INSEKTENRETTUNG: Kommunikation mit dem Weltall

In den letzten Wochen haben wir mal einen Blühwiesen-Hilferuf auf einer 6000 m²-Fläche eingefräst.🐞🦋🦟🌷💐🥀🌺☀️🚒
Der Schriftzug wird sich jetzt im Frühjahr blühend entwickeln und vielen vielen Insekten (und deren Nahrungsketten-Nutznießern wie Vögeln, Fischen, Reptilien, Amphibien) das Leben retten.
Eingesetzt wurden 3 regionale Saatgut-Arten (Schmetterlings- und Wildbienensaum, Bunter Saum und Blühende Landschaft Nord).

Warum dieser Hilferuf?

Nun, unsere Madame Julia Klöckner (es existieren mittlerweile Stimmen, welche die Dame als „amoklaufende Wahnsinnige im Kampf gegen die biologische Vielfalt“ bezeichnen), ihres Zeichens
„Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“
hat weitere fürchterliche Pestizide durchgewunken. Insektenschutz? Na aber doch nicht wenn es dem Profit einiger Akteure der Agrarlobby schadet!

Leider muss man für solch einen „Bärendienst“ für die Biodiversität garnicht so weit schauen.

Der Landkreis Osnabrück hat mit Stimmen von CDU und SPD dafür gesorgt, dass beim Spritzen auf Äckern in einem Schutzgebiet KEIN (!!!) Schutzstreifen von 5 Metern zu Gewässern
berücksichtigt werden muss. Ein „Schutzstreifen“ (welche Ironie) von 1 Meter würde angeblich ausreichen…..puh, welch Ignoranz!
Im Zeitalter des größten Artensterben seit 66 Millionen Jahren ein VÖLLIG FALSCHES politisches Zeichen!!! Klimaerwärmung? Artensterben überall?
Wird schon nicht so schlimm sein, da vertrauen wir doch den Landwirten und ihren Pestizidspritzen, hat doch die letzten 30 JAhre auch ganz gut geklappt! BULLSHIT! (sagen die Kühe dazu)…

Um nicht falsch verstanden zu werden: Im Rahmen unserer Insektenschutzprojekte (z.B. Blumiger Landkreis Osnabrück) beteiligen sich immer mehr
Landwirte in unterschiedlichen Gemeinden. Teilweise auch mit finanziellen Privatmitteln!, und das zuweilen nicht ganz unbeträchtlich!!!
Das ist großartig!!! Auch jenen Landwirten gebührt bundesweit die volle Unterstützung, welche auf eigenem Grund und Boden mehrjährige Schutzstreifen
basierend auf regionalem Wildblumensaatgut anlegen, auch davon gibt es
nicht wenige!! Dass diese Landwirte hierfür Patenschaften anregen und Spenden sammeln ist verständlich und richtig.

Im Rahmen unseres Projektes „Insektenrettung.de“ legen auch wir weitere Blühwiesen an. In den letzten Jahren haben wir insgesamt knapp 100 Areale im südlichen Landkreis Osnabrück geschaffen.
Wir wollen zum Zwecke des Artenschutzes und der Förderung der genetischen Vielfalt einen
Blühwiesenkorridor auf einer Länge von 35 Kilometern schaffen (von Hagen a.T.W. (Nds.) bis nach Rödinghausen (NRW.).

Nun, wenn das Artensterben schon von verschiedenen Parteien politisch unterstützt wird (nach mir die Sinntflut….is mir doch egal…)….

KEINE SORGE!!! DIE EHRENAMTLICHEN DER ZIVILGESELLSCHAFT WERDEN DEN KARREN SCHON AUS DEM DRECK ZIEHEN!!!
Und Kontakt mit dem Universum haben wir jetzt auch.
Heute haben sich E.T., Alf, Galactica, Captain Future und Morc vom Orc gemeldet.

„HOCH DIE INTERPLANETARE SOLIDARITÄT“ hallte es duch die Galaxie.
Keine Frage, da ist jemand unserer Meinung. Ein Regenbogen als Zeichen der Solidarität mit vielen vielen Lebewesen wurde direkt aus dem All gesandt!!!
Unbestätigten Angaben zu Folge würde ein großes Schwarzes Loch als neue Heimstätte für Julia Klöckner vorbereitet?
Nun, das verweisen wir an dieser Stelle in das Reich der Spekulation.
Auch Gott meldete sich mit seiner/ihrer Stimme aus dem Orbit zu Wort: „Ihr Knalltüten, kann man Euch denn nicht mal 100.000 Jahre alleine lassen? Dafür habe ich Euch den Planeten aber nicht gegeben. Ein Schutzstreifen gegen Pestizide von einem Meter, an Gewässern, in einem Schutzgebiet. Sagt mal, was zur Hölle (er hat tatsächlich Hölle gesagt) geht eigentlich in Euch vor?? Tickt Ihr nicht ganz sauber, oder was, Alter!!!!, Ey!“
Auch der Pabst, unterstützt durch eine Baumarktkette, lässt sich zu einem Statement hinreißen: „Obi et Orbit et omnes Insektos“ (das war Latein mit spanischem Einschlag). Was er damit sagen will ist nicht ganz klar. Vermutlich „Vor Gott sind alle Insekten gleich oder so…“
 
Und wichtig: Das Artensterben ist nicht von einzelnen Personen abhängig, sondern von der Profit-Gier und Ingnoranz ganzer (Teil-)-Generationen.
 
Also: AUFSTEHEN, HIRN EINSCHALTEN (!!!!) (Schutzstreifen von einem Meter, ich glaub ich Spinne!), UND LOSLEGEN. FÜR NATUR und Artenschutz!

In diesem Sinne. Schaffen wir das Unmögliche!!
Blühwiesen anlegen, geht einfach und schnell. Letztlich braucht es nur eine Fräse, regionales Saatgut und den Mut auch mal im Dreck zu wühlen.
Viele Tipps hier: http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Und: Blühwiesen vernetzen, Grundlagendaten für die Wissenschafft schaffen, Blühwiesen eintragen:

Geht hier: http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen/

und: Die Deutsche Blühwiesenliga startet in ihre erste Saison. Welche Kommune wird Deutscher Meister?
http://bluehwiesenliga.de

Ihr wollt für unsere Projekte spenden?
Das wäre toll! ABER NOCH TOLLER: Werdet selbst aktiv!
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

HOCH DIe INTERPLANETARE SOLIDARITÄT

INSEKTENRETTUNg.de

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