Innerhalb von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ / „Blumige Stadt Osnabrück“ werden die BUND Kreisgruppe Osnabrück (BienenBündnis Landkreis Osnabrück Süd) und die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe eine Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen für Insekten im südlichen Teil des Landkreises und auch auf einigen Flächen im Stadtgebiet von Osnabrück umsetzen (z.B. Anlage von Schutzzonen für Insekten, Blühwiesen, Blühwiesenpartys, Nisthilfen und praktische Umweltbildung mit Schulklassen). Stand jetzt: Ca. 30 Flächen (etwa 80.000 m²) werden extensiviert bzw. dort Blühwiesen angelegt). Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger, Naturschutzgruppen, Schulen, Parteien, Vereine, Kirchenkreise, Gemeinden etc. etc. des Landkreises und der Stadt Osnabrück dazu auf, ebenfalls aktiv zu werden und sich ggf. sogar hier auf diesem Portal als Ansprechpartner auflisten zu lassen. Meldet uns gerne Eure Termine, Aktionen, Maßnahmen, damit wir diese für alle veröffentlichen können. Jede Nisthilfe, jeder m²-Blühwiese hilft. Gemeinsam können wir „Großes“ schaffen.

Offizieller Start des Projektes ist der 1. April 2018, aber natürlich wird auch im Vorfeld schon einiges umgesetzt.

Öllein
Öllein

Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung, 3.2.2018

Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung, Januar 2018


Es ist „zwei Minuten vor 12“. Das Insektensterben in ganz Deutschland ist massiv, siehe dazu diese Seite.
Im Projekt „Blumiges Melle“ hat eine breite Allianz aus unterschiedlichsten Akteuren es geschafft, eine Vielzahl von Blühwiesen für Insekten anzulegen. Auch diverse Prominente haben sich engagiert. Das schaffen wir auch im Landkreis.

Ackersenf
Ackersenf

Werden wir jetzt nicht aktiv, dann wird das Artensterben in der Natur katastrophale Ausmaße annehmen. Bitte bedenkt: Insekten sind ein wichtiges Moment in der Nahrungskette. Sterben die Insekten aus, dann folgen Vögel, Amphibien, Reptilien und irgendwann auch der Mensch. Ohne Bestäubung kein Obst und Gemüse, es wird nicht mehr lange dauern, dann wird dieses nur noch für „Besserverdienende“ erschwinglich sein. Eine Bestäubung wird irgendwann zu horrenden Kosten „per Hand“ geschehen müssen. Und wollen wir wirklich die Generation sein, welche maßgeblich für das Aussterben einer Vielzahl von Arten verantwortlich ist? Sehenden Auges?
Natürlich nicht! Also werden wir jetzt gemeinsam aktiv! Geredet wurde genug!

Hilfreiche Tipps zur Anlage einer Blühwiese

Zur Orientierung: Maßnahmen innerhalb des Projektes „Blumiges Melle“

So soll es sein II
So soll es sein II