An der Meller Bifurkation eine Mickymaus geschwitzt

Heute an der Meller Bifurkation gemäht – und eine „Mickymaus geschwitzt“

Die Mahd von Blühwiesen ist teilweise ganz schön anstrengend. Erst wird mit dem Balkenmäher gemäht
und dann das Schnittgut mit Heuharke und Heugabel zu Heustreifen aufgeschichtet. Das ist guter Sport.
500 m² dauern in etwa 2 Stunden.
Seit dem Beginn von Blumiges Melle mittlerweile 14 Kilo abgenommen – ein angenehmer Nebeneffekt.
Auf dem nicht gemähten Teil an der Bifurkation summt und brummt es in allen Tonlagen.
Kein Wunder: Echte Kamille, roter Lein, Blutweidereich, Wilde Möhre etc. etc. sind äußerst attraktive Pollen- und Nektarspender.

Fläche extensiviert (Nährstoffe entzogen): Eine Win-Win-Win-Situation

Heute mit Karsten und Marina eine weitere Fläche extensiviert (Melle, an der Bifurkation).

Eine „Win-Win-Win“-Situation. Wachsendes Gras und „die alte Blühwiese aus dem letzten Jahr“ gemäht und abgetragen, heißt:

Winner Nr. 1: Das mehrjährige Saatgut kann sich nun entfalten. Die Blühwiese wird auch in diesem Jahr bunt und viele Summer anlocken. Dem Boden wurden Nährstoffe entzogen. Für Blühwiesen ist das sehr wichtig.

Winner Nr. 2: Gutes Sportprogramm. Wir harken mit der Hand. Und: Es ist ein Privileg, einmal frisch gemähtes Gras in großen Haufen zu tragen und zu riechen.
Herrlich, in der Natur zu arbeiten.

Winner Nr.3: Unsere Tiere auf dem Gnadenhof Brödel in Melle (http://gnadenhof-melle.de). Ponys, Ziegen, Schafe und Kaninchen haben sich spontan für eine „große Sause“ entschieden.
So viel frisches Gras gibt es im April selten. Der „Blaue Brummer“ (nein nicht der Fahrer, sondern unser Quad) hat eine ganze Ladung Futter nach Hause gebracht.

Naja, bißchen warm wars schon. Gestern nen ordentlichen Sonnenbrand geholt, daher heute lieber langärmelig gewerkelt.
Beim Arbeiten noch Bekanntschaft mit „Freddy Frosch“ gemacht (glaube, es ist ein Grasfrosch).

Blumiger Landkreis Osnabrück – Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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