Endlich Feierabend und mal abhängen

Feierabend, endlich mal anhängen 🙂
Sagen auch unsere Kaninchen nach einigen Kubikmetern Erdbewegungen.
und:

Die ersten in diesem Jahr angelegten Blühwiesen blühen in voller Pracht.
Danke an Diana Heinrich für einige Bilder.
Auch die letztes Jahr geschaffenen Flächen erstrahlen nun in allen Farben.
Aufgrund der Trockenheit des letzten Jahres blühen viele Korn- und Mohnblumen jetzt erst.
Dazwischen Scharfgarbe (wenn die Schafgarbe blüht, dann is Sommer), Natternkopf, Färber-Hundskamille und ab und an auch mal eine Saat-Wicke.
Es summt und brummt, dass man meinen könnte es gäbe kein Insektensterben.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Damit es weitergeht:

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Zeit für einige klarstellende Worte

Viral, viraler, am viralesten!! Einige klarstellende Worte!

Der Beitrag des NDR zum Blühwiesenkorridor im Landkreis Osnabrück wurde bislang 320.000 mal aufgerufen und über 1600 mal geteilt.

https://www.facebook.com/ndrinfo/videos/690183018482072/?v=690183018482072

Uns erreichen aktuell 100derte Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet. „Wie habt Ihr das geschafft? Was ist da los?“
Wir haben mittlerweile jemanden ehrenamtlich abgestellt, der ausschließlich Emails beantwortet (und dennoch wird es Tage dauern, bis Anfragen bearbeitet sind)…
Wie lege ich sinnvoll und nachhaltig eine Blühwiese an?
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Und: Ok, treibende Kraft waren hier einige knorrige, in ihrer Kommunikation „eckig und kantige“, eigenbrötlerische Umweltfreaks. Wir haben einfach gemacht, über 4 Jahre lange, genervt, gehandelt, wieder und immer wieder. Wir haben uns weitergebildet und viele Fragen gestellt. Wir haben Defizite bereinigt, dazugelernt und weiter gemacht. Es regnet? Na und? Es sind 35 Grad? Na und? Es ist kalt und anstrengend? Na und? Kein Geld da? Dann haben wir Geld von unseren Privatkonten genutzt. Es MUSS weitergehen! Zunächst im Projekt „Blumiges Melle“ und anschließend im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“. Viele viele Tagesaktionen der letzten Jahre sind frei einsehbar im Blog auf http://blumiger-lkos.de.

Und völlig klar ist auch, dass vieles nicht passiert wäre, wenn sich nicht unglaublich viele Menschen beteiligt hätten.
Da sind z.B. Vereine wie der TSV Westerhausen (Frank Strötzel), da sind z.B. PolitikerInnen aus dem Ortsrat (z.B. Karin Kattner-Tschorn, George Trenkler, Anja Lange-Huber) oder Menschen aus der Verwaltung (Thomas Täger).

Da sind z.B. Regionalpolitiker, wie z.B. die GRÜNE Landrätin Anna-Kebschull oder der stellvertretende Landrat (CDU) Mirco Bredenförder, welche ausgezeichnete Arbeit geleistet und auf ganz unterschiedliche Art und Weise das Projekt unterstützt haben. Auch Rainer Spiering oder Jutta Dettmann (SPD) z.B. haben wirksam geholfen. Positiv zu nennen ist hier auch die ÖDP (Karsten Carsten Krehl, Wiebke Schnebel-Hindersmann).

Auch die CDU (vielfach gescholten) hat in Bezug auf das Artensterben definitiv und unmissverständlich diverse sehr sehr gute Aktionen geleistet, auch das soll hier klar und deutlich geäußert werden.
Da sind z.B. Kommunen oder Städte, wie die Stadt Melle, die Stadt Georgsmarienhütte oder auch Hagen a.T.W. (z.B. Georg Hehemann) welche ganz ganz wichtige Arbeit leisten.
Da sind Firmen wie z.B. die Ost & Koch Immobilien GmbH (z.B. Ute Ost, Jens Strebe), die Firma Häcker Küchen GmbH (z.B. Gisela Rehm, Lars Breder) oder die Firma „Spies Kunstoffe GmbH“, ohne welche die Aktivitäten in dieser Form nicht möglich gewesen wären.

Wir haben immer wieder geackert, uns beworben und uns einige unserer zwei Beine ausgerissen (man muss halt Opfer bringen). Einbeinig standen wir dann da. Und: Google und Coca Cola unterstützen uns gleichfalls:
http://blumiger-lkos.de/initiatoren-von-blumiges-melle-blumiger-landkreis-gewinnen-beim-google-finale-20-000-euro/
https://www.projektlokalliebe.de/projekte

Aktuell ist es leider „modern“ auf LandwirtInnen einzudreschen. Das ist völlig falsch und leitet leider (in der Regel) von eigener Konsumverantwortung ab! In diesem Projekt haben viele Landwirte ehrenamtlich und mittels eigener finanzieller Mittel geholfen, das Insektensterben einzudämmen. Es gibt viele viele fortschrittliche Menschen (z.B. Gabriele Mörixmann vom Landvolk Melle), welche nie um klare Worte verlegen sind und definitiv positiv hervorgehoben werden müssen, als wichtiger Bestandteil für eine bessere Welt.

Schulen haben sich beteiligt. Stiftungen (wir haben (teilweise) wieder und wieder und wieder nachgefragt):
Allianz Umweltstiftung, Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz, Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen, Bürgerstiftung der Kreissparkasse Melle, Europa-Möbel Umweltstiftung, Haarmann- Stiftung Umwelt und Natur Osnabrück, Heinz Sielmann Stiftung, Landschaftsverband Osnabrücker Land, Naturschutz-Stiftung des Osnabrücker Landes, Netzwerk Blühende Landschaft, Stadt Melle, Starcke-Stiftung Melle, Stiftung Peters, Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land, Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, Tierschutz-Stiftung Wolfgang Bösche und Umwelt-Stiftung Weser-Ems

..denn ein „Nein“ ist erstmal eine Motivation daraus ein „Ja“ zu schaffen (zumindest in Bezug auf Anträge). Da sind Kirchengemeinden, Privatpersonen und und und.
Und natürlich (definitiv) gehören dazu auch die BUND-Kreisgruppe Osnabrück (Matthias Beckwermert) und der NABU sowie das Umweltforum Osnabrücker Land dazu, vor welchen wir uns offen gesagt ehrfürchtig verneigen.

Wir bedanken uns bei Corinna Corina Holzer (https://www.deutschland-summt.de/home.html), und Barbara Heydenreich, Matthias Wucherer (https://bluehende-landschaft.de/), welche schon seit vielen vielen Jahren gegen das Insektensterben aktiv sind,

Es zeigt, welche gesellschaftliche Kraft hinter Aktivitäten stecken kann, wenn sich viele gemeinsam beteiligen.
Tja, und die knorrigen und eckigen, kantigen Naturschützer (es ist (einigen) von uns ziemlich scheißegal, ob wir immer die „Klaviatur des angemessenen Dialoges“ spielen): Kai dankt sich selbst, seiner Frau (Julia Behncke), Karsten Wachsmuth, Simone Brockmann, Philip Philipp Horstmann, Valentina Andreev)….und und und…

Stress und Zoff??: Ja, die Gewässerrandstreifenentscheidung im Landkreis Osnabrück: Mitten durch den Blühwiesenkorridor (wurde unserer subjektiven Meinung) ein ökologisches Armutszeugnis des Kreistaages Osnabrücks innerhalb von FFH-Gebieten gesetzt. Schwamm drüber? NeNene, es gibt keine Feier ohne Treibsand:
http://blumiger-lkos.de/der-bundesweit-erste-bluehwiesenkorridor-ist-fertig-die-feierlichkeiten-beginnen-jetzt/

Es geht nur gemeinsam (naja, also vermutlich nicht mit ALLEN! Ist vielleicht dann bei Einzelnen auch nicht so schlimm). Trotz unterschiedlicher „Paradigmen“, „Ideologien“ und Hoffnungen. Im Landkreis Osnabrück haben viele viele Menschen GROSSES geschaffen…

Ja: Und Beschimpfungen gibt es aufgrund der Viralität des Blühwiesenkorridors zu Hauf, so leben wir nun einmal gemeinsam in einer Demokratie. Sturm und Wind – Wissenschaftliche Faktenferne und Schwachsinn –- Genau wie logische Folgerungen aufgrund von empirischer Evidenz gehören irgendwie dazu. Müssen wir alle aushalten. DAS! Ist der Sinn und Zweck einer Demokratie (und Streit ist das „Salz in der Suppe“).
Die Kontaktadresse für Lob und Idiotie: info@umweltschutz-und-lebenhilfe.de

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Noch mehr Paradiese

Eigentlich war ja geplant dieses Jahr keine Blühwiese mehr anzulegen. 🌞😎🦋🦋🦋🦋🐝🌺☄️☄️🌻🌼
Der Niederschlag jedoch bietet noch einmal ungeahnte Möglichkeiten.
Gemeinsam mit Bernhard Lietmann in Melle heute die Blühwiese Nummer 191 geschaffen.
Ein herrliches Areal. Ein großes Insektennisthaus, ein toller Kirschbaum, 75 m² Blühfläche mitten in der Sonne.
Hier entsteht ein Paradies. 🙂
Und toll ist auch: Wenige Hundert Meter entfernt, auf der anderen Seite der Straße, befindet sich bereits das nächste Areal.

Die Verdichtung nimmt zu, wichtig für viele Arten, die nur wenige Hundert Meter fliegen können.
Auf dem Nachhauseweg noch eine Fläche besucht, die wir jetzt im 4. Jahr betreuen (beim Gasthaus an der Bifurkation).
Jedes Jahr wurde von Neuem abgemagert.
Rote Lichtnelke, Wiesenmargerithe und eine große Borretschpflanze (wie auch immer die da hinkommt).

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Into the jungle of Melle/Oldendorf

Heute Dschungelkampf in Melle/Oldendorf am Schürenort 🌴🌱🌿🍂🎄🌲🌳🌵🌿🐅🐅🐅🐅🐊🐊🐊🐊🦍🦍🦍🐘🦛🐊🐅

Diese Tage sind die Härtesten. Zunächst erstmal 1 Liter Benzin getrunken.
Selbst knallharte Naturschützer wie wir wagen sich sonst nicht in den Urwald.
Zunächst mit dem Quad 20 Kilometer auf holprigen Steinstraßen dem Dschungel entgegen.
Alles matschig, Geröll, aus dem Dickicht schaut ein Leopard.
Links geht es 400 Meter tief in den Abgrund.
Irgendwann ist jede Straße zu Ende – Alles ! ist irgendwann zu Ende. Das wird mir hier wieder bewusst. Die Zivilisation hört hier auf.
Aber ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Ein Entwässerungsgraben muss heute bearbeitet werden.
Maschine abladen, nochmal einen Liter Benzin trinken. Machete raus, Pistole im Halfter entsichert. Ich habe 8 Schuss und bin entschlossen, diese im Zweifelsfalle auch abzufeuern.
An Lianen schwinge ich mich mit der KM5-Fräse durch den Urwald. Anerkennende Blicke von einigen Weißschwanz-Gibbons. Aber dann: Einmal nicht aufgepasst! Wie ein nasser Sack plumpst der 80-Kilo-Orang-Utan (also ich) auf den Boden. Verdammt!! im Dschungel hört Dich keiner! Sowas kann hier tödlich sein! Ein Haufen Makaken (eine Primatenart aus der Familie der Meerkatzen) wälzt sich vor Lachen auf ihren Bäumen.
„Whahahaha – Nasser Sack, Whahahahah“.

„HaHaHa“, denke ich. „Wenn ich wieder in der Stadt bin, dann kaufe ich mir Erdnüsse, so viel wie ich will! Und Ihr?“
Bockig schiebe ich die Maschine vor mir her und lichte den Dschungel mit meiner Machete. Es ist schwül, der Schweiß fließt in Strömen.
Giftige Spinnen und Schlangen.
Endlich, nach 4 Stunden Weg bin ich am Ziel. Jetzt aber schnell, damit ich vor Sonnenuntergang wieder in der Stadt bin.
Die Indios erzählen, in diesen Teil des Dschungels geht man hinein, aber tritt niemals wieder heraus. Ich habe Respekt.
Ich bearbeite den Entwässerungsgraben und mähe alles frei.
Plötzlich ein Knacken im Dickicht. Äste splittern, und dann tritt es aus dem Dschungel heraus. Ein riiiieeesiger Vogel, ein Hyazinth-Ara. Mythen ranken sich um diese Art. Es heißt, sie sei gefährlicher als jedes andere Lebewesen in der Welt. Ich zittere und will nach meiner Pistole greifen.
„Das lässt Du schön sein, Du Vogel! Und überhaupt, was glaubst Du wer Du bist?!“

Er hat tatsächlich „Du Vogel“ gesagt, und das als Papagei.

„Hier im Dschungel gelten eigene Gesetze! MEINE Gesetze!“

Was für eine epische Aussage!

„Kö-Kö-Kö—nnen w-w-w-wir nicht verhaa-aa-a-a-ndeln? Ich h-a-a-a-be Erdnüssse“, stottere ich.

„Erdnüsse? Ok, zeig mal her!“
Eilig nestel ich eine Packung Nüsse aus meinem Rucksack.

„Ok, konfisziert! Sind jetzt meine! Und siehst Du da den Busch? Da sind 2 Eier im Nest drin!
Den Busch rührst Du nicht an, ansonsten bist Du mausetot“, erklärt mir der Ara freundlich aber unmissverständlich präzise.

„O-O-Ok, Chef!“, wisper ich.

„Mach den Rest fertig, aber zackig! Komm in 4 Wochen nochmal vorbei, und bring 100 Kilo Erdnüsse mit!“, raunt der Ara, ehe er davon fliegt.

Ich beeile mich und rase zurück durch den Dschungel. Die Makaken johlen: „Erdnüsse!!!“
Mann Mann Mann, als Naturschützer macht man was mit…

Im Ernst: Hat Spaß gemacht, war mal was anderes 🙂
Den Busch mit dem Nest lassen wir unberührt, wenn die Brut ausgeflogen ist, dann wird an dieser Stelle weitergearbeitet. Der Rest ist erledigt. Das Schnittgut lassen wir nun eine Weile trocken und transportieren es dann mit einem Helikopter aus dem Dschungel ab. Erdnüsse lassen wir sicherheitshalber dann auch gleich da.

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Wir sind größer als Greenpeace und der BUND zusammen (so meinen einige :-))

Die Situation aktuell ist ja schon irgendwie witzig. 😂🤗🤗😂😁😁🧐🤓🤓🤓🤓🤓🤓😎😎🌻🙃🙃🐥🤗💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪💪

Das erste Mal erleben wir, dass ein Beitrag zu einem unserer Projekte „viral“ geht.

Der Filmbeitrag zum Blühwiesenkorridor wurde knapp 270.000 mal aufgerufen und über 1300 mal geteilt.

https://www.facebook.com/watch/?v=690183018482072

Dadurch erhalten wir auch viele viele Rückmeldungen, Kooperationsanfragen und neue Projektideen.
Einige Male werden wir dabei scheinbar etwas überschätzt.

Von „Könnt Ihr nicht dafür sorgen, dass alle AKWs schon dieser Jahr abgeschaltet werden?“ bis zu:
„Regelt mal, dass die Elbvertiefung gestoppt wird“. Ok Ok, kein Problem, machen wir 😉

Im Ernst: Wir sind in den letzten Jahren asymetrisch gewachsen. Während z.B. das linke Bein immer größer wurde,
so ist der rechte Fuß nach wie vor winzig (sieht dann manchmal etwas komisch aus). Heisst:
Wir sind nach wie vor nur ein kleiner wilder Haufen mit vielen „Ecken und Kanten“, der sich zwar stetig ausbaut und professionalisiert, und dennoch
auch in den kommenden Jahren im Wesentlichen ehrenamtlich tätig sein wird. Verlässliche Einkommen generieren wir nach wie vor über unsere „ganz normalen“ Jobs.
Oder anders formuliert: Nein, wir sind nicht Greenpeace oder der BUND.
Und dennoch: Wir freuen uns total über die Resonanz. Es führt dazu, dass wir etwas schneller und symetrischer wachsen können, als erhofft.

Was werden wir denn in der nächsten Zeit so machen?
Nun, natürlich arbeiten wir weiter an Verbesserungen für den Insektenschutz im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“.
Zudem wurden vor längerer Zeit zwei Projektanträge gestellt (ein dickes, fettes Großprojekt (für unsere Verhältnisse) zum Thema „Insektenschutz“ im Meller
Ortsteil Oldendorf sowie ein mittelgroßes Projekt zum Thema „Klima- und Artenschutz und Ernährung“).
Bei beiden Projekten wissen wir noch nicht, ob diese bewilligt werden.

Heute noch ein sehr angenehmes und hochinteressantes Gespräch mit Gabriele Mörixmann (z.B. vom Landvolk Melle und Aktivstall für Schweine (https://www.facebook.com/Schweineaktivstall/)) geführt.
Wieder einiges gelernt dabei; es ist immer wieder gut sich Informationen zu holen, von Themen, an denen man selber „nicht so nah dran ist“.
Zudem überlegt, was man gemeinsam machen kann.

In schwierigen und unglaublich komplexen Zusammenhängen, die zuweilen einen direkten Bezug zueinander haben (z.B. Artensterben, z.B. Landwirtschaft, z.B. Klimaerwärmung, z.B. Industrialisierung,
z.B. Enegieversorgung, z.B. Verbesserung des Tierwohles, z.B. dies, z.B. das…[diese Aussage lässt sich auf so ziemlich alle Themen übertragen]) macht es immer Sinn auch hier
und dort gemeinsam zu agieren. Das sind die Aktionen, die einen selber über den (liebgewonnenen) Tellerrand schauen lassen (der Lerneffekt ist enorm) und zuweilen ungeahnte Synergieeffekte
verursachen. Mal raus aus seiner „eigenen“ Ecke mit seinen „eigenen“ Ansichten kommen. Total spannend!
Mal sehen was draus wird 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

So viele Anfragen, dass wir „absaufen“, aber es macht Spaß!!

Absolut genial!!! Der „González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück“ schlägt hohe Wellen. 🌞🌻🙃👑🐾😀😀🌧☄️✋🐞🦋🐝🐝🦇🦎🐜🐞🌼🌻🌹
Und was für Wellen!!! Offen gesagt, wir „saufen gerade ab“ vor lauter Nachfragen… 💦💦💦💦💦💦🌊🌊🌊
Auf den hier veröffentlichten NDR-Facebookbeitrag (über 100.000 mal aufgerufen!) haben bereits über 1000 Personen mit einem „Like“ reagiert und diesen zudem 100fach geteilt:

https://www.facebook.com/ndrinfo/videos/690183018482072/

Die nächsten TV-Anfragen sind hier reingekommen, vom WDR z.B. für einen neuen Drehtermin.
Und am kommenden Samstag, 06.06.2020, um 18 Uhr im NDR Fernsehen (Nordtour) wird der TV-Beitrag
„Deutschlands erster Blühwiesenkorridor im Landkreis Osnabrück“ erneut gesendet.

Hier nochmal der Link zum TV-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=NZG9o0nq1L8
So muss das!

So muss das!
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Spenden für das Projekt:
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Schafwolle wird wieder wertvoll

Heute jede Menge gemäht – und Schafe geschoren.
Und Schafwolle wird wieder wertvoll…🙃👑🐑🐑🐑🐾🐾🌻🌞🌞🌞☄️☄️🌧🌧

Für Blühwiesen ist eine Mahd noch zu früh, jedoch genau richtig, um Flächen auszumagern (zu extensivieren), da auch dadurch
die Artenvielfalt steigt.

Auf einem Areal, welches wir seit vier Jahren bearbeiten, wuchsen im Frühjahr schon Gundermann und Hahnefuß.
Heute auf 400 m² ein großes Areal mit der Kuckucks-Lichtnelke entdeckt.
Natürlich nicht alles auf einmal angemäht, aber dennoch ist eine ganze Menge Schnittgut für unsere Schafe und Ziegen angefallen.
Karsten Wachsmuth hat diese heute zum „Wulberg-Standort“ transportiert. Simone Brockmann und Valentina Andreev haben
die Schafe geschoren. So kommen sie gut durch den Sommer.

Und die Wolle wird vielfach auf unsere Baumanpflanzungen gelegt.
So erhalten die Bäume Nährstoffe und Niederschläge kommen tröpfenweiche an die Wurzeln.
Das erhöht die Chance, dass neue Bäume zusätzlich CO2 speichern können.

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Bitte stimmt hier für uns ab

Voll gut!!😃🥗🦛🎤🎤🎤🐝🐛🦋🐞🐌🦋🐴🌷🌹🥀🌺🌼🌼🌼🌻🌞 Wir sind mit „Blumiger Landkreis Osnabrück“ nominiert für das Monatsprojekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Bitte stimmt für uns ab.
Die Monatssieger haben am Jahresende nämlich die Chance auf 1000 Euro Preisgeld. Damit lässt sich schon einiges an Saatgut für weitere Blühwiiesen gegen das Insektensterben kaufen 🙂

Bitte geht auf folgende Seite und stimmt dort für uns ab: https://www.undekade-biologischevielfalt.de/projekte/projekt-des-monats-waehlen/projekt-details/wahl2/Wettbewerb/3007/

Bitte teilen und verbreiten…

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Zum Artenschutz gehören Mahdtätigkeiten unbedingt dazu

Zum Artenschutz gehören Mahdtätigkeiten unbedingt dazu.
Wenn Gräser „die Überhand gewinnen“, dann bleibt kein Platz für Pollen und Nektar.

Gestern mit George Trenkler auf seiner Streuobstwiese gearbeitet. Ein herrlicher Ort der Ruhe, ein Paradies.
George, Mitglied bei den GRÜNEN, gehört zu jenen, die „grün mit Leib und Seele sind“ und (das „A und O“) redet und vor allen Dingen aber auch handelt.
Sehr respektabel!! 🙂

Abends dann noch am Schürenort in Melle/Oldendorf begonnen einen Graben auszumähen (Thomas Täger). Eine Tätigkeit, die von uns auch liebevoll „Dschungelkampf“ genannt wird.
Bis der Dschungel gelichtet ist wird es noch einige Tage dauern 🙂

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Aussaatsaison für dieses Jahr beendet

Gestern Blühwiese Nummer 190 geschaffen (in Georgsmarienhütte). Die Aussaatsaison ist für dieses Jahr nun vorbei.
In dem Projekt wird es nun im nächsten Jahr darum gehen Abstände zwischen den Wiesen zu verkleinern, den Artenschutzkorridor also zu verdichten.

Die Trockenheit ist derbe. Die dieses Jahr erstellten Blühflächen werden, sofern sie nicht gegossen werden, sicherlich erst nächstes Frühjahr blühen.

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Die nächste Blühwiese in Bad Essen geschaffen

Blühwiese Nummer 189 in Bad Essen geschaffen.
Danke an Karsten Wachsmuth, die Gemeinde Bad Essen und das Unternehmen „Müller Dams Landschaften“ (http://www.mueller-dams.de), Mirja Müller-Dams.
Ein weiteres tolles Biotop für Insekten geschaffen. Es wird mehr und mehr und mehr…
„Müller Dams Landschaften“ schafft schon seit einigen Jahren Insektenparadiese im Landkreis Osnabrück. Wir haben jetzt hier bereits das dritte Kooperationsprojekt durchgeführt.
Und auch die Gemeinde Bad Essen ist dabei ein guter und zuverlässiger Partner, der schon einiges gegen das Insektensterben unternommen hat. Immer wieder gerne 🙂
Am Samstag gestalten wir noch Blühwiese Nummer 190 in Georgsmarienhütte und dann ist für uns die Aussaat-Saison vorbei. Dann beginnt, ganz ganz langsam, die Zeit der ersten Mahdschnitte (z.B. bei George Trenkler).
Der perfekte Zeitraum ist, wenn ein Großteil der Wiesenmageriten verblüht sind. Dann aber nie die gesamte Fläche auf einmal mähen (das würde zu einer Hungersnot bei den Insekten führen und man würde somit das vernichten, was man mühselig geschaffen hat), sondern erst einmal nur 50%.
Auf dieser Fläche wird sich dann eine neue Blühwiese (noch in diesem Jahr) mit veränderter Flora einstellen. Ende Oktober wird dann die Gesamtfläche gemäht.
Wichtig auch: Das Mahdgut nicht dauerhaft liegen lassen (mulchen). Optimal ist es, dieses 3 Tage trocken zu lassen (es kann dann aussamen) und es anschließend abzuharken…
Warum? Auf diesem Wege entzieht man der Fläche Nährstoffe. Je nährstoffärmer ein Areal ist, desto größer ist die Wildblumenvielfalt.
Bei sehr nährstoffärmen Flächen entwickelt sich eine reiche Flora „von selbst“ (durch Wind- oder Vogeleintrag von Saatgut), da ist dann auch keine Ausaat mehr nötig (sofern zwei Mal im Jahr gemäht wird). Die Mahd ist das „A und O“ bei der Pflege von Blüharelen. Bei richtiger Pflege können Wildblumenwiesen viele viele Jahre lang blühen. Jedes Jahr wieder neu, mit einer veränderten Zusammenstellung…
Auf diversen Flächen setzen wir auch unsere Gnadenhoftiere ein. Die freuen sich über frische Gräser und Kräuter und tragen das Saatgut der Wildblumen ganz natürlich weiter.
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Heute schon an Morgen denken – weiter gehts es, die Pause ist vorbei!

Heute schon an Morgen denken – weiter gehts es, die Pause ist vorbei!
Weitere Flächen für Blühwiesen gesucht…(in Osnabrück Süd, Bissendorf, Melle, Hilter-Borgloh, Georgsmarienhütte-Holsten Mündrup), Dissen.

Danke an Karsten Wachsmuth, der gestern gemeinsam mit Jens Lührmann eine weitere Blühwiese geschaffen hat (Nummer 188).
Danke an Simone Brockmann, welche sich um die Schur der tierischen Rasenmäher gekümmert hat.
Und ein ganz tolles Feuchtbiotop ist dort auch entstanden. Sehr wichtig, damit viele viele Kleintiere in den kommenden Hitze-Sommern nicht verdursten.

Blühwiesen können, je nach Saatgut, bis etwa Anfang/Mitte Juni angelegt werden.

Der NDR-Film über den Blühwiesenkorridor wird übrigens dauerhaft
auf unserem YouTube-Kanal einsehbar sein:

https://www.youtube.com/watch?v=NZG9o0nq1L8

Die Grobplanung für die Erweiterung im Jahre 2021 ist abgeschlossen. Die Ausdehnung und Verdichtung des Korridores wird sich im nächsten Jahr auf Melle (einfach weil wir hier das Ziel
haben, eine Vorzeigekommune für den
Insektenschutz zu schaffen, trotz der Gewässerrandstreifen im hiesigen FFH-Gebiet, auf denen Pestizide ausgesprüht werden dürfen (nächstes Jahr ist übrigens Wahlkampf, eine dicke dicke fette Rechnung ist da noch leider offen. Gottseidank haben Naturschützer ein Elefantengehirn und sind häufig ausgemachte Dickköpfe!🦋🐘🐘🐘🐘🐘🐘🐘🐘🐘🐘🐘🐘🦛🦛💥💥🤹‍♂️🤹‍♂️🤹‍♂️🎭🎷🎷🤹‍♂️🤹‍♂️🤹‍♂️🎤)), Hilter-Borgloh,
Georgsmarienhütte-Holsten Mündrup, die Verknüpfung nach Dissen und Bad Rothenfelde und die
Verbindung zum Stadtgebiet Osnabrück (über Bissendorf) konzentrieren (Voxtrup, Düstrup, Natbergen, Lüstringen).

Flächenangebote in anderen Regionen können wir leider im Jahre 2021 nicht berücksichtigen…

siehe: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Wer hier ganz konkret in den oben genannten Ortschaften eine Fläche anbieten kann (wir legen Blühwiesen bis zu 500 m² an)
der kann sich gerne bei uns melden.
Arbeitskraft, Maschinen und Saatgut stellen wir kostenlos (freuen uns aber immer über Spenden).

Voraussetzung wären allerdings 2 Dinge:
a) Dass die Fläche für mehrere Jahre (mindestens 3) nicht „umgebrochen“ (gepflügt) wird, da ansonsten durch die vielen Wildbienen, welche ihre Brut im Boden ablegen,
das „vernichtet“ würde, was in den Vorjahren erreicht wurde.
b) Der Flächeneigentümer/eigentümerin erklärt sich bereit, eigenständig die Mahd (nur die Mahd, nicht die Anlage) durchzuführen und das Mahdgut auch eigenständig abzutragen…

Bitte keine Angebote nach dem Motto: „Ich könnte mir vorstellen, dass Fläche a,b,c vielleicht sinnvoll wäre. Fragt doch dort einmal nach. Bitte nur klare Fakten…

Wichtig: Die letzten Jahre war es doch etwas „too much“, im nächsten Jahr erstellen wir maximal 15 Blühwiesen.
Angebote nehmen wir nach dem „Windhund“-Prinzip an. Wer zuerst kommt ist dabei.

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Langversion des Beitrages über Deutschlands ersten Blühwiesenkorridor ist online

Und here we go: Die Langversion (knapp 4 Minuten) über den ersten Blühwiesenkorridor Deutschlands. Im Landkreis Osnabrück 🙂
https://www.ardmediathek.de/ndr/player/Y3JpZDovL25kci5kZS9hZTg2YTNlOS0yMDRkLTQwMTQtYTU4ZC00OWIxZTZiYTIwMjU/deutschlands-erster-bluehwiesenkorridor

Ist gut geworden 🙂

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Voll gut: Der längere Fernsehbeitrag (3 Minuten, 40) zum Blühwiesenkorridor wird scheinbar doch noch ausgestrahlt

Voll gut: Der längere Fernsehbeitrag (3 Minuten, 40) zum Blühwiesenkorridor wird scheinbar doch noch ausgestrahlt.
Irgendwann in den nächsten Tagen bei „Hallo Niedersachsen“.
Wir werden den Link zur Sendung hier auf Facebook posten…

Und heute mal keine Blühwiesen, heute einfach mal völlig in Ruhe
(ohne Termine, ohne Stress, einfach nach Lust und Laune) mal einige Baumsetzlinge gepflanzt.
Schwarkiefern und Zerreichen aus südlichen Gefilden und Weisstannen und heimische Waldkiefern…
Sehr schön ist: Im letzten Jahr einen Tipp von Ute Köhler wahrgenommen und aus inmitten der dürrsten Dürre
einige Buchensprösslinge (welche die Dürre überlebt haben) umgesetzt. Survival of the fittest.
Die Jungs und Deerns haben es überstanden und wachsen heute in einer Gemeinschaft mit der Europ. Hopfenbuche (Südeuropa)
und de rahornblättrigen Platane.

Und der Hammer: Einige der Speierlinge zeigen ihre ersten Blätter. Es gibt noch Gerechtigkeit auf der Welt 😅Etwa 2500 Exemplare dieser Wildobstart gibt es noch. Wäre doch gelacht, wenn wir diesen hier im Landkreis nicht verstärkt wieder einführen könnten.

Danke an Marion Haarmann und Gudrun Holzkämper, welche z.B. Topinambur-Setzlinge vorbeigebracht haben.
Direkt heute eingepflanzt und am späten Abend wird gegossen 🙂

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