Wenn alle mitanpacken- dann schaffen wir Großes

Was für ein Remmi-Demmi heute. Endlich wird es warm und alle in Action.
An unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Zielen.

Blühwiese Nummer 170 und 171 (Georgsmarienhütte, Lutherkirche , ein wunderschöner Friedhof, auf welchem
es bald herrlich blüht und summt) und ein weiteres Areal in Bissendorf/Nemden.
Danke an Karsten Wachsmuth. Der Blühwiesenkorridor schreitet unaufhaltsam voran, mal etwas Positives in der Corona-Zeit.

Aufgrund der Vielzahl der angelegten Blühwiesen werden wir wohl keine (oder nur noch in sehr geringem Maße) Mahd-Tätigkeiten mehr auf „externen“ Flächen durchführen können.
Dieses ist jedoch in der Regel mit den Flächenbesitzern eh so abgesprochen.
Und grundsätzlich gilt: Wer ein Biotop auf seinem eigenen Stück Land möchte (und dieses von uns anlegen lassen hat),
der hätte (so unser Wunsch) auch die Verantwortung, dieses Biotop zu pflegen und zu erhalten – es sei denn, dieses wurde explizit mit uns so vereinbart..
Es funktioniert nur, wenn ganz viele aktiv und tätig werden.
Es ist manchmal ein bisschen Schade, dass einige Leute glauben:
„Die haben die Blühwiese ja angelegt. Jetzt müssen diese die Fläche auch bis zum Tag des jüngsten Gerichtes auch pflegen.“
Ne Ne Ne, Freunde der Nacht, da habt Ihr aber etwas falsch verstanden 😉

Gemeinsam mit Philipp Horstmann heute das Gänse- und Entengehege erweitert. Zudem dafür gesorgt, dass
eingepflanzte Baumsetzlinge durch einen Wildzaun geschützt werden….
Sehr schön zu sehen: Die Weidenstecklinge treiben aus 🙂
Das was aussieht wie ein Stock hat plötzlich Blätter….

Und das Gnadenhofgelände am Wulberg etwas verschönt. Alte Holzpfeiler ausgetauscht, Sichtschutzzäune erneuert.
Und das Mahdgut der Blühwiesen entfernt. Auf einigen Flächen haben wir ja Stängelhaufen als Winterschutz angelegt.
Der Winterschlaf ist nun wohl vorbei. Auf 1000 m² Blühwiese bleiben nach der Wintersaison ungefähr 3 Ladungen
Schnittgut übrig, welche dann auf unserem Sommer-Totholzhaufen landen.
Flächen Nährstoffe zu entziehen ist für den Artenschutz sehr sehr wichtig, deswegen wird das Schnittgut in der Regel
entfernt und bleibt nicht als Mulch auf den Flächen liegen.

Zudem heute noch eine tolle Fläche besichtigt, für welche wir im Rahmen eines beantragten Landesprojektes
(„LOS! VIPs for IPS! Wir alle gemeinsam!“) – steht für „Landkreis Osnabrück. Very important Persons for Insektenparadiese“…
mit etwas Glück für 25 Jahre eine Verpflichtung eingehen aber auch eine Förderung erhalten.
Danke an die Menschen, welche uns auf diesem Wege unterstützen. 3 Flächen haben wir beisammen.
Danke z.B. an Ute Werges, mit etwas Glück schaffen wir Großes!!!.

Gnadenhof Brödel Melle und Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

http://gnadenhof-melle.de
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck