Die erste Blühwiese blüht

Es ist soweit, die erste Blühwiese blüht!!!!
😀🐝🐞🐞🦋🌼🌸🌺🌺🌺🌻🌞
Eine große Menge Wiesen-Margeriten haben heute früh ihre Blüten geöffnet, so herrlich 🙂
Auch der Ackersenf leichtet knallegelb.
Trotz des kalten Morgens sind auch schon die ersten Insekten da.

Blühwiesen aus dem vorherigen Jahr (basierend auf mehrjährigem Saatgut) blühen in der Regel 4-6 Wochen früher als Flächen, welche in diesem Jahr angelegt wurden. Es entstehen hier in den nächsten Wochen echte Naturparadiese.

Vielen herzlichen Dank an Marco Helm für eine Spende, großartig. Davon werden wir weiteres Saatgut bestellen.
In Kürze erhältst Du dafür noch einen Platz in der Hall of Fame sowie ein kleines Dankeschön zugeschickt.

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Eine weitere Blühwiese in Bad Essen

Heute vormittag die nächste Blühwiese geschaffen. Nr. 127 im Projekt Blumiger Landkreis Osnabrück.
Danke an Frau Müller-Dams, Frau Ludzay und Herrn Böttcher von der Gemeinde und Kurverwaltung Bad Essen sowie der Firma „Müller-Dams Landschaften“.
An einem Sonntag mitzuwirken erleben wir nicht häufig, spitze!! 🙂

Nach wie vor sind auch wir akut von der Saatgutknappheit betroffen (toll ist aber wie viele Menschen aktiv werden!!). Trotzdem größere Mengen Blühwiesen-Saatgut schon vor knapp 2 Monaten bestellt wurden,
sind diese immer noch nicht da. Wir werden unregelmässig mit kleineren Paketen beliefert oder besorgen für den Akutfall Alternativ-Mischungen.
Eine schöne Nützlings-Mischung wurde heute im Kurpark Bad Essen ausgesät. Das wird ein herrliches Blühparadies.
Besonders gut: Viele Gäste werden dieses Kleinod bestaunen können.
Multiplikatoreffekt 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenviefalt steigern, Insektensterben stoppen
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Neues Insektenhotel in Melle/Neuenkirchen

Danke an den Heimatverein Neuenkirchen Melle (http://www.heimatverein-neuenkirchen.de/).
Heute früh dort ein Treffen gehabt. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Neuenkirchen soll hier ein Insektenhotel entstehen und eventuell in Zusammenarbeit mit der Gemeinde
und dem „Blumiger Landkreis Osnabrück“-Projekt auch noch eine Blühwiese

Heute den Standort begutachtet. Exzellent. Ein ehemaliges Hinweisschild
soll nun zu einer neuen Unterkunft für Wildbienen umgestaltet werden. Die Größe ist noch ok (bei Insektenhotels gilt ja: Lieber mehrere „kleine“
Herbergen als eine XXL-Villa. Begründung: Wenn die Unterkunft von Parasiten befallen wird, kann es sein, dass ansonsten
die gesamte Brut der Insekten vernichtet würde). Mit den Konfirmanden der Kirchengemeinde soll hier etwas für den Artenschutz umgesetzt werden. Sehr gut!!!

Einige Tipps zur Gestaltung von Insektenhotels:

http://insektenjubel.de/insektennisthilfe_selber_bauen.pdf

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Danke an Robert Fischer, Feinwerkmechaniker und Inhaber der Firma RF Technik & Service aus Melle

Ein besonderer Dank an dieser Stelle an Robert Fischer, Feinwerkmechaniker und Inhaber der Firma RF Technik & Service aus Melle.
http://technikundservice.de/kontakt/
Robert hat uns eine tolle Walze (mit Edelstahl-Walzkörper) gebaut und für ne Kiste Bier zur Verfügung gestellt, klasse!!!

Mit dem Ding sind wir beim Anwalzen von Saatgut im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ deutlich schneller
als zuvor. Das Teil hätten wir uns im Eigenkauf niemals leisten können, dank Robert nun wurde unser Maschinenpark mit einem tollen Werkzeug ergänzt.
Für die Artenvielfalt und den Insektenschutz sind Maschinen wichtige und notwendige Hilfmittel.

Danke an Dich!!! Absolut spitze!

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Insekten- und Rehkitzrettung

Die Helden im Landkreis
Peter Grothaus (Besitzer der JAHRHUNDERTBLÜHWIESE) und die Rehkitzrettung Osnabrücker Land
Perfekte Beispiele für hohen Einsatz und Coolness!

Von solchen Tagen kann man lange zehren. Schön, dass es Menschen gibt, welche sich in hohem Maße
für Natur- und Tierschutz engagieren.

Teil 1: Auszeichnung der JAHRHUNDERTBLÜHWIESE etwa 200 Meter entfernt von
Campingplatz „Grönegau-Park Ludwigsee“ in Bissendorf
Auch die Presse war dabei.

Danke an Peter Grothaus für das tolle Engagement!!!

Warum diese Blühwiese?
Zunächst einmal besticht sie in ihrer Größe. Der Betreiber des Campingplatzes (Peter Grothaus) hat hierfür ein Areal von 6000 m²
zur Verfügung gestellt.
Dazu kommt, dass diese Fläche ein wertvolles Bindeglied zwischen den Blühbiotopen in Bissendorf und Melle ist.
Außerordentlich beeindruckend ist insbesondere aber die Vielfalt der sich hier entwickelnden Blühpflanzen (z.B. Korn- und Mohnblumen,
Ringelblumen, Borretsch, Roter und blauer Lein, Wilde Möhre, Wiesen-Margerite, Rote Lichtnelke etc.).

Die Artenvielfalt auf diesem Areal ist einzigartig. Die Farbenvielfalt fällt einem schon aus hoher Entfernung sofort ins Auge.
Die Lage an einem gut befahrenen Radweg ist optimal. Wir wissen von einigen Personen, welche aufgrund dieses Blühareals selber eine Wildblumenwiese im eigenen Garten angelegt haben.
Im Zeitalter des Artensterbens dient diese Fläche mit Sicherheit Tausenden von Lebewesen als Nahrungsquelle.

Während es im Jahre 2018 auf einigen Flächen aufgrund der starken Trockenheit relativ artenarm blieb, so konnte hier
eine Biodiversität festgestellt werden, welche einzigartig ist. Insbesondere auch die Schmetterlingsvielfalt hier ist beachtlich. Durch das nun aufgestellte Hinweisschild
sollen hier viele Spaziergänger und Radfahrer auf die Wichtigkeit des Insekten- und Artenschutzes aufmerksam gemacht werden.
Besonders positiv hervorhebenswert ist zudem das ehrenamtliche Engagement des Campingplatzbetreibers Peter Grothaus, welcher das Areal ehrenamtlich mäht und pflegt.

Die Weltkonferenz zur Biodiversität in Paris wies vor einigen Tagen darauf hin, dass die Folgen des Artensterbens genauso gefährlich wie
der Klimawandel sei. Zudem seien aktuell etwa 1 Million Arten (Flora und Fauna) vom Aussterben bedroht.

Artenreiche Blühwiesen, basierend auf regionalem Saatgut, stellen ein wichtiges Hilfsmittel zur Stabilisierung der Artenvielfalt dar.
Wildblumenwiesen sind Hotspots in einer ansonsten artenarmen und oftmals monotonen Kulturlandschaft.
Oftmals ziehen diese Flächen Arten aus dem gesamten Umkreis „magnetisch“ an. Die Jahrhundertblühwiese ist
zudem ein wichtiges Element bei der geplanten Schaffung des Blühwiesen-Korridors von Melle nach Hagen a.T.W.

Teil 2: Direkt neben der JAHRUNDERTBLÜHWIESE war heute die Rehkitzrettung Osnabrücker Land aktiv.

https://www.facebook.com/sven.pots.1

Ebenfalls ein absoluter HAMMER! 4 Rehkitze konnten vor der Mahdmaschine gerettet werden.
Danke für den tollen Einsatz!
Total beeindruckend: Mit Drohnen, ausgestattet unter anderem mit Wärmebildkameras (hier kommt Militärtechnik mal sinnvoll
zum Einsatz) werden vor einer Mahd Felder überflogen.
Die kleinen Kitze werden aufgespürt und vom Feld gebracht und so vor den großen Mähmaschinen gerettet.
Wir konnten heute sogar höhren, wie die kleinen Kitze bei ihrer Rettung nach der Mutter riefen (und diese wiederum nach ihren Kitzen).
Absoluter Gänsehautmoment! Die Jungs und Mädels sind top organisiert und retten hier Lebewesen. Live dabei gewesen, absolut gigantisch.
Direkt danach konnte die Maschmaschine dann problemlos über das Feld ratten.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Rehkitzrettung Osnabrücker Land
https://www.rehkitzrettung.eu

Zeit für eine neue Bewegung! Diese startet JETZT!

Zeit für etwas Großes? Zeit für eine neue Bewegung!!!
Insektensterben? Artensterben? Pestizidrückstande überall?
Die neue Bewegung startet JETZT!!!

Überall im Lande bilden sich neue Kleingruppen, haben Menschen es so dermaßen satt, den „ausgetretenen Pfaden“ weiter zu folgen.
„Wir können ja nichts machen?!“ – Blödsinn hoch drei!
Wir können ALLES machen und VERÄNDERN!
Es knistert, und wie!!! Nur ein Teil davon (Heute ein großartiges Treffen in Melle/Oldendorf erlebt):
Solidarische Landwirtschaft, gesunde Ernährung für uns alle, ohne todbringende Pestizide, Monokulturen und Lobbyismus.
Wer weiter denkt, kauft näher ein! Heute in Melle/Oldendorf gewesen und ein Bieterangebot gemacht! Das macht Mut!!!
Der Markt sind wir alle!

Während es früher hieß: Sorgen wir für gute Bedingungen für zukünftige Generationen,
so ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem wir SELBER betroffen sind!
Heute in großartiges Treffen in Melle/Oldendorf auf dem Hof von Familie Lau gehabt:

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1716896/in-melle-gruendet-sich-die-solidarische-landwirtschaft
Über 20 Personen waren vor Ort. Die Energie spürte man in allen Haarspitzen. Glühende Ohren,
Euphorie in den Stimmen, so viel wie in den letzten 20 Jahren nirgendwo erlebt, es passiert endlich was! Großartig!!!
Selbst Menschen, welche aufgrund von schlechten Erfahrungen zuletzt konsterniert waren,
waren nun mit wieder mit vollem Elan dabei….

Wie kann das sein?

Soldarische Landwirtschaft?
Nun: Nahrungsmittel werden lokal angebaut, ökologisch nachhaltig und ohne todbringende Pestizide.
JedEr BürgerIn hat die Möglichkeit, hier Anteile zu erwerben.
Heisst: Man hat die Möglichkeit vor Ort zu sehen, wie die Nahrungsmittel angebaut werden und zahlt einen monatlichen Obolus,
um „vor Ort“ keinen Schaden an Flora & Fauna anzurichten, sondern im Gegenteil!!
Nahrungsmittel im Einklang mit der Natur, ohne Zwischenhändler!
Jede Woche holt man sich „seinen Anteil“ an ökologischen Lebensmitteln ab.

[Um nicht falsch verstanden zu werden: „Zwischenhandel“ ist nicht per se schlecht. Bei Bioläden vor Ort sogar explizit gut!]

Wir geben im Rahmen solidarischer Landwirtschaft einen „Auftrag“ an einen ökologisch orientieren Bauern vor Ort.
Dafür zahlen wir und haben die Möglichkeit mitzuwirken, geniessen Transparenz, können uns ein Bild machen, und verzehren, was die regionalen Böden
hergeben. Ohne Unterstützung der Landwirtschaft werden wir never ever dem Artensterben Einhalt gebieten.
Wir haben es alle in der Hand! Gemeinsam!

https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/
Mitmachen! Unterstützen! Geld zahlen und eine faire ÖKOLOGISCHE Gegenleistung erhalten.

Wir kämpfen gegen Windmühlen?
Oh Nein, ein Schwarm ist größer als ein Felsbrocken Sturheit und interessengesteuerter Profit-Lobbyismus!
Die Veränderung erleben wir nun selbst!

https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/
Insektenrettung.de
Blumiger Landkreis Osnabrück
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Der Kampf gegen das Artensterben und für eine hohe Biodiversität

Blumiger Landkreis Osnabrück in Venne –
Viele Helfer und viele Journalisten! Insekten retten!
Ein großer Tag für die Artenviefalt!!!

Der Kampf gegen das Artensterben und für eine höhere biologische Vielfalt geht weiter!!
Im Oktober letzten Jahres begannen die ersten Vorbereitungen.
Gestern nun war es soweit.
Danke insbesondere an die Grundschule Venne (dankend hervorgehoben sei an dieser Stelle Frau Bragulla), Häcker Küchen GmbH & Co. KG
(ohne deren Unterstützung hätten wir das never ever stemmen können, thank you well),
die Kirchengemeinde Walburgis (Das war großartig!), den Golfclub Varus e.V. (Danke insbesondere an Herrn Garthaus und Frank Mueggenborg ( mit ue?))
und den Heimat- und Wanderverein Venne (Danke an Herrn Wolff), die Gemeinde Ostercappeln sowie etliche Privatpersonen.

Teil 1, 8.30 Uhr:
Der Tag fängt prima an. Philip Ufer, Mitglied des Kirchenvorstandes der Walburgis Gemeinde, ein Venner „Urgestein“ (trotz seines
jungen Alters) und gleichzeitig auch der Gärtner des Venner Friedhofes hat sich extra für den Tag Urlaub genommen. Wir ebenfalls.
Er wird uns heute durch Venne lotsen und tatkräftig mithelfen. Danke!! Das hat einiges für uns erleichtert.
Auf der Venner Mühleninsel startet der Tag. Ca. 40 Kinder der Grundschule und viele viele weitere HelferInnen sind dabei.
Auch der Landrat Dr. Lübbersmann (hat als Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung der Sparkassen Osnabrücker Land
für eine hohe finanzielle Förderung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück (PLUS) gesorgt, danke dafür :-)“) ist dabei.
Verschiedene Offizielle der Gemeinde Ostercappeln (man möge mir mein dementes Namensgedächtnis verzeihen) z.B. Herr Ballmeyer,
Herr Borgmeier und Herr Rohrmann sind aktiv vor Ort. Auch von Häcker Küchen sind z.B. VertreterInnen der Marketingabteilung (Danke insbesondere an Frau Rehm und Herrn Breder) sowie
Jochen Finkemeier (Danke!!!)
und Herr Bäumer anwesend. Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann sind auch am Start, gottseidank, absolut zuverlässige emsige Arbeitsbienen und Organisatoren im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“.
Ich hab kaum geschlafen, nix gegessen, bin aufgeregt und irgendwie vor lauter Nervosität auf nem anderen Planeten, ausserdem ist mir vor Anspannung irgendwie schlecht.

Das Saatgut wird ausgesät, die Kinder haben eine Menge Spaß. Die Presse ist auch dabei und das erste Teilstück auf der Venner Mühleninsel wird in ca. 8 Wochen blumig bunt.
Danke an unseren genialen Grafiker Mark Hamburger sowie die Marketing-Abteilung von Häcker Küchen, welche das Blühwiesen-Hinweisschild umgesetzt haben. Sieht top aus!

Dezent und leise deute ich dem Landrat „durch die Blume“ (welch Wortwitz) das Unverständnis in Bezug auf den kürzlich entschiedenen, viel zu geringen Pestizid-„Schutzstreifen“ an FFH (!!!)-Gewässern im Landkreis Osnabrück an (1 Meter – das ist viel zu wenig!!! Mindestens 5, eher aber 7 oder 8 Meter wären nötig). Trotz der Freude über die Unterstützung für das „Blumiger Landkreis Osnabrück-Projekt“: Es zählt das „große Ganze“. Dass es zu Interessenkonflikten und Abwägungseffekten kommen kann verstehe ich. Dass dem Landkreis Osnabrück eine Millionenstrafe seitens der EU aufgrund von Missachtung von europäischen Vorgaben droht verstehe ich auch. In Kürze (in ca. 1 Stunde) wird das Plädoyer der Pariser Konferenz zur Artenvielfalt bekannt gegeben. Die ziemlich schwachsinnige Entscheidung des Kreistages des Landkreises Osnabrück zur Verringerung des Pestizid-„Schutzstreifens“ auf 1 Meter (Bayern hat 5 Meter, Baden Württemberg 5-10 Meter) [siehe http://blumiger-lkos.de/die-wahrheit-und-nichts-als-die-wahrheit-ist-immer-relativ/] war nicht nur aus sachlichen Erwägungen armselig (subjektive Meinung von Kai) sondern auch zeitlich nicht besonders clever gewählt..Das dürfte der/die eine oder andere Kreistagsabgeordnete mittlerweile wohl auch gemerkt haben…Hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer…

Teil 2, ca. 10.00 Uhr:
Auf zur Fläche 2, irgendwo „in der Wallachei“. Ohne Philip hätten wir das kaum gefunden.
Das „Siezen“ ist vorbei. Merken wir immer wieder. Spätestens auf dem Acker, bei der gemeinsamen Maloche, lösen sich Förmlichkeiten auf.
Der Marketing-Mitarbeiter von Häcker Küchen ist nun nicht mehr „Herr Breder“ sondern „Lars“.
Herr Finkemeier Junior heisst nun ganz einfach „Jan“, netter Typ übrigens. Gemeinsam säen wir aus, Karsten und Jan liefern eine sehr gute Performance auf der Walze.
Wir sichten jede Menge Schwalben (nicht mehr sehr häufig anzutreffen), ein Rebhuhn (selten), Hasen und schaffen gemeinsam ca. 2500 m² Blühwiese (durch einen Landwirt ehrenamtlich vorgefräst)
in ca. einer Stunde. Macht Spaß, alle sind munter dabei.
Mir ist nicht mehr schlecht.
Auf der Artenschutzkonferenz wird verkündet, dass etwa 1 Millionen Arten (Flora und Fauna) vom Aussterben bedroht sind.
Das was wir hier gemeinsam – mit unterschiedlichsten Beteiligten – in Venne und im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ machen, ist gold wert –
wussten wir aber auch schon vor der Konferenz. Trotzdem zeigt es: Viel Zeit haben wir nicht mehr. Aber auch das ist allen Anwesenden bewusst.
Gemeinsam klotzen wir ordentlich ran…

Teil 3, 12.00 Uhr:
Philip führt uns zum Aussichtsturm Venne. Aus gefühlt 10.000 Metern Höhe haben wir einen ausgezeichneten Blick
über den schönen Ort. In der Ferne glitzert der Mount Everest in der Sonne.
Mir wird ob der schwindelerregenden Höhe (…und des sich nicht vermeidbaren Fernsehinterviews) schon wieder schlecht.
Als ich wieder unten bin umarme ich in grenzenloser Dankbarkeit einen kleinen Hund und küsse den Boden.
Wenig später sitzen wir in alle gemeinsam in der warmen Stube bei Philips Mutter (Danke!!). Es gibt ein erstklassiges Mittagessen und wir wärmen
uns auf (am Mount Everst war es bitter kalt).
Der NDR ruft an. Sie würden gerne auch ein Radiointerview führen.

Teil 4, 13.30 Uhr : Friedhof Venne
Der NDR baut seine Kameras auf und wir geben Radiointerviews.
Auch Philip erzählt gute Sachen. Dass die Kirchengemeinde mitmacht ist spitze.
Eine hohe Artenvielfalt mit bunten Wildblumen auf dem Friedhof ist ein gutes, richtiges und wichtiges Zeichen.
Danke, das ist genau die richtige Einstellung. Gut gemacht!!!
Der NDR filmt Karsten an der Fräse, als ob Diego Maradona gerade einen Sololauf startet.
Ist ja auch irgendwie so.
Ich zähle die Stunden bis zum Interview. Wo bleibt unser Pressesprecher?

Teil 5, 15.00 Uhr: Nochmal auf der Mühleninsel

Die NDR-Leute sind nett und sympathisch. Macht Spaß.
Die nächste Teilfläche wird ausgesät. Die Kids freuen sich, mal live im Fernsehen zu sein. Gute Action hier.
Die Journalistin kenn ich aus dem Fernsehen (haha).

Teil 6: 15:27:
Auf dem Weg zum Golfplatz Varus e.V.. Eine ganze Armada von Übertragungswagen und JournalistInnen-PKW folgt uns.
Mir ist mal wieder schlecht(nix Neues). Unser Pressesprecher ist immer noch nicht da.

Teil 7: 16:00-19.00 Uhr
Golfplatz. Überall NDR-Wagen.
Frank Mueggenborg, der Greenceaper des Golfplatzes zeigt uns das Areal.
Ist ein bißchen wie eine Safari. Im Dickicht meine ich ein Zebra erspäht zu haben, vielleicht ein Irrtum.
Der Golfplatz ist ein erstklassiges Ökotop. Auf ca. 100 Hektar gibt es verschiedene Feuchtbiotope, Sand-Magerrasen, Lupinen- und Phacelia-Gesellschaften,
Birkenwäldchen, Uralte Eichen, eine Menge Obstbäume. Ohne wenn und aber: Die leisten hier eine erstklassige ökologische Arbeit.
Die ersten Lichtstrahler werden vom NDR aufgebaut.
Der Golfclub lädt alle Beteiligten zum gemeinsamen Essen ein. Total nett. Danke!!
Ich glaube so gut wie in Venne sind wir noch nirgendwo bei der Anlage einer Blühwiese bewirtet worden. Super lecker!
Gleich ist Interview-Time. Unser Pressesprecher ist nicht da (weil wir keinen haben :-/).
Ich leere ein großes Bier innerhalb von 20 Sekunden und trinke nen Schnaps.

Teil 8: 19.30 Interview:
Dauert 30 Sekunden. Aus dem Nichts tauchen neuralgische Szenen meines Lebens auf. Die Einschulung, das erste eigene Fahrrad, Pokalsieg des HSV. Die erste WG, Hochzeit, eine Sonnenblume…und und und.
Ich werde nicht ohnmächtig, sabbel irgendwas von dringend benötigter ökologischer Landwirtschaft, die wir alle gemeinsam fördern müssen, und so,
kucke ziemlich schräg und debil in die Kamera und trinke direkt nach dem Interview sofort noch nen Schnaps.
Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, ok, alles klaro. Aber lieber 100 Stunden im strömenden Regen Flächen fräsen als 30 Sekunden Endzeitstimmung.

Hier der NDR-Bericht:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Wildbienen-Aktionstag-in-Ostercappeln-Venne,hallonds51380.html
Teil 9: 20.00 Uhr: Mit Philip zur Mühleninsel, noch ein Schild aufstellen

Danke !!!! an alle, die mitgewirkt haben.
In Bezug auf das Artensterben steht es schlimm auf dem Planeten.
Dennoch: In der 76. Minute auf 1:3 verkürzt…noch können wir das Ding drehen.

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Artenvielfalt steigern, Insektensaterben stoppen
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Werdet aktiv, legt selber Blühwiesen an..handelt!
Wie das geht?
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/
Oder spendet:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

…aber MACHT irgendwas!

Insektenschutz-Aktionstag in Ostercappeln Venne

Was für ne Action, den ganzen Tag heute Blühwiesen angelegt.
Bericht mit vielen vielen Bilden folgt morgen Abend.

Hier schonmal die Sendung des NDR zum Aktionstag in Venne:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Wildbienen-Aktionstag-in-Ostercappeln-Venne,hallonds51380.html
Völlig platt, geht direkt jetzt ins Bett. Hat aber sehr viel SPaß gemacht. Danke an alle, die mitgeholfen haben 🙂
Gute Nacht 🙂

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Morgen gilt es in Venne

Die ersten Vorbereitungen für den morgigen Insektenschutz-Aktionstag in Venne begannen letztes Jahr im Oktober. Die halbe Mannschaft (also 2 Leute) ist schon heute angereist. Für morgen Urlaub genommen. Morgen früh gehts los, 8.30 Uhr auf der Venner Mühleninsel. Ist die grösste Insektenschutzaktion, welche wir jemals innerhalb von Blumiger Landkreis Osnabrück gemeinschaftlich durchgeführt haben. Ein bisschen nervös sind wir ja schon, aber alles an Vorbereitung, was uns möglich war, haben wir nun abgeschlossen.
Nachdem vorgestern 85!!!!! Personen (was für ein starkes Zeichen!!!!) in Melle bei der Anlage einer riesigen Blühwiese dabei waren wird es morgen auf jeden Fall dreistellig 🙂
Karsten Wachsmuth hat heute ein vom Heimat- und Wanderverein Venne bereitgestelltes Areal für eine Aussaat vorbereitet. Sieht super dort aus und die ersten Nutzniesser sind auch schon da. Eine ganze Menge Stare futtern gerade Würmer zum Abendessen.

Von Melle aus wollen wir bis 2020 einen Blühwiesenkorridor gen Westen (35 Kilometer) bis nach Hagen a.t.w. und nach Norden bis nach Venne schaffen. Noch einiges vor der Brust aber nicht unmöglich, wenn weiterhin so viele mitmachen. Seit 2017 ca. 120 Blühwiesen angelegt. Morgen folgen 6 weitere. Alle gemeinsam – dann stoppen wir das Insekten- und Artensterben.

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Aktionstag bei Spies-Packaging im Zeichen der Nachhaltigkeit

Wow! Was für ein starkes Zeichen! Heute bei der Firma „Spies Packaging“ https://www.spies-packaging.com
in Melle/Gesmold eine gigantische Blühwiese auf 3000 m² angelegt. Gemeinsam, 85 Personen waren dabei und haben ihre Freizeit investiert um ordentlich für die Artenviefalt mitanzupacken. Aussäen und festtreten. Großartig!! Wenn viele mitwirken, dann sind 3000 m² in einer Stunde fertig.
https://www.facebook.com/SPIESPackaging/

Insbesondere das Gesamtkonzept des Tages war und ist beeindruckend.
Nicht nur, dass eine Blühwiese basierend auf regionalem Saatgut (Veitshöchsheimer Bienenweide Nord:
https://www.saaten-zeller.de/landwirtschaft/veitshoechheimer-bienenweide) ausgesät wurde.
Die Fläche ist umgeben von diversen Stauden, welche Lebensräume für viele Tierarten bereitstellen werden.

Zudem gab es heute noch ein schönes Firmenevent.
Während vielerorts dort dann die klassische Würstchenbude mit Fleisch aus Massentierhaltung stehen würde, so war es hier ganz anders!
Hier wurde auf nachhaltige Bioqualität gesetzt. Biogetränke, Biosuppen, und sogar spezielle Suppen für Vegetarier und Veganer. Mega lecker wars, von http://www.mellows-os.de/. Sehr zu empfehlen.
Das ! ist wirklich ein Zeichen.

Danke an alle, die mitgeholfen haben. Die Fläche gehört zu den größten Blühwiesen in Melle und wir haben selten so viele fleißige Helferinnen und Helfer erlebt.
Großartig!

Noch sind es nicht sooooo viele Unternehmen, welche solche Konzepte umsetzen, aber es werden immer mehr.
Vielleicht sorgen Klimaerwärmung und Artensterben noch dafür, dass eine ganz neue Bewegung entsteht. So wie heute kann es was werden.

Mitanpacken! JedeR EinzelnE! In seinem/ihrem Umfeld und drüber hinaus, so schaffen wir das.

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Blökmäh und die Blühwiese

Ein Unterstützungsprojekt für das Insekten- und Tierschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ der ganz besonderen Art.
Das sind die Dinge, die uns immer wieder begeistern. 😀😀😍🐝🐛🦋🐑🌿🌴🌸🌼🌻
Die Kinderbuchautorin Ute Ost (Osnabrück) hat ganz aktuell ein neues, liebenswertes Buch veröffentlicht.

„Blökmäh und die Blühwiese“.
In dem lebendig geschriebenen Werk wird Kindern die Bedeutung einer Blühwiese näher gebracht – ein Buch, welches „das Herz berührt“, nicht nur von Kindern.

„Habt Ihr schon von Blökmäh gehört?
Sie ist eine Schiege. Als sie während eines Sturmes auf das Nachbargrundstück
klettert, um Schutz zu suchen, entdeckt sie eine wunderschöne Blühwiese. Sie beginnt zu grasen.
Plötzlich summt und brummt es um sie herum.
Das macht ihr Angst. DIe Biene Melli und die Hummel Bommel machen Blökmäh darauf aufmerksam, dass sie die Blüten frisst, aus denen sie selbst Nektar und Pollen sammeln. Wie können sie das Problem lösen?“

ISBN 978-3-00-0624971-1
5,50 Euro

Mit Bildern von Markus Nimtz. Das ist eben jener Zeichner, welcher auch alle Werbegrafiken und Werbeschilder
für „Blumiger Landkreis“ erstellt.

Von jedem Buchverkauf gehen 50 Cent an das ehrenamtliche Blumiger Landkreis Osnabrück-Projekt.
Wir sagen Danke!!! 🙂

Buchbestellungen bitte direkt an: Bloekmae@web.de

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Interesse am Insektenschutztag in Venne bricht alle Dämme

Das Interesse am Insektenschutz-Aktionstag in Venne „bricht alle Dämme“. Soeben hat sich der NDR gemeldet.
Diese wollen nun nicht mehr „nur“ Niedersachsenweit sondern sogar Norddeutschlandweit berichten.
Sehr gut 🙂
Auch der Landrat Herr Dr. Lübbersmann hat sich angekündigt.
Die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land verkündet eine Förderung des Projektes.
Das regionale Spitzensatgut ist heute auch angekommen.

Programm (in Kurzform) und offizielle Pressemitteilung hier:

Montag, 6. Mai (8.30 Uhr): Treffpunkt aller Beteiligten in Venne auf der Mühleninsel, Aussaat der ersten Teilfläche gemeinsam mit der Grundschule „Mühlenbachschule“

Gegen 10.00 Uhr: Aussaat einer durch einen Landwirt angelegten Fläche. Mindener Weg 8, Venne

14.00 Uhr: Friedhof Venne (Hauptstraße/Am Friedhof), Aussaat mehrerer Flächen

15.00 Uhr: Erneut Treffpunkt an der Mühleninsel, Aussaat einer weiteren Fläche, gemeinsam mit der Grundschule „Mühlenbachschule“

Ab 15:45 Uhr: Ankunft am Golfplatz des Golfclub Varus e.V.
Im Schlingerort 5
D-49179 Ostercappeln-Venne

Ab dann: Liveberichte und weitere Aussaat einer Teilfläche

Die Pressemeldung:

Großaktionstag in Venne am 6. Mai gegen das Insektensterben und für eine höhere Artenvielfalt

Im Rahmen des ehrenamtlichen Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen“
beteiligen sich am 6. Mai eine Viezahl von Akteuren an der Anlage insektenfreundlicher Blühwiesen.
Mitgestalter sind die Firma Häcker Küchen GmbH & Co. KG, der Heimat- und Wanderverein Venne, der Golfclub Varus e.V.,
die Walburgis Kirchengemeinde Venne, die Grundschule Venne, die Gemeinde Ostercappeln, die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle (Projektinitiator) und verschiedenen Privatpersonen.

In Venne werden an insgesamt 6 Standorten Blühwiesen, basierend auf regionalem Saatgut, angelegt.
Auch ein Kamerateam des NDR hat sich angekündigt. Die Berichterstattung erfolgt „Norddeutschlandweit“.

Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Allen Beteiligten gebührt ein hervorgehobener Dank. Der Aktionstag in Venne
stellt im Rahmen des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück die bislang größte gemeinsam durchgeführte Aktivität dar – das ist ein tolles Zeichen für den Artenschutz,
auch über den Landkreis hinaus. Ein besonderer Dank gilt zudem der Firma Häcker Küchen GmbH & Co. KG, welche einen hohen Betrag für das Projekt gespendet hat
und dadurch den Aktionstag ermöglicht.“

In Abstimmung mit dem Landrat Dr. Michael Lübbersmann hat zudem auch die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land eine Förderung des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück PLUS“ zugesagt.
Neben der Anlage insektenfreundlicher Blühwiesen wird hierbei auch eine schonende Blühwiesenbeweidung durch Gnadenhoftiere des Gnadenhofs „Brödel“ aus Melle (http://gnadenhof-melle.de) unterstützt.
Zudem steht die Schaffung von Nisthilfen durch Totholz-Areale im Blickpunkt des Projektes.
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung eines Blühwiesenkorridors von Hagen a.T.W. bis zur „Blühwiesenhauptstadt“ Melle sowie von Melle bis nach Ostercappeln.

Zudem werden im Rahmen des Projektes verschiedene Landwirte bei der Schaffung artenreicher Blühwiesen finanziell unterstützt.

Karsten Wachsmuth, Projektgestalter von Blumiger Landkreis Osnabrück: „Wir danken der Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land und Landrat Michael Lübbersmann.
Wir sind überwältigt davon, wie viele Menschen sich mittlerweile für das Projekt engagieren. Insbesondere die Gestaltung des Blühwiesenkorridors hat eine hervorgehobene Bedeutung für uns, da erst dadurch eine für den genetischen Austausch wichtige Vernetzung ermöglicht wird.“

Dr. Michael Lübbermannn, Landrat des Landkreises Osnabrück: „Nie waren unsere heimischen Insekten bedrohter als heute,
deshalb haben für den Landkreis Osnabrück die Insektenschutzprojekte höchste Priorität. So konnten in den letzten Jahren durch die Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“
nahezu 120 Blühwiesen im Umfang von etwa 250.000 m² ehrenamtlich angelegt und gepflegt werden. Dank des außerordentlichen Engagement aller Projektbeteiligten
und Förderer konnten diese tollen Projekte umgesetzt werden. Nun sollen weitere Blühwiesen und insbesondere Brut- und Nisthilfen geschaffen werden.
Ziel ist es, die wichtigen Blühwiesen noch flächendeckender für das Osnabrücker Land zu entwickeln. Dabei sollten die Blühwiesen wieder im Sinne praxisnaher
Umweltbildung mit Schulklassen angelegt werden. Wir begrüßen dieses Engagement ganz ausdrücklich.“

Ralf Hellige, Bereichsleiter Vorstandsstab, äußert im Namen der Sparkassenstiftung Osnabrücker Land:
„Der Natur- und Umweltschutz ist der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück ein wichtiges Anliegen.
Daher engagieren wir uns sehr gerne für dieses tolle Vorhaben. Wir möchten ausdrücklich allen danken, die durch ihr großes persönliches Engagement
zum Schutz der heimischen Insekten beigetragen haben.“

Kai Behncke: „Auch die Unterstützung der Landwirtschaft gerät immer stärker in den Fokus des Projektes. Bäuerinnen und Bauern genießen bei der Förderung der Biodiversität eine hervorgehobene Rolle.
Aufgrund der angespannten ökonomischen Situation vieler Betriebe verdienen diese dabei unserer aller Unterstützung. Wir als Gesellschaft, jeder Einzelne, kann hierbei etwas
tun und beispielsweise Bio-Produkte erwerben oder Landwirte
gezielt durch die Zahlung eines angemessenen Produktpreises und den Abkauf direkt vom Hof, fördern. Auch eine Beteiligung und die Zahlung eines Monatspreises innerhalb der „solidarischen Landwirtschaft“
sind probate Aktionsmittel zut Förderung der ökologischen Landwirtschaft.
Wenn wir ökologisch nachhaltige Produktionsweisen wollen, dann müssen wir als Gesellschaft auch bereit sein, unsere Portemonnaies dafür ggf. sogar weit zu öffnen – es ist unmöglich,
dass Landwirte diese Herausforderungen finanziell alleine stemmen können.“

Innerhalb des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wurden seit 2017 in ca. 4500 ehrenamtlichen Stunden bis zum jetzigen Zeitpunkt 120 Blühwiesen, oftmals gemeinsam mit Schulklassen, angelegt.
Beteiligt haben sich in Kooperation mit der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle viele Schulklassen, Firmen, Vereine, unterschiedliche Kommunen, Landwirte und viele Privatpersonen.
Auch diverse Jägerschaften haben im Landkreis wertvolle Biotope für Insekten geschaffen. Die BUND-Kreisgruppe Osnabrück gehört ebenso zu den wichtigen Förderern von Blühwiesen im südlichen Landkreis, genauso wie die
„Naturfreunde Glandorf e.V.“. In der Stadt Osnabrück genießt das „Bienenbündnis Osnabrück“ eine wichtige BEdeutung.

Die Standorte der Blühflächen im Landkreis sind unter der URL http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/ einsehbar.
In der Bundesweiten Blühwiesenliga (http://bluehwiesenliga.de), in welcher Deutschlandweit viele Gemeinden, Städte und Akteure ihre Blühflächen zur Planung einer gezielten Vernetzung eintragen,
befinden sich mit Melle, Bissendorf und Dissen am Teutoburger Wald insgesamt drei Städte/Kommunen aus dem Landkreis Osnabrück in den „Top Ten“.

In Niedersachsen leben etwa 360 Wildbienenarten, von denen sehr viele bedroht sind. Da Wildbienen, anders als die Honigbiene,
nur sehr geringe Flugradien aufweisen (je nach Art zuweilen nur mehrere Hundert Meter) ist es wichtig, eine räumliche Vernetzung von artenreichen Blüh-Biotopen zu fördern.
Nur dadurch ist ein regionsübergreifender genetischer Austausch möglich, welcher elementar für eine Arterhaltung ist.

Karsten Wachsmuth: „Das bislang Erreichte insbesondere im südlichen Landkreis Osnabrück ist einmalig. Bundesweit existiert nach unseren Kenntnissen nirgendwo eine solche Blühwiesendichte wie hier.
Das muss Ansporn sein, noch viel viel mehr zu schaffen. Es gibt keinen Grund, zufrieden sein und sich zurückzulehnen – dafür ist die Situation schlichtweg zu dramatisch!. Unser Ziel ist es den Landkreis Osnabrück
zu einer Besonderheit für den Artenschutz auszubauen. Das funktioniert jedoch nur, wenn alle Menschen mitmachen – wir können das gemeinsam schaffen. Es ist mehr als nur eine Vision!
Das wäre zudem nicht nur für den Tourismus ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal. In Ergänzung des Natur- und UNESCO Geoparks TERRA.vita wollen wir hier bunte, artenreiche und ökologisch nachhaltige Zeichen setzen.“

Das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wird bundesweit durch unterschiedliche Stiftungen unterstützt.
Neben der Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land, der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, der Beatrice Nolte Stiftung für Natur- und Umweltschutz (Lübeck),
der Europa Möbel Umweltstiftung (Bayern), der Haarmann Stiftung Umwelt und Natur, der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück, der Tierschutz-Stiftung Wolfgang Bösche (Braunschweig),
dem Landschaftsverband Osnabrücker Land und dem Netzwerk Blühende Landschaft wird das Projekt beispielsweise auch durch die Unternehmen „SPIES Packaging“,“Häcker Küchen GmbH & Co. KG“, „Runge GmbH & Co. KG“, „Zentrale Autoglas GmbH“
„Ost&Koch Immobilien GmbH“, „cool it Isoliersysteme GmbH“, „Tischlerei Huth“,“LVM Versicherung Frank Strötzel“, „Georgs Bioladen“ (Melle), „Hof Luckmann“, „Atelier Schimmöller – Innenarchitektur, Tischlerei“ durch Spenden gefördert. Auch der VFL Osnabrück hat sich bereits an einer gemeinsamen Aktivität beteiligt.

Eine liebenswerte Idee hat auch ganz aktuell die Kinderbuchautorin Ute Ost (Osnabrück) umgesetzt. Von ihrem neu erschienenen Kinderbuch „Blökmäh und die Blühwiese“ gehen 50 Cent pro verkauftem Buch an das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (ISBN 978-3-00-062497-1).

Die Webseite des Projektes lautet:
http://blumiger-lkos.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

Auf den Bildern hier (Quelle: gUG Umweltschutz und Lebenshilfe):
Nur noch wenige Tage: Die Wiesen-Margerite steht kurz vor der Blüte. Für mehr Wildheit und farbenfrohe Wildblumenwiesen zum Wohle aller Lebewesen.

Eröffnung des Lehr-Lern-Öko-Bio-Mitmach-Gartens in Melle

Am Samstag ist es soweit. Vielen haben an der Vorbereitung mitgewirkt. Danke insbesondere an Simone Brockmann und Karsten Wachsmuth. Der Öko-Lehr-Lern-Mitmach-Garten in Melle wird eröffnet:-)

Die offizielle Meldung:
Am Samstag, 4. Mai (ab 10.00 Uhr, Am Wulberg 31 in Melle/Westerhausen) findet die Einweihung des ökologischen Lehr- und Lerngartens für Schulklassen und Nachbarschaftsanlieger in Melle statt.

Auf 300 m² wird hier ohne jeglichen Einsatz von Pestiziden oder Kunstdünger Gemüse aller Art angebaut und dann kostenlos an alle Beteiligten sowie in der Nachbarschaft verteilt.
Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulen können hier praktische Erfahrungen im Gemüseanbau machen und lernen mittels welcher nachhaltiger Anbau-Methoden Gemüse gepflanzt und geernet werden kann.
Durch das Projekt soll eine besondere Wertschätzung für Lebensmittel gefördert und zugleich dargestellt werden,
dass ein effektives Gärtnern auch ohne chemische Pestizide möglich ist.
Die Grundschule Westerhausen und die IGS Melle sind die ersten Projektpartner des ökologischen Lehr- und Lernprojektes.

Simone Brockmann, ehrenamtliche Aktive der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und Leiterin des Projektes:

„Ich hoffe, dass die Schüler durch dieses Projekt das Gemüse und somit ihre Arbeit wertschätzen und vielleicht in Zukunft sich und ihre Eltern dazu bewegen können, auf dem Markt oder im Bioladen ihr Gemüse zu kaufen oder vielleicht, wenn es richtig gut läuft, selbst Gemüse anzubauen.“

Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Wenn Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer aktiv Zeit in die Anpflanzung von Gemüse investieren,
dann erhält dieses eine ganz andere Wertigkeit.
Ökologisch nachhaltige Produkte können nur durch intensiven Einsatz und unter Nutzung besonderen Wissens produziert werden. Wollen wir dem Artensterben Einhalt gebieten, dann
benötigen wir viel mehr Betriebe, die diesen Weg gehen. Und viel mehr Menschen, die bereit sind Menschen für diesen Einsatz auch angemessen zu bezahlen.“

Innerhalb des bio-ökologischen Projektes werden zur Düngung die Tier-Hinterlassenschaften des Gnadenhofs Brödel sowie Humus aus Regenwurmkompostierungen verwertet.
Um das Gemüse vor schädlichen Einflüssen zu schützen werden unterschiedliche Nützlinge (z.B. Marienkäfer, Florfliegen) gezielt eingesetzt.
Zudem existieren eine Vielzahl ökologischer Tricks, um z.B. unerwünschten Beikräutern oder für das Gemüse schädlichen Einflüssen entgegen zu wirken.
Kümmel und Meerrettich sind beispielsweise ein effektives Mittel, um Kartoffelkäfer fernzuhalten.
Radieschen sind wirksam gegen Fraßschädlinge wie Erdflöhe, auf dem Gnadenhof gehaltene Laufenten kümmern sich um eventuellen Schneckenbefall und angepflanzte Linien aus Tagetes helfen gegen für Gemüse schädliche Nematoden.
Um Kartoffeln oder Kohl zu schützen, hat sich die zudem von Insekten gerne beflogene Ringelblume bewährt.

Innerhalb des Projektes werden zudem speziell angesetzte Jauchen aus beispielsweise Brennnesseln oder Schachtelhalm dafür sorgen,
dass das Gemüse großflächig zu einer Ernte kommen kann.
Als Kartoffelpflanzen werden aus dem Bio-Anbau erworbene Pflanzkartoffeln der Sorten
„Blaue Schweden“, „Rote Emmalie“, „Aran Victory“ und „Antonia“ eingesetzt.

Kai Behncke: „Im Spätsommer planen wir ein gemeinschaftliches Erntefest, damit alle Beteiligten auch die Früchte ihrer Arbeit ernten können.
Es freut uns sehr, dass das Projekt einen so guten Zuspruch erfährt. Ökologische Alternativen zu ausgetretenen Pfaden sind wichtiger denn je. Es zeigt auch, dass Themen wie Klimaerwärmung und Artensterben Dinge sind, welche die Menschen mittlerweile ganz intensiv beschäftigen.
Je mehr Menschen nun aktiv werden, desto besser.“

http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Danke an die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land und Landrat Dr. Lübbersmann

Eine gute Nachricht am heutigen Tage.
Die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land in Abstimmung mit Landrat Dr. Lübbersmann (Vors. des Stiftungsrates)
hat uns heute darüber informiert, dass das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück (plus)“ mit einem sehr hohen Förderbetrag unterstützt wird.
Das Geld wird für Saatgut, die Reparatur unserer Maschinen und für Beweidungszäune für Gnadenhoftiere investiert.

Unsere Gnadenhof-Tiere (aktuell etwas weniger als 30 Schafe und Ziegen sowie 2 Ponys) werden innerhalb des Projektes Blühwiesen schonend beweiden.
Wir sagen ausdrücklich Danke!!!
Die Unterstützung ermöglicht es, viele weitere artenreiche Blühwiesen anzulegen und zudem noch einige (wenige) tierische „Mäh-äh-äh-Maschinen“ vor dem Schlachthof zu retten.
Danke!

Heute morgen, vor der Arbeit, noch einige Wiesen besucht. Es ist phänomenal:
Dort, wo unsere Gnadenhoftiere (http://gnadenhof-melle) letztes Jahr Blühwiesen beweidet haben,
finden sich auch in größerem Abstand zu den Blühwiesen (auf eigentlichem Grünland oder Sand-Magerrasen) punktuell jede Menge Keimlinge oder kurz vor der Blüte stehende Wildblumen.
Es ist großartig!!! Die Tiere (Unsere „Eumels“, wie wir sie nennen) tragen das Saatgut an Fell, Wolle und Hufen weiter, bis es dann irgendwann
in den Boden eingetreten wird. So breiten sich die Blühwiesen natürlich aus.
Eine klassische Win-Win-Situation:
Tiere landen nicht im Schlachthaus und sorgen durch ihr natürliches Verhalten dafür, dass eine Artenvielfalt gesteigert wird, welche wiederum uns allen zu Gute kommt.
Anders formuliert: „Nutztiere“ stabilisieren Artenvielfalt und Biodiversität.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Atrtenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
Natürliche Blühwiesenbeweidung durch Gnadenhoftiere des Gnadenhofs „Brödel“ Melle
http://blumiger-lkos.de