Zahlen zur Bestäubung wurden in einer Studie vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zusammengetragen.
Gemäß der Forschungseinrichtung sind 8 von 10 Blütenpflanzen und etwa drei Viertel aller Nutzpflanzen darauf angewiesen, dass ihre Pollen, Samen und Sporen durch Tiere verbreitet werden.
Erwartungsgemäß wird der „Löwenanteil“ dieser Übertragung (etwa 90%) durch Bienen vollzogen. Weitere Bestäuber sind z.B. Schmetterlinge, unterschiedliche Fliegen sowie verschiedene Käfer.

Massiver volkswirtschaftlicher Verlust

Nach Angaben des Helmholtz-Zentrums würden die volkswirtschaftlichen Verluste zwischen 235 und 577 Milliarden US-Dollar (pro Jahr) liegen, wenn
die Bestäubung durch Tiere wegfallen würde. Tatsache sei zudem, dass die Abhängigkeit der Landwirtschaft von den Bestäubern steige, da immer mehr Nutzpflanzen angebaut werden.

So soll es sein :-)
So soll es sein 🙂

In Bezug auf die vergangenen 50 Jahre wird eine Steigerung von 300 % angegeben. Insbesondere der verstärkte Anbau von Raps und Sonnenblumen ist auf Bestäuber angewiesen.
Gleichzeitig ist die Lebenssituation vieler Insekten als bedenklich einzustufen. In Europa gelten 9 Prozent aller Bienen- und Schmetterlingsarten als gefährdet. Der gewichtigste Bedrohungsfaktor ist aktuell die jetzige Form der Landwirtschaft (monotone Agrarlandschaft, Einsatz von Pestiziden).
Die Lösung aber müsse sein: Reduzierter Einsatz von chemischen Mitteln, vielfältige Agrarlandschaften, wechselnde Fruchtfolgen und ein reiches Blütenangebot.

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