Blühwiesen und Störche – heute ist ein großer Tag

Heute früh an der Ratsschule in Melle eine Blühwiese angelegt.
Danke an Frau Prume, welche die Initiative dafür ergriffen hat. 20 Kids waren munter dabei (es folgen noch Aktivbilder) und auf ca. 80 m² wird es in 5-6 Wochen blumig bunt. Und ein tolles Insektenhotel steht auch dort.
Der Storch („Eddy“ oder „Liselotte Meier“, das wird sich noch herausstellen) heute früh in unserem ganz frisch bezogenen Storchenkorb (http://gnadenhof-melle.de)
motiviert ungemein, sich für den Artenschutz einzusetzen. Störche fressen z.B. Frösche und Mäuse. Frösche und Mäuse (einige Arten) fressen z.B. Insekten.
Alles hängt miteinander zusammen. So können kleine Maßnahmen großen Tiere helfen 🙂

Blühwiesencluster in Melle-Westerhausen/Föckinghausen

So langsam entsteht in Melle Westerhausen/Föckinghausen ein echtes Blühwiesencluster. Vielen Dank an Karsten Wachsmuth. Am Wulberg 35 wurden auch noch einmal 180 m² ausgesät. Absolut spitze, und noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Viele viele Blühinseln auf mittlerem Raum können lokal das Insektensterben tatsächlich eindämmen! Weiter so!

Gemeinsam mit der Regenbogenschule Georgsmarienhütte gegen das Insektensterben

Artenvielfalt steigern in Georgsmarienhütte

Auch an der Regenbogenschule in Georgsmarienhütte (Grundschule) fand heute eine gemeinsame Aussaatktion gegen das Insektensterben statt.
Gemeinsam mit dem Förderverein der Regenbogenschule (vielen Dank an Herrn Bredol, welcher letztlich den Kontakt hergestellt hat) und 20 Schülern wurde heute ein schönes Areal für eine Blühwiese gestaltet
und dort eine hilfreiche, regionale Wildblumenmischung ausgesät. Auch die „ganz Kleinen“ waren emsig dabei, haben den Boden aufgelockert und dann das Saatgut eingesät.
Hier werden tolle Sonnenblumen, Kornblumen, Mohn und und und wachsen. Die Insekten werden es Euch danken 🙂

Blühwiese in der Stadt Osnabrück angelegt

Gemeinsam gegen das Insektensterben vorgehen

Auch in Osnabrück wurde heute eine Blühwiese angelegt. Vielen Dank an die Ost & Koch Immobilien GmbH und die IGS Osnabrück (Klasse 5).
Das war hervorragend. Die „OKI“ stellt nicht nur 2000 m² Fläche zur Verfügung (in der Nähe des Fürstenauer Weges), sie sorgt auch dafür, dass die
entstehende Blühwiese durch Zäune abgesichert wird. Zudem
wurden alle eifrigen Helfer bei strahlendem Sonnenschein mit Getränken versorgt.
Die Fläche wurde zuvor schon gefräst. Die Schülerinnen und Schüler waren eifrig dabei, Grassoden zu entfernen, Saatgut einzubringen und sogar noch zu walzen.
Hier entsteht ein wirklich tolles Refugium für Insekten unterschiedlichster Art. Heute wichtiger denn je.
Und es war schön zu sehen, wie begeistert die Teilnehmer bei der Sache waren. Das habt Ihr gut gemacht! Und einige Wildbienen und Schmetterlinge wurden gesichtet,
welche laut applaudierten und Tränen der Rührung in den Augen hatten 🙂

Die nächsten Termine

Dienstag, 10.4., 10.00 Uhr, Osnabrück, Emsweg, gemeinsam mit der IGS Osnabrück

Dienstag, 10.4., 15.00 Uhr, Georgsmarienhütte, gemeinsam mit der Regenbogenschule

Mittwoch, 11.4., 8.00 Uhr, Melle, gemeinsam mit der Ratsschule

Mittwoch, 11.4., 11.00 Uhr, Melle/Oldendorf, gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf

Donnerstag, 12.4., 10.00 Uhr, Glandorf, gemeinsam mit dem Marienkindergarten und der Schweger Grundschule sowie dem Ortsrat Schwege

Donnerstag, 12.4., 16.00 Uhr, Osnabrück, Privatgarten

Regionales Saatgut ist nicht ganz günstig – aber dafür ausgesprochen wirksam

Gestern noch 200 m² Pollen- und Nektarwiese in Bissendorf angelegt (bei der Firma Runge). Dort wird ein Schwerpunkt für Bienen und Co. entstehen.
Ganz hervorragend ist: Die Firma Runge GmbH & Co. KG finanziert sehr viel Saatgut selber.
Regionales Saatgut ist nicht ganz günstig. 1 Kilogramm „Osnabrücker Mischung“ z.B. liegt bei etwa 130 Euro.
Anders formuliert: Ein Sack, wie auf dem Bild, liegt ohne Mengenrabatt bei 1300 Euro!!
Bedenkt man, dass man pro m² etwa 2 gramm Saatgut benötigt, so kosten 250 m² z.B. also etwa 65 Euro-Taler. Dafür ist das Saatgut aber auch optimal an die regionalen Bedingungen angepasst und produziert deutlich mehr Nektar- und Pollen als z.B. Blühmischungen aus dem Baumarkt.

Blühendes Biotop in Belm Icker angelegt

Heute haben wir eine Blühwiese in Belm-Icker geschaffen (auf einer Privatfläche).
Ca. 500 m² – Blühende Landschaft Nord ausgesät und auch den regiozertifizierten Schmetterlings- und Wildbienensaum.
Danke an den Flächeneigentümer und Hund Nicky 🙂

Gerade auf dem Land sind Pollen- und Nektarquellen sehr wichtig. Zumeist finden Bienen in den Städten sogar schon mehr Nahrung als auf dem Land.
Monokulturen, Überdüngung (da haben Wildkräuter kaum eine Chance) und Herbizideinsätze (da haben Wildkräuter überhaupt GARKEINE Chance) sorgen für trostlose grüne Wüsten.
Aber es gibt auch Ausnahmen. Wir sprechen immer wieder auch mit Landwirten, welche aus freien Stücken Wildblumenmischungen aussäen, top!
Und die Fläche in Belm-Icker wird mit Sicherheit ein blühendes Biotop.
In drei Wochen folgen dort weitere 500 m². Sehr schön 🙂

Flächenextensivierung ist das „A und O“

Karsten hat ordentlich geackert. Bei „Bunny Nature“ in Melle/Riemsloh eine Fläche extensiviert (Gemäht, Nährstoffe ausgetragen), damit dort die Wildblumen wieder wachsen. Und in Melle/Oldendorf am Kreimerhof ein Areal für eine Aussaataktion gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf vorbereitet. Danke! Absolut bärenstark!

Weitere Pollen- und Nektarquelle in Melle/Westerhausen

Total gut.
Bei Eduard Meyer zu Eißen (Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsverein Westerhausen-Föckinghausen e.V.)
http://www.hv-westerhausen-foeckinghausen.de gabs Samstag ein Treffen und Saatgut für ca. 60 m² Blühwiese wurden eingebracht.
Beeindruckend: Die Fläche wurde mit einem alten Trecker aus dem Jahre 1949 gepflügt. Hund Frieda
(danke an Anja Lange-Huber für die Fotos) hats auch gefallen. Und ein kühles Bier gabs auch noch 🙂

In der dort stehenden Weide war schon ordentlich Gesumme. Die Weidenkätzchen gehören ja zu den ersten Nahrungsangeboten für Insekten.

Sehr schön in der Karte zu sehen: In Melle/Westerhausen entsteht so langsam eine gute Vernetzung von Blühflächen
(es folgen auch in dieser Saison noch weitere). Viele Wildbienen haben ja (anders als die Honigbienen) geringe Flugradien, da sind Netzwerk-
Areale sehr wichtig.