensterben auch gleich sein lassen! Tun wir aber nicht !!! 😠🤬😷✊✊💪👅👣👣👣
Zur Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de
Mit an Bord sind z.B. der BUND Osnabrück, Fridays for Future Osnabrück, die GRÜNEN (OV Dissen), der Verein „Leben und Lernen“ aus Bissendorf,
Gnadenhof Brödel Melle, NABU Kreis Coesfeld, BUND Kreis Gütersloh, nature kids & teens e.V. Georgsmarienhütte, ÖDP Osnabrück, Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“,Wildtierhilfe Osnabrück

Blumiger Landkreis Osnabrück in Georgsmarienhütte

Blumiger Landkreis Osnabrück in Georgsmarienhütte. 😃🦋🐛⚘🌻🌼🌸🐞🐝
Heute vormittag ein sehr nettes Treffen mit engagierten Menschen der Kirchengemeinde auf dem Friedhof  an der Wellenkampstraße Georgsmarienhütte gehabt. Hier werden in einigen Wochen an drei (!) Standorten Blühwiesen gegen das Insektensterben entstehen.
Der Ort ist für die Artenvielfalt prädestiniert. Trockensteinmauern, Hecken, eine unterschiedlich gestaltete Flora, ganz ausgezeichnet :-).
Es ist beeindruckend wie viele Kirchengemeinden bereits im Projekt mitmachen (7 Stück). Auch in Bissendorf Holte hat sich der Kirchenvorstand kürzlich dafür entschieden. So werden Orte des Abschieds gleichzeitig zu Orten des Lebens und der Artenvielfalt 😊

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Das kostenlose Saatgut ist mittlerweile aufgebraucht

Heute Zwangsurlaub, nervt.
Durch den Sturm sind alle Bahnverbindungen ausgefallen, also nicht zur Arbeit und ein Tag Urlaub ist weg.
Das Wetter macht keinen Spaß, aber in 3 Monaten sieht es wieder so aus wie auf dem Bild 😁🐛🐝🦋🐞
Dafür lohnt es sich dann auch, die „andere“ Arbeit fortzusetzen
Heute wieder Unmengen an Blühwiesen-Saatgut verpackt und innerhalb des Landkreises verschickt.

Das kostenlose Saatgut ist leider nun weitesgehend aufgebraucht, wir können leider nur noch ganz kleine Mengen verschicken.
Aber seht Euch die Vernetzungskarte an (es sind auch die Orte eingetragen, an welche nun Saatgut verschickt wird). Der Hammer! Insbesondere in Melle ist die Verdichtung grandios!! Blühwiesenhauptstadt Nummer 1. Das Engagement vieler Aktiver zeigt nach 4 Jahren Arbeit echte Resultate, das ist grandios! 🐞🦋🐝😄😄😄😍
Insekten mit „grösseren“ Flugmöglichkeiten können sich nun tatsächlich (mit hoher Wahrscheinlichkeit) auch genetisch austauschen.
Viele Insellagen werden in dieser Saison vernetzt, das ist ein großer großer Lichtblick!

Aber Vorsicht: Die Karte vermittelt den Eidruck, dass an einigen Ecken im Landkreis „alles in Ordnung“ ist, das ist irreführend.
Dargestellt wird nur ein Vernetzungskorridor für Fluginsekten, welche mindestens 1800 Meter fliegen können.
Das schaffen zwar auch einige Wildbienen, aber viele viele der bedrohten Arten schaffen es leider nicht. Viele fliegen gerade einmal 500 Meter weit,
wenn dann keine „Pollen-Nektar-Tankstelle“ vorhanden ist, dann sieht es düster aus.
Das gilt auch für etliche Schmetterlingsarten.

Ergo: Der Blühwiesen-Vernetzungs-Korridor (Stufe 1, Basisgerüst) ist schonmal eine gute Sache, welche der Stabilisieruntg von verschiedenen Arten dienen kann.
Aufgrund der Vielzahl der Flächen führen wir jedoch kein Monitoring durch. Wir wissen also nicht, was wo tatsächlich blüht und ob wirklich
alle Blühwiesen von den Eigentümern auch so gepflegt werden, dass es auch im Folgejahr wieder bunt wird.

Bedeutet: Wir alle müssen noch viel viel mehr tun, um gegen das Insektensterben eine Lösung zu schaffen.
Der Korridor ist nur ein großes Heftpflaster und ein Löffel Hustensaft, naja, besser als nichts.

Und: Heute die Ziege „Njörda“ weiterbehandelt. Ihr entzünbdetes Auge macht Sorgen, wird aber langsam besser 🙂

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