Und weitere 100 Bäume heute in Melle gepflanzt. Hat Spaß gemacht 🙂
12 Leute waren wir heute, vielen lieben Dank an alle, die dabei waren
(z.B. Svenja Kreusel, Simone Brockmann, Meike Bdm, Julia Behncke, Karsten Wachsmuth).

In einem (bislang tendentiell) eher artenarmen Waldstück, in welchem viele Fichten der Dürre
und den Borkenkäfern zum Opfer gefallen sind, wurde heute diverse Setzlinge eingepflanzt und Schutzzäune gegen
Rehfraß gezogen.
Es ist ein Versuch, wir werden in 10,20,30 Jahren sehen, wie und ob sich die Bäume dort entwickeln.

In der Südeuropa-Ecke z.B.: Zypressen, Mittelmeer-Kiefern, Blumen-Eschen, Zerr-Eichen, Schwarz- und Pekanuss-Bäume
Zudem: Roteichen, Schwarz- und Roterlen, Spitzahorn, Heimische Kiefer, Douglasien

Es ist herrlich diese Arbeit. Bewegung an der frischen Luft, etwas Sinnvolles und Nachhaltiges schaffen, bei dem man
jedes Jahr (hoffentlich) von Neuem sehen kann, wie es sich entwickelt. Nette Menschen dabei, etwas für Klima und Artenvielfalt leisten.
Großartig!
Die ca. 100 Bäume von heute speichern im Jahr etwa 1 Tonne Co2 (wenn sie denn groß sind).
Die Artenvielfalt in dem Waldstück wird steigen.

Ok, heimische Fauna ist nicht an fremdländische Flora angepasst, aber:
In den nächsten 10,20,30 Jahren werden wir – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche –
noch diverse Dürrejahre erleben. Dann brauchen wir Arten, welche der Trockenheit „die Stirn bieten“ können.
Durch diese Arten wird (hoffentlich) ein Mikroklima geschaffen, welches heimischen Bäumen (vielleicht) verbesserte Chancen
geben wird, Trockenheit zu überstehen. Wir wissen nicht, was kommt. Die Ratlosigkeit in Bezug auf das Sterben vieler heimischer Bäume ist groß.
Etwas zu versuchen ist ein Mittel, um etwas zur Klimastabilisierung zu leisten.

Insgesamt in diesem Jahr gepflanzt: Bislang 720 Bäume, immerhin ein Anfang.

Und danach gab es das traditionelle „Chili sin carne“ (Bio und vegan) sowie Apfelkuchen und Bananenbrot.
Fleischliche Ernährung ist einer der Hauptverursacher der Klimaerwärmung (Co2, Methan, Distickstoffmonoxid). Wenn wir den Planeten retten wollen, dann kommen wir nicht umhin, diese Ernährungsform einzuschränken oder komplett darauf zu verzichten. So sind die Fakten nun einmal.
Bio-Lebensmittel fördern vielfach eine Artenvielfalt. Durch den Pestizid-Verzicht entstehen z.B. keine Massivschäden
in der Insektenfauna. Ist teuer als herrkömmliche Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft. Ökologie und Nachhaltigkeit hat ihren Preis – und das ist auch voll in Ordnung so!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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