Fläche in Melle/Gesmold zur Blühwiese umgewandelt

Heute früh in Melle/Gesmold noch eine schöne Fläche bearbeitet

Total klasse, die Flächeneigentümer hatten das Areal schon vorgefräst. Das hilft uns ganz enorm und spart Zeit und Benzinkosten. Vielen Dank dafür 🙂
Hier werden es die summenden und brummenden Bewohner gut haben – eine sehr sonnige Fläche. 10 Meter von der Fläche entfernt liegt eine tolle Trockensteinmauer. Ökologisch sehr wertvoll.
Und ein paar Brennesseln wachsen dort auch. Vom Menschen oftmals nicht unbeding geliebt (und sogar als „Unkraut“ verschrien), sind diese ganz wichtig für Schmettelinge.

Zitat aus unserem Buch (http://das-einpflanzbuch.de):
„Das Wort „Unkraut“ streichen wir aus unserem Sprachgebrauch! Es gibt kein „Unkraut“! Das Wort wurde von Menschen erfunden, die keine Ahnung haben und ahnungslos mit der Natur umgehen! Wir pflanzen Distelarten, von denen sich der Stieglitz ernähren wird. Brennnesseln lassen wir stehen, denn diese sind lebenswichtig für verschiedene Schmetterlinge und ihre Raupen (z.B. Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral).

Klatschmohn, Kornrade und Kamille-Arten: Magneten für viele Insekten und wunderschön anzusehen!
Efeu, prächtig! Er bietet Schlafplätze und Verstecke und liefert im Winter Zusatzfutter für viele Arten.
Totes Holz lassen wir wo es ist. Herrliche Mehrzimmerwohnungen für unsere Insektenfreunde werden dort entstehen! Wir legen
Holzstapel an. Sperlinge, Hausrotschwänze und Bachstelzen werden dort brüten. Auch einige Spitzmäuse und Wiesel siedeln sich an. Aufgerichteter Heckenverschnitt ist hilfreich für die Heckenbraunelle und den Zaunkönig.
Beerensträucher und Fallobst sind im Winter wichtig für Amseln und Wacholderdrosseln. Vielleicht kommt sogar ein Seidenschwanz zu Besuch. Laubhaufen bleiben liegen. Für Igel, Spitzmäuse und Blindschleichen, für viele Spinnenarten eine Heimstätte.“