Blühwiesencluster in Melle-Westerhausen/Föckinghausen

So langsam entsteht in Melle Westerhausen/Föckinghausen ein echtes Blühwiesencluster. Vielen Dank an Karsten Wachsmuth. Am Wulberg 35 wurden auch noch einmal 180 m² ausgesät. Absolut spitze, und noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Viele viele Blühinseln auf mittlerem Raum können lokal das Insektensterben tatsächlich eindämmen! Weiter so!

Gemeinsam mit der Regenbogenschule Georgsmarienhütte gegen das Insektensterben

Artenvielfalt steigern in Georgsmarienhütte

Auch an der Regenbogenschule in Georgsmarienhütte (Grundschule) fand heute eine gemeinsame Aussaatktion gegen das Insektensterben statt.
Gemeinsam mit dem Förderverein der Regenbogenschule (vielen Dank an Herrn Bredol, welcher letztlich den Kontakt hergestellt hat) und 20 Schülern wurde heute ein schönes Areal für eine Blühwiese gestaltet
und dort eine hilfreiche, regionale Wildblumenmischung ausgesät. Auch die „ganz Kleinen“ waren emsig dabei, haben den Boden aufgelockert und dann das Saatgut eingesät.
Hier werden tolle Sonnenblumen, Kornblumen, Mohn und und und wachsen. Die Insekten werden es Euch danken 🙂

Blühwiese in der Stadt Osnabrück angelegt

Gemeinsam gegen das Insektensterben vorgehen

Auch in Osnabrück wurde heute eine Blühwiese angelegt. Vielen Dank an die Ost & Koch Immobilien GmbH und die IGS Osnabrück (Klasse 5).
Das war hervorragend. Die „OKI“ stellt nicht nur 2000 m² Fläche zur Verfügung (in der Nähe des Fürstenauer Weges), sie sorgt auch dafür, dass die
entstehende Blühwiese durch Zäune abgesichert wird. Zudem
wurden alle eifrigen Helfer bei strahlendem Sonnenschein mit Getränken versorgt.
Die Fläche wurde zuvor schon gefräst. Die Schülerinnen und Schüler waren eifrig dabei, Grassoden zu entfernen, Saatgut einzubringen und sogar noch zu walzen.
Hier entsteht ein wirklich tolles Refugium für Insekten unterschiedlichster Art. Heute wichtiger denn je.
Und es war schön zu sehen, wie begeistert die Teilnehmer bei der Sache waren. Das habt Ihr gut gemacht! Und einige Wildbienen und Schmetterlinge wurden gesichtet,
welche laut applaudierten und Tränen der Rührung in den Augen hatten 🙂

Die nächsten Termine

Dienstag, 10.4., 10.00 Uhr, Osnabrück, Emsweg, gemeinsam mit der IGS Osnabrück

Dienstag, 10.4., 15.00 Uhr, Georgsmarienhütte, gemeinsam mit der Regenbogenschule

Mittwoch, 11.4., 8.00 Uhr, Melle, gemeinsam mit der Ratsschule

Mittwoch, 11.4., 11.00 Uhr, Melle/Oldendorf, gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf

Donnerstag, 12.4., 10.00 Uhr, Glandorf, gemeinsam mit dem Marienkindergarten und der Schweger Grundschule sowie dem Ortsrat Schwege

Donnerstag, 12.4., 16.00 Uhr, Osnabrück, Privatgarten

Regionales Saatgut ist nicht ganz günstig – aber dafür ausgesprochen wirksam

Gestern noch 200 m² Pollen- und Nektarwiese in Bissendorf angelegt (bei der Firma Runge). Dort wird ein Schwerpunkt für Bienen und Co. entstehen.
Ganz hervorragend ist: Die Firma Runge GmbH & Co. KG finanziert sehr viel Saatgut selber.
Regionales Saatgut ist nicht ganz günstig. 1 Kilogramm „Osnabrücker Mischung“ z.B. liegt bei etwa 130 Euro.
Anders formuliert: Ein Sack, wie auf dem Bild, liegt ohne Mengenrabatt bei 1300 Euro!!
Bedenkt man, dass man pro m² etwa 2 gramm Saatgut benötigt, so kosten 250 m² z.B. also etwa 65 Euro-Taler. Dafür ist das Saatgut aber auch optimal an die regionalen Bedingungen angepasst und produziert deutlich mehr Nektar- und Pollen als z.B. Blühmischungen aus dem Baumarkt.

Blühendes Biotop in Belm Icker angelegt

Heute haben wir eine Blühwiese in Belm-Icker geschaffen (auf einer Privatfläche).
Ca. 500 m² – Blühende Landschaft Nord ausgesät und auch den regiozertifizierten Schmetterlings- und Wildbienensaum.
Danke an den Flächeneigentümer und Hund Nicky 🙂

Gerade auf dem Land sind Pollen- und Nektarquellen sehr wichtig. Zumeist finden Bienen in den Städten sogar schon mehr Nahrung als auf dem Land.
Monokulturen, Überdüngung (da haben Wildkräuter kaum eine Chance) und Herbizideinsätze (da haben Wildkräuter überhaupt GARKEINE Chance) sorgen für trostlose grüne Wüsten.
Aber es gibt auch Ausnahmen. Wir sprechen immer wieder auch mit Landwirten, welche aus freien Stücken Wildblumenmischungen aussäen, top!
Und die Fläche in Belm-Icker wird mit Sicherheit ein blühendes Biotop.
In drei Wochen folgen dort weitere 500 m². Sehr schön 🙂

Flächenextensivierung ist das „A und O“

Karsten hat ordentlich geackert. Bei „Bunny Nature“ in Melle/Riemsloh eine Fläche extensiviert (Gemäht, Nährstoffe ausgetragen), damit dort die Wildblumen wieder wachsen. Und in Melle/Oldendorf am Kreimerhof ein Areal für eine Aussaataktion gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf vorbereitet. Danke! Absolut bärenstark!

Weitere Pollen- und Nektarquelle in Melle/Westerhausen

Total gut.
Bei Eduard Meyer zu Eißen (Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsverein Westerhausen-Föckinghausen e.V.)
http://www.hv-westerhausen-foeckinghausen.de gabs Samstag ein Treffen und Saatgut für ca. 60 m² Blühwiese wurden eingebracht.
Beeindruckend: Die Fläche wurde mit einem alten Trecker aus dem Jahre 1949 gepflügt. Hund Frieda
(danke an Anja Lange-Huber für die Fotos) hats auch gefallen. Und ein kühles Bier gabs auch noch 🙂

In der dort stehenden Weide war schon ordentlich Gesumme. Die Weidenkätzchen gehören ja zu den ersten Nahrungsangeboten für Insekten.

Sehr schön in der Karte zu sehen: In Melle/Westerhausen entsteht so langsam eine gute Vernetzung von Blühflächen
(es folgen auch in dieser Saison noch weitere). Viele Wildbienen haben ja (anders als die Honigbienen) geringe Flugradien, da sind Netzwerk-
Areale sehr wichtig.

Totholz neben einer Blühwiese: Wie ein Buffet im Hotel

Heute noch etwas Totholz für den Garten organisiert. Vielen Insekten fehlen Nistmöglichkeiten.
Sofern Blühwiesen vorhanden sind ist das schon ne super Sache, aber ohne Nistmöglichkeiten fehlt das Dach über dem Kopf und es wird schwer,
für die nächste Generation zu sorgen (Hintergrund: Viele Wildbienen nutzen Blühwiesen, haben aber nur einen sehr geringen Flugradius (einige Arten nur wenige hundert Meter)). Blühwiesen + Nistmöglichkeiten sind dann das Optimum, wie ein Buffet im Hotel 🙂
Totholz wird schnell zu einer klasse Insektenherberge (es gibt natürlich.
Totholz im Garten, Stängel, sandige Flächen, das finden viele Insekten richtig gut.

Und nen „uralten“ und gleichzeitig „hochaktuellen“ Aufkleber erhalten:
„Besser wacker rackern als giftig ackern“.
Scheint aus dem 1984 veröffentlichtem Öko-Knigge von Rainer Grießhammer zu stammen.
Selten so aktuell gewesen wie jetzt!

Die nächsten Termine – viel nachhaltige Umweltbildung mit Schulklassen

Samstag, 7.4., Bad Iburg, Blühwiese auf einer Privatfläche

Montag, 9.4. 10.00 Uhr, Anlage einer Blühwiese in Belm-Icker (Blühwiese auf einer Privatfläche)
Montag, gegen 15.30 Uhr, Runge GmbH & Co. KG, Bissendorf, Teil 3

Dienstag, 10. April, Fläche am Fürstenauer Weg (Fläche der Ost & Koch Immobilien GmbH), gemeinsam mit Schülern der IGS Osnabrück
Dienstag, 10. April um 15.00 Uhr Georgsmarienhütte, Regenbogenschule Georgsmarienhütte

Mittwoch, 11.4. Melle, Oldendorf, 11.00 Uhr, gemeinsam mit der Grundschule Oldendorf

Auch die „Naturfreunde Glandorf“ unterstützen Blumiger Landkreis Osnabrück

Eine sehr schöne Nachricht. Auch die „Naturfreunde Glandorf“ (eine Naturschutzgruppe, welche im Südkreis schon seit über 25 Jahren im Südkreis des Osnabrücker Landes aktive Arbeit leistet) unterstützt jetzt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ und fungiert z.B. zu diesem Thema in Glandorf als Ansprechpartner (neben der praktischen Anlage von Blühstreifen und Insektenhotels). Absolut spitze!

http://www.naturfreunde-glandorf.de/
Naturfreunde Glandorf e.V.
Warendorferlandweg 9
49219 Glandorf

Bad Essen: Insektenfreundliche Blühwiese im Kurgarten

Blumiger Landkreis Osnabrück war heute auch in Bad Essen aktiv.

Danke an die Gemeinde und den Kur-und Verkehrsverein/Tourist-Info Bad Essen (insbesondere Frau Ludzay) für die Unterstützung.
Sehr Sehr gut. Im Kurgarten (Auf der Breede) wurde heute eine etwa 400 m² große Blühwiese angelegt. Das Besondere: Ein Weg führt mitten durch.
Als Saatgut wurde „Blühende Landschaft Nord“ [http://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/mischungen-fuer-die-land-und-forstwirtschaft/23-bluehende-landschaft-mehrjaehrig.html]
und der „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ [http://www.rieger-hofmann.de/sortiment/mischungen/wiesen-und-saeume-fuer-die-freie-landschaft/08-schmetterlings-und-wildbienensaum.html] (regiozertifiziert) ausgesät.
Das wird ein Kracher!

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Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenviefalt stabilisieren, Insektensterben stoppen!

Schaffung einer Blühwiese gemeinsam mit der IGS Melle

Das war eine gute Sache heute. An der IGS Melle wurde mit der AG „Grüner Daumen“ sowie verschiedenen
Nachhaltigen Schülerfirmen (NaSch) eine etwa 60 m² große Blühwiese gegen das Insektensterben und für eine lokale Artenvielfalt angelegt.

Die Schüler waren begeistert dabei und in nicht einmal 2 Stunden war das Werk gelungen.
Schön war es zu erfahren, wie viele unterschiedliche nachhaltige Projekte dort bereits initiiert wurden – eine eigene Schulimkerei,
eine Streuobstwiese, die Produktion eigenen Apfelsaftes, absolut gut!

Hier nun einige Bilder von der Blühwiesenaktion sowie ein kleiner Film dazu.