Und heute noch im SOWJET-Sektor der Rebhuhnblik ├ľkotopia gearbeitet. ­čžÖ­čžÖ­čžÖ­čąŐ­čąŐ­č¬Ç­č¬Ç­čĆô­čÄ▓­čÜĺ­čÜŚÔŤŻ´ŞĆԜĴŞĆÔĆ░­čž»­čꪭčÄł
Sowjet steht f├╝r “Streu Obst Wiesen JETZT”. Und da ist immer was zu tun, Stabilisierungspfl├Âcke schlagen z.B..

├ľkotopia wurde heute mit einem Grenzzaun versehen. Ein eigener Staat, der was auf sich h├Ąlt, der braucht das irgendwie.
Wir m├╝ssen uns ja abgrenzen, gegen Neoliberalismus z.B., oder andere verr├╝ckte Schnapsideen…
Zumal: Was ist, wenn die FDP hier mal zu Besuch kommen will?
Heute dem Tourismus-Ministerium die Anordnung gegeben, den Schlagbaum in einem solchen Falle erstmal nicht zu ├Âffnen…

Ausserdem greift dieses Jahr das neue Konzept der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, da m├╝ssen auch Schafe und Ziegen verst├Ąrkt ran.
Die Mahd schaffen wir sonst einfach nicht mehr. Also einen Zaun gebaut, der keine Rehe nach Innen (Schutz
vor subversiven Staatsfeinden, die unsere B├Ąume anknabbern wollen)
und keine Schafe und Ziegen nach aussen l├Ąsst (Wer in ├ľkotopia lebt, was soll der schon draussen wollen…!). Und einen Zaunsektor erstellt, in dem eine 6 Meter breite Wildgeh├Âlz-Vogelschutzhecke wachsen soll.
Quasi: Das Grenzgebiet, oder das Niemandsland von ├ľkotopia. Zur Sicherheit (der Bev├Âlkerung) 5000-Watt-Strahler dort aufgestellt.
Und Sch├Ąferhunde patroullieren…
In meinem Staat darf nicht jeder einfach so machen, was er will.
Jetzt werden hier andere Register gezogen.

Zuvor die Staatsansprache bei Brigade Schaf und Brigade Ziege gehalten.
TamTamTam….

Liebe Genossinnen, Liebe Genossen,

gro├če Aufgaben liegen vor uns allen. Im Sinne des 25. Parteibeschlusses der Internationalen Solidarit├Ątsfraktion
habt auch Ihr die Ehre, im n├Ąchsten Jahr im SOWJET-Sektor verst├Ąrkt eingreifen zu d├╝rfen.
Zum Wohle der sich international verbindenden Arbeiterklasse erwarte ich von Euch allen,
dass Ihr Euer Plansoll auf den Mahdfl├Ąchen erf├╝llt – voller Tatendrang und stets gut gelaunt.
Seid Ihr bereit?”

“Immer bereit!!!”, hallt es aus Hunderten von Schafs- und Ziegenkehlen.

Etliche halten eine geballte Faust nach oben.
Mit einem schneidigen “Br├╝der, zur Sonne, zur Freiheit!!” galloppiert die Truppe ab.
Hier und da h├Âre ich ein lautes: “Kampf dem Faschismus! Nie wieder Krieg!”
Na also, hier in ├ľkotopia sind die Einwohner noch auf Linie.

Wutschnaubend rast jedoch pl├Âtzlich Regina Rebhuhn auf mich zu.

“Mann, Pr├Ąsi! Bist Du nicht ganz dicht??! Der Grenzzaun muss durchl├Ąssig f├╝r Fasane und Rebh├╝hner sein!
Das ist auch unser Staat!!” Und dann: “Die Mauer muss weg! Ich bin das Volk!!”.

“Aber, aber, die FDP….Wir m├╝ssen uns sch├╝tzen!”, murmel ich konsterniert.

“Lass das mal meine Sorge sein!”, antwortet Regina Rebhuhn. “F├╝r die habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht” (ihre Augen funkeln, wie
ich noch nie Rebhuhnaugen so funkeln gesehen habe).

Okidoki, ich ├Âffne den Zaun an mehreren Stellen, damit auch Kleins├Ąuger und Bodenbr├╝ter durchschl├╝pfen k├Ânnen.
Recht hat sie. Bei einem gepfefferten “Dem Morgenrot entgegen” trinken wir internationale Br├╝derschaft und sind uns sicher,
dass die Weltrevolution in K├╝rze bevorsteht. Zudem noch 50 B├Ąume im volkseigenen Staatswald gepflanzt.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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