Gigantisches Wildbienenrefugium in Georgsmarienhütte – Tolles Beispiel für aktiven Naturschutz

Georgsmarienhütte: Die Riesenblühwiese (2 Hektar) liefert Pollen und Nektar in Massen

Am Freitag gemeinsam mit der Stiftung Stahlwerk Georgamarienhütte und der Presse die 2-Hektar-Blühwiese
auf dem Stahlwerksgelände begutachtet. Ein gigantisches Rückzugsrefugium für Wildbienen entwickelt sich hier.
Kornblumen, Wild Möhre, Roter Lein, Wiesensilge, echte Kamille, Koriander blühen in voller Pracht. Das riesige Gelände bietet zudem viele Nistmöglichkeiten (Sandige Offenflächen, Brombeersträucher)
für eine Vielzahl von Wildbienenarten.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Stiftung Stahlwerk.
Das Areal wurde bereits einmal teilgemäht, sodass sich fortan eine neue Wildblumenwiese entwickeln kann. Bis tief in den Herbst hinein können so eine Vielzahl von Insekten versorgt werden.
Innerhalb kurzer Zeit hohe Anzahl unterschiedlicher Schmetterlingsarten entdeckt. Tagpfauenauge, Admiral, Zitronenfalter, Bläuling und und und.

Sehr gut auch, dass die Neue Osnabrücker Zeitung immer wieder berichtet. Je mehr Menschen über die schlimme Situation der Insekten lesen, desto mehr werden aktiv.
Das freut uns immer wieder 🙂

Gigantisches Insektenparadies in Georgsmarienhütte

Heute in Georgsmarienhütte gewesen.
Dort entsteht vermutlich das größte Insektenparadies des Landkreises (ca. 20.000 m²), basierend auf regionalem Saatgut.
Ein Teil der Fläche wurde bereits eingesät. Hier entsteht eine gigantische Blühwiese bis zum Horizont.

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Die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und die Georgsmarienhütte GmbH stellen für das im Frühjahr 2018 angelaufene Projekt
„Blumiger Landkreis Osnabrück“ [http://blumiger-lkos.de] eine Großfläche im Umfang von nahezu 20.000 m² zur Verfügung.
Auf der Fläche werden unterschiedliche regionale Saatgutvariationen ausgesät, welche das Pollen- und Nektarangebot für viele bedrohte Insektenarten beträchtlich erweitern.
Gleichzeitig werden dadurch Nahrungsketten stabilisiert, denn Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Amphibien, Reptilien, Kleinsäuger und Vögel.
Eine Besonderheit der geplanten Blühwiese ist, dass an den Randbereichen viele Heckensäume Brut- und Nistplätze für Wildbienen liefern.
In direkter Nähe des Areals befinden sich zudem Totholzbestände und Sandoffenflächen. Auch diese stellen ein wichtiges Refugium für viele Insekten dar.
Das Areal auf dem Gelände der Georgsmarienhütte GmbH kann somit als umfassender und überaus wichtiger Schutzraum für viele
Insektenarten angesehen werden, da hier Nahrungsversorgung und Nistplätze „Hand in Hand“ gehen. Zudem unterstützt die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ großzügig mit 5000 Euro. Wir sagen Danke 🙂
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