Gnadenhof Brödel: Unser Anwalt unterbreitet der Stadt vielfältige Angebote

Unser Anwalt hat dem Bauamt eine Vielzahl von Kompromissen bzw. Alternativlösungen
für den Erhalt des Gnadenhofs Brödel vorgeschlagen – Nun tickt die Uhr – Mal sehen, wie die handeln….

Stand jetzt: 1. September ist Schluss am Wulberg.
Völlig klar ist aber: Da haben wir noch ein Wörtchen mitzureden!

Heute Abend stellen wir „im Eilverfahren“ offiziell einen Bauvorantrag für unsere neu gepachtete Fläche „Am Wulberg, Lustgarten“.
7000 m², direkt an den Bahnschienen. Und DIESE Fläche ist im Flächennutzungsplan weder als Wohn- noch Mischgebiet deklariert.
Und: Während einige den Gebietscharakter der bisherigen Flächen vielleicht als Wohngebiet deklarieren würden (unklar), so ist
das bei dem neuen Areal ziemlich ausgeschlossen.

Die eingelegte Beschwerde der Anrainerin an den aktuellen Flächen (Wir nennen die Beschwerdetante liebevoll
„Die Dorftante“) hat uns bislang
mal eben einen sehr hohen vierstelligen Betrag (nahezu schon 5stellig, der Umzug wird brutale Kosten verschlingen),
viele Nerven und sehr sehr viel Zeit und Arbeit gekostet. Keinen Dank dafür und für die Behinderung unserer Tier- und Naturschutzarbeit!
So langsam aber sicher fangen wir an verstimmt zu werden – und werden das ggf. auch noch nachhaltig und laut zum Ausdruck bringen.
Die Zeit der „netten Worte“ läuft langsam aber sicher ab.

Blühwiesen-Mahd durch Tiere deutlich schonender als Mahd durch Maschinen

Gestern bei der „Zentrale Autogals GmbH“ in Melle die Blühwiese gemäht.
Die Hälfte davon haben unsere Schafe übernommen. Durch den trockenen Boden gab es jedoch Schwierigkeiten
mit der Erdung des Schafzaunes. Jetzt haben wir einen schönen Vergleich (Mahd mit Maschinen vs. Mahd mit Schafen).

Eine Abweidung durch Tiere ist auf jeden Fall vorzuziehen. Diese verbreiten das Saatgut auf natürliche Art und Weise und „stampfen“
es noch dazu durch Ihre Hufe ein. Zudem können Balkenmäher leider auch diverse Kleintiere erwischen (wenn man nicht aufpasst).
Auf der Fläche gestern eine Fülle von riesigen Grashüpfern entdeckt (Fips und Familie). Durch eine Tiermahd kann diesen kaum etwas passieren.

Die Zentrale Autoglas GmbH ist ein gutes Beispiel für aktiven Naturschutz auf einem Firmengelände. Neben einer großen Blühwiese befindet sich dort auch
ein tolles Feuchtbiotop. Herrlich 🙂

Gespräche für Erhalt des Blühwiesen-Gnadenhofes laufen konstruktiv

Noch weht sie, unsere Gnadenhofflagge – Und frewillig holen wir diese auch nicht ein!!!

Das Gespräch zwischen unserem Anwalt und dem Bauamt der Stadt läuft gut. Alle Seiten sind sehr daran interessiert eine konstruktive, gemeinschaftliche Lösung zu finden,
bei welcher es viele Gewinner gibt! Das wäre uns am Liebsten. Denn dann können wir den Streit beilegen und endlich wieder andere Projekte nach vorne bringen.

Natürlich „schlafen“ wir nicht sondern kalkulieren, sofern noch nichts entschieden ist, alle Varianten ein. Alles andere währ fahrlässig.
Wir bereiten uns also auf den unterschiedlichsten Ebenen vor.

Unsere Kamerunschafe haben wir sicherheitshalber umgesiedelt – schon um zu zeigen, dass wir kompromissbereit sind.
Für die Gesamtheit der Tiere jedoch wäre die Fläche am Kreimerhof (eines unserer Ersatzareale) letztlich zu klein.

Die Abstimmung für unser wertvolles Beweidungsbiotop läuft gut. Bitte stimmt weiterhin für uns ab:

Gnadenhof-Blühwiese Blumiges Melle

https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder//

Noch eine Anekdote: Es gibt scheinbar nur eine einzige Anrainerin, welche sich über den Gnadenhof beschwert hat (es würde stinken, es wäre zu laut…ok, jedem seine Meinung, wir wollen da keinen Zoff mehr…).
Alle anderen Nachbarn haben sich explizit auf einer Unterschriftsliste FÜR den Verbleib der Tiere ausgesprochen.

Aber jetzt erst recht!! Wir bieten nun viele Brücken an, wir sind bereit für unterschiedliche Kompromisse, wollen auch den Interesseren der Beschwerde-Partie genüge tun,
aber „einfach so“ weichen wir nicht, niemals!! Auch das Bauamt setzt sich durchaus positiv für eine alle Interessen berücksichtigende Lösungsfindung ein. Wir bleiben hoffnungsvoll.

Und unsere Widerstandsflagge weht und knattert im Wind!!

Heute drehen wir – für den Fall der Fälle – einen Widerstandsfilm.
Damit die Zunge lockerer sitzt extra eine Menge Bio-Bier gekauft
(das gute Lammsbräu – wie sich das für einen Gnadenhof gehört, gibts z.B. bei Georgs Bioladen in Melle).

Blühwiesen-Kräuterbutter aus den Meller Alpen

Heute Almabtrieb von den Meller Bergen –
Subalpines Klima gefällt den Kamerunschafen – Meller Butter jetzt noch cremiger und mit noch mehr Kräutern

Heute begann der Abtrieb unserer Schafe aus den Meller Alpen. Herrliche Kräuterwiesen – Klare Gebirgsbäche.
Genau das ist es, was die Meller Schafsmilch / Butter weltweit auszeichnet. Zwischendurch an glasklaren Gebirgsseen pausiert.
Unsere Schafe sind noch glückliche Schafe – nahezu selbstbestimmt und frei von marktwirtschaftlichen Zwängen.
Der Meller Schafskäse wird selbstverständlich ohne tierisches Lab hergestellt. Die Meller Schafsbutter ist cremiger als alles, was ihr unter dem Wort „cremig“
kennengelernt habt.
Kornblumen, Wegwarte, Wile Möhre, Schafgabe, Königskerzen geben unserer Milch den einzigartigen Charakter, welcher diese weltweit – bei jung und alt –
so bekömmlich macht. Unsere Kräutermilch sorgt für eine natürliche Frischzellenkur und verlängert das Leben nahezu ewiglich – ohne Zellalterung.
Der Meller Schafskäse löst das Geheminis der ewigen Jugend elegant und auf natürlichem Wege –
Pro Kilo Schafskäse reduziert sich Euer biologisches Alter um 6 Monate – Ihr werdet überrascht sein.
3 Monate lang jede Woche ein Kilo von diesem Geschmackserlebnis – und ihr seht 6 Jahre jünger aus.
Zellteilung reversiv – ohne Nebeneffekt, ohne genetische Modifikation,
für eine vollmundige Diät und ein biologisches Highlight der besonderen Art.

Der biologische Produktionszyklus hat im Osnabrücker Land sein Hauptquartier!

Und aktuell, nach dem Almabtrieb, grasen unsere Schafe bei der Firma „Zentrale Autoglas GmbH“ in Melle. Dort wird eine Blühwiese
natürlich beweidet. So geschieht eine Mahd ohne Maschinen und das Saatgut der Wildblumen wird über die Tiere verbreitet.
Natürlich existiert eine Schutzhütte (gegen Sonne und Regen), frisches Heu (Trockenfaser ist wichtig, damit nicht nur eiweißhaltiges Futter zu sich genommen wird), frisches Wasser sowieso – Und es wird darauf geachtet, dass kein Jakobskreuzkraut auf der Fläche wächst.

Titel „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ wird greifbar

Die Abstimmung für „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ läuft noch bis Ende August.
Wir haben gute Chancen, den Titel ins Osnabrücker Land (nach Melle) zu holen.

Aktueller befinden wir uns auf Platz 2: 18.45 % !!!

Bitte stimmt hier für die „Gnadenhof Blühwiese Blumiges Melle“ ab:
https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder//

Hier ein Artikel dazu in der NOZ:

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1416299/ritterschlag-fuer-das-projekt-blumiges-melle

Informationsstand beim TSV Westerhausen

Heute beim TSV Westerhausen (TSV-Natur) über die bedrohliche Situation (Beweidungsverbot?)
unseres Gnadenhofes Brödel/Melle informiert. Zudem mehrere Hundert Flyer, Saatguttütchen und Aufkleber
für die Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ verteilt.

Absolut stark, was der TSV Westerhausen (danke an Frank Strötzel) da auf die Beine gestellt hat.
Ein Sportverein, welcher
sich maßgeblich für Natur- und Artenschutz einsetzt. Zur Müllvermeidung gab es sogar die Pommes-Frites in essbaren Schälchen.
Große Klasse!!!

„Deutschlands Naturwunder 2018“ im Osnabrücker Land?

Eine unserer Blühwiesen in Melle (direkt auf dem Gelände des Gnadenhofes „Brödel“ in Melle/Westerhausen) ist seit heute Vormittag für den Wettbewerb „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für bedrohte Insekten“ nominiert worden: https://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder/wahl///Naturwunder/

Der Naturpark TERRA.vita hat diese Fläche ganz offiziell bei dem Wettbewerb eingereicht.

Kai Behncke, Projektleiter der Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“:

„Diese Nominierung ist ein Ritterschlag für uns. Nachdem die Projekte überregionale Beachtung erfahren haben fällt nun ein bundesweiter Fokus auf eine ganz spezielle Blühwiese, welche noch dazu von der örtlichen Grundschule ausgesät wurde. Die Besonderheit ist, dass durch unsere Gnadenhofbeweidung Aspekte des Tier-, Natur- und Artenschutzes perfekt harmonieren. Melle kann durch die Nominierung für den Wettbewerb nun Deutschlandweit für positive Schlagzeilen sorgen.“

Die durch einen Weidezaun abgetrennte Fläche wird periodisch (3 mal im Jahr) von den Tieren des Gnadenhofes „Brödel“ (Melle) beweidet. Die Tiere übernehmen somit die notwendige Mahd, ohne welche Blühwiesen nicht bestehen können.
Die Hinterlassenschaften der Tiere werden „abgeäppelt“. Durch die immer wiederkehrende Mahd ist die
Fläche mittlerweile ausgemagert und diverse Sandoffenstellen sind vorhanden.
Eine Vielzahl von Wildblumen sowie Wildbienen finden hier dadurch optimale Lebensbedingungen vor.

Durch die Heinz Sielmann Stiftung wird ein Monitoring des Areals bezahlt.
Dadurch kann nachgewiesen werden, dass die Blühwiese ein wichtiges Refugium für unterschiedliche Wildbienenarten ist:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/Zwischenbericht_wildbienenmonitoring.pdf

Auch diverse Schmetterlinge wurden dort gesichtet (Schwalbenschwanz, Bläuling) (Rote Liste)

Auffällig ist, dass sich die Blühwiese durch die Beweidung ausdehnt
(das Saatgut wird über die Hufe der Tiere verbreitet und „eingesät“).
Im Jahre 2017 wurde die Blühwiese auf etwa 550 m² angelegt. 2018 blühte es zusätzlich auf etwa 200 m² um das Areal herum ebenfalls. Zudem dient die Fläche einer wichtigen Biotopvernetzung in unserer Naturlandschaft (Projekte „Blumiges Melle“ + „Blumiger Landkreis Osnabrück“):
http://blumiger-lkos.de/karte/lkos/bluehflaechen.html
Standort: Melle/Westerhausen, östlich der Westerhausener Straße. Ca. 740 m²
Gelb: 2018 angelegt
Rot: 2017 angelegt, Blüht in der Regel in voller Pracht
Legende: E = Einsehbar N = Nicht einsehbar

Kai Behncke:

„Die extensive Beweidung durch unsere Gnadenhoftiere sorgt bei immer mehr Menschen für Interesse. Ab nächster Woche starten wir dazu ein Projekt mit der Meller Firma „Zentrale Autoglas GmbH“. Für 2 – 3 Wochen sollen einige unserer Gnadenhoftiere dort die Mahd der Firmen-Blühwiese übernehmen. Diese Form der Beweidung ist viel schonender, als wenn wir dort mit Maschinen vorgehen.“

Neben der Nominierung für den Wettbewerb „Deutschlands Naturwunder“ wird das Gemeinschaftsprojekt „Blumiges Melle“ + „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Ende August einen der Niedersächsischen Umweltpreise 2018 erhalten.
Der Preis wird am 27. August vom Niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie, Klimaschutz
und Bauen, Herrn Olaf Lies überreicht.

Blühwiesen-Extensivierung durch Gnadenhoftiere wird erweitert

Action Action – Satisfaction
Heute war wieder Mahd-Sport-Tag.
Set Beginn des Projektes „Blumiges Melle“ 15 Kilo verloren – und es macht auch noch Spaß 🙂
Professionelles Extensivierungsprogramm durch unsere Gnadenhoftiere startet in Melle

Heute gemeinsam mit George Trenkler (ein „Grüner“ mit Leib und Seele) auf seiner Streuobstwiese gearbeitet.
Es macht dort immer viel Spaß, und es gibt mit Sicherheit nur wenige Orte auf der Welt, auf welcher „die Natur“ noch so in Ordnung ist.
Die Obstbäume dort (viele unterschiedliche Apfelsorten, Kirschen, Mirabellen) biegen sich ob ihrer Früchte. Herrlich anzusehen.
Viele Wiesen-Flockenblumen, Rainfarn, Disteln und entsprechend viele Schmetterlinge. Ein echtes Paradies. Aber damit es sich erhält ist
ab und an eine Mahd ganz gut. Und von Felicitas gab es eine Kiste tolles Bio-Bier (Lammsbräu) – Best Bier ever 🙂 Am Feierabend
ein paar Fläschken geleert (gibt es zu kaufen bei Georgs Bioladen [https://www.georgs-bioladen.de/], und ist jeden Cent wert.
Garantiert frei von Glyphosat.)

Dann heute an der Meller Bifurkation malocht. Herrliches Blühwiesen-Heu abtransportiert. Eine ganze Menge davon gab es für die
dortigen Galloway-Rinder. Die haben sich gefreut. Und eine Riesenladung davon gab es für unsere Tiere auf dem Gnadenhof „Brödel“ Melle.
Begeisterung pur. Und auf den nicht gemähten 50% dort blüht es in allen Farben. Um Blühwiesen professionell zu mähen ist es ganz wichtig, immer erstmal
nur die Hälfte zu schneiden, und wenn es dort wieder blüht, dann die andere Hälfte. Alles andere wäre der plötzliche Exitus für eine Vielzahl von Insekten.

Diese Woche fangen wir mit unserem Extensivierungsprogramm an.
Mit der Firma „Zentrale Autoglas GmbH“ in Melle haben wir den ersten Partner gefunden. Wir setzen dort gezielt unsere Schafe ein,
damit diese die Blühwiesen natürlich abmäh-mäh-mähen.
So schaffen wir natürliche Insektenbiotope ohne Maschineneinsatz. Und sich in der Mittagspause einmal an die Schaf-Blühwiese zu setzen sorgt
definitiv für eine schnelle Entspannung.
Zwei mal am Tag (früh morgens und spät abends, nach unserer Arbeit) schauen wir ob alles in Ordnung ist.
Wir sorgen für eine Wasserversorgung, einen mobilen Unterstand,
einen mobilen Zaun (mit Strom), täglich frisches Heu (ganz wichtig: Schafe und Ziegen benötigen jeden Tag Heu. Würde man
„nur Blühwiesenpflanzen“ füttern, dann wäre der Rauhfasergehalt zu gering und der Eiweißgehalt zu hoch,
das kann für die Tiere böse ausgehen). Natürlich setzen wir auch ein Hinweisschild, dass die Tiere nicht mit Brot und Obst/Gemüse
zu füttern sind (das könnte schlimm ausgehen).
Und: Unsere Schafhere (5 Kamerunschafe) kann man mieten (im Radius von 4 Kilomtern rund um Melle/Westerhausen).
Bedingung: Mindest-Weidezeit: 2 Wochen (würden die zu oft wechseln, dann hätten die zu viel Streß)
Preis: Verhandlungssache (je nach Solvenz und Eigeninitiative (z.B. Wasserversorgung)). Grundpreis (Orientierung): 20 Euro pro Tag

Achso ja, als das Projekt „Blumiges Melle“ begann (März 2017), da war ich ein ziemlicher Moppel (ist ja kein Drama, ist halt manchmal so). Aber:
Seit Projektbeginn nun ganz offiziell (seit kurzem) 15 Kilo verloren. Die Maloche macht es möglich. Und es macht auch noch Spaß (meistens) und ist gut für die bilogische Vielfalt.
5 Kilo müssen noch runter. Jedes Kilo sorgt für eine gesteigerte Biodiversität. Geht doch 🙂

Nächste Woche geht es zudem los mit den Vorbereitungen für die tolle Veranstaltung am 4. August vom TSV Westerhausen „Aktionstag TSV Natur“
(Danke insbes. an Frank Strötzel)
https://www.tsv-westerhausen.de/index.php/tsv-aktuell/988-aktionstag-tsv-natur-am-04-08-2018

Und: Unsere Anwalts-Kanzlei wird sich bald mit dem Bauamt der Stadt Melle treffen um eine Lösung für den
Verbleib unseres Gnadenhofes in Melle Westerhausen zu finden.
Für alle Szenarien haben wir mittlerweile Aktionen vorbereitet.
Ganz eindeutig: Ein angenehmer Kompromiss, eine gegenseite „Handreichung“
und ein konstruktives Miteinander sind uns am Liebsten! Denn wir können, mit so vielen Akteuren, gemeinsam, mit allen, Melle zu einem Naturparadies machen
– und wir sind gerne ein Teil des Ganzen.

Blühwiesenmahd, Osnabrücker Mischung und Blühende Landschaft Nord

Heute eine weitere Blühwiese teilgemäht (Am Campingplatz Ludwigsee, Bissendorf).
Ganz wichtig ist es, dass bei der Blühwiesenmahd zunächst nur eine Hälfte gemäht wird (andernfalls würde
es zu einer fulminanten Hungersnot unter den Insekten kommen, zumal diverse Wildbienen maximal 2 Kilometer Flugradius aufweisen).

Danke an Franz Josef Pabst für die tatkräftige Unterstützung. Und 2 Pferde freuen sich über schön riechendes Schnittgut 🙂
Auch unser Gnadenhof hat einiges abbekommen, top!

Beeindruckend sind insbesondere die noch nicht gemähten 50%. Dort wurden am 26. Mai zwei unterschiedliche Mischungen eingesät.
„Osnabrücker Mischung“ und „Blühende Landschaft Nord“. Diese entwickeln sich komplett unterschiedlich.
Aus der Osnabrücker Mischung entsteht aktuell ein Meer von echter Kamillle, wie das duftet 🙂
Die „Blühende Landschaft Nord“-Fläche zeichnet sich durch Ackersenf, Phacelia, Ringelblumen und diverse Malven aus.
Auch dort ist reger Betrieb 🙂

Blumiges Melle + Blumiger Landkreis Osnabrück im Finale für den renommierten Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN !!!

Blumiges Melle + Blumiger Landkreis Osnabrück im
Finale für den renommierten Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN !!!
Bitte stimmt unter folgendem Link für uns ab:
https://www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen/zeitzeichen-2018/online-voting/gug-umweltschutz-und-lebenshilfe/

Vielen lieben Dank 🙂
Blumiges Melle + Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

An der Meller Bifurkation eine Mickymaus geschwitzt

Heute an der Meller Bifurkation gemäht – und eine „Mickymaus geschwitzt“

Die Mahd von Blühwiesen ist teilweise ganz schön anstrengend. Erst wird mit dem Balkenmäher gemäht
und dann das Schnittgut mit Heuharke und Heugabel zu Heustreifen aufgeschichtet. Das ist guter Sport.
500 m² dauern in etwa 2 Stunden.
Seit dem Beginn von Blumiges Melle mittlerweile 14 Kilo abgenommen – ein angenehmer Nebeneffekt.
Auf dem nicht gemähten Teil an der Bifurkation summt und brummt es in allen Tonlagen.
Kein Wunder: Echte Kamille, roter Lein, Blutweidereich, Wilde Möhre etc. etc. sind äußerst attraktive Pollen- und Nektarspender.

Die Jahrhundertblühwiese zwischen Melle und Bissendorf wird ihrem Namen gerecht

Die Jahrhundertblühwiese zwischen Bissendorf und Melle wird ihrem Namen gerecht. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Eine unglaubliche Artenvielfalt auf 6000 m². Kornblumen, Sonnenblumen, Wegwarte, Kamille, Schafgarbe, Phacelia, Roter + blauer Lein etc. etc. blühen gleichzeitig (kaum zu glauben aber wahr!!).
Ein Meer von unterschiedlichen Schmetterlingen – auf einem der Fotos ein Pfauenauge.
Es ist sehr gut Blühwiesen zeitversetzt anzulegen, so werden kontinuierlich Pollen und Nektar geliefert.
Und wenn die ersten Wiesen schon (teil)gemäht werden, dann legen andere Flächen erst richtig los 🙂